Der reale Traumprinz

Autor: C-girl
veröffentlicht am: 28.02.2007




Ich will euch heute von meinem Traumprinz erzählen. Von meinem Traumprinz, der auf einmal kein Traumprinz mehr war, sonder real.
Alles fing mit einem Chat in Icq an. Es war ein langweiliger Sonntag Morgen und da keine von meinen Freundinnen on war, spielte ich eine Runde Zoopaloola, beim Spielen fragte mich ein Junge nach meiner Icq-Nummer, ich gab sie ihm, da er mir sympathisch erschien. Normal chatte ich nicht mit Fremden, aber er war was besonders, dass wusste ich schon damals. Wir fragten uns erst so die üblichen Dinge wie: Name, Wohnort, Hobbys, Schule usw. Mir gefiel sein Schreibstil sehr gut, also chattete ich jeden Abend mit ihm. Nach einer Woche schrieb er mir: Ich habe mich in dich verleibt, ich liebe dich total arg. Und er fragte mich ob ich mit ihm gehn wolle, aber das verneinte ich erstmal, da ich ihn erst besser kennenlernen wollte. Er fragt mich nach einer Woche nochmal das selbe und diesmal sagte ich ja. Von Chatbeziehungen halte ich normal nichts, man weiß nie, ob die Person einen verascht. OK, aber irgendwie viel mir auf, dass ich ihn von Tag zu Tag mehr mochte, sogar zu lieben anfing. Im Chat Knuddels beschütze er mich vor allen die mir was schlimmes wollten. Er gab mir Tipps, wir telefonierten auch manchmal und ich entwickelte Vertrauen zu ihm und er anscheint auch zu mir. Er wohnt 2 1/2 Stunden von mir entfernt, eines Tages bot er mir an mich zu besuchen. Ich freute mich sehr drüber, räumte mein Zimmer schön auf, erzählte es meinen Eltern und machte mich hübsch. Als es klingelte machte ich zitternd die Tür auf, da stand er, mein Traumprinz. Er sah aus wie in meinen Träumen. Er gab mir einen Blumenstrauß und begrüßte meine Eltern. Wir gingen dann in mein Zimmer und er begann mir von seiner Kindheit zu erzählen. Ich saß da, spürte ihn Atmen, spürte seine Nähe, seine Stimme - das tat mir sehr gut. Er ist ein richtig hübscher, netter Junge. Meine Mutter ist ziemlich neugierig und so kam sie zwischendurch zu uns und brachte uns Kekse oder Apfelsaft. Aber wir waren so vertieft in unsere Gespräche, dass wir gar nicht auf sie achteten. Als er den Wunsch äußerte von meiner Kindheit zu hören, wurde mir ganz unwohl. Bisher hatte mich noch nie jemand nach meiner Kindheit gefragt und ich hatte noch nie jemanden davon erzählt. Aber als er mich mit seinem so niedlichen Sonnenstrahlen-Blick an sah, gab ich nach und begann zu erzählen. Ich erzählte ihm, dass ich früher in München gewohnt hatte, dass ich mit neun Jahren leider vergewaltigt wurde, dass ic hdann umgezogen bin von dort und mit elf Jahren entführt worden war. Er war erstaunt das alles zu hören, anfangs glaubte er mir das nicht so wirklich. Aber als er meine funkelnden Augen sah, gewann er wieder vertrauen. Er küsste mich, umarmte und tröstete mich liebevoll. Durch ihn hat mein Leben nun einen Sinn. Er zeigt mir wie viel ich ihm bedeute, wie sehr er mich braucht und liebt. Er ist ein wunderbarer Schatz. Ich bin gerne mit ihm zusammen. Ich möchte ihn nie verlieren, ich liebe ihn so arg. Wir treffen uns fast jedes Wochenende.
Meine Mutter kam heute zu mir und meinte, sie wolle vielleicht mit mir und meinem Bruder, ein Jahr lang nach Spanien auswandern, ohne Computer oder andere technische Geräte. Ich begann loszuweinen. SOll das nun das Ende unserer Beziehung sein? ICh hoffe nicht. Ich erzählte meinem Schatz davon und er war auch sehr traurig darüber. Meine Mutter gibt mir kurz vor den Sommerferien nun bescheid ob wir wirklich nach Spanien auswandern werden. Aber ich will nicht, ich will nicht so weit weg von meinem süßen Schatz. Ich liebe ihn und nur durch Briefe denke ich nicht das eine Beziehung hält. Ich weiß gar nicht mehr was ich tun soll, bin so verzweifelt. Ich habe mit meiner Mutter gesprochen, aber sie versteht mich nicht. Sie meint ich finde noch genug Jungs, es gibt ja so viele auf der Welt. Aber ich will nicht, ich liebe ihn nun mal, er ist mein Leben. Ohne ihn könnte ich nicht, er gibt mir einen Sinn zum Leben, er tröstet mich, wenn ich traurig bin und er gibt mir Tipps und hilft mir; wo er nur kann. Wir sind zusammen ein Traumpaar. Ich will nicht Weg von ihm. Ich will meinen Traumprinz nicht verlieren. Was soll ich nur tun? :-(









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