Scarlett and Cole - Teil 6

Autor: Das Krümmelmonster :)Das Krümmelmonster :)
veröffentlicht am: 17.04.2015


Es geht weiter! Juhu :)
Vielleicht schreib ich sogar bei Colours of the Rainbow weiter. Mal schauen. Aber jetzt erstmal viel Spaß beim Lesen :*
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"Verdammt, hatte ich ihr nicht gesagt, sie solle nichts Dummes anstellen. Wahrscheinlich hab ich sie sogar auf diesen Gedanken gebracht", hörte ich jemanden murmeln. Ich blinzelte ein paar Mal und erst dann wurde mir bewusst, dass ich getragen wurde. "Cole?", krächzte ich so sexy wie eh und je. Ich hatte unglaubliche Kopfschmerzen, hatte das Gefühl mein Kopf würde gleich explodieren. Ich spürte, wie er stehen blieb.
"Scarlett? Wie geht es dir ", fragte er erleichtert. "Mhm", nuschelte ich eine nicht passende Antwort und legte meinen Kopf auf seine Brust. Meine Augen drohten wieder zu zufallen. "Hey, nicht einschlafen, hörst du? Du könntest eine Gehirnerschütterung haben, verstehst du", sagte er eindringlich. "Ja, ja", murmelte ich, blinzelte, bevor ich dann wieder kurz vorm Einschlafen war. Ich spürte einen leichten Schlag an meiner Wange: "Nicht einschlafen, hab ich gesagt". "Hast du mir gerade eine Ohrfeige gegeben?", krächzte ich verwirrt. "Das war doch kein Schlag! Ich hab deine Wange angestupst", antwortete er daraufhin. "Ah, na dann", murmelte ich ironisch. Mir wurde wieder ganz schummerig vor den Augen, weshalb mein Kopf erneute auf Coles Brust fiel. Ich hörte seinem Herzschlag zu, wodurch ich wieder unglaublich müde wurde. "Scarlett", warnte er mich noch mal. "Lass mich doch schlafen", nuschelte ich. "Wenn du einschläfst könnte es sein, dass du nicht mehr aufwachst", erklärte er,
"Wir sind gleich da. Halte durch". "Ich bin viel zu schwer", sagte ich dann leise und fügte nicht sehr überzeugend hinzu: "Ich kann auch laufen. Ich hörte ihn leise lachen, was mich wiederum zum Lächeln brachte. Ich legte eine Hand um seinen Nacken und fuhr mit dem Daumen über seine weiche Haut, dabei konnte ich hören wie sein Herz schneller schlug. Ich konnte nicht aufhören zu lächeln. Sein Geruch umhüllte mich und ich schloss meine Augen wieder. Diesmal schlief ich aber nicht ein, sondern lauschte einfach seinem Herzschlag. Wir erreichten die Krankenstation unseres Internats. Er legte mich auf die Liege. Die Krankenschwester betrachtete uns misstrauisch, stellte vorerst jedoch keine Fragen, warum wir mitten in der Nacht mit dreckigen Klamotten hier ankamen. Sie verband meine schrammen und schaute sich dann den Kopf an. Ich hatte immer noch unglaubliche Kopfschmerzen, weshalb ich eine Schmerztablette bekam. Scheinbar war alles in Ordnung, deswegen schickte sie uns wieder auf die Zimmer. "Musst du wieder getragen werden?", fragte er mich mit einem leichten Grinsen. Auch wenn mir noch immer schwindelig war, lehnte ich ab. Ich wollte nicht schwach wirken, außerdem ging mir sein Grinsen auf die Nerven, auch wenn es sexy war. Wir liefen gemeinsam die Treppen nach oben zu den Schlafräumen. "Ich bring dich noch zum Zimmer, nicht, dass du auf dumme Gedanken kommst", meinte er dann, wie immer total arrogant. "Oh, wozu die Ehre?", sagte ich ironisch und rollte dabei meine Augen. Ich hörte ihn leise lachen, ignorierte das aber. Wobei ich nicht drum herum kam innerlich für sein Lachen zu schwärmen. So sexy, wie es klang.

Normalerweise gibt es in fast jeder Geschichte dieser Moment wo man gemeinsam vor der Tür steht, nicht weiß was man machen soll und sich dann küsst. Ich hatte irgendwie gehofft, dass es auch so passierte. Cole hatte seine Hände in seinen Hosentaschen vergraben. "Das war echt super leichtsinnig von dir", tadelte er mich, "dir hätte sonst was passieren können". "Klingt ja fast so als würdest du dir sorgen machen", sagte ich und weitete meine Augen, als ich merkte, dass ich das nicht gedacht, sondern ausgesprochen hatte. Er fing an zu lachen: "Keine Sorge, ich tu alles nur nicht mich um dich Sorgen.". "Was machst du dann? Ich meine, merkwürdig genug, dass du mich gefunden hast", konterte ich. Ich merkte, wie er seine Zähne zusammenbiss. "Gute Nacht Cole", sagte ich und schüttelte den Kopf. Ich wollte mich gerade umdrehen, als plötzlich eine Hand neben meinem Kopf gegen dir Tür knallte. Ich drehte meinen Kopf wieder zu ihm, mein Herz klopfte und ich sah in seine Augen. "Geh einfa ch nicht mehr in den Wald hinein okay", meinte er leise, blickte mir dabei ebenfalls tief in die Augen. Ich konnte erkennen, wie seine Augenfarbe von Blau zu weiß wechselte. Er blinzelte und stoß sich ab. Mit zügigen Schritten lief er den Flur entlang, ließ mich dabei verwirrt und mit noch mehr Fragen stehen.

Als ich mein Zimmer betrat, saß Jenny aufrecht und grinste mich an, bis sie meine schrammen am Arm bemerkte. "Gott, was ist passiert. Und wo warst du?", fragte sie. Ich schüttelte den Kopf, dabei spürte ich ein Stechen. Seit Cole gerade noch verschwunden war, bekam ich schreckliche Kopfschmerzen und es fühlte sich, als würde mein Kopf dabei explodieren. "Scarlett? Was ist los?", fragte sie. Ich legte meine Hände an meine Schläfen, versuchte diese mit meinem Zeigefinger zu massieren. "Ich habe Kopfschmerzen", sagte ich mit gedämpfter Stimme. Sah plötzlich wieder diesen Schatten, vor meinen Augen und stolperte zum Bett. "Scarlett?", hörte ich noch bevor mir erneut in dieser Nacht die Sicht vor den Augen verschwamm.

"Hillary?", krächzte ich, als ich eine Person über mir gebeugt sah. "Oh gott, du lebst. Weißt du was du mir für einen schrecken eingejagt hast, als Jenny zu mir kam und mir das erzählt hast. Ich bin fast gestorben. Ich dachte du wärst tot!", redete sich Hillary in Rage. "Was ist passiert?", fragte ich noch immer mit krächzender Stimme. "Du hattest scheinbar schreckliche Kopfschmerzen und bist bewusstlos geworden. Jenny kam zu mir und gemeinsam sind wir zur Krankenschwester. Und, oh mann, ich bin so froh, dass du noch lebst. Auf jeden Fall, auf dem Weg sind wir Cole begegnet, der scheinbar auch irgendwie Kopfschmerzen hatte. Aber der ist einfach abgehauen und wollte gar nicht mit uns reden. Auf jeden Fall meinte die Krankenschwester, dass alles ok sei aber auch, dass sie nicht wisse woher die Kopfschmerzen kommen könnten", redete sie los. Es war schwer ihrer Erzählung zu folgen. "Wo ist Cole?", fragte ich die beiden. Meine Kopfschmerzen waren immer noch da, genau so stark wie heute Nacht. "Keine Ahnung, wir haben ihn heute morgen noch nicht in der Cafetaria gesehen. Wir haben dir auf jeden Fall was zum Futtern mitgebracht. Apfelsaft oder O-Saft?", fragte Jenny mich. Ich zuckte bloß die Schultern und schloss erschöpft die Augen. "Los, ihr habt jetzt Unterricht. Außerdem braucht sie schlaf", hörte ich die Krankenschwester noch sagen, bevor ich in einen tiefen Schlaf viel.

Als ich erneut aufwachte und aus dem Fenster blickte konnte ich Cole erkennen, der sich an einen Baum lehnte und mich, so schien es, anschaute. Scheinbar schwänzte er Schule. Ich setzte mich auf und fuhr mir durch die Haare. Die Kopfschmerzen waren zwar noch da, aber eher geschwächt. Hatte das etwas mit Cole zu tun? Ich musste mit ihm reden. Es gab so viele Fragen auf die ich eine Antwort brauchte. Ich blickte erneut aus dem Fenster aber Cole war bereits wieder weg. Ich massierte meine Schläfen und nahm mir vor so bald es ging mit ihm zu reden.






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Kommentare

EngelchenEngelchen

17.04.2015 22:46:27

Hab mich echt gefreut als ich deine Fortsetzung entdeckt habe. Du hast einfach einen unglaublich spannenden und fesselnden Schreibstil. Schnell weiter! Lg Engelchen


Mira

26.04.2015 11:27:13

Diese Geschichte ist eine der besten die es gibt. ich liebe sie:)




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