Gute Nachbarn

Autor: Bella_Stella
veröffentlicht am: 29.12.2014


Gute Nachbarn - Thriller

James lag in dem abgedunkelten Schlafzimmer in seinem Bett und starrte mit sturem Blick an die Zimmerdecke. Seine Migräne hatte sich vor zwei Minuten angekündigt und er hatte sofort eine Tablette zu sich genommen und sich hingelegt. Ein grosses Glas Wasser stand auf seinem Nachttisch bereit und die Vorhänge waren zugezogen worden. Ausserdem hatte er den Papierkorb neben das Bett gestellt, falls ihm wieder so übel werden würde, wie letzten Monat. Es würde gleich soweit sein. Ohnmächtige Schmerzen die seine Schädeldecke beinahe zum Bersten brachten, würden ihn erschüttern. Als er noch keine Medikamente in seinem Besitz gehabt hatte, konnte er manchmal tagelang nicht mehr aufstehen. Ständig musste er sich übergeben und wurde manchmal sogar ohnmächtig. Mithilfe der Tabletten war der Schmerz zwar erträglicher geworden, hinlegen musste er sich aber trotzdem.
Er schloss die Augen und farbige Muster erschienen vor seinem geistigen Auge. Es ging los.

Zwölf Stunden später war der ganze Spuck vorbei. Er war zweimal aufgewacht um sich in den Papierkorb zu übergeben. Das Glas Wasser stand halb leer auf dem Nachttisch. Langsam erhob er sich und tappte ins Bad. Er machte kein Licht, sondern liess das Licht vom offenen Fenster im Schlafzimmer hereinfallen.
Als er in den Spiegel blickte, erschrak er kurz als ihm sein müdes Spiegelbild entgegenblickte. Seit er allein wohnte, litt er an diesen Migräneanfällen. Vielleicht bildete er sich das ja nur ein, aber sie wurden mit jedem Mal schlimmer.
Er warf seine verschwitzten Kleider in den Wäschekorb und stieg unter die Dusche, ohne vorher das Wasser warm laufen zu lassen. Er unterdrückte einen Schrei, als eiskaltes Wasser über seinen Körper floss und kniff die Augen zu. Durchhalten! Das beherrscht du wie kein anderer auf dieser gottverdammten Welt! Er merkte wie das Wasser wärmer zu werden begann und sein Griff am Duschvorhang lockerte sich. Die Augen öffnete er und griff sogleich zum Duschmittel.

Eine Viertelstunde später stand er wieder im Schlafzimmer. Nackt trat er an seinen Kleiderschrank und begann sich anzuziehen. Viel Auswahl gab es nicht. Wie denn auch?! Nach der hässlichsten Scheidung die es auf Gottes Erden überhaupt geben konnte, besass er nichts mehr. Kein Haus, kein Geld und keinen Hund. Ausserdem kein Selbstwertgefühl, keinen Stolz und auch keine Würde. Die hatte sie ihm weggenommen, als sie mit ihren roten Pumps und ihrem schicken schwarzen Kostüm im Gerichtssaal gestanden hatte und den Vertrag unterzeichnete. Sogleich stieg Wut in James auf. Die Art von Wut, die man nur für einen Menschen empfinden konnte, den man mal geliebt hatte. Aufrichtig und von ganzem Herzen. Doch dann war er ihren Ansprüchen nicht mehr gerecht geworden und eines Abends waren diese von ihrem Steuerberater ausgefüllt worden. Ganze fünf Mal, wie sie ihm so zuckersüss unter die Nase gehalten hatte.
Er verdrängte die Gedanken an seine Exfrau, die jetzt bestimmt auf seiner Terrasse sass und genüsslich eine Tasse Kaffee trank. Aus seiner Kaffeemaschine gemacht! Und hinter ihr schwamm bestimmt dieser elende Mistkerl ein paar Runden in seinem Pool, während Roxy, sein Hund, in ihrem Hundekorb lag und ihn dabei beobachtete. Ob Roxy ihn wohl vermisste? Hatte der Hund überhaupt gemerkt, dass der männliche Besitzer im Haus gewechselt hatte?
Mit säuerlicher Miene trank er einen Schluck von seinem schwarzen Kaffee und verzog das Gesicht. Ohne seine Kaffeemaschine schmeckte er nur halb so gut.
Er wohnte mitten in der Stadt in einer kleinen drei Zimmern Wohnung und musste neuerdings mit dem Bus zur Arbeit. Die Arbeit, die ihm wenigstens noch geblieben war und die, die einzige Glücksquelle momentan war.
Er arbeitete als Informatiker und war richtig gut in dem was er tat. Als er seinen Arbeitsplatz erreicht hatte, vertiefte er sich sogleich in seine eigene, kleine Welt. In der virtuellen Welt, hatte er wenigstens noch alles im Griff. Alles dort war so, wie es eben sein musste.

Sein Arbeitsgeber konnte sich glücklich schätzen. James arbeitete meistens noch über den Feierabend hinaus. Das lag daran, weil ihn zu Hause nun nichts mehr erwartete. Sobald er durch die Tür seiner Wohnung trat, verfiel er in trübselige Gedanken.
Das fühlte sich für ihn nicht richtig und schon gar nicht nach dem an, was er sich ausgemalt hatte. Das Haus gehörte nun seiner Ex Frau, doch er hatte sein Herzblut da rein gesteckt und nicht sie! Sie war jeden zweiten Samstag mit ihrer Freundin auf der Schönheitsfarm gewesen, weil sie den Stress nicht mehr ausgehalten hatte. „Die ständige Bohrerei, weisst du.“ Hatte sie sich entschuldigt und war mit einem flüchtigen Kuss im Türrahmen verschwunden.
James hatte gespürt, dass sie sich auseinander gelebt hatten, doch er wollte es zu diesem Zeitpunkt nicht wahr haben. Das alles würde sich ändern, hatte er gedacht, wenn das Haus erstmal fertig umgebaut war.

Als das Haus fertig war, zog James aus und der Steuerberater ein. James hatte ihn nie in seinen eigenen vier Wänden (das Haus) gesehen, doch er hätte den Anblick auch nicht verkraftet.

Als er an diesem Abend nach Hause kam, stellte er seine Einkäufe in den Kühlschrank und fing an zu kochen. Er würde sich niemals dazu herablassen Fast Food über der Spüle zu essen. Das Kochen gab ihm Sicherheit, doch seine Gedanken kreisten immer wieder um seine Scheidung. Beim kleinschneiden der Rüben, beim anbraten der Zwiebeln und beim herunterschalten der Hitze.
Das Essen stellte er auf den Tisch und schaltete das Radio ein. Auch hier verfiel er nicht seinem Fernseher. Gegessen wurde auf dem Esstisch und nicht auf der Couch. Geschlafen wurde ja auch nicht auf der Toilette!
James wusste, dass er das Wort Küchentisch manchmal viel zu wörtlich nahm. Doch dafür war er doch da oder? Ein Tisch in der Küche auf dem gekochte Nahrungsmittel abgestellt wurden um sie danach darauf zu verzehren!
Sally, seine Ex Frau, hatte diese kleine Macke an ihm am meisten gehasst. Seine Genauigkeit und sein penetrantes Verhalten wenn es darum ging, den Esstisch als solches zu betrachten und nicht als etwas anderes.
Aber hätte man dafür nicht eine Lösung gefunden? Wieso konnte sie diese Macke an ihm nicht einfach ignorieren, so wie er ihre Macken ignoriert hatte?!
Ihre akute Kaufsucht, ihre Ansammlung an Gesichtscremes im Bad und ihre hinterhältige Art wie sie ihm manchmal Geld aus seinem Portemonnaie entwendet hatte.
James atmete einmal tief durch. Er verweilte wieder viel zu lange bei solchen Gedanken.

Sein bester Freund, den er gleichzeitig als Therapeuten nutzte, hiess Marik. Er war sein Nachbar. Oder besser gesagt, sein Retter, denn dank ihm hatte James gleich nach der Scheidung eine neue Unterkunft gefunden.
„Die Wohnung neben mir im Block, ist frei geworden! Der Junkie der da drin gehaust hat, ist auf seiner Couch an einer Überdosis gestorben. Sie haben ihn zwar erst zwei Wochen später gefunden, doch ich hab zwei Tage lang die Fenster offen gelassen und der Geruch sollte jetzt weg sein.
Ausserdem ist die Miete erschwinglich.“ James neues zu Hause, war also eine Wohnung, die nach Tot roch und in der ein Drogenabhängiger Mann gestorben war. Damals befand er sich in einer solch miesen Lage, dass er sogar gelacht hatte als Marik ihm das erzählt hatte.
„Besser als weinen oder?“ hatte er zu seinem verdutzt blickenden Freund gesagt und hatte das Angebot angenommen.
Das war nun ein Jahr her und er sah sich in seiner drei Zimmer Wohnung um. Er hatte bevor er eingezogen war, die Wohnung gründlich geputzt und gelüftet. Dabei hatte er Handschuhe getragen und einen Atemschutz. Der war heute natürlich nicht mehr nötig, denn James hatte dafür gesorgt, dass die Wohnung nicht mehr wie eine Höhle aussah.
Er schluckte das letzte Stück von einer Kartoffel runter und stand auf. Er räumte den Tisch ab und stellte das dreckige Geschirr in die Spülmaschine. Danach wischte er den Tisch sauber und setzte sich vor den Fernseher. Nach zehn Minuten schaltete er diesen aber wieder aus weil nichts lief. Er ging ins Schlafzimmer, zog sich seine Kleider aus und warf sie in den Wäschekorb. Danach ging er duschen. Er war eigentlich schon immer ein zwei Minuten Duscher gewesen, doch seit der Scheidung geriet er immer wieder ins Grübeln. Und so kam es, dass er erst nach dreissig Minuten seine nassen Füsse auf den Duschvorleger abstellte und vorsichtig aus der Dusche in das vernebelte Bad stieg.
Als er an seinen Schrank trat, fiel sein Blick in sein Spiegelbild und seine kritischen, dunkelbraunen Augen sahen zurück. Für einen mitdreissiger sah er nicht übel aus, aber die Sorgenfalten die ihm dieses Weibsbild verpasst hatte, ärgerten ihn. Seine Haare waren nicht mehr so dicht, wie vor einem Jahr und er hatte dunkle Schatten unter den Augen.
?Ich muss wirklich anfangen gesünder zu essen? ging es ihm durch den Kopf und sein Blick suchte nach weiteren Fehlern an seinem Körper.
Wie nicht anders zu erwarten, stoppten sie bei seinem Penis.
War er zu klein? Oder war er zu instabil gewesen für sie? Waren die Schamhaare das Problem gewesen? Oder hingen die Hoden zu sehr hinunter?
Er wusste nicht, ab welchem Punkt in der Beziehung, sie angefangen hatte, sich unbefriedigt zu fühlen. Dabei hatte er immer geglaubt ihr Sexualleben, wäre gut. Sogar sehr gut für ein Paar das sich schon seit fünfzehn Jahren kennt und wie er gedacht hatte, geliebt hatte.
So konnte man sich doch täuschen.
Er riss den Blick von seinem Penis weg und griff in den Schrank nach einem frischen Pyjama. Den zog er an und liess sich in die Kissen sinken.
Er kniff die Augen zusammen und hoffte ein zu schlafen, bevor der Sorgenstrom wieder über ihn hereinbrechen würde.
Und tatsächlich schlief er ein und hatte seit langer Zeit seinen ersten traumlosen Schlaf.

An diesem Samstag erwachte James früh, aber durch und durch nassgeschwitzt. Nach einer kurzen, kalten Dusche, bezog er sein Bett mit frischen Tüchern und machte sich daran seine dreckige Wäsche zu waschen. Während seine Waschmaschine in der Küche rumorte, ging er seine Vorräte durch und merkte, dass es wieder einmal Zeit wurde um einzukaufen.
Er machte sich also eine Liste, zog seine Jacke an und ging nach draussen. Auf dem Weg zum Ausgang lief ihm Marik über den Weg.
„Du siehst blass aus.“ Stellte Marik fest und beäugte seinen Freund kritisch.
James sagte nichts dazu, sondern lief einfach weiter.
„Ich weiss. Schlechte Nacht mit schlechten Träumen.“ „Wann soll ich vorbeikommen?“ rief ihm Marik hinterher.
Ohne sich umzudrehen, sagte James: „Ich bin in einer Stunde wieder da! Und dieses Mal lässt du das Bier zu Hause. Es ist noch zu früh für Alkohol!“ „Es ist nie zu früh, für einen Apparativ.“ Grinste Marik, doch James hörte das nicht. Er war bereits auf der Strasse und auf dem Weg zum nächsten Supermarkt um seine Einkäufe zu erledigen. So wie das die braven Bürger eben tun. Sie gehen einkaufen um Essen zu Hause zu haben, dass sie nachher verzehren können.
„Du bist kein braver Bürger James. Du bist geschieden und versuchst dich zusammen zu reissen, indem du eine strickte Tagesordnung befolgst.“ Es gab doch Bier, denn Marik war kein Kaffeetrinker. Er war auch kein Teetrinker. Das einzige was er trank war Wasser und Bier.
James verstand nicht, wie man um elf Uhr am Vormittag schon Bier trinken konnte. Er bevorzugte einen Kaffee. Nicht aus einer Kaffeemaschine, sondern aus einer Mocca. Aber die war wenigstens Made in Italy.
„Ich glaube du brauchst eine Frau.“
James sah Marik kühl an.
„Nein, danke. Die letzte hat mir das Haus unter den Nägeln weg gezogen und mich auf die Strasse verbannt.“ „Du sollst sie ja nicht gleich heiraten. Du sollst nur wieder mal ein bisschen Spass haben.“ „Ich bin nicht in der Stimmung um Spass zu haben Marik.“ James Sorgenfalten traten wieder in sein Gesicht. „Ich hatte vor zwei Tagen wieder solche Kopfschmerzen. Sie kommen immer häufiger.“ „Hast du dich mal untersuchen lassen? Ich kenne dich schon ziemlich lange, aber Migräne hattest du nie.“ James nickte. „Hab ich schon. Es ist alles in Ordnung. Die Migräne habe ich seit der Scheidung und mein Arzt meint, dass das Psychisch bedingt sein könnte.“ Marik sah ihn mit seinen eisig blauen Augen genau an. Auf einmal fröstelte es James und er sah aus dem Fenster.
„Vielleicht geht sie weg, wenn du das Ganze verarbeitet hast.“ Sagte er dann leiste und stellte sein Bier auf den Tisch ab.
„Ja. Vielleicht.“ Meinte James leise und sah, dass ein Vogel draussen auf dem Fenster stand und ihn anblickte.

Als Marik gegangen war, fühlte James sich besser. Er wusste nicht warum, aber irgendetwas an seinem Blick hatte ihn verunsichert. Mariks Gesicht war eines, das man nicht so schnell vergessen konnte. Er hatte eine schmale und scharf geschnittene Miene, hohe Wangenknochen und hohle Wangen. Er sah nicht wie ein netter Mensch aus und war es auch tatsächlich nicht. Nur Menschen die ihm nahe standen, wussten dass er ein freundliches Wesen in sich versteckt hielt. Das kam allerdings nicht so oft heraus.
James kannte Marik seit vielen Jahren und konnte mit seinem Wesen umgehen. Nicht immer aber meistens war es für ihn kein Problem. Er war wohl der Einzige, denn die Frauen blieben nie länger als eine Nacht und die Männer fühlten sich von ihm entweder bedroht oder belästigt.
Wenn die Situationen eskalierten, endeten sie entweder in einer Schlägerei oder Marik genoss sein Bier in einer Bar allein in einer Ecke sitzend und alles beobachtend.
Ihn störte das Ganze nicht. Und auch dass er andere zu stören schien, störte Marik nicht. Im Gegenteil: Er genoss die verunsicherten Blicke, denn dann fühlte er sich in der Annahme bestätigt, dass er wirklich bedrohlich aussah.
„Ich habe mich damit abgefunden und irgendwie finde ich das gut.“

Als James wieder in seinem Bett lag, starrte er die Wand an. Wieso hatte er diese Kopfschmerzen? Er achtete auf seine Ernährung, er trieb Sport und er hielt sich an die Regeln der Augenärzte und behielt seine Brille immer an. Was war es also, was ihm diese Schmerzen bereitete?

In dieser Nacht wachte er wieder einmal schweissgebadet auf. Verärgert schlug er die Bettdecke zurück und öffnete das Fenster um frische Luft einzulassen. Sein Herz hämmerte hart gegen seine Rippen und er fuhr sich über sein Gesicht. Seine Träume wurden immer schlimmer und die darauf folgenden Kopfschmerzen immer unerträglicher.
Die letzten Monate hatte er immer geträumt, dass er mit Sally streiten würde. Immer an einem anderen Ort und das Thema war auch immer verschieden.
Doch seit letzter Woche hatte sich etwas verändert. Während Sally ihn anschrie, schrie er zurück. Im Verlauf vom Gespräch, drehte sie sich dann um und ging mit ihrem neuen Freund davon. Und während die beiden gingen, holt er ein Messer hervor, rannte ihnen nach um rammte es den Beiden jeweils in den Rücken. Die Schreie holten ihn in die Wirklichkeit zurück und er erwachte immer zwischen zwei und drei Uhr morgens. Er machte das Licht an und blickte auf seine Laken. Beinahe vermutete er dort eine riesige Blutlache zu sehen, doch Gott sei Dank, war das Laken immer noch weiss und das Messer von seinem Traum war weit und breit nicht zu sehen.
Manchmal hatte er diese Träume einmal in der Woche. Doch wenn es ihm schlecht ging, beinahe jeden Tag.
Am Sonntag, nach einer weiteren durchzechten Nacht, ging er nach unten an den Briefkasten und traf dort auf Marik. Er schmiss gerade die Werbung in den Mülleimer der auf dem Flur stand und grinste ihn an. „Morgen Sonnenschein.“ „Morgen.“ Brummte James und sah in einen leeren Briefkasten.
Das war nicht selbstverständlich und er sandte ein Stossgebet zum Himmel, dass die Scheidung endlich durch war.
„Hattest du wieder einen üblen Traum?“ Marik sah ihn aufmerksam an und James nickte müde.
„Sie werden immer schlimmer.“
Kurz erzählte er seinem Freund, was er in dieser Nacht geträumt hatte. Zu seinem Erstaunen blieb Marik gelassen.
„Erschreckt dich das nicht?“
„Nein, es erscheint mir logisch.“
„Logisch?! Ich habe sie in meinem Traum umgebracht! Das ist nicht logisch, das ist brutal.“ „Und rein.“ Brachte Marik den Satz zu Ende. Bevor James etwas darauf antworten konnte, schwatzte Marik weiter.
„Sie hat dich betrogen, dir dein Haus, deinen Hund und deine Kaffeemaschine weggenommen. Von dem psychischen Leid, mal ganz abgesehen. Dein Ego ist angekratzt und will dir mit diesen Träumen etwas sagen.“ „Ich soll meine Ex Frau umbringen?“ Marik zuckte mit den Schultern und nickte dann. „Warum nicht. Verdient hätte sie es.“ Marik sagte das so beiläufig, dass James anfing zu lachen.
„Ja, natürlich. Wie wäre es mit Samstag in zwei Wochen? Da passt es mir gut.“ James ging zurück in seine Wohnung. Marik blieb zurück und sah ihn verschmitzt an.
„Lässt sich einrichten.“








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