Liebesgeschichte 2

Autor: //BlueEyed//
veröffentlicht am: 17.12.2006




Die Story ist jetzt auch ein bisschen länger und das Ende ist auch noch offen, weil ich nicht wusste was ich noch schreiben soll, aber vielleicht gibt's ja noch eine Fortsetzung!

Wieder mal einer dieser Tage. . . Wieder einmal ist ihr alles scheißegal. Sie hat kein Bock mehr, nichts läuft mehr so, wie sie es sich anfangs vorgestellt hat. Ihre Eltern machen ihr ihrer Meinung nach nur Stress und wollen sie einfach nicht verstehen. Sie denkt sich, als wären die in meinem Alter besser gewesen. Jetzt auf 'Big Boss' machen, obwohl sie sich damals auch wohl nicht wirklich was von ihren Eltern haben sagen lassen. Jetzt spielen die sich auf und meinen ihr alles verbieten zu müssen. Sie darf abends nicht weg, auch nicht am Wochenende oder in den Ferien. Ihre Freunde sieht sie auch nicht mehr, nur in der Schule oder wenn sie online ist. Dann werden immer schnell die neusten Sachen erzählt, wer grade mit wem zusammen ist, wer sich von wem warum getrennt hat, wer in wen verliebt ist und all diese Sachen, über die man sich als Jugendlicher mit seinen Freunden unterhält. Dann wird auch schnell noch nebenbei ein Plan ausgehegt, wie man doch noch zu der angesagten Party am Wochenende gehen kann, von diesem Schüler, der überall beliebt ist. Es ist doch immer wieder das Gleiche.

'Sag deinen Eltern du schläfst bei mir und dann gehen wir auf diese Feier, meine Eltern sagen schon nix. Denen ist das relativ egal, ob ich am Wochenende auf irgendwelche Partys gehe. Solange meine Noten stimmen und ich nicht irgendwelche komischen Typen mit nach Hause bringe, regen die sich da nicht groß drüber auf.' 'Das sind vielleicht deine Eltern aber hast du vergessen, dass meine Eltern mich nicht mehr aus dem Haus lassen? Nur weil meine Schwester dauernd irgendwelche Scheiße baut und die Alten jetzt Angst haben, dass ich denselben scheiß machen würde wie sie. Hallo??? Ich bin nicht sie. Ich hab meine eigene Meinung und vor allem ganz anderen Umgang als sie. Meine Freunde lassen sich nicht jedes Wochenende voll laufen. Ich seh aber auch nicht, wo der Sinn darin bestehen soll.' 'Frag die doch einfach mal ganz nett, ob du nicht ausnahmsweise mal wieder zu mir kommen kannst, meine Eltern sind ja auch da. Und Jannik mein großer Bruder auch. Sag denen wir machen nix, weil wir noch auf meine kleine Schwester aufpassen müssen, weil Mama und Papa wieder Party machen wollen.' 'Dann lassen sie mich erst Recht nicht zu dir. Hallo??? Überleg doch mal. Deine Eltern sind nicht da und wir können machen was wir wollen. Jannik könnte ja auch genau so gut auf deine Schwester aufpassen, damit wir wieder abhauen und Party machen können.' 'Du kennst doch Jannik. Der würde in drei Jahren nicht auf sie aufpassen, das ist für ihn Mädchensache. Also würden wir gar nicht wegkommen. Komm schon, fragen kostet nichts und außerdem haben wir uns schon voll lange nicht mehr richtig unterhalten. Das muss mal wieder sein. So viel neues wie es bei mir zu erzählen gibt, würde ein Abend wahrscheinlich nicht mal ausreichen.' 'Ja okay, ich kann es ja mal versuchen, aber ich verspreche dir nix und freu dich nicht zu früh, weil die es bestimmt eh nicht erlauben werden! Naja, wir sehen uns dann morgen, meine Telefonzeit ist auch schon wieder abgelaufen. Ich glaub echt, ich bin nicht zu Hause bei meiner Familie sondern in irgendeinem Knast, wo die leider auch sind! Also wir sehn uns morgen dann wie immer, vor dem roten Tor? Okay, hab dich lieb. Bye!' Das ist ein ganz normales und fast tägliches Gespräch, das sie mit ihrer besten Freundin führt. Es dauert höchsten 10 Minuten und in den wenigen Minuten versucht ihre beste Freundin immer wieder, sie dazu zu überreden, dass sie ihre Eltern endlich mal fragt, ob sie nicht mal für ein Wochenende zu ihr fahren darf. Sie sagt zwar jedes Mal, DASS sie es macht. Traut sich aber nicht und so überlegt sie sich jedes Mal neue Ausreden, warum sie nicht zu ihrer besten Freundin darf. Wahrscheinlich würden ihre Eltern es ihr sogar erlauben, aber sie traut sich einfach nicht sie zu fragen. Nachdem ganzen Drama in den letzten Wochen und Monaten waren ihre Eltern immer so gereizt und hatten nicht wirklich Lust mit ihr über solche Dinge zu reden, weil sie ihnen einfach sinnlos vorkamen im Vergleich zu dem was um sie herum gerade passierte. Die kleine Schwester schwanger von irgend so einem Kerl, den die Eltern noch nicht kennen gelernt haben und auch sie nicht. Ihrer kleinen Schwester scheint es anscheinend scheiß egal zu sein, dass ihr die Familie nur helfen will wo sie kann, aber sie lehnt es immer wieder ab und sagt, dass sie auf die Hilfe der Familie nicht angewiesen ist. Sie versteht ihre Eltern da schon. Warum fällt es ihrer Schwester so schwer es zu verstehen. Als wenn es ihr gefallen würde, wenn ihre Tochter mit 14 oder 15 einen 4 Jahre älteren Freund hätte. Es ist ja wohl auch klar, dass sich im Kopf eines 19-jährigen was anderes abspielt, als in dem Kopf einer 14 oder 15-jährigen. Er denkt da schon eher über Sex nach. Sie hat vielleicht noch nicht einmal in ihrem Leben auch nur einen kleinen Gedanken an Sex verschwendet. Während er vielleicht schon 3 oder 4 Freundinnen hatte, ist er vielleicht erst ihr erster Freund. Wenn sie Pech hat, ist das dann so ein Arschloch, das sie nur ins Bett kriegen will und sich dann verpisst. Klar machen sich Eltern da sorgen. Selbst sie als große Schwester versucht es ihr immer wieder zu erklären, dass es nichts Gutes ist, wenn sie sich jedem Kerl an den Hals wirft. Er ist ja nicht der Erste, der so viel älter ist. Vor allem aber hält es nie lange an, mit ihren Freunden. Zwei oder drei Monate dann ist meistens sowieso wieder Schluss. Entweder hat er kein Bock mehr auf sie, weil sie nicht gleich ins Bett springen wollte, oder er hat eine Bessere gefunden. Dann sitzt sie wieder da und heult den ganzen Tag. Dann weiß man als ältere Schwester auch nicht mehr was man machen soll. Vor allem wenn man weiß, dass sie sowieso nicht drauf hören wird was man ihr sagt. Hauptsache ihr gefällt es so wie ist. Was andere, wie zum Beispiel Freunde oder Nachbarn, denken ist ihr scheißegal. Auch wenn jeder guckt, wenn sie mit irgendeinem Kerl durch die Straßen der Stadt fährt, weil sie alle wissen, dass sie erst 14 ist. Da scheißt sie drauf. Es gibt ihr irgendwo den Kick, dass auch ältere schon auf sie stehen. Jemand hat ihr eingeredet, dass die älteren Jungs sie sexy finden und genau das genießt sie jetzt in vollen Zügen. Läuft gerne auf Hochhackigen Schuhen, weil das den Gang noch sexier macht, als er vielleicht eh schon ist. Auf diese Weise hat sich die kleine Schwester bestimmt auch ihren jetzigen Freund geangelt. Männer sind ja sowieso Schwanzgesteuert, da sollte es einen nicht wundern wenn sie auf jüngere Mädchen stehen, die sich gerne sexy stylen. Das die kleine Schwester einen älteren Freund hatte fand sie anfangs ja in Ordnung, ist ja schließlich jedem selbst überlassen. Aber als es dann anfing das sie auch bei ihrem Freund über Nacht blieb, da war ihr das nicht mehr so recht. Wenn man sich auch nur in etwa vorstellt, was in seinem Kopf vergeht, will man nicht mehr wissen, was sie bei ihm in der Wohnung so gemacht haben. Schließlich wohnt er ja schon alleine. Dort interessiert es sowieso keinen mehr, was er dort mit wem treibt. Ihre Eltern hatten sowieso keine Zeit, sich darum zu kümmern, dass ihre Töchter nicht in falsche Kreise abrutschen. Bei der älteren ist das auch größtenteils gelungen, bei der jüngeren anscheinend nicht. Die einzige Pfeife nach der sie tanzt, ist ihre eigene. Eventuell noch die ihres Freundes, aber sonst lässt sie sich von niemanden etwas vorschreiben. Das hat sie jetzt davon.
Hätte sie nur ab und zu auf ihre große Schwester gehört. Dann würde sie jetzt vielleicht nicht mit ihrem dicken Bauch zu Hause sitzen und sich fragen, wie sie nur auf so einen Idioten reinfallen konnte. Anfangs lief alles ganz nach ihren Wünschen, er verwöhnte sie nach Strich und Faden. Kaufte ihr alles was sie wollte. Sie waren sogar mal gemeinsam irgendwo in Urlaub. Da muss es dann wohl auch dazu gekommen sein, dass sie ihn dann doch ran gelassen hat. Normalerweise ist sie eigentlich nicht so drauf, dass sie jeden Kerl an ihr Höschen lässt. Da muss er sich schon was sehr gutes einfallen lassen haben. Aber was soll sie auch alleine Tausende von Kilometern alleine machen können? Wenn er gewollt hätte, hätte er es sich wahrscheinlich auch so geholt, ob sie wollte oder nicht. Da muss sie dann wohl irgendwann nachgelassen haben und jetzt hat sie ihr Andenken. Ein kleines Baby, dass es nicht verdient in so eine Familie eingeboren zu werden. Der Vater hat sich schon längst aus dem Staub gemacht, sobald sie ihm sagte sie ist schwanger war er weg. So schnell kann man nicht mal bis 3 zählen. Zahlen will der feine Herr natürlich auch nicht. Er hatte seinen Spaß und damit hat sich für ihn die Sache erledigt. Aber das sie sich jetzt wegen dem scheiß Sex, den sie im Urlaub hatten, jeden morgen so dermaßen schlecht fühlt und schon vor dem Frühstück den Klodeckel küsst, ist ihm auch egal. Die Eltern wollen es nicht sehen. Ihnen ist es aber auch egal. Sie haben sie gewarnt. Wer nicht hören will muss fühlen, sagen sie. Gesagt getan. Ihre Arbeit ist ihrer Meinung nach, damit erledigt. Wer sich um die kleine Schwester kümmert, wenn sie sich jeden morgen übergibt, egal, Hauptsache ist, dass bis sie nach Hause kommen alles weg ist. Egal wer es wegmacht. Es soll einfach weg sein. Der Vater verzieht sich jetzt auch immer öfter irgendwohin auf 'Geschäftsreise', die Mutter schließt sich tagelang im Schlafzimmer ein. Die einzige Hilfe, auf die die kleine Schwester hoffen kann, ist die ihrer größeren Schwester. Wobei die auch nicht wirklich helfen kann, woher soll sie denn wissen was bei der morgendlichen Übelkeit am besten hilft? Fragen, traut sie sich nicht so wirklich und so versucht sie einfach ihrer Schwester gut zu zu reden und zu sagen, dass alles bestimmt besser wird. Okay, wird es wahrscheinlich nicht, aber vielleicht macht es der kleinen bisschen Hoffnung in der schweren Zeit. Vor allem wenn die Große dann dran denkt, dass sie sich als kleine Mädchen mal versprochen haben, dass wenn sie groß sind, sie von zu Hause weg gehen, sich zusammen eine Wohnung nehmen und sich immer gegenseitig helfen, wenn die andere Probleme hat. Dieser Fall ist ja jetzt eingetreten. Die eigene Wohnung können sie sich mit ihren 15 und 18 Jahren nicht wirklich leisten. Es wäre zwar beiden wahrscheinlich lieber, endlich von zu Hause weg zu kommen, aber die Mutter können und wollen sie auch nicht alleine zurücklassen. Also müssen die Pläne mit der eigenen Wohnung noch etwas auf sich warten lassen. Ohne Ausbildung wollen sie sowieso nicht wirklich aus dem Haus raus. Wie sollen sie denn dann die Miete, das Essen, die Rechnungen und in wenigen Monaten dann auch die Babysachen bezahlen?
Klar gibt es zwischen den beiden Schwestern immer mal wieder Krach und dann wünscht sich die andere endlich von zu Hause wegzukommen, aber der Streit hält dann doch nicht so lange, dass sie ausziehen oder bzw. zu Freunden ziehen würden. Die Kleine braucht ihre große Schwester aber auch grade mehr als jemals zuvor in ihrem Leben. Zwar war die Große noch nicht in der Lage, dass sie schwanger war, aber es hilft manchmal vielleicht auch einfach nur, wenn man sich abends zusammen hinsetzt und einfach nur mal redet und sich in den Arm nimmt. Man sagt dem anderen, dass man ihn lieb hat und immer für ihn da ist, vielleicht nimmt das der Kleinen auch irgendwo die Angst vor der in 4 Monaten bevorstehenden Geburt ihrer kleinen Tochter. Dann gibt es aber auch Abende an denen sie sich nicht einmal stehen sehen können. Dann zieht sich jede ihre Kopfhörer über und dreht den iPod so weit auf, dass sie die andere nicht mehr hören muss. Dann ist es egal, ob die andere vielleicht gerade im Bett liegt und weint, dass ihr Kopfkissen schon an der einen Stelle durchnässt ist. Irgendwann fängt man dann vielleicht selbst an zu weinen, weil einem grad klar wird, wie scheiße man den anderen behandelt. Klar hat es der andere vielleicht in diesem Moment verdient, aber ihr reichen die Qualen auch so schon, die sie gerade durchstehen muss. Dann steht die Große nachts auf, legt sich zu der Kleinen ins Bett, nimmt sie in den Arm und dann schlafen sie beide in Ruhe weiter. Am nächsten Morgen fragen sie sich dann, warum sie sich am Abend vorher wieder so angezickt haben, dabei brauchen sie einander doch. Auf die Schule haben sie auch beide keine Lust mehr. Was sollen sie da denn auch noch? Sollen sie sich jeden Tag dieselben Fragen anhören? Jeden Tag wieder hören, wie die Mitschüler, den Eltern die meiste Schuld geben daran, dass die Kleine mit ihren 15 Jahren schon schwanger ist. Die Mitschüler wollen wohl einfach nicht verstehen, dass sie da nicht drüber reden wollen. Es weiß ja sowieso schon jeder Bescheid. Wenn man jetzt noch etwas sagt, wird es an jeder Ecke anders weitererzählt und nachher weiß jeder irgendwas Neues und das Neue ist dann meistens auch noch gelogen. Die Lehrer rufen auch nicht mehr an und fragen warum die beiden nicht mehr zur Schule kommen. Anscheinend haben sie es als einzige begriffen, dass es für das junge Mädchen ganz einfach zu viel werden würde und für die Große ist es sowieso schon längst zuviel geworden. Sie hat kein Bock mehr auf gar nichts. Ihre Freunde will sie auch nicht mehr sehen, telefonieren mit ihnen will sie auch nicht wirklich, manchmal wenn sie gar nicht mehr kann, setzt sie sich an den PC und erzählt ihrem Internetfreund was gerade wieder in ihrem Leben los ist. Er ist der einzige der sie versteht oder verstehen will. Selbst ihre beste Freundin sagt ihr immer wieder, dass sie die Kleine doch einfach zu Hause lassen soll, sei ja schließlich nicht ihre schuld, dass die jetzt schwanger sei. Einfach mal rausgehen, den ganzen Stress und Frust von der Seele tanzen oder noch einfacher: wegsaufen. Für ihre Freundin ist das vielleicht ein Mittel sich dem Stress zu entziehen, für sie würde es wahrscheinlich das genaue Gegenteil sein. Es heißt ja immer, dass man vom Trinken sentimental wird und dann gerne redet. Genau davor hat sie Angst. Es soll eben nicht jeder mitkriegen, wie es ihr zurzeit wirklich geht. Sie wissen zwar alle, dass es bei ihr drunter und drüber geht und auch das die kleine Schwester schwanger ist, aber der ganze Rest, der sich noch drum herum abspielt, davon weiß noch nicht mal die beste Freundin wirklich was. Für sie gehört das einfach nicht dazu, dass sie ihr das erzählt.
Der einzige der von wirklich ALLEM weiß, ist der Junge mit dem sie sich immer im Internet unterhält. Er ist für sie so eine Art sprechendes Tagebuch, sie vertraut ihm alles an und er versucht ihr so weit er kann weiter zu helfen. Er war zwar noch nicht in der Lage, dass er zu Hause so viele Probleme hatte, die dann auch noch so extrem an seine Nerven gingen, aber jeder hat in seinem Leben mal Höhen und Tiefen durchlebt und die Dinge die man da für sich gelernt hat, können anderen Menschen in anderen Lagen auch behilflich sein. So wie jetzt ihr zum Beispiel. Wahrscheinlich fällt es ihr deshalb so leicht mit ihm darüber zu reden, weil sie ihn nicht sehen kann und auch nicht muss. Wobei sie ihre Freundin jeden Tag sieht und nicht möchte dass diese soviel weiß. Sie weiß zwar vieles. Aber über dieses Thema spricht sie allgemein nicht so gerne. Wenn Menschen zu viel über einen wissen, ist man viel zu verletzlich. Die Menschen können die Informationen gegen einen verwenden. Wenn man so eine Erfahrung schon einmal hatte, vertraut man Menschen dann auch nicht wieder so schnell. Selbst die beste Freundin kann solche Informationen gegen einen verwenden und dann wird es noch härtet. Man dachte immer man kann ihr verraten und dann kommt man sich plötzlich verraten vor. Man hat ihr so viel anvertraut und wer weiß wem sie noch alles davon erzählt hat. So was prägt einen dann ein Leben lang. Aber bei ihm hat sie da irgendwie keine Angst vor. Falls er es doch jemanden erzählen sollte, kennt derjenige sie nicht. Für denjenigen ist sie eine fremde Person, dessen Leben grad irgendwie bisschen falsch verläuft. Wobei das 'irgendwie' untertrieben wäre, es läuft nämlich gewaltig was schief. Es kann ja nicht normal sein, wenn die kleine mit ihren 15 Jahren schon schwanger ist von einem Kerl der sich, sobald er davon weiß aus dem Staub macht. Zu Hause steht alles auf dem Kopf. Nix ist mehr so wie es vorher mal war. Sie will auch nicht mehr wirklich. Das wird ihr einfach alles zu viel. Sie tut sich den ganzen Zirkus daheim nur wegen ihrer kleinen Schwester an, die braucht nämlich jetzt jemanden der immer für sie da ist, wenn sie was hat. Er, der Internet-Freund, ist derjenige der ihr dann immer hilft, wenn sie einfach zu viel von der kleinen Schwester und deren Problemen hat. Dann muss sie einfach mal Dampf ablassen und das tut sie dann immer bei ihm. Egal was es ist, ob die Eltern sich wieder gestritten haben, weil der Vater wieder auf 'Geschäftsreise' geht oder sonst irgendein Grund, sie brauch einfach dieses Ventil um Dampf ablassen zu können. Ihm macht es ja auch nichts aus, er möchte ihr ja auch helfen. Schließlich hat er ihr ja angeboten, dass sie mit ihren Problemen zu ihm kommen sollen, was sie auch fast jeden Tag tut.

So lief alles bis vor einigen Wochen noch . . . Jetzt ist Schluss. Die Eltern haben es sich jetzt zum Ziel gemacht mit allen Mitteln zu verhindern, dass auch die Große denselben Scheiß macht wie die Kleine: Sich von irgendeinem dahergelaufenen Idioten schwängern zu lassen und dann alleine da zu sitzen. Die Große darf jetzt wirklich nicht mehr aus dem Haus, wo sie früher selbst nicht weg wollte war es für sie in Ordnung und jetzt wo sie nicht weg darf, will sie unbedingt hin und wieder mal aus ihrem 'Knast' raus. Einen Abend lang 'Freigang', einen Abend mit Freunden sich zu betrinken und einfach mal abtanzen. Alles das, worauf sie vorher für ihre kleine Schwester freiwillig verzichtet hat. Es hat sich zwar zwischen den Schwestern nichts geändert, die größere ist immer noch immer für die kleinere da, aber die kleinere hat jetzt die Mutter, die ihr versucht in den letzten 2 Monaten zur Seite zu stehen. Jetzt wo es ihr morgens nicht immer so schlecht ist da macht sie dann wieder auf Mutter. Vorher als die Kleine sie vielleicht wirklich gebraucht hätte als sie jeden Morgen das Bad voll gekotzt hat, war es ihr egal. Da musste noch die Große herhalten und die ganze Kotze wegputzen. Zum Arzt hat sie sie auch meistens begleitet, die Mutter hatte immer wieder wichtigeres zu tun. Auch in dieser Situation wäre die Mutter hilfreicher gewesen, sie hat das alles schon mal durchgemacht. Die Untersuchungen und alles drum herum. Für ein damals noch 14 jähriges Mädchen war es bestimmt unangenehm sich das erste Mal untersuchen zu lassen. Da hätte die Mutter ihr bestimmt gut zu reden können, okay die große Schwester vielleicht auch, aber es ist bestimmt ein Unterschied, ob man sich nur so untersuchen lässt oder ob die Untersuchung mit der Schwangerschaft zusammenhängt. Dafür fängt die Mutter wenigstens jetzt damit an, denn der härteste Teil kommt ja schließlich erst noch: die Geburt. Wenn schon nicht der Freund dabei ist, kann es sicherlich schon etwas beruhigend wirken wenn die Mutter dabei ist und versucht ihre Tochter so gut es geht zu unterstützen.Sie versucht schon seit Wochen ihre Eltern dazu zu überreden, dass sie an dem einen Wochenende wo ihr Schwarm eine Party zu seinem 19. gibt ausgehen darf. Aber er sieht schlecht aus. Es scheint niemanden zu kümmern, dass sie während den ersten Schwangerschaftsmonaten zu Hause gesessen hat und sich um die kleine Schwester gekümmert hat. Tag und Nacht, ohne darauf zu gucken was sie eigentlich machen möchte. Keine Partys bis in die frühen Morgenstunden, keine besoffenen Freundinnen oder Freunde, die bei ihr übernachtet haben, gar nichts. Nicht an einem einzigen Abend war jemand zu Besuch bei ihr, der über Nacht blieb. Es war eigentlich gar kein Besuch bei ihr. Sie hatte sich praktisch von ihren Freunden abgekapselt. Isolierte sich komplett. Lebte in ihrer kleinen Welt, die nur aus dem Haus bestand in dem sie wohnten. Sonst gar nichts. Aber sie fand es zu der Zeit in Ordnung und wollte es ja auch nicht anders haben. Jetzt wo es auch zu Hause immer hektischer wird wegen dem Baby das in einem Monat kommt. Überall wird renoviert, überall wird alles so gemacht, dass sich die junge Mutter und ihr Baby dann noch wohler zu Hause fühlen, als es die Kleine jetzt schon tut. Zu Hause tanzen sowieso inzwischen alle nach ihrer Pfeife: Mama ich brauch das, Mama ich will dies ich will jenes. Immer dasselbe. Dabei hat sie ja schon längst alles was sie braucht. Jeder aus der Familie der noch von den eigenen Kindern Dinge zu Hause hatte, brachte diese vorbei. Alles war dabei: Babybettchen, Kinderwagen, Wickelkommoden, einfach alles was sie in den ersten Wochen und Monaten brauchte und natürlich haufenweise Babysachen. In allen möglichen Farben, weil sie nicht wissen wollte, ob sie einen Jungen oder ein Mädchen bekommt. Sie fand es uninteressant, für sie war die Hauptsache, dass es sich langsam auf den Weg in Richtung Welt machte, weil sie die Schmerzen schon nicht mehr aushalten konnte. Jeden Tag das gleiche, ihr Rücken und auch die Beine wollten schon lange nicht mehr mitspielen, deshalb lag sie auch fast die ganze Zeit nur im Bett oder auf dem Sofa.
Dann nach 5 Wochen war es endlich so weit, das Baby wollte endlich rauskommen. Im ganzen Haus die reinste Hektik. Schnell die Tasche zusammen packen, hätten sie zwar schon längst machen sollen, haben sie aber bei dem ganzer Hektik bis zu dem Zeitpunkt noch nicht gemacht. Jetzt bloß nichts vergessen. Klamotten zum Wechseln für die kleine Schwester, Klamotten für das Baby, Handtücher, Duschsachen und so weiter. Nach 15 Minuten hatten sie dann das wichtigste erst mal zusammen gepackt. Und dann ging es im Eiltempo in Richtung Krankenhaus. Die Mutter versuchte sie mit allen Mitteln während der Fahrt zu beruhigen, aber sie ließ sich einfach nicht beruhigen, was ja auch vollkommen verständlich ist, wenn man sich mal vorstellt, dass sie mit ihren 15 Jahren schon Mama wird. Sie ist ja schließlich selbst noch zum größten Teil ein Kind.
Jemand der ihr in dieser Situation hätte bestehen sollen, war der Vater und Erzeuger des Babys aber der hat sich ja schon kurz nachdem er davon wusste von ihr getrennt. Ja so sind die Männer wohl in diesem Alter, erst Kind zeugen und dann ganz schnell weg. Bloß keine Verantwortung für das übernehmen, was man getan hat. Wie soll denn ein 15-jähriges Mädchen 'allein' mit dieser Situation zu Recht kommen? Sie war zwar nicht ganz allein, aber ein Mann, besser gesagt der Erzeuger, hätte sich wenigstens bisschen mit um sie kümmern sollen, schließlich ist er an der Situation nicht ganz unschuldig. Er hat all die wichtigen Dinge verpasst: das erste Ultraschallbild seines Kindes, die ersten Tritte in den Bauch der Mama und was sonst noch alles so passiert während der Schwangerschaft. Diese ganzen Momente konnte sie nicht wirklich mit jemanden teilen, vielleicht mit der großen Schwester, für die das bestimmt auch alles ganz toll gewesen ist, aber für den Vater wäre es doch noch viel schöner gewesen, wenn er gemerkt hätte wie so ein kleines Baby da im Bauch heranwächst. Da hat er dann Pech gehabt, wenn ihm sein Kind egal ist, dann ist es auch besser wenn er es erst mal nicht kennen lernt. Es sei denn er kommt irgendwann doch noch mal auf die Idee sich zu melden und sein Kind kennen zu lernen. Wenn er von sich aus ankommt hat sie auch nix dagegen, aber von sich aus läuft sie ihm nicht nach und versucht alles, damit er sein Kind zu sehen bekommt. Wenn er es sehen will in Ordnung wenn nicht dann eben nicht.Als sie dann endlich das Krankenhaus erreicht hatten, ging auch alles ganz schnell, sie wurde in den Kreissaal gebracht und nach knapp 2 Stunden war dann der kleine Justin auf der Welt. Alle waren sie ganz stolz und erst recht die junge Mutter. Sie hatte die neun Monate überstanden und das ganze auch ganz gut. Sie hatte keine Probleme gar nichts. Justin geht's auch gut und das war erst mal die Hauptsache. Nachdem Justin auf der Welt war fiel auch bei Jana, der Großen, endlich der ganze Stress der letzten Monate ab. Jetzt konnte sie sich endlich auch mal wieder um ihren Freund kümmern. Aus ihrem Internetfreund ist nach dieser anstrengenden Zeit einfach mehr geworden, als ihr wandelndes Tagebuch. Sie hatten sich in der Zwischenzeit auch des Öfteren mal getroffen und sich in einander verliebt. So richtig volles Programm, mit Schmetterlingen im Bauch und die Welt durch eine rosarote Brille sehen. Diese Liebe tut ihr jetzt auch richtig gut. Endlich mal wieder alles in Ordnung, sie kann sich wieder entspannen und ihr eigenes Leben genießen in vollen Zügen. Alex, der Internetfreund, kam auch nach einigen Tagen zusammen mit Jana zu Ina ins Krankenhaus, um sich anzugucken, wie es der jungen Mama denn in den ersten Tagen mit ihrem Kleinen so ging. Obwohl viele wahrscheinlich geglaubt hätten, dass es ihr total schlecht gehen würde, genießt sie es so richtig, dass Justin jetzt bei ihr ist. Sie will auch gar nicht mehr, dass ihr Ex seinen Sohn zu Gesicht bekommt, ist er ja selbst schuld dran, wenn er sich so ein hübsches Kind entgehen lässt. Wäre er bei ihr geblieben und hätte mit ihr zusammen die harte Zeit durch gestanden wäre aus den beiden bestimmt noch ein schönes Pärchen geworden und die Beziehung hätte vielleicht auch länger gehalten. Aber wer nicht will der hat schon. Alex und Jana genossen auf jeden Fall ihre Zeit die sie zusammen hatten, da Alex nur am Wochenende da war, er wohnte 150 Kilometer entfernt. Jana war die Entfernung aber egal. Jetzt wo das ganze mit der Schwangerschaft vorbei ist, überlegt sie sowieso ob sie nicht von zu Hause auszieht und sich eine eigene Wohnung suchen soll, weil es sonst zu Hause zu eng wird. Ina soll sich ja auch nicht gerade ein Zimmer mit Justin teilen müssen und wenn sie dann auszieht hat Justin sein eigenes Zimmer und Ina kann sich dann auch mal nachmittags in ihr Zimmer legen und ein bisschen schlafen während die frisch gebackene Oma dann mal auf den Kleinen aufpasst.
Jana mit ihren 19 Jahren hat auch nicht mehr wirklich Lust zu Hause wohnen und wo jetzt seit der Geburt von Justin auch wieder alles gut läuft, sucht sie sich zusammen mit Alex eine kleine Wohnung in der Nähe ihrer Eltern , damit sie Justin noch sehen kann und ihn Ina auch mal abnehmen kann, wenn sie nicht mehr kann und die Großeltern auch schon zu viel haben. Es soll ja keine riesige Wohnung sein, muss ja nur für zwei Leute reichen. Kleines Schlafzimmer, Küche, Wohnzimmer und ein kleines Bad. Mehr brauchen die zwei ja nicht. Tatsächlich finden sie auch eine Wohnung in der Nähe ihrer Eltern. Die zwar komplett renoviert werden muss, aber das Geld dafür bezahlen Alex Eltern. Jana hat sie zwar noch nicht kennen gelernt aber nach dem Alex seinen Eltern erzählt hat, weshalb Jana von zu Hause ausziehen möchte, waren sie dazu bereit die Kosten für die Renovierung der Wohnung zu zahlen. Sie waren der Meinung, dass Janas Eltern auch so noch genügend Probleme haben würden, da sollte man sie nicht auch noch mit den Kosten der Renovierung belasten, ist ja auch der eigene Sohn der da 150 km entfernt wohnt und da soll er es sich wenigstens so einrichten, dass es ihm dort gefällt und er sich wohl fühlt. Die beiden wären zwar nicht wirklich auf das Geld seiner Eltern angewiesen gewesen, aber da bis dahin nur Jana einen Job hatte und die Einzige war, die Geld nach Hause brachte, wollten sie nicht, dass sie schon da so viele Ausgaben hätten machen müssen. Alex bemühte sich ja auch um einen Job, ausgebildet war er ja schon. Jetzt musste er nur noch einen Platz bekommen wo er arbeiten konnte.
Nach ein bis zwei Monaten wo sich Alex eingelebt hatte, hat er auch einen Job gefunden, wo er auch ordentlich verdiente und wo sie nicht mehr nur noch auf das Geld von Jana angewiesen waren. Ina ging es auch mit der Zeit immer besser. Sie konnte wieder Lachen und tat das auch fast den ganzen Tag lang. Oft nahm sie Justin und besuchte Jana und Alex für einige Stunden, in denen sie und Jana viel redeten und Alex sich mit Justin beschäftigte. Er war für Justin schon der Onkel, obwohl er nur mit der Schwester zusammen war, aber Ina fand, das Justin obwohl er noch so jung war eine männliche Bezugsperson brauchte, Justin verstand das ganze was um ihn herum passierte zwar noch nicht, aber er sollte nicht nur weibliche Bezugspersonen haben, das war vor allem Ina wichtig. Es war ja auch nicht so, dass Alex den Kleinen nicht mochte und daher war es für ihn auch kein Problem, eine Art Vaterersatz für Justin zu sein. An einem Wochenende im Monat ließ Ina Justin auch mal komplett bei Jana und machte sich einen schönen Abend mit Freunden. Schließlich wollte sie sich nicht komplett von ihren Freunden isolieren, obwohl sie das während ihrer Schwangerschaft getan hat, dafür weiß sie jetzt aber auch wer ihre wahren Freunde sind und da sind nicht mehr viele Freunde geblieben von denen die sie vorher hatte. Dafür kann sie sich auf diese aber hundertprozentig verlassen. Deshalb traf sie sich immer einmal im Monat mit ihnen zum Essen gehen oder einfach mal irgendwo draußen spazieren gehen und nur reden. Wenn sie aber darauf dann mal keine Lust hatte gingen sie in die Disco um mal wieder so richtig abzutanzen. Sie wusste ja, dass ihr Justin in guten Händen war und da konnte sie auch einfach mal für einige Stunden vergessen, dass sie mit ihren fast 16 Jahren schon Mama war. Da konnte sie dann einfach mal wieder ein ganz normaler Teenager sein. Mit den Freundinnen über Jungs reden, sich bei Freundinnen treffen und einen Mädelsabend machen, wo sie sich dann erst irgendwelche Schönheitsmasken ins Gesicht schmierten und sich dann aufs Bett oder aufs Sofa kuschelten um DVDs zu gucken, meistens waren irgendwelche Liebesfilme oder Teeniefilme. Die ganze Palette rauf und runter: American Pie 1-3, Girls Club, Freaky Friday, Titanic und was sonst so grad im Kino lief. Wenn eine der Freundinnen Liebeskummer hatte, dann wurde immer Titanic geguckt, rauf und runter den ganzen Abend und wenn sie bei Liebeskummer mal genug hatten von Titanic kam eben Dirty Dancing dran auch so ein typischer Mädchenfilm wie viele sagen. Wenn sie mal was zum gucken haben wollten, also süße Typen, dann war TheFastTheFurious dran auch alle drei Teile. An gut aussehen Typen wurde da ja nicht gespart. Ja so schön können die Teenager Jahre vergehen, mit Freunden am Wochenende was unternehmen, Mädelsabende machen und sich irgendwelche Filme angucken. So hätte Inas Teenagerzeit auch verlaufen können, wenn sie nicht schwanger geworden wäre. Jetzt fehlen ihr diese unbeschwerten Abende mit den Freunden, aber sie hat ja noch ihre Familie, der sie ihren kleinen Justin mal am Wochenende geben kann. In diesen Stunden kann sie dann auch mal wieder einfach nur Teenager sein und nicht mehr Mama. Solang sie weiß, dass ihr Justin in guten Händen ist kann sie auch abschalten und sich entspannen. Justin ist zwar nicht oft bei Oma und Opa oder bei Jana und Alex, aber wenn er dann mal an einem Wochenende da ist, genießt er die Zeit auch. Dort wird er dann von allen Seiten nach Strich und Faden verwöhnt. Oma und Opa spendieren immer mal wieder ein neues Spielzeug und Jana dann mit neuen Klamotten, so im 'Gangsterstyle' soll ja schließlich ein cooles Baby sein. Als einziges Enkelkind hat er ja auch den Vorteil, dass er mit niemandem teilen muss. Omas und Opas verwöhnen ja im Allgemeinen kleine Kinder gerne und da kommt es den beiden gerade gelegen, dass sie ein Enkelkind haben. Wobei es vielleicht besser gewesen wäre, wenn das Enkelkind nicht gerade von Ina, der jüngeren Töchter, stammen würde, sondern vielleicht eher von Jana, die ja schon fast 20 ist und inzwischen auch einen Freund hat, der sie dann unterstützen könnte. Dann hätte das Kind auch einen richtigen Vater und nicht so wie in Justins Fall nur einen Ersatz. Es muss ja aber nicht immer so bleiben, dass Justin ohne Vater aufwächst, auch wenn dieser dann nicht der Erzeuger ist, Hauptsache er hat dann einen Vater.
Da Ina eine offene und fröhliche Person ist hat es auch nicht wirklich lange gedauert bis sie einen netten und lieben neuen Freund kennen gelernt hat. Sie hat ihm auch erzählt, dass sie schon Mama von einem inzwischen 6 Monate alten Baby ist. Für ihn war das auch kein Problem weil seine große Schwester damals auch in der Situation war, dass sie schwanger war, aber sich ihr Freund von ihr schon früh während der Schwangerschaft getrennt hat. Der hatte wohl genauso wenig Lust auch ein Baby wie Inas Exfreund. Jason, Inas neuer Freund, war gerade 18 gewo






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