Das erste Mal Teil 11

Autor: //BlueEyed//
veröffentlicht am: 11.03.2006




Naja das Ende von diesem Teil ist bisse schei?e, weil ich heute noch was anderes machen wollte und zwar bisse was an meiner Hp ?ndern und da dachte ich halt, machst das rein was du schon hast. Wird ja auch mal wieder Zeit! Naja viel Spa? trotzdem. Luv ya'll //BlueEyed// ~

Ich stand dann noch mindestens 15 Minuten auf dem Fleck bevor ich mich auf den Weg nach Hause machte. Ich lief wie in Trance durch die Stra?en und bekam wirklich nichts mit. Als ich zu Hause ankam, stand jemand vor meiner T?r. Gesehen hatte ich ihn schon von weitem, aber erkannt nicht. Es war wieder Erik. Mir kam es so vor als w?rde er mich an diesem Abend ?berall hin verfolgen. Ich lief also auf die Haust?r zu und als ich sie gerade aufmachen wollte, drehte Erik sich zu mir um und k?sste mich. Er k?sste mich einfach! Ich war wie vor den Kopf geschlagen. Warum k?sst mich Erik??? Warum zum Teufel? Will er, dass ich heute Abend noch mehr ?rger kriege? Denn das Beste w?re jetzt, wenn auch noch Hannes kommen w?rde und uns sehen w?rde, wie wir uns gerade k?ssen. Aber scheinbar meint es mein Schicksal diesmal gut mit mir und Hannes kommt nicht. Ich schlie?e also die T?r auf und laufe r?ckw?rts, mit meinen Lippen immer noch auf den von Erik, die Treppe hoch und direkt in mein Zimmer. *Holly!?!?! Holly, was zum Teufel machst du da!?!?!?* Diesmal ignorierte ich die Stimme in meinem Kopf einfach und lie? mich auf dieses kleine Abenteuer ein. Wir landeten auch direkt auf und dann ganz schnell in meinem Bett. Wir schliefen tats?chlich mit einander und es war diesmal sogar noch viel sch?ner als das Mal vorhin mit Hannes. Ich war irgendwie lockerer, was wohl auch an dem Alkohol lag, den ich getrunken hatte. Als ich dann am n?chsten Morgen meine Augen aufmachte blickte ich direkt in diese wundersch?nen eisblauen Augen von Erik. Er war wohl schon l?nger wach gewesen.
'Guten Morgen Sonnenschein. Hast du gut geschlafen?', fragte er mich und dr?ckte mir einen Kuss auf die Lippen. 'Guten Morgen, ja und wie gut ich geschlafen habe.' Ich wusste was passiert war und ich fand es auch sch?n aber ich fand es Hannes gegen?ber schei?e, dass ich ihn betrogen hatte und ich konnte und wollte die Schuld nicht auf den Alkohol schieben, weil ich genau wusste, was ich getan hatte. Ich konnte mich aber trotzdem selbst daf?r ohrfeigen, dass ich mit einem anderen geschlafen habe, aber ich kann es nicht mehr r?ckg?ngig machen. Nach dem ich mich dann endlich aus meinem Bett gequ?lt hatte, ging ich ins Bad um mich fertig zu machen und als ich nach einer halben Stunde raus kam war Erik nicht mehr da. Ich kam mir vor, wie nach einem One Night Stand. Am n?chsten Morgen verschwindet man einfach ganz schnell, aber ich wollte nicht, dass er so einfach verschwindet! Er hatte mit mir geschlafen und jetzt l?sst er mich so sitzen?? Hat er auch mal dran gedacht wie es mir jetzt vielleicht geht?! Schlie?lich bin ich diejenige, die in einer Beziehung steckt. Er hatte sich von seiner Freundin nach unserem Campingwochenende getrennt, wie er mir heute Nacht erz?hlt hatte. F?r ihn war diese Nacht also kein Grund zur Sorge, aber daf?r umso mehr f?r mich! Hannes und ich hatten uns schon in der Disco wegen ihm gestritten und wenn er erst einmal raus findet, dass ich ihn betrogen habe, dann ist es mit der Beziehung endg?ltig vorbei, aber zum Gl?ck konnte ich mich jetzt erst einmal ein bisschen davon ablenken, indem ich noch mal alle wichtigen Vorbereitungen f?r meine Geburtstagparty am n?chsten Wochenende erledigte.

.. . .

Als ich am Montagmorgen in unsere Klasse rein kam, war mir ganz komisch. Ich musste jetzt Hannes unter die Augen treten, am Wochenende hatte ich ihn nicht gesehen. Ohne ihn zu beachten lief ich direkt auf meinen Platz in der hintersten Reihe zu und setzte mich auch gleich. Jessy war noch nicht da und dabei brauchte ich sie jetzt gerade so sehr. Ich brauchte jemanden zum reden. Nach 15 Minuten kam sie dann auch endlich und mir sind fast die Augen ausgefallen, als ich sah mit wem sie da Arm in Arm ins Klassenzimmer kam. Nein, nein, es war nicht Erik sondern Alex und selbst das verpasste mir noch einen enormen Stich im Herzen zu sehen, wie Alex mit einer neuen im Arm rein gelaufen kommt. Ich war, so glaubte ich zu mindestens, schon l?ngst ?ber ihn hinweg, aber wie mir das jetzt bewies, war ich noch bei weitem nicht ?ber ihn hinweg. Mir tat es immer noch weh, ihn mit einer Anderen zu sehen und das sah Alex mir wohl auch direkt an, denn sein Blick hatte etwas Entschuldigendes an sich. So als w?rde er sagen wollen, dass es ihm Leid tun w?rde aber er mir auch nicht ewig nach trauern kann und auch nicht will. Schlie?lich hatte ich ja auch ziemlich schnell einen neuen Freund, sogar sehr schnell. Er hatte ja schlie?lich wegen Hannes mit mir Schluss gemacht. Da kann ich es ihm nicht ?bel nehmen, wenn er sich eine neue Freundin sucht. Es ist ja nicht so, dass er bei der Damenwelt nicht gut ankommen w?rde. Im Gegenteil, er hat ungef?hr genau dieselbe Anziehungskraft wie Hannes auf die anderen M?dels und das wusste er auch. Ich fand es fr?her immer schlimm, wenn ihm andere M?dchen nachgeguckt haben, wenn wir zusammen durch die Stra?en gelaufen sind. Aber ich hatte ihn damals und sie nicht und jetzt hatte ich ihn nicht mehr und sie werden ihn auch nicht haben, denn Jessy hatte ihn. Alex ist auch nicht einer von der Sorte, der oft seine Freundinnen wechselt, er liebt wenn dann so richtig. Das habe ich auch immer so geliebt an ihm. Hannes ist da nicht so. Er liebt zwar auch wenn dann richtig, aber bei Alex war da noch das gewisse Etwas das ihn in der Liebe auszeichnete. Was genau das war, wei? ich bis heute immer noch nicht, aber es macht mich gl?cklich zu sehen, wie happy Jessy jetzt ist, wenn sie mit ihm zusammen ist. Als ich sah wie Hannes gerade auf mich zu gelaufen kam, nahm ich schnell Jessys Hand und verschwand mit ihr auf dem M?dchenklo. Es war mal wieder Zeit f?r ein Gespr?ch und ich wollte ihr auch nicht etwas vor machen, weil sie jetzt mit Alex zusammen war, was sie wahrscheinlich zu erst dachte, denn sie guckte mich gleich direkt ganz sauer und zickig an. Ja so war sie. An manchen Tagen richtig s??, lieb und nett und dann an anderen Tagen konnte sie so richtig gereizt und zickig sein, wenn man mit ihr reden wollte. Vor allem bei dem Thema Alex, musste man wirklich ganz vorsichtig bei ihr sein.
'S??e, h?r auf mich so sauer anzugucken! Ich will nicht mit dir ?ber dich und Alex reden, also cool down!'
'Oh mein Gott! Mal was ganz neues! Warum geht es denn diesmal?'
'Ich glaub ich hab so einen derma?en gro?en Fehler gemacht, dass du dir das nicht mal ansatzweise vorstellen kannst!! Ich bin aber auch wirklich so was von d?mlich!!'
'Dass du manchmal ziemlich d?mlich sein kannst wissen wir ja beide schon. Was hast du denn diesmal angestellt?'
'?hm, ja. Ich wei? nicht wie ich dir das jetzt erz?hlen sollst. Du denkst bestimmt ich hab nicht mehr alle Tassen im Schrank, weil glaub mir so etwas dummer macht sonst keiner, so etwas kann nur ich machen!'
'Ja, jetzt komm zum Punkt und spann mich nicht so auf die Folter!'
Ja und da sprudelte alles nur so aus mir raus und ich h?tte mir am liebsten gleich wieder eine geknallt, weil ich Jessy alles so im Detail erz?hlt habe. Ich habe wirklich nicht die kleinste Kleinigkeit ausgelassen! Als ich dann zu Ende erz?hlt hatte, guckt mich Jessy an wie ein Auto. So als h?tte ich gerade auf Chinesisch oder Japanisch erz?hlt und sie h?tte kein einziges Wort verstanden. Aber der Autoblick lag wohl nur daran, dass sie nicht glauben konnte, dass ich schon wieder eine meiner Beziehungen wegen einem Abendteuer aufs Spiel setzte. Gerade als wir weiter reden wollte, h?rte ich jemanden unseren Namen rufen. Wir hatten gar nicht gemerkt, das der Unterricht schon angefangen und so schickte unser Deutschlehrer eine Mitsch?lerin um uns zu holen. Wir beeilten uns dann also, um schnell wieder ins Klassenzimmer zu kommen und gingen dann mit dem Blick Richtung Boden zur?ck auf unseren Platz. Heute hatte unser Deutschlehrer mich und Jessy so richtig auf dem Kieker, er nahm uns wegen jedem Schei? dran und wenn wir es dann nicht wussten, legte er so richtig los mit seinem Gemecker. Ich glaub ihr k?nnt euch gar nicht vorstellen, wie froh wir waren als es endlich zur gro?en Pause klingelte. Einerseits war ich froh ?ber das Klingeln andererseits aber auch nicht, denn das hie?, dass ich Erik jetzt wieder sehen w?rde. Wir waren in der Pause immer zusammen gewesen und jetzt nach der Nacht kam mir das dann doch bisschen komisch vor. Klar hatte ich Erik schon des ?fteren oben ohne gesehen, wenn wir im Sommer zusammen schwimmen waren, aber so ganz nackt hatte ich ihn noch nie gesehen und hatte es auch eigentlich nie vor gehabt und er sollte mich auch nicht so ganz nackt sehen. Jetzt war es mir peinlich ihm gegen?ber zu treten, jetzt wo er wei? wie ich ohne meine Klamotten aussehe und ich wei? wie er aussieht. Ich glaub uns hat wirklich jeder um uns herum angesehen, dass wir uns nicht ganz wohl f?hlten, nur zu fragen, hat keiner gewagt. Die meisten waren auch in der Disco dabei gewesen und wussten auch, dass Hannes und ich uns wegen Erik gestritten hatten, aber das was in der Nacht noch passierte, wusste au?er Jessy keiner.

.. . .

Ich war wirklich froh, als endlich die f?nfte Stunde zu ende war und ich nach Hause konnte. Ich hab es auch nicht mehr ausgehalten, Hannes die ganze Zeit zu sehen, das ist aber leider das dumme daran wenn man als P?rchen in einer Klasse ist. Das erste was ich gemacht habe, als ich endlich zu Hause war, mich in mein Bett zu legen und zu schlafen. Heute Nacht habe ich nicht ein Auge zu gekriegt, in meinem Kopf war einfach zu viel los. Hannes hier und Erik da. Ich bin dann aber glaub ich irgendwann gegen halb 3 oder eingeschlafen und h?tte heute Morgen am liebsten meinen Wecker aus dem Fenster geworfen, als der um 6 Uhr losgegangen ist. In der Schule konnte ich mich dann nur mit gr??ter M?he wach halten und war wirklich heil froh jetzt endlich in meinem sch?nen, gro?em und vor allem weichem Bett zu liegen. Nach nicht einmal 5 Minuten war ich schon im Traumland, zusammen mit Erik. Jetzt verfolgt er mich sogar schon in meinen Tr?umen! Irgendwann wurde ich dann unsanft aus meinen Tr?umen geweckt, als ich jemanden meinen Namen rufen h?rte. Gerade war noch in meinem Traum und jetzt sa? er auf meiner Bettkante und guckte mich mit seinen wundersch?nen blauen Augen an. Einfach zum knutschen dieser Kerl. Wer hatte ihn denn rein gelassen, die wussten doch, dass ich schlafen wollte, oder hat Viktor das mal wieder verpennt?? Manchmal habe ich echt das Gef?hl, als w?re Viktor manchmal nur k?rperlich da und geistig irgendwo anders unterwegs.
'Wie bist du denn hier rein gekommen?', fragte ich ihn mit verschlafener Stimme.'Viktor hat mich rein gelassen und meinte ich sollte gucken, ob du schon wach bist.' Dann hat er es ja doch mitgekriegt!
'Wieso weckst du mich denn wenn ich noch schlafe? Ich hab gerade voll den Schlafmangel. Seit unserer Nacht kriege ich kein Auge mehr zu, weil du und Hannes mir einfach nicht aus dem Kopf geht!'
'Ich hab es nicht mehr ausgehalten ohne dich. Und weil wir in der Schule nicht wirklich reden konnten, bin ich eben vorbei gekommen. Holly, du gehst mir nicht mehr aus dem Kopf, was hast du mit mir gemacht??'
'Die Frage k?nnte ich genauso gut dir stellen! Das schlimme ist aber, dass, wie du ja wei?t, ich in einer Beziehung bin und auch gl?cklich bin. Ich will zwar nicht sagen, dass mir die Nacht nichts bedeutet hat, weil das gelogen w?re, aber ich wei? auch nicht ob ich jetzt deswegen meine Beziehung in Gefahr bringen will.'
'Oh, wow. Ich wusste gar nicht das du so viel reden kannst und das ohne Luft zu holen!'







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