Scheinliebe

Autor: Alice
veröffentlicht am: 14.05.2006




Sie stand nun auf der Brücke und der Zug würde in 4min kommen und dann würde sie springen...springen für die Freiheit um der endlosen Qual ein ende zu setzen um nicht jede beschissene Nacht in ihren Tränen zu ertrinken... Die einzige Frage die noch in ihrem Kopf schwirrt ist die Frage: 'Warum tut er mir so etwas an ? Was habe ich falsch gemacht?' Diese Fragen kann sie nicht beantworten aber was sie ganz genau weiß das sie springen wird[...] springen in die Freiheit! Ihr ganzes Leben durchfährt ihre Gedanken...'Jonas warum???' Sie weiß noch ganz genau wie er sie das aller erste mal ansah, er sie das erste mal anlächelte und an seine erste Berührung...Sie war sofort verliebt es gab keinen Zweifel das er der Richtige war.

am 16.5.vor einem Jahr:
'Johanna werde endlich fertig Caro wartet im Auto auf dich!' ruft ihre Mutter genervt. Johanna wirft noch mal schnell einen Blick in den Spiegel. 'Mensch ich komme doch.' Johanna rennt die Treppe hinunter zieht ihre Jacke an und will gerade das Haus verlassen doch dann ruft ihre Mutter sie 'Johanna bist du noch da?' 'Ja Mama.' Ihre Mutter geht aus der Küche in den Flur zu ihrer Tochter 'Pass auf dich auf mein Schatz!' 'Ohr Mutti du kennst mich doch!' 'genau deswegen Hanne.' Johanna drückt ihrer Mutter einen Kuss auf die Wange schnappt sich den Haustürschlüssel und schlisst die Tür hinter sich. In der Zwischenzeit geht die Mutter wieder in die Küche zurück. Johanna steigt in das grüne Auto ihrer Freundin. 'Hallo Caro.' 'Mensch Johanna das du nie pünktlich sein kannst egal... hast du die Adresse?' 'Ja habe ich. Ich weiß doch wo mein bester Freund wohnt du Trine!' 'Das Max jetzt auch schon 18 wird hoffentlich gibt's auch ein paar ordentliche Jungs...Du hast es ja gut du hast ja einen Freund kommt denn Chris heute auch?' 'JA Max hat gesagt das ich ihn mitbringen soll er kommt aber ein bisschen später.' 'Aha' 'Du musst jetzt links einbiegen und dann müssten wir eigentlich gleich da sein?!' Die beiden finden das Haus und steigen aus. Johanna holt das Geschenk aus den Kofferraum und geht zum Haus um zu klingeln aber Max kommt ihr zuvor und öffnet ihr die Tür bevor sie klingeln kann. 'Hallo Hanne komm doch rein Caro du auch.' Johanna und Caro springen Max beide um den Hals und Gratulieren Ihm zu Geburtstag. Hanne überreicht ihm das Geschenk. Max drückt beiden einen Kuss auf die Wange. 'So ihr beiden geht durchs Haus die Party findet im Garten statt.' 'OK' antworten beide. Die Party war schon im vollen Gange. Es waren bestimmt um die 35 Personen. Viele kannte Johanna nicht dafür Caro um so mehr. Caro lief von einer zur anderen Person hin und war die ganze Zeit gut am plaudern. Johanna dagegen saß nur rum und hoffte das der Abend noch besser werden würde. Sie stand auf und ging im Garten von Jonas spazieren und hoffte das ihr Freund Chris gleich kommen würde.. Wunderschöne Blumen wuchsen in den Garten von Max seiner Mutter dachte sich Johanna. sie entdeckte eine Bank und setzte sich auf sie. Johanna dachte nach über die Beziehung von Chris und ihr doch plötzlich wurde sie aus ihren Träumen gerissen... 'Hallo, bist du Johanna?' 'Hä ähm, ja das bin ich!' 'Max hat gesagt ich soll dich suchen mein Name ist übrigens Jonas.' 'oh na ja jetzt hast du mich ja gefunden!' Johanna war ganz verwirrt sie war wie verzaubert...'Setz dich doch zu mir.' 'Oh das ist nett danke gerne!' Jonas und Johanna unterhielten sich prächtig über alles und jeden: Johanna unterhielt sich mit Jonas über Themen die sie nicht mal gewagt hat bei einem Gespräch mit Chris anzusprechen. Sie sprachen bestimmt drei Stunden miteinander und bemerkten dabei nicht wie die Zeit verging. Die beiden waren so schön anzublicken sie saßen an einer lauen Sommernacht unterm Sternenhimmel vom Mond angeschienen auf einer grünen Bank in mitten von 100 Blumen. Plötzlich wurde es ganz still sie schauten sich an und ihre Gesichter nährten sich langsam doch dann hörten sie Schritte auf sich zu kommen. Chris stand auf einmal vor ihnen. 'Hallo mein Schatz ich habe dich schon gesucht!' Sie saß wie versteift da und antwortete nicht. Jonas ging ohne Worte fort und verschwand im Dunkeln. Sie sah ihm nach und ignorierte Chris sein Gequatsche. 'Schatz? Hörst du mir eigentlich zu?' 'Was' 'ob du mir zuhörst´?' 'Ja, ja tu ich' Sie stand auf und ging langsam in Richtung Party. Die Stimmen wurden immer lauter Chris dackelte ihr hinterher und redete immer noch unwichtiges Zeug. Das bekam Johanna aber gar nicht mit in den Gedanken war sie nämlich die ganze Zeit bei Jonas. Mittlerweile war es etwa gegen halb drei Caro hing an irgendeinen Jungen den Johanna nicht kannte und wahrscheinlich Caro auch nicht. Alle waren gut drauf und hatten viel getrunken. Max kam ihr mit einer Flasche Barcardi entgegen und bot ihr einen Schlug an. 'Nein danke weißt du wo Jonas ist?' 'Jonas der ist schon vor einer Stunde gegangen ich weiß nicht was er hatte ihm war glaube ich schlecht oder so.' 'KAnnst du mir seine Handynummer geben?' Max gab ihr die Handynummer ohne zufragen was sie damit will. Chris kam auf Johanna zu und gab ihr einen Kuss. 'Lass das!' sagte sie garstig. 'Was ist denn heute mit dir los meine Maus?' 'Nichts ich will einfach nur nach Hause bitte fahr mich!' Sie gingen ohne sich zu verabschieden zum Auto. Die ganze Fahrt redeten sie kein Wort miteinander. Sie erreichten ihr Haus Chris hielt an und versuchte sie wieder mal zu küssen doch sie blockte ab und ging wortlos aus dem Auto. Chris blieb noch einige Minuten vor dem Haus stehen und fuhr dann los. Johanna ging in ihr Zimmer und schmiss sich auf ihr Bett. Sie konnte von ihrem Bett aus die Sterne beobachten und erinnerte sich an den heutigen Abend wie sie mit Jonas auf der Bank saß. Sie konnte nicht einschlafen, weil sie die ganze Zeit an Jonas denken musste an seine leuchtenden Augen sein dunkles Haar und sein charmantes Lächeln. Doch plötzlich riss sie eine bekannte Melodie aus ihre träumerischen Gedanken. Ihr Handy klingelte sie schaute auf den Display und lass den Namen Chris einen kurzen Moment überlegte sie ob sie rangehen sollte. 'Ja' 'was war heute mit dir los?' 'Chris ich will schlafen.' 'Ich habe dir eine Frage gestellt und ich möchte das du sie mir beantwortest willst du mich für doof verkaufen?' 'Es ist besser wenn wir einen Auszeit nehme.' Er legte auf und sie konnte se nicht fassen das sie das gerade gesagt hatte. Sie hatte so für Chris gekämpft sie hatten so eine schöne Zeit und jetzt ist auf einmal alles vorbei. Und alles wegen Jonas?? Einen Jungen den sie gerade mal 4stunden kannte und davor nie gesehen hatte? Sie fing an zu weinen und schlief dabei ein. Am nächsten Tag weckte ihre Mutter Johanna zu Mittagessen. Johanna beantwortete nur die nötigsten Fragen und ging nach den Mittagessen zurück in ihr Zimmer. Dort verbrachte sie auch den Rest des Tages. Am folgenden Tag musste sie wieder zur Schule. Caro holte sie wie gewohnt um sieben ab. Johanna verließ das Haus und stieg in das grüne Auto von Caro ein. 'Na kleine' begrüßte sie Caro mit gewohnt guter Laune. 'NA' 'Du siehst ja gar nicht gut aus wann warst du denn eigentlich zu Hause du hättest mir ruhig mal Tschüss sagen können. 'Du warst ja beschäftigt ich wollte nicht stören. Chris hat mich gegen 4 nach Hause gefahren.' 'Sag mal apropos Chris der hat mich gestern angerufen und meinte du hast gesagt du bräuchtest eine Auszeit?!' 'Ja das brauche ich' 'Du bist verliebt stimmts?' 'Hä? Wie kommst du denn auf so ein Blödsinn!?' 'Ich kenne dich doch und ich weiß auch wer!' Johanna begann auf einmal an zu weinen. Caro hielt am Straßenrand a. Und tröstete wortlos ihre Freundin. Sie dachte es sei besser wenn sie nichts mehr sagt. In der Schule angelangt steigen beide aus und gingen in ihren Klassenraum der Unterricht hatte bereits begonnen. Die Lehrerin sagte nichts. Johanna setzte3 sich auf ihren Platz sei war bereits zu Beginn des Unterrichts ganz woanders mit ihren Gedanken. Immer wieder holte sie ihr Handy aus ihrer Tasche und schaute auf die Handynummer die Ihr Max gegeben hatte. Sie war ganz verwirrt. Dann klingelte es zur Pause. 'Ey Hanne, warte mal auf mich!' 'Was ist denn' 'Schreib ihn!' 'Meinst du?' 'JA danach wird es dir besser gehen!' Johanna schrieb Jonas 10min später ob er heute Zeit hätte. Er antwortete sofort und sagte ihr zu. Sie trafen sich in einem Park. Er kam etwas später sie sprachen miteinander und verstanden sich wieder super. Johanna erzählte ihm das sie mit ihrem Freund Schluss gemacht hätte. Jonas und Johanna trafen sich immer öfter unternahmen viel und hatten viel Spaß zusammen. Sie waren ein Herz und eine Seele. Johanna konnte nach jedem Treffen nicht mehr einschlafen ,weil ihr ganzer Bauch so kribbelte. Ihr ging es so gut wie schon lange nicht mehr die ganze Beziehung mit Jonas war gar nicht zu vergleichen mit der Beziehung von ihr und Chris. Alles war so anders einfach schön und so vertraut. Eines Morgens als Johanna mit Caro auf den Weg zur Schule war, war dei Stimmung irgendwie gedrückt. Die sonst fröhliche Caro war ganz still. 'Was ist denn mit dir los du kleine Maus bist du heute mit den falschen Fuss aufgestanden oder was?' 'Nein bin ich nicht!' 'Los erzähl schon sonst erzählst du mir doch auch alles!' 'Ich kann es dir nicht erzählen!' 'Warum denn nicht ich denke ich bin deine beste Freundin du weißt doch das du mir alles anvertrauen kannst.' 'Das aber nicht!' 'Sarg schon!' 'NEIN!' Caro war sauer und kurz vorm weinen jetzt wusste Johanna das sie Caro wirklich in Ruhe lassen musste sonst würde sie einen totalen Wutanfall bekommen. Der Tag verlief wie immer. Nach Schulschluss holte Jonas Johanna ab. Er begrüßte sie mit einen Strauß Blumen und einen dicken Kuss. 'Ich liebe dich Hanne!' Johanna war ganz überrascht das war das erste mal das er so etwas zu ihr sagte. 'Ich dich auch!' Sie küssten sich. Caro ging an den beiden vorbei und tat so als ob sei Jonas und Johanna nicht gesehen hatte. Als Jonas Johanna nach Hause gefahren hatte gingen sie in ihr Zimmer. Sie erzählte ihm von dem Gespräch mit Caro. Er sagte nicht viel dazu und lenkte vom Thema ab. Als er nach Hause fuhr und Johanna gerade die Tür geschlossen hatte und auf den Weg in ihr Zimmer war klingelte es wieder an der Tür. Sie dachte es sei Jonas der irgendwas vergessen hatte. Aber da hatte sie sich getäuscht es war Caro mit einer großen Kiste voller Sachen. Aber nicht irgendwelche Sachen sondern Sachen die Johanna ihr mal geschenkt hatte. Sachen die die beiden verbanden. 'Hallo warum hast du unsere Sachen in der Kiste?' 'Ich muss dir was sagen!' 'Na dann schieß los.' 'Können wir bitte in dein Zimmer gehen?' 'Klar also was ist mit dir nun los?' 'Johanna ich.. ich... ich liebe Jonas und er liebt mich, das dass klar ist! Du hast mir ihn weggeschnappt aber du wirst dieses Spiel nicht gewinnen. Gestern war er wieder bei mir und wir haben miteinander geschlafen. Es tut mir leid diesen Brief soll ich dir geben!' Johanna war geschockt sie konnte nicht glauben was ihre eigentlich beste Freundin da sagte sie hat ihn ihr weggeschnappt? Einen Moment trat Stille ins Zimmer. 'RAUS.. RAUS RAAUSS VERSCHWINDE habe ich gesagt ich will dich nie mehr sehen euch beide nicht!!!!!!!! 'CAro verlässt das Zimmer Johanna wirft ihr ein Bild hinterher wo die beiden drauf sind. Es zerbricht. 'Was ist denn dort los Johanna Spatz, spinnst du?!' ruft ihre Mutter 'Lass mich lasst mich alle in Ruhe!!!' Johanna ließt den Brief: Liebe Johanna, du fragst dich bestimmt warum ich dir jetzt schreibe aber das hat eigentlich einen ganz einfachen Grund!? Ich liebe nicht dich sondern Caro. Ich kenne sie schon seit über 4 Jahren damals hatte sie noch in Birnberg gewohnt und ich auch . Wir waren 2 Jahre zusammen doch dann ist sie weggezogen und hat mich alleine gelassen und ich habe sie immer noch geliebt. Dann bin ich hierher gezogen und habe dich kennen gelernt. Ich dachte in dir steckt auch eine kleine Caro aber das war nicht der Fall. Ihr seit viel zu verschieden. Ich habe überhaupt nicht kapiert das deine Caro eigentlich auch meine Caro ist. Es tut mir leid aber ich liebe dich nicht und ich habe dich nie geliebt ich liebe Caro. Ich bin mit dir nur zusammen gekommen weil ich mit Caro wieder Kontakt wollte. MFG JONAS Nachdem Johanna den Brief gelesen hatte rennt sie die Treppe hinunter und rennt und rennt und rennt weit weg von dem allen von den Mensch die ihr Kleid antun wollen die sie betrügen und belügen! Noch 20m dann ist sie an der Brücke. [....] Sie denkt über alles nach schließt sie hört den Zug kommen... Sie stellt sich auf das Geländer der Brücke.. der Zug kommt immer näher und näher ' eins, zwei, drei' Johanna springt sie springt in die Freiheit........








Kommentare

Lea

09.10.2011 10:54:20

Diese Geschichte hat mich voll nachdenklich gemacht!Das ist so wasvon gemein!


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