Das erste Mal - The End - Teil 13

Autor: //BlueEyed//
veröffentlicht am: 27.03.2006




Obwohl heute eigentlich Schule war, blieben wir im Bett liegen. Wir hatten heute keine Lust auf Schule und meine Eltern waren auch nicht da, also konnten die mich nicht zwingen. Viktor war seit neustem sowieso kaum noch zu Hause, er und Vanny waren gerade dabei ihre erste gemeinsame Wohnung einzurichten. Da sie bald auch heirateten fanden sie, wurde es Zeit von zu Hause auszuziehen. Mir war das nur ganz recht, denn so hatte ich das Haus praktisch f?r mich allein. Meine Eltern waren oft irgendwo im Ausland unterwegs, sie fanden jetzt wo Viktor und ich alt genug sind, k?nnen sie ihr hart verdientes Geld der letzten Jahre auch mal ausgeben. F?r mich und Viktor hatten sie vorgesorgt. Jeder hatte ein Konto auf das er jeder Zeit zugreifen konnte und auf dem auch immer Geld drauf war, weil unsere Eltern uns jeden Monat einen bestimmten Betrag ?berwiesen. So konnten wir also unser Leben als Teenie so richtig genie?en und Party machen wann und vor allem so oft wir wollten. Und Viktor tat das auch, zumindest am Anfang, jetzt ist er vern?nftiger und ruhiger geworden. Er sagt immer, er hat sich genug ausgetobt und ist jetzt bereit f?r eine ernste Beziehung, die dann auch f?r immer halten soll. Mein Bruder, vom Frauenheld zum hoffnungslosen Romantiker.Erik und ich sind dann auch wieder eingeschlafen und sind erst wach geworden, als unsere Klassenkameraden nach Hause gehen konnten. Ich war selbst erstaunt, dass ich solange schlafen konnte, aber mit dem Mann neben mir ging es anscheinend doch. Diesmal war ich wieder die Erste die wach war und so ging ich ins Badezimmer, duschte mich und machte mich auch gleich fertig. Als ich dann fertig angezogen und gestylt wieder im Zimmer war, war auch Erik schon aufgestanden und hatte sich angezogen.
'Hi S??er, gut geschlafen?'
'Bei einer so netten Schlafgef?hrtin kann man doch nur gut schlafen!'
'H?r auf damit, du machst mich verlegen. Sag mal, wollen wir heute noch irgendwas machen?'
'Wir k?nnen gerne was zusammen machen, aber nicht bevor du die Sache mit Hannes gekl?rt hast. Ich will nicht, dass er uns zusammen sieht, weil er dir dann nur Stress macht, also kl?r die Sache und dann k?nnen wir gerne was zusammen machen.'
'Du wei?t doch genau, dass ich Hannes das nicht so einfach sagen kann. Ich brauch Zeit daf?r. Aber ich will w?hrend dieser Zeit nicht auf dich verzichten. Ich KANN vor allem nicht auf dich verzichten!'
'Dann wirst du es wohl lernen m?ssen, weil bevor die Sache mit dir und Hannes nicht gekl?rt ist, will ich das ganze nicht fortsetzten. ?berleg doch mal wie das f?r Hannes ist, wenn er uns irgendwo zusammen sieht. So vertraut und auch irgendwie anders im Umgang mit einander. Glaub mir, er ist nicht dumm! Er wird sofort merken was los ist, vor allem nachdem er gesehen hat, wie ich dir nachgelaufen bin.'
'Ja, das ist mir auch klar, aber denk auch mal an mich! Er hat es ja noch nicht mal f?r n?tig gehalten sich bei mir zu entschuldigen, geschweige denn sich mal bei mir zu melden! Am Sonntag nicht und auch nicht am Montag, dann soll er doch sehen wo er bleibt!'

.. . .

Ich hatte mich dann auch von Hannes getrennt, weil ich es nicht gut fand, was ich machte und ich ihm nicht noch mehr wehtun wollte, in dem ich hinter seinem R?cken mit Erik weiter machte. Hannes war mehr als nur w?tend, aber dann soll er lieber sauer auf mich sein und mich vielleicht auch noch eine Zeit lang hassen, als das er denkt, zwischen uns w?re alles in Ordnung und ich mache mit einem anderen rum. Er wollte mich dann auch erst einmal nicht mehr sehen und ich verstand ihn da vollkommen. Ich versuchte ihm auch nicht unbedingt zu begegnen, au?er in der Schule, da konnten wir es ja nicht vermeiden, weil wir in einer Klasse sind. Die Sache mit Erik lief dann auch nicht mehr lange weiter, irgendwie hatte ich keine Lust mehr auf Jungs. Wenn man bedenkt, dass ich am Anfang gar keinen hatte und jetzt in einem viertel Jahr gleich drei. So kann das ja nie was werden mit der gro?en Liebe. Also trennte ich mich auch von Erik und blieb lieber erst einmal Single. Was ja auch seine Vorteile hatte, ich konnte flirten mit wem und wann ich wollte und keiner konnte mir sauer sein. An meinem Geburtstag lie? ich dann auch so richtig die Puppen tanzen und konnte mich nicht f?r 10 Minuten hinsetzten und mit den anderen trinken, ich war den ganzen Abend auf der Tanzfl?che unterwegs. Ich bin bei uns in der Clique auch die Einzige die immer tanzen will, der Rest, mag es lieber rum zu sitzen und zu saufen. Ich komm dann auch immer mal wieder vorbei und trink mit denen mit, aber ich halte mich in Grenzen. Meine Geburtstagsparty war der totale Hammer und ich war am n?chsten Morgen noch kaputt vom vielen tanzen. Wie mir die anderen erz?hlten hatten sie wohl auch ihren Spa? und dann bin ich auch zu frieden.

.. . .

Der Rest des Schuljahres verlief wie immer. Arbeiten hier, Arbeiten da. Zum Ende hin haben die Lehrer es immer so, dass sie da Tausend Arbeiten schreiben wollen und dann m?ssen wir uns qu?len und sind nur am lernen. Ich wei? auch nicht warum, die mit den Arbeiten nicht schon bisschen fr?her anfangen, damit man nicht zum Ende hin nur noch Arbeiten auf dem Plan hat! Auf jeden Fall war ich froh, als ich endlich mein Zeugnis in den H?nden hielt, weil das erst einmal 2 Wochen Urlaub hie?! Ich und Jessy, ganz allein f?r 2 Wochen nach Paris. Das wird so oberm??ig cool, das kann man sich gar nicht vorstellen! Ich bin schon seit Wochen voll aufgeregt und dreh fast durch. Ich bin glaub ich so, wie ein kleines Kind vor Weihnachten. Meine Eltern sind auch schon ganz genervt und sind froh, wenn sie mich endlich los sind! Viktor ist das eigentlich egal, weil er ja seit seiner Hochzeit mit Vanny nicht mehr zu Hause wohnt und mich hat er seit dem auch h?chstens noch am Wochenende gesehen, weil ich nur auf Achse bin. Vor 10 Minuten war ich noch an dem Ort dann bin ich schon wieder an einem anderen Ort. Das Singleleben hat eben doch so seine Vorteile: gaaaanz viel Zeit f?r einen selbst. Und das werde ich jetzt auch erst einmal genie?en, mein Singleleben! ! !

Ja, das ist dann das Ende der Geschichte. Hoffe, es ist mir einigerma?en gelungen! Hab n?mlich keine Lust mehr an dieser Geschichte weiter zu schreiben, hab schon die ganze Zeit Ideen f?r eine neue und da muss ich diese jetzt ganz schnell beenden und das hab ich hiermit getan! Naja, k?nnt mir ja sagen, wie ihr sie findet!
Bye Bye //BlueEyed//







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Kommentare

Respekt

18.07.2011 23:31:29

Schreibtalent hast du, aber das weist du hoffentlich selbst. Noch ein bisschen Kritik muss aber sein: Am Anfang war Holly (was Jungs betrifft) schüchtern, dann wurde sie aber immer mehr zurSchlampe. Du hast die Geschichte zum Glückmit dem Singleleben dann noch gerettet.


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