Die schmerzende Liebe

Autor: Casy
veröffentlicht am: 19.04.2006




Es war fast wie jeden Freitagabend, dass einzige was sich änderte war ich. In der Klasse bin ich schon immer die Außenseiterin gewesen, die einzige 17jährige ohne Geschmack. Daran sollte sich endlich was ändern. Ich war zwar schlank hatte aber überhaupt kein Farbgeschmack. Ich hatte schöne vergissmeinnicht blaue Augen, die ich jedoch hinter dicken Brillen Gläsern versteckte. Und da wären noch meine Haare sie waren bis jetzt immer zu ein strengen Dud zusammen gebunden was schrecklich aussah, tja das !!!war!!! ich, vor 2 Stunden. Und nun: Kurze Röcke oder enge Jeans, Kontaktlinsen und stufartig geschnittene Haare das war mein neues ich.

Neun Uhr heute Abend werd ich auf meine erste Party gehen, dass auch noch allein. Als ich den ersten Schritt in den Saal tat kam's mir so vor, als wäre es einen kurzen Moment still gewesen. In den nächsten 2 Stunden sprachen mich mindestens 10 Boy's an, man war ich happy. Als ich grad auf dem Nachhauseweg war, traf ich noch einen Jungen. Auf jeden Fall war er unsterblich süß. Wir sprachen über Gott und die Welt, den Frieden und Krieg. Bis wir vor meiner Tür ankamen. Wir tauschten noch Handynummern aus und dann ging er mein Traumprinz.

Er hieß Tim und war 21. Wir schrieben uns jeden Tag Sms. Er fing immer mit: 'Meine allerliebste Casy....' an, ein richtiger Romantiker. Schon bald trafen wir uns auch jeden Tag bis es passierte, der Kuss. Es schien mir irgendwie geplant, aber es war trotzdem leidenschaftlich, richtig traumhaft. Nach diesen Kuss änderte sich alles. Er wollte mehr und ich machte mit, auch wenn es mir weh tat. Er war mein Prinz, ich durfte ihn einfach nicht verlieren. Was ich noch nicht erzählt habe, Tim ist Maler, er verdient viel Geld. Kurz nach dem Kuss zog ich bei ihm ein. Als Maler beging er viele Risiken, was mich aber nicht weiter interessierte. Dann sagte er es mir ,,Wir sind pleite, wir müssen umziehen. Das alles können wir uns nicht mehr leisten!' Ich sah ihn vernommen an: ,,Gibt es keine andere Wahl?', fragte ich. ,,Doch, aber nein, das würdest du nicht machen!', winkte er ab. ,,Bitte sag's mir, ich mach alles, bitte.' ,,Na gut, wenn du jeden Tag aber wirklich jeden auf den Strich gehst könnten wir es schaffen, bis ich eine neue Arbeit finde. Ach blöde Idee.' Ich wusste nicht was ich sagen sollte... Auf den Strich gehen, wenn es helfen könnte, ich willigte ein.

Mein erster Tag 10:45 Uhr Ich stand schon seid 4 Stunden hier, hatte 16 Freier und 893€ eingesackt. Es war widerlich, ekelhaft, danach ging ich direkt Duschen ich fand mich so schmutzig. Nein, ich wollt das nicht mitmachen und das sagte ich ihm auch. Bevor ich es merkte spürte ich es schon. Er hatte mir eine geklatscht. Eine links und eine rechts. 'Hör mal zu, du machst weiter ob du willst oder nicht kapiert? Sonst gibt's nämlich Schläge!', schrie er durch das Haus. Ich machte weiter, ich hatte Angst, jeden Tag wenn ich zurück kam schlug er mich grün und blau. Und wenn ich fragte warum schlug er mich erst recht.

Eines Abends stand ich wieder an der Straße. Mein erster Freier kam. Anstatt mit mir ins Hotelzimmer zu gehen, ging er mit mir in ein Cafe´ und sagte: ,,Ich heiße Nick. Ich kann dir helfen. Er schlägt dich, zwingt dich auf den Strich zu gehen und vergewaltigt dich selber.' Ich war sprachlos, ohne meine Sachen brachte er mich in ein Frauenhaus. Wo ich ein schöne Zimmer mit Balkon bekam. Ich war überglücklich, ich hatte doch ein Schutzengel.

Ich blieb nicht lange im Frauenhaus. Schon bald heiratete ich Nick und wir zogen in die Südsee.









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