Scarlett and Cole - Teil 3

Autor: Das Krümmelmonster :)Das Krümmelmonster :)
veröffentlicht am: 05.09.2014


Hey <3 Hier ist der 3. Teil. Ich hoffe er gefällt euch.
Und bitte bitte schreibt mir was ihr davon hält, weil ich selbst nicht so begeistert von diesem Teil bin.
Außerdem würde ich mich freuen, wenn jeder der die Geschichte liest ein Kommi abgeben würde, damit ich weiß, wer sie alles liest und wie ihr sie findet.
Muss auch nicht super viel sein <3
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Freu mich also auf die Kommis und Konstruktive Kritik.
Xo <3

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Hillary und ich standen vor dem Englischkurs und unterhielten uns gemeinsam über „The Mousetrap“.
„Also weißt du wer der Mörder ist?“, fragte sie mich aufgeregt, ich lächelte sie bloß wissend an.
„Und du willst es mir nicht verraten?“, vermutete sie, ließ dabei die Schulter sacken.
„Les es doch einfach zu Ende“, meinte ich und zwinkerte ihr zu.
„Du weiß doch, dass ich immer so aufgeregt bin was das Ende angeht. Ich würde es am Liebsten jetzt schon lesen“, seufzte sie, was mich zum grinsen brachte.
„Les es in Ruhe. Das hat dieses Buch verdient“, sagte ich.
„Hast du Emma eigentlich gesehen?“, fragte sie. Und ich schüttelte den Kopf.
„Ach, wahrscheinlich hängt sie wieder mit dieser komischen Amber ab“, sie zuckte mit der Schulter und schaute dann grinsend hinter mich:
„Uh, schau mal wer da kommt“, pfiff sie dann plötzlich und sofort drehte ich mich um. Nicht schon wieder diese blauen Augen. Sofort drehte ich mich wieder zu Hillary und bemühte mich ein genervtes Gesicht zu machen.
„Echt Hillary? So toll ist er jetzt auch wieder nicht“, meinte ich, konnte es jedoch nicht lassen ihm hinterher zu schauen.
„Nicht für mich. Ich hab Oliver, aber heiß ist er trotzdem und er hat dich angeschaut. Mensch, ihr würdet so gut zusammen pa-...“, ich unterbrach sie, bevor sie auf falsche Gedanken kommen konnte, „Nein, absolut nicht“. Schnell packte ich meine Tasche und verschwand in unserem Englischraum.
„Stell dich doch nicht so an. Außerdem stehst du doch auf mysteriös und blau-äugig“, rief sie mir hinterher und lief mir nach.
„Woher weißt du auf was ich stehe“, verwirrt setzte ich mich hin.
„Na, ich bin deine beste Freundin“, zwinkerte sie mir zu und packte ihre Sachen aus. Ich antwortete daraufhin nur mit einem Grinsen und einem Kopfschütteln.

„Ich bin super fertig“, seufzte Hillary als wir den Englischraum hinter uns ließen und zur Bibliothek gingen.
„Und jetzt auch noch Hausaufgaben“, stöhnte sie genervt und gemeinsam ließen wir uns auf den Bänken nieder.
„Wenn wir uns beeilen schaffen wir es noch bis zum Abendessen. Ich hab keine Lust mich danach noch dran zu setzen“, meinte ich und gähnte leicht.
„Wie geht’s eigentlich deinem Kopf?“, fragte sie nach, ihr Blick wurde leicht sorgenvoll. „Ganz gut, denk ich. Ab und zu kommen meine Kopfschmerzen zwar wieder aber heute war es auszuhalten“, antwortete ich ihr.

Hektisch liefen wir den Gang entlang zur Cafeteria. Wir waren so in die Hausaufgaben vertieft gewesen, dass wir die Zeit vergessen hatten. Als wir die Tür öffneten, drehten sich ein paar Köpfe zu uns um. Scheinbar hielt der Direktor eine Rede, was ziemlich selten vorkam. Es war ganz ruhig, als wir reinschlichen und erst als wir saßen erzählte er weiter. „Wie peinlich“, nuschelte Hillary, woraufhin ich bloß nickte. Wieder spürte ich, das Cole mich ansah. Jetzt müsste er mich erst recht für einen totalen Volltrottel halten. Auch wenn es mich nicht interessierte was er von mir hielt. Okay, nur ein bisschen vielleicht. „... Ab nun muss jeder Schüler um 20 Uhr auf dem Zimmer sein. Wird ein Schüler um diese Uhrzeit noch draußen erwischt wartet großer Ärger auf ihn. Die Regel wird so stehen bis wir herausgefunden haben was passiert ist. Bitte bleiben sie vor erst hier, bis wir euch erlauben wieder auf die Zimmer zu gehen“, sagte der Direktor, als ich ihm meine Aufmerksamkeit schenkte. Was war denn los? Verdammt, scheinbar war irgendwas passiert. Er sagte noch etwas und verschwand dann mit ein paar anderen Lehrern. Plötzlich fing jeder an zu murmeln und zu flüstern. „Worum ging es“, fragte mich Hillary, „das klang nicht gerade so, als ging es ums Sommerfest oder so“. Da hat sie Recht. Es schien was Ernsteres zu sein. Ich drehte mich zu Cole um, der mich mit angespannter Miene ansah. Was guckt der schon wieder so blöd?

„Scarlett? Hallo?“ ich sah eine Hand vor meinen Augen und verwirrt drehte ich mich wieder zu Hillary, „’Tschuldige, hast du was gesagt?“. „Ja, habe ich. Wir sollten Oliver fragen was hier vor sich geht“, meinte sie mit ernstem Gesicht. Ich nickte ihr zustimmend, bestimmt wusste er mehr über die Sache bescheid, schließlich war er von Anfang an hier gewesen.

Wir bahnten uns den Weg durch die Schüler, die sich flüsternd unterhielten. Manche schauten sich panisch um, andere hatten sogar Tränen in den Augen. „Oliver!“, rief Hillary. Ihr Freund drehte sich um und lächelte erleichtert. „Was geht hier vor sich? Und wo ist eigentlich Emma?“, fragte sie nervös. Seine Miene veränderte sich. „Die Polizei steht draußen. Ein Mädchen hat Schreie im Wald gehört und Emma ist seit heute Morgen nicht mehr gesehen worden“, meinte er, dabei wurden Hillarys Augen groß. „Nein“, sagte sie panisch. „Sie muss hier irgendwo sein!“, sagte sie. Ich sah Oliver an, der Hillary in die Arme zog. „Was ist passiert?“, fragte sie mit erstickter Stimme. „Sie haben Blutspuren gefunden und suchen sie gerade.“, sagte ein Freund von Oliver. Er sah ihn wütend an.

Das ganze Gespräch flog an mir, währenddessen sah ich mich in der Cafeteria um, als ich sah, wie dieser Cole als einziger den Raum verließ. Er verhielt sich sowieso schon die ganze Zeit so merkwürdig. Mit zügigen Schritten folgte ich ihm, mein Kopf fing an zu pochen. Ich öffnete die Tür mit Schwung. Er schwankte ein wenig, blieb stehen und drehte sich zu mir um. „Was willst du von mir“, fragte er und kniff die Augen zusammen. Plötzlich schaukelte er und stützte sich an der Wand ab. „Was willst du von mir?“, fragte ich ihn und schluckte als mein Kopf schlimmer pochte. „Pah, du bildest dir ein, dass ich etwas von dir will?“, fragte er mich spöttisch. „Wieso bist du aus der Cafeteria gelaufen? Wohin wolltest du“, ich trat einen Schritt auf ihn zu und ignorierte das Pochen. Er hob seinen Blick und sah mir mit seinen stechend blauen Augen in meine. „Das geht dich nichts an, Kleine“, meinte er mit einem gezwungenem Grinsen. „Du machst dich mehr als nur verdächtig damit“, sagte ich und verschränkte meine Arme. „Geh lieber wieder rein, nicht, dass dir auch noch was passiert“, sagte er und lief so nah zu mir, dass ich seinen Geruch wahr nahm und seine Brust vor meinen Augen war. Ich blinzelte verwirrt und sah zu ihm hoch: „Wohin wolltest du gehen?“. „Meine Medikamente holen, okay?“, meinte er dann genervt und verdrehte die Augen. „Wofür?“, fragte ich. „Gegen meine Kopfschmerzen“, sagte er, „Fertig mit dem Verhör?“. Ich nickte, dann drehte er sich um. Kurz bevor er die Treppen erreicht hatte, sagte ich: „Warte... ähm... kannst du mir welche mitbringen?“, fragte ich und sah aus dem Fenster. „Du bist in der Cafeteria, vermute ich“, antwortete er und ich nickte. Irgendwo da draußen war Emma und vielleicht noch am Leben. Ich spürte wie meine Augen feucht wurden und blinzelte, bevor ich mich auf dem Weg zurück machte.

Ein paar Schüler kamen mir entgegen. „Der Direktor meinte, wir dürfen wieder auf unsere Zimmer. Kommst du mit?“, fragte Hillary mich. „Ich komm gleich nach okay?“, fragte ich. Sie nickte und ich sah die Tränen in ihren Augen, bevor sie mit Oliver den Gang hinunter lief. Ich setzte mich an einen Tisch, nahe am Fenster. Vor dem Fenster erstreckte sich der Wald. Emma musste noch am Leben sein!

Aus dem Augenwinkel bemerkte ich, wie die Tür auf ging und Cole zu mir lief. „Durften wir schon auf unsere Zimmer?“, fragte er und setzte sich zu mir. Ich nickte und sah mir die Kopfschmerztabletten an. Ich las mir hinten durch was für Tabletten es waren, nicht, dass er mich vergiftete oder mir K.O Tropfen gab. „Was? denkst du ich gib dir K.O Tropfen und verschleppe dich dann?“, sprach er meinen Gedanken aus. „Funktionieren die?“, fragte ich ihn. „Ich nehme die schon sehr lange. Sie haben immer gewirkt“, meinte er. Als ich nichts erwiderte, sondern aus dem Fenster starrte, fragte er mich: „Ist sie eine Freundin von dir?“. „Ja, ich hab sie heute morgen noch gesehen“, flüsterte ich und schloss meine Augen. Zu allem Überfluss waren meine Kopfschmerzen noch schlimmer geworden. „Kannst du mir das Wasser geben?“, fragte ich ihn. Als er mir das Wasser gab, berührten sich unsere Hände und plötzlich flimmerte etwas, wie eine Erinnerung in meinem inneren Auge auf. Cole rennt zu mir, und plötzlich steht eine schreckliche Kreatur vor mir und ersticht mich mit einem Schwert. Ich zuckte zusammen und wir Beide ließen das Wasser durch. Mein Atme ging flach und ich merkte wie Cole schluckte. „Ich sollte...“, sagte er aufgewühlt, doch ich unterbrach ihn, „Hast du das auch gesehen?“. Er sah mich mit seinen blauen Augen an, nach seine Jacke und ignorierte meine Frage. Er verschwand mit schnellen Schritten aus der Cafeteria.
Was zum Teufel war das? Meine Kopfschmerzen waren auch wieder weniger geworden.



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Danke fürs Lesen <3





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Kommentare

Maxima

06.09.2014 17:54:51

Wow. Ich bin fasziniert von deiner Schreibart. Das könnte meine neue lieblingsgeschichte werden. Bitte schreibe schnell weiter. :)


EngelchenEngelchen

09.09.2014 10:21:05

Ich kann Maxima nur zustimmen. Freue mich schon auf die Fortsetzung. Lg.Engelchen




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