Das erste Mal Teil 1

Autor: //BlueEyed//
veröffentlicht am: 23.12.2006




Okay, so dass ist dann die n?chste Geschichte made by //BlueEyed//. Hoffe sie gef?llt euch. Viel Spa? beim Lesen!

Das erste Mal muss ja nicht direkt auf das erste Mal Sex bezogen sein. Als junges M?dchen hat man im Leben immer wieder einmal ein 'erstes Mal'. Angefangen beim ersten BH, bei der ersten Periode, das erste Mal dieses kribbeln im Bauch, das erste Mal so richtig verliebt sein, das erste Mal mit einem Jungen schlafen, das erste mal Liebeskummer und was einen nicht sonst noch so in seinem Leben erwartet.

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Holly ist seit einem halben Jahr 16 und findet es komisch, dass sie noch nie mit einem Jungen zusammen war, geschweige denn jemals auch nur das kleinste bisschen ein Kribbeln im Bauch hatte. Alle ihre Freundinnen reden immer wieder wie sch?n es doch ist, wenn man verliebt ist und jeder sagt irgendwie, dass man dann auf Wolke 7 schwebt. Dieses Gef?hl h?tte Holly auch gerne mal, damit sie auch irgendwo mitreden kann aber vor allem, weil sie jetzt auch langsam gerne mal einen Freund haben m?chte. Holly h?tte auch nicht so die Probleme, dass sie den Jungs nicht gefallen w?rde, bei ihr ist es wohl eher anders rum, ihr gefallen die Jungs, die sie bis jetzt getroffen hat einfach nicht. Der Eine zu klein, der andere zu oberfl?chlich und wieder ein anderer nur auf Sex aus. Sie legt auch nicht viel Wert darauf, gleich mit dem erst besten ins Bett zu steigen, es soll ja schlie?lich schon noch etwas besonderes sein. Schlie?lich wird sie sich an diese Nacht ihr ganzes Leben lang erinnern und dann sollte es schon keine 08/15 Nummer sein. Am besten ein sch?nes Zimmer mit Kerzen dekoriert und sch?ner Musik im Hintergrund. Der Junge sollte es aber auch verstehen, wenn sie dann auf einmal Angst bekommt und doch nicht mit mehr mit ihm schlafen m?chte, auf keinen Fall sollte er sie zu etwas dr?ngen, denn damit w?rde er genau das Gegenteil erreichen und sie w?rde wahrscheinlich sagen: 'Vielen dank, aber du kannst gehen und lass dich nicht mehr in meiner N?he blicken!' Genau diesen einen Jungen hat sie aber bis jetzt nicht kennen gelernt. Es sind gerade Sommerferien und sie wei? nicht was sie machen soll, die meisten ihrer Freunde sind gerade im Urlaub oder sind fast den ganzen Tag am Arbeiten. So ist ihr schon nach einer Woche langweilig und sie wei? beim besten Willen nicht, was sie noch machen soll. Zwischenzeitlich hatte sie ?berlegt, ob sie w?hrend der Ferien arbeiten gehen sollte, aber dann wollte sie sich die Zeit doch lieber irgendwo an einem sch?nen See vertreiben, bei dem hei?en Wetter kein Wunder, so war die Abk?hlung direkt in ihrer N?he und sie w?rde auch ein bisschen Sonne tanken und w?re nach den Ferien knackig braun gebrannt, etwas das sie einigen ihrer Freunde voraus hatte, denn es waren ja nicht alle im Urlaub, die meisten arbeiteten um sich Geld dazu zu verdienen oder um schon mal ein wenig Geld f?r den F?hrerschein zu sparen, den die meisten ihrer Freunde bald beginnen w?rden.

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Die restlichen Wochen der Sommerferien verliefen genauso wie die ersten, sie langweilte sich und entschied sich dann doch noch dazu sich auch einen Ferienjob zu suchen. Da sie in einer kleinen Stadt lebten hatte sie auch mehrere Sachen zur Auswahl und war nicht darauf angewiesen, dass sie dieser eine Laden nimmt. Sie entschied sich f?r die Eisdiele um die Ecke, so w?rde sie immer mit Menschen zu tun haben und k?nnte auch neue Leute kennen lernen. Dieser Job machte ihr auch viel Spa? und sie war dann doch froh, dass sie sich dazu entschieden hat, einen Ferienjob zu machen. Jeden Tag lernte sie neue Menschen kennen und manche traf sie dann auch nach der Arbeit noch und sie gingen ins Kino, in die Disco und wenn es so richtig hei? war trafen sie sich einfach am See, relaxten, genossen das sch?ne Wetter und das erfrischende Wasser. Nach zwei Wochen mit ihren neu kennen gelernten Freunden machte es ihr auch nicht mehr so viel aus, dass ihre anderen Freunde nicht so viel Zeit f?r sie hatten. So verliefen die Ferien f?r sie mit der Zeit weniger langweilig und sie genoss es so richtig endlich mal wieder richtig Party zu machen und sich einfach mal so richtig entspannen zu k?nnen. An manchen Tagen verlie? sie gegen Mittag das Haus und kam erst irgendwann in der Nacht wieder. Ihren Eltern war es irgendwo egal, sie fanden Holly solle diese Ferien noch mal so richtig genie?en, denn nach diesem Schuljahr w?rde auch f?r sie der Ernst des Lebens beginnen und sie k?nnte auch nicht mehr wirklich so viel Zeit mit ihren Freunden verbringen und Partys feiern oder einfach nur an einem abgelegenen kleinen See zelten, in der Sonne liegen und Volleyball spielen. Einige ihrer Freunde fingen aber auch schon nach den Sommerferien mit ihrer Ausbildung an und so w?rde sie diese automatisch seltener sehen. Die sah sie dann sowieso h?chstens noch an den Wochenenden oder manchmal wenn sie alle gemeinsam drau?en unterwegs waren, etwas das auch schwer hinzukriegen war, weil sie sich fast alle im laufe der Ferien schon sehr ver?ndert hatten. Was wohl daran lag, dass sich jeder irgendwie schon mal in eine neue Richtung orientierte und sich unabh?ngiger machen wollte von der Clique, weil sie wohl sowieso nicht mehr lange alle so zusammen rumh?ngen werden. Einige ziehen auch f?r ihre Ausbildung in eine andere Stadt oder gehen auf eine Universit?t. Jeder geht scheinbar seinen eigenen Weg, bis auf vielleicht sechs oder sieben Leuten, die immer noch zur Schule mussten, und sie gingen auch alle auf die selbe Schule, zwar w?rden es neue Schulformen werden, aber wenigstens sahen sie sich trotzdem noch alle in den Pausen.

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Inzwischen waren die Sommerferien vorbei und sie mussten wieder alle zur Schule. Da sah Holly dann auch endlich mal ihre Freunde wieder. Sie gingen zwar auf eine andere Schulform aber sahen sich doch in den Pausen wieder. Holly war die Einzige aus der Clique, die allein in eine neue Klasse kam, die anderen waren meistens zu zweit oder zu dritt, sie war aber allein und das gefiel ihr ganz und gar nicht. Nachdem die einzelnen Klassen bekannt gegeben wurden, ging sie mit dem Rest ihrer neuen Klasse in das neue Klassenzimmer. Es war ein eher kleiner Raum, der v?llig ohne Farbe war. Das Klassenzimmer wirkte richtig trostlos. Wenn man aus den Fenstern sah, war das einzige was man sah, ein altes Haus, das demn?chst wohl abgerissen werden sollte. Hollys Klasse bestand aus insgesamt 18 Sch?lern und davon waren 12 M?dchen. Das hie? rein theoretisch h?tten sich jeweils zwei M?dchen einen Jungen teilen m?ssen, etwas das Holly sowieso nicht tun w?rde und es war ja auch nur eine ihrer theoretischen ?berlegungen gewesen. Aber anders als sie erwartet hatte, gab es wirklich jemanden in ihrer Klasse der ihr optisch schon mal auf jeden Fall gefiel. Er war gro?, blond, hatte strahlende blaue Augen und sah einfach zum dahin schmelzen aus. Holly war sofort begeistert, aber wie sie schnell merkte nicht nur sie, der Sch?nling war auch bei den anderen M?dchen sehr angesagt. Da sie in ihrer Klasse keinen kannte setzte sie sich einfach irgendwo hin und wartete ab, wer sich zu ihr gesellen w?rde, nat?rlich hoffte sie innerlich, dass es der Sch?nling sein w?rde, dann w?rden wohl die anderen M?dchen einen Anfall bekommen, denn so wie sie wirkten hielten sich der gr??te Teil der M?dchen f?r was Besseres, sie waren so richtig eingebildet und ?berhaupt hielten sie ihre Nasen so hoch das man ihnen, wenn man wollte, bis ins Gehirn gucken konnte, das hei?t wenn es bei diesen Barbiep?ppchen ?berhaupt vorhanden war. Leider wurden ihre Hoffnungen nicht erf?llt und der Sch?nling setzte sich zu einem anderen Jungen, scheinbar ein guter Freund von ihm. Der Klassenlehrer war auch irgendwie so ein komischer Typ. Der sah so richtig geleckt aus: in den Haaren tonnenweise Haargel und das Gesicht sah aus als h?tten sie es ihm bei einer OP zu stramm gezogen. Erst mal wollte der Klassenlehrer sie alle kennen lernen, mit irgendwelchen komischen Methoden, von denen die ganze Klasse bis her noch nichts geh?rt hat und die Methoden kamen bei der Klasse auch nicht so gut an. Da es aber nicht nach dem Willen der Sch?ler ging, mussten sie die komischen Methoden des Klassenlehrers wohl oder ?bel annehmen. Zum Gl?ck hatten sie an diesem Tag nur 3 Stunden und die gingen auch einiger Ma?en schnell vor?ber und Holly war froh wenn die Pausenglocke l?utete und sie zu ihren Freunden konnte, schnell wurde in kurzen S?tzen die neue Klasse beschrieben wie die neue Klasse so ist, was es dort so f?r Leute gab und bis jeder kurz was gesagt hatte war die Pause auch schon wieder vorbei. Holly hatte dann doch noch Gesellschaft bekommen und musste nicht alleine sitzen, ein 16 j?hriges M?dchen, das Holly sofort sympathisch r?ber kam. Die beiden verstanden sich auch blendend und hatten sich daf?r, dass sie sich kaum kannten schon viel zu erz?hlen. Und so kam es das der Klassenlehrer sie schon innerhalb der ersten drei Stunden mehrere Male ermahnen musste.

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Die erste Schulwoche verlief so, wie es bisher eigentlich immer der Fall gewesen ist: Wenn es eine neue Klasse war versuchten die Lehrer mit allen Mitteln, dass sich die Klasse besser kennen lernte. In jeder Stunde das gleiche Theater: Jeder neue Lehrer wollte erst mal die wichtigsten Sachen ?ber die jeweiligen Sch?ler wissen und so mussten sie sich erst mal alle sch?n brav der Reihe nach vorstellen. Das einzig gute an der Vorstellerei war, dass Holly so auch erfuhr, wie der Sch?nling hie?: Hannes. Jetzt hatte der Sch?nling also auch endlich einen Namen. Der Sch?nling war gerade 18 geworden und eigentlich nur auf der Schule um dann eventuell bessere Chancen auf einen Beruf zu haben. Das war wohl die Absicht von fast jedem Sch?ler aus der Klasse gewesen: bessere Chancen auf einen Arbeitsplatz. In den folgenden Wochen erwischte sich Holly immer ?fter wie sie mit ihren Gedanken schon gar nicht mehr dem Unterricht folgte sondern sich im Kopf verschiedene Situationen mit ihrem Sch?nling vorstellte. Sie stellte sich vor, wie diese arroganten und eingebildeten M?dchen wohl reagieren w?rden, wenn 'ihr' Hannes auf einmal mit diesem Trampel zusammen w?re. 'Trampel' so nannten sie Holly manchmal. Wobei Holly teilweise annahm, dass diese M?dchen auch einfach nur irgendwo neidisch waren. Holly h?tte sich die Schule wohl eigentlich sparen k?nnen und stattdessen mit ihrem Aussehen und ihrer Stimme Karriere machen k?nnen. Holly war ein gro?es, schlankes M?dchen mit langen braunen Haaren und leuchtend gr?nen Augen. Da k?nnten die anderen gar nicht mithalten. Jessy, Hollys Sitznachbarin, sagte immer, dass die anderen nur davon tr?umen w?rden so auszusehen, weil das in Kombination mit dem Sch?nling wohl die perfekte Mischung w?re. Einen Teil des Endprodukts hatte Holly ja schon und das war ihr Aussehen, Teil zwei des Endprodukts war dann Hannes, aber den hatte sie noch bei weitem nicht. Abgesehen davon, dass sie noch nicht mal richtig Kontakt mit ihm hatte.

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Ich und Hannes, ganz allein an einem einsamen Strand, w?re das sch?n. Einfach mal weg vom Alltag einfach jeden Tag nach dem anderen leben und nicht immer im voraus dar?ber nach denken was man die n?chsten Tage macht oder noch machen muss. Wir laufen H?ndchen haltend am Ufer des Strandes entlang und lachen einfach nur zusammen. Warum wir so wirklich lachen, wissen wir zwar beide nicht, aber es ist auch egal, ich bin froh, dass ich allein mit ihm bin. Er dreht sich mir zu und guckt mir tief in die Augen. Wenn er nicht meine Hand halten w?rde, w?rde ich wohl so zusammen sacken, dieser Blick ist auch einfach zum dahin schmelzen. Dann n?hert sich sein Gesicht so langsam meinem und ich wei? was gleich passieren wird und mein Herz macht riesige Spr?nge und in meinem Bauch fliegen die Schmetterlinge wie die Wilden durch die Gegend . . . 'Holly? Holly h?rst du mir ?berhaupt zu? Wo waren wir grad?' Och ne, war das ganze dann wohl doch nur eine Vorstellung in meinem Kopf und nicht Realit?t. Mein Englischlehrer springt wohl auch gleich im Dreieck vor Wut, weil ich in letzter Zeit kaum noch im Unterricht aufpasse, immer bin ich mit meinen Gedanken bei Hannes. Die ganze Klasse hat sich zu mir gedreht und guckt mich an, jetzt wird mir die Sache dann doch langsam peinlich und ich merke wie ich langsam rot werde. Auch Hannes guckt mich an, genau mit den selben sch?nen Augen mit denen er mich in meiner Fantasie vorhin schon angeguckt hat, nur mit dem Unterschied, dass er mich dieses Mal nicht k?ssen wird, so wie er es in meiner Fantasie getan h?tte, wenn Herr M?ller nichts gesagt h?tte. Das einem Lehrer aber auch wirklich immer das Beste am Unterricht kaputt machen m?ssen. Eigentlich sollte, der sich gar nicht beschweren, schlie?lich bin ich mit eine der Besten in der Klasse auch wenn ich m?ndlich eine Niete bin. Herr M?ller hat sich dann doch einem anderen Sch?le zugewandt als er gemerkt hat, dass ich beim besten Willen nicht wusste wovon er vorher geredet hat. Klar gab das f?r diese Stunde eine sechs, aber das schadete mir ganz und gar nicht, meine schriftlichen Noten waren sowieso besser, das w?rde er auch bald bemerken, sp?testens nach der n?chsten Arbeit! Den Rest der Stunde verbrachte ich dann wieder mit tr?umen, nat?rlich war Hannes der Inhalt dieser Tr?ume. Ich machte genau da weiter wo mich Herr M?ller vorhin unterbrochen hatte. Hannes stand also vor mir und k?sste mich dann ganz vorsichtig und auch irgendwie sch?chtern, als er aber merkte, dass es mir gefiel, w?rde er dann auch leidenschaftlicher und ich hatte da nun wirklich nichts dagegen, schlie?lich war es genau das, wovon ich getr?umt habe. Einen langen und leidenschaftlichen Kuss von 'meinem' Sch?nling und diese eingebildeten und arroganten M?dchen konnten ihn mir in dieser Situation auch nicht wegnehmen oder vielleicht in einen sch?nen Moment platzen und alles zerst?ren. Denn diese sch?nen Momente gab es auch in der Realit?t schon. Ob es im Sportunterricht war, wo ich merkte, wie er mich ansah oder einfach im Unterricht, wenn er mir hier und da mal einen seiner unwiderstehlichen Blicke zu warf. Manchmal wenn wir grad ?ber etwas sprachen und es etwas privater werden sollten, kamen diese Weiber in die Quere, so als h?tten sie einen Alarmknopf an Hannes, der ihnen sagte, wenn ich mich ihrem 'Sch?nling' n?herte.

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So ging es dann auch erst mal eine Zeitlang weiter, bis ich durch eine Gruppenarbeit seinen Freund etwas n?her kennen lernte und mir nach einigen Stunden der Gruppenarbeit auch seine ICQ-Nummer holte. Alex, so hie? der Freund von Hannes, war richtig nett und voll sympathisch, mit ihm zusammen in einer Gruppe zu sein war richtig lustig, er brachte jeden zum Lachen. Eine Eigenschaft die ich an einem Menschen sehr mag, wenn er jeden zum Lachen bringen kann, ohne sich dabei wirklich m?he zu geben. Seine offene und freundliche Art war dann wohl auch ein Grund, aus dem wir uns schnell anfreundeten und dann auch immer mal wieder gemeinsam Zeit verbrachten. Vor wichtigen Klassenarbeiten lernten wir zusammen und ich half ihm wo ich konnte und er dann auch mir. Ganz nebenbei erkundigte ich mich immer mal wieder bei Alex ?ber Hannes, obwohl es wohl ziemlich eindeutig war, dass ich an Hannes Interesse hatte, hat Alex mich nie drauf angesprochen, was aber auch gut war, weil ich ihm die Wahrheit wahrscheinlich eh nicht gesagt h?tte. Die Sache war ja nicht die, dass ich Alex nicht vertraute, aber ich wollte erst mal f?r mich selbst herausfinden, ob sich das ganze auch wirklich lohnen w?rde, wenn Hannes von der Sache wissen w?rde. Irgendwann nach weiteren zwei bis drei Wochen fragte ich Alex dann doch nach der ICQ-Nummer von Hannes, er gab sie mir auch ohne auch nur die geringste Frage zu stellen. Als ich Hannes dann aufgenommen hatte, begann die Neugier und auf der anderen Seite auch die Nervosit?t, wie w?rde reagieren oder besser gesagt w?rde er ?berhaupt reagieren? Dann kam das Signal, dass immer erscheint wenn jemand online kommt und es war Hannes. Was macht er jetzt? Normal m?sste er ja sehen, dass er von jemanden aufgenommen wurde. Dann h?r ich das Ger?usch auf das ich sehns?chtig gewartet habe: Sie wurden aufgenommen! Erst mal Erleichterung, der erste Schritt in Richtung auch endlich mal in Ruhe zu sprechen war also gemacht. Nachdem ich ihn schon aufgenommen hatte, wollte ich ihm aber nicht als erste schreiben, er sollte den ersten Schritt machen, wenn ihm was an mir lag. Zu meinem Pech kam aber keine weitere Reaktion und ich war auch zu sch?chtern um ihm als Erste zu schreiben. Naja dann muss das Gl?ck wohl noch ein wenig Geduld haben, dann soll es aber im richtigen Moment zuschlagen und ihn nur ja nicht verpassen. Um mich von Hannes ein bisschen abzulenken traf ich mich dann immer wieder mal mit Alex und wir machten einfach nur irgendeinen Schei?, liefen durch die Stra?en wie die Wahnsinnigen und machten uns ?ber Dinge lustig, die nicht mal ansatzweise lustig waren, nur st?rte uns das nicht. Als es dann an einem Tag schon ziemlich sp?t war, als wir wieder bei ihm zu Hause waren, fragte er mich ob ich nicht lieber da bleiben will. Er war richtig s??, wenn er sich sorgen um mich machte. Er mochte es nicht, wenn ich abends dann noch alleine nach Hause fahren musste, vor allem nicht jetzt, wo es abends schon bisschen fr?her dunkel wird und man kann ja nie wissen, was da drau?en f?r Freaks rumlaufen, also entschloss ich mich dann bei ihm zu ?bernachten. Irgendwie war mir beim Gedanken bei Alex zu schlafen nicht ganz wohl im Magen, ich hatte erstens keine Sachen zum Schlafen dabei, noch Sachen, damit ich mich morgen fr?h umziehen konnte. Das mit den Schlafsachen war f?r Alex kein Problem, er gab mir einfach eins seiner T-Shirts und eine Boxershorts, so hatte ich wenigstens schon mal was zum Schlafen. Also ging ich ins Bad machte mich frisch und putze mir die Z?hne bevor ich dann wieder zur?ck in sein Zimmer ging, wo Alex schon im Bett lag und auch schon umgezogen war. Er ist vor mir ins Bad gegangen hat sich frisch gemacht und die Z?hne geputzt und ist dann zur?ck ins Zimmer gekommen mit seinen Sachen, die er vorher schon an hatte, was ich erst komisch fand, aber scheinbar zieht er einfach nur seine normalen Klamotten aus und schl?ft dann in Boxershorts, wahrscheinlich hab ich aber gehofft er w?rde sich zumindest noch ein anderes T-Shirt ?berziehen oder seins anlassen. Aber so sah ich wenigstens wie gut Alex doch gebaut war: sch?ne muskul?se Arme und einen sch?nen Six-Pack hatte er auch noch zu bieten. Etwas unbeholfen stand ich dann da in der Zimmert?r und wusste nicht so wirklich was ich machen sollte. Alex hob seine Bettdecke hoch und meinte nur 'Willst du die ganze Nacht da stehen bleiben oder kommst du ins Bett?'. Ich ?berlegte kurz und ging dann aufs Bett zu und legte mich zu Alex. Ich wei? nicht, aber ich fand die ganze Sache ziemlich komisch, f?r ihn war das scheinbar nichts au?ergew?hnliches eine Freundin bei sich im Bett schlafen zu lassen, ja okay wenn ich jetzt seine feste Freundin gewesen w?re, w?re es ja auch voll kommen normal aber nur als ganz normale Freundin, okay besser gesagt, inzwischen beste Freundin fand ich es doch komisch. Und als er dann auch noch seinen Arm um meine H?fte legte, kam mir das ganze noch komischer vor. Ich wusste zwar nicht, ob er schon geschlafen hatte oder ob er noch wach war, aber irgendwie je l?nger der Arm da so lag, umso mehr gefiel mir das Ganze. Ich glaub ich habe mich einfach nach ein bisschen N?he gesehnt und da kam mir das ganz Recht. Ich kuschelte mich dann auch noch ein wenig n?her an ihn ran und an scheinend war er noch wach, denn er r?ckte dann noch ein wenig ran so, dass ich praktisch seinen Atem in meinem Nacken gesp?rt habe. Ich lag auch noch eine Zeit lang wach und genoss es einfach ihn so nah bei mir zu sp?ren, dann irgendwann drehte ich mich zu ihm um und sah das er selbst auch noch wach lag, es war zwar ziemlich dunkel im Zimmer, aber durch die Weihnachtsbeleuchtung die drau?en vor seinem Fenster noch leuchtete sah ich das er seine Augen noch offen hatte. Jetzt wurde die Situation dann doch wieder irgendwie komisch. Jetzt sah ich ihm direkt in die Augen und vorher sp?rte ich ihn zwar auch schon so nah an mir, aber ich sah ihn nicht. Jetzt sp?rte ich ihn immer noch so nah an mir aber ich sah ihn auch. Ich wusste nicht was ich jetzt machen sollte, vor allem wusste ich aber nicht, was er jetzt machen w?rde. Er hatte denselben sch?nen Blick wie Hannes, bei dem man sofort dahin schmelzen muss und mit genau diesem Blick hat mich Hannes in meiner Fantasie angeguckt und auch hin und wieder mal in der Realit?t. Was in meiner Fantasie auf diesen Blick folgte wusste ich ja, aber ich war mir nicht sicher ob ich wollte, dass das jetzt auch in der Realit?t und vor allem mit Alex passierte. Irgendwo in meinem Innersten habe ich aber wohl auf diesen Moment irgendwie gewartet, schlie?lich waren wir fast den ganzen Tag zusammen unterwegs und irgendwie schlichen sich bei mir da wohl Gef?hle ein, die mehr als nur freundschaftliche Gef?hle gewesen sind. Als Alex mich dann ganz vorsichtig k?sste wurde mir einerseits ganz komisch, aber andererseits h?tte ich in dem Moment nix anderes lieber getan und ich glaube auch nicht mit irgendeiner anderen Person. Dieser erste Kuss war real und wundersch?n, ich wei? gar nicht wie ich so lange auf so etwas Sch?nes verzichten konnte. Aber da ich vorher nicht wusste wie es ist, einen Jungen zu k?ssen konnte ich es ja auch eigentlich nicht vermissen, aber jetzt werde ich es wohl immer wieder vermissen wenn ich diese sch?nen und leidenschaftlichen K?sse nicht mehr bekomme. Ich wei? aber nicht, ob ich auch will, dass Alex mir diese Wahnsinns K?sse auch in der ?ffentlichkeit gibt oder in der Schule, weil ich ja noch irgendwo in meinem Herzen Gef?hle f?r Hannes habe und ich kann und vor allem will ich sie auch nicht einfach ignorieren. Das w?rde man wohl denken, wenn man sieht, dass ich da in diesem Bett liege und einen Jungen k?sse, der auf jeden Fall NICHT Hannes ist. Es ist der beste Freund von Hannes, was die ganze Sache noch ein bisschen verr?ckter macht. Muss ich mich denn gerade irgendwie in ihn verlieben? Wenn es irgendein anderer Junge gewesen w?re, w?re mir das ganze egal, aber so tue ich ja auch irgendwie Hannes damit weh, wenn ich mich an seinen besten Freund ranmache oder besser gesagt er auch an mich. Aber diese Gedanken versuchte ich erst mal zur Seite zu schieben und einfach nur diesen wundersch?nen Moment zu genie?en!

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Montag morgen, dass hie? wir mussten wieder zur Schule. Aber mir war irgendwie komisch um die Magengegend. Ich wei? nicht warum, wahrscheinlich weil ich wusste, dass ich Alex jetzt wieder sehen w?rde. Am Samstagmorgen bin ich ganz schnell verschwunden, sobald ich wach war bin ich auch gegangen. Alex hatte mir zwar noch eine SMS geschrieben so gegen Mittag, aber ich wollte nicht drauf reagieren. Er wollte noch wissen, warum ich gleich direkt abgehauen bin und nicht noch bis zum Fr?hst?ck geblieben bin. Ich kam mir aber am Morgen schon irgendwie komisch vor, als ich da in den Armen von Alex aufwachte, er hatte seine Arme immer noch um mich gelegt und ich guckte im direkt in die Augen, als ich wach w?rde. Er lag da so s?? und grinste in sich hinein, da musste ich dann auch grinsen. Ich stand schnell auf zog seine Sachen aus und schl?pfte wieder in meine Klamotten und lief nach Hause. Dort angekommen sprang ich dann erst mal unter die Dusche und zog mir dann frische Klamotten an. Dann ging es mir erst mal ein wenig besser, aber die SMS von Alex erinnerte mich wieder an die Nacht, die ich versucht hatte aus meinem Kopf zu kriegen.
Ich lief also mit einer guten Freundin zur Bushaltestelle und sie muss wohl gemerkt haben, dass ich irgendwie komisch war und sprach mich auch gleich drauf an. Ich wollte aber nicht erz?hlen was los war, also sagte ich einfach nur, dass mir schlecht war. Mir war auch schlecht aber haupts?chlich deshalb, weil ich Alex gleich wieder gegen?ber treten musste und ich nicht wusste wie ich mich ihm gegen?ber verhalten sollte. Ganz normal so wie vorher auch, als w?re nix gewesen? Au?er dem Kuss war ja auch nichts weiter, aber das war in Anbetracht der Dinge doch schon wieder sehr viel und f?r mich genug um mich komisch zu f?hlen. Bei unserer Schule angekommen wurde mir immer komischer um die Magengegend, jetzt waren es nur noch ein paar Schritte bis zu unserem Klassenzimmer, wo Alex um diese Zeit auch schon ist . . . ganz langsam mache ich die T?r auf und sehe Alex schon auf mich zu kommen. Komm Alex, mach jetzt bitte nichts falsches, dachte ich mir. Er kommt auf mich zu umarmt mich, so wie jeden Morgen auch und sagt ganz lieb 'Hallo' und guckt mich ganz vertr?umt an. Ich guck ihn an sag auch 'Hallo' sch?ttele ein wenig mit meinem Kopf, um ihm klar zu machen, dass ich nicht will das er das von unserer Nacht irgendjemanden erz?hlt geschweige denn, mir jetzt auch noch einen Kuss vor der ganzen Klasse gibt. Und so wie es aussah kam die Message auch bei ihm an, denn er nickte kurz mit dem Kopf und fragte mich dann, was wir an Hausaufgaben auf hatten, also ein ganz normales Bild, weil Alex solche Sachen nie mitbekommt und dann immer mich fragt. Ich sagte ihm also was wir auf hatten und setzte mich dann wieder auf meinen Platz, der zum Gl?ck in der letzten Reihe war und weit genug weg von Hannes und Alex. Ich sa? also da und war mal wieder mit meinen Gedanken nicht beim Thema als ich sp?rte, dass mein Handy in meiner Hosentasche vibrierte. Wer schreibt mir denn in der Schulzeit eine SMS? Meine Freunde aus der Clique konnten es nicht sein, mit denen habe ich ausgemacht, dass sie mir nicht schreiben sollen, weil ich mich sonst zu schnell ablenken lasse vom Beantworten der SMS. Also musste es ja jemand anderes sein. Ich sah mich in der Klasse um, aber konnte jetzt nicht direkt sagen, dass es jemand aus der Klasse gewesen ist, meine Nummer hatten sie aber, weil wir die Anfang des Schuljahres alle untereinander austauschen sollten. Ich meldete mich also und fragte meine Lehrerin ob ich eben auf die Toilette d?rfte, damit ich dann dort in Ruhe auf die SMS antworten konnte. Als ich dann auf dem Flur vor unserer Klasse stand ?ffnete ich die SMS aber stand kein Absender in der SMS das fiel mir direkt als erstes auf. 'Hi Holly, was ist eigentlich los mit dir? Versuchst du das von unserer Nacht zu ignorieren oder hat es dir nicht gefallen?', dass konnte nur von Alex kommen, dann hat er wohl seine Nummer ausblenden lassen. Auf diese SMS wollte ich jetzt so nicht antworten ich wollte die Sache dann doch lieber pers?nlich mit ihm kl?ren, also ging ich zur?ck in die Klasse und als ich an Alex' Tisch vorbei lief sagte ich nur kurz 'Gleich in der Pause'. Es konnte zwar keiner was damit anfangen, aber Alex und das reichte auch, es sollte ja auch keiner etwas mit anfangen k?nnen.

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Ja ich und Alex hatten mit einander geredet und ich hab ihm irgendwie klar gemacht, dass ich das ganze am liebsten nicht fortsetzen w?rde, weil ich eigentlich einen anderen Jungen lieben w?rde und ich wollte ja nicht so tun als wenn es den Anderen nicht geben w?rde. Den Namen sagte ich Alex aber nicht, dass sollte er zu diese Zeitpunkt noch nicht wissen, ich wusste ja selbst noch nicht wirklich was ich wollte und vor allem wusste ich aber nicht was Hannes wollte, weil ich einfach nicht eine Minute mit ihm allein sein konnte, ohne das diese Weiber wieder dazwischen kamen. ?bers Internet war es mir dann irgendwie zu unpers?nlich und ?ber das Internet verhalte ich mich auch anders, dann kann ich viel offener sein, weil ich meinen Gespr?chspartner nicht gegen?ber von mir habe. Dann blieb noch die M?glichkeit, dass ich ihm eine SMS schrieb, aber ich hielt diese M?glichkeit f?r nicht sehr klug. Als ich und meine Freundin dann mal wieder in der Stadt waren, bisschen Shopping kam ich auf die Idee, dass wir einfach zu ihm fahren sollten, auch wenn ich nicht wusste wo er wohnt. Als ich dann im Bus sa? bekam ich doch irgendwie Panik und schrieb ihm eine SMS, dass er mich gleich bitte bei der Kirche abholen sollte, ich wollte was mit ihm kl?ren. Als sich dann der Bus der Kirche n?herte, schlug mein Herz immer schneller und mir wurde auch so ein bisschen schlecht und da ich dann doch alleine fahren musste, weil meine ach so gute Freundin dann doch keine Lust hatte, war ich ziemlich verunsichert. In diesem Moment h?tte sie mir eigentlich beistehen sollen und mich tr?sten, aber nein die feine Dame hat was Besseres zu tun! Was f?r eine gute Freundin!!! Ja, jetzt steh ich da vor dieser Kirche und von Hannes ist noch weit und breit keine Spur. Also entscheide ich mich dazu, ihn anzurufen. 'Hannes?' 'Ja?' 'Ich hab dir doch eine SMS geschickt, dass du mich bitte eben von der Kirche aus abholen sollst, weil ich noch was mit dir kl?ren muss' 'Wirklich? Ich dachte du machst nur einen Spa?! Naja okay bin in f?nf Minuten bei dir! Bis gleich, bye!' Jetzt versackte mein Herz schon fast, er w?re in f?nf Minuten bei mir und dann m?sste ich ihm sagen, was ich mit ihm kl?ren wollte. Ja sch?n, aber wie soll ich ihm das denn sagen? 'Ja Hannes, ich steh voll auf dich, hab zwar auch letztens mit deinem besten Freund rumgeknutscht aber mehr konnte ich nicht machen, weil ich nur dich will!', das h?rt sich doch voll asig. 'Hi, tschuldigung, dass ich deine SMS nicht so ernst genommen hab. Ich dachte wirklich du w?rdest nur Spa? machen!' 'Naja macht ja nichts. Jetzt bist du dann ja da. Aber jetzt wei? ich nicht, wie ich am besten anfangen soll. Vorhin hab ich mir das alles so einigerma?en ?berlegt und jetzt geht nichts mehr.' 'Fang an wie du willst und wann du willst, ich hab Zeit mitgebracht. Wenn du schon sagst, dass du was kl?ren willst, muss es ja was wichtiges sein!'

.. . . Fortsetzung folgt . . .







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