Camping Story - Teil 17

Autor: Jis (:
veröffentlicht am: 06.08.2012


'Pino?', setzte ich an, um doch noch die Stimmung zu retten. 'Ja?', war das Einzige was er von sich gab. 'Ja.' Er sah mich verwirrt an. 'Wie ja?' Ich stand auf und klopfte den Dreck von meinen Beinen weg. 'Meine Antwort auf deine Frage. Ja, ich will mit dir zu diesem Ball gehen.' Ein kleines Lächeln machte sich auf seinem Gesicht breit und er erhob sich ebenfalls. 'Und wenn die anderen heimkommen sagen wirs ihnen einfach, ja?' Er nickte, immernoch lächelnd. Aber dann kam alles anders.


Pino:
Jad und ich warteten frisch geduscht und umgezogen am Tisch auf die anderen. Es war schon spät und trotzdem war noch keiner von ihnen zurückgekehrt. 'Langsam mache ich mir Sorgen, Pino.', meinte Jad. Mein Blick war starr auf mein Handy gerichtet. Vier hr und keiner von ihnen war da. Nicht mal eine SMS war angekommen. 'Sie hätten doch schon längst da sein müssen.', setzte Jaden erneut an: 'Seth, Johny und Valea sind doch erst 16, so wie ich. Die dürfen doch gar nicht solange in dem Club bleiben.' Ich grübelte nach: 'Mach dir keine Sorgen, Süße. Bestimmt sitzen sie immernoch im Bus an diesem Parkplatz und trinken weiter.' Sie seufzte fast unhörbar: 'Vielleicht.' Seltsamerweise schliefen wir kurz danach beide ein.
Das laute Brummen des alten Vans ließ uns erwachen. Alex sprang zur Tür raus und rannte auf uns zu. 'Pino, Jaden, ihr müsst mir helfen.' Er sah schrecklich aus und wirkte erschöpft. Wir ahnten nichts allzu schlimmes. 'Was ist passiert?', fragte ich also noch ziemlich verschlafen. 'Sie sind im Krankenhaus.', brachte er völlig außer Atem heraus. Ich starrte ihn unglaubwürdig an: 'Wer ist im Krankenhaus?' Alex holte einmal tief Luft: 'Seth, John, Valea und Reece.' In mir begann alles zu arbeiten. Als erstes kam allerdings Jaden wieder zu Wort: 'Was...was ist passiert?' 'Da war so ein Typ und der ist mit einem Messer auf Seth losgegangen. Ohne Grund er hat ihn voll am Oberarm getroffen und Seth hat ziemlich viel Blut verloren. John wollte ihm helfen und konnte dem Typen letzendlich das Messer wegschlagen. Das endete jedoch wiederum in einer ziemlichen Schlägerei. Wir wissen nicht ob Johns Arm gebrochen oder nur verstaucht ist. Und Reece wollte den Kerl einfach nur von John wegzerren. Aber Valea wollte ihn zurückhalten und dann ging alles so schnell. Jedenfalls hat Valea jetzt auch noch eine Platzwunde an der Stirn und Reece irgendwas mit seinen Rippen. Ihr sollt sofort kommen.' Das plättete mich. 'Wer hat euch gefahren?', hörte ich Jaden neben mir fragen. 'Nils. Kacie ist bei den anderen geblieben. Al sitzt noch im Auto.' Ich drehte mich zu Jad, sie nickte: 'Okay. Wir zwei fahren. Ihr bleibt hier und ruht euch aus. Was ist aus dem Typen geworden?' Alex schien nicht mal überlegen zu müssen: 'Der ist abgehauen. Die Polizei haben wir auch schon gerufen.' Jad seufzte, stand dann auf und ging in Richtung Van. Dort gestikullierte sie seltsam, bis Al und Nils ausstiegen und sich in Richtung ihrer Zelte begaben. Kurz darauf gab Jaden mir ein Zeichen, dass ich kommen solle.
Mit schnellen Schritten lief ich also zum Van. Sie stirch mir sanft durchs Haar als ich neben ihr stand: 'Wir schaffen das schon.' Ich seufzte und nickte. Dann stiegen wir in den Van. Ich atmete noch einmal tief ein und fuhr anschließend los. 'Schlechter Zeitpunkt es ihnen zu sagen.', war das erste was ich sagte. Jaden strich sich die Haare aus dem Gesicht: 'Ja.' Danach herrschte eine Weile diese unangenehme Ruhe zwischen uns. Als wir auf den Parkplatz des naheliegenden Parkplatzes einbogen fiel mir auf wie erschöpft ich eigentlich war. Bei einem Blick zu Jaden merkte ich, dass es ihr wohl genauso gehen musste. Bevor wir ausstiegen küsste ich sie noch einmal. Ein Lächeln umspielte ihre Lippen als sie ausstieg.
'Ich finde blond stand dir genauso gut.', began ich ein Gespräch, als wir Hand in Hand das Krankenhaus betraten. Sie sah mich mit großen Augen an: 'Findest du?' Ich nickte: 'Ja, schon. Du sahst aus wie ein Engel.' Ich spürte einen Schlag auf meine Schulter: 'Du Schleimer. Vielleicht färbe ich sie wieder blond, wenn wir zuhause sind.' Ich musste unweigerlich meine Augenbraue hochziehen: 'Sagst du das jetzt nur, weil ich gesagt habe, dass du mit blonden Haaren wie ein Engel aussiehst?' Sie schüttelte den Kopf: 'Nein, das hatte ich mir schon länger überlegt.' 'Achso.'
Wir traten zur Information des Krankenhauses. Die Frau, die dort saß, wirkte genervt und hatte Augenringe. Musik der Beatles spielte leise im Hintergrund. Sonst herrschte überall Stille. Natürlich, es war schließlich auch noch früh am Morgen. 'Wir möchten bitte zu John Bennet, Valea Ashford, Seth Hillham und Reece Stone.' Die Frau nickte verständnisvoll. Von ihrem Namensschild konnte ich ablesen, dass sie Jennifer Peaman hieß. 'Die erwarteten Freunde und der Bruder. Sie müssen sicherlich Pino Bennet und Jaden Richards sein. Ihre Freunde haben Sie schon angekündigt. Gehen Sie einfach hoch in den zweiten Stock, dort sind sie alle irgendwo untergebracht.' Jaden legte mir eine Hand auf die Schulter: 'Vielen Danke, Ms Peaman.' 'Dafür bin ich doch da.', meinte sie anschließend noch sanft.
Beim Treppensteigen wurde mir mulmig. Was denn jetzt wohl genau passiert war?


Jaden:
Ich spürte, dass Pino genauso nervös war, wie ich. Schließlich wussten wir nicht, was uns jetzt wirklich erwartete.





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Kommentare

Adriana

06.08.2012 12:51:37

Oh mann :( Kaum haben sie beschlossen ihren Freunden die Wahrheit zu sagen muss schon wieder etwas dazwischen kommen.. Bin gespannt wie es weiter geht, super Story! :))


isi

06.08.2012 14:35:57

Ich liebe deine Geschichte! Die ist soooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo Toll!!!!




ich halt

14.08.2012 12:45:34

schreib schnell weiter bitte ;)


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