Er, Der und Andere - Teil 2
Autor: Michelle
veröffentlicht am: 22.03.2012
..."Mina!",setzte er an,"du bist ja ziehmlich blöde." Was er spricht mit mir? Das ist das erste Mal. Als er mein erstauntes Gesicht sah, fing er an zu Lachen."Du kannst gar nicht Schluss machen.Das hab ich schon", sagte er so laut das jeder hören konnte.Die Klasse fing wieder an zu Lachen."Weißt du ich hab dich die ganze Zeit belogen. Es war ja noch nicht mal ich der mit dir geschrieben hat, das war Finn, mein Freund." Ich erstarrte. Ich kenne einen Finn,mein bester Freund aus Kindszeiten. Großer Gott,bitte,lass es nicht ihn sein. "Finn Schorlau, weißt du, er war bei mir wir haben gefeiert und da schriebst du mich an. Ich hab ihm von dir erzählt, er war auf anhieb dabei." Meine Tränen konnte ich gerade so unterdrücken. Ich schluckte, ich war nicht jemand der wegen sowas heulte. Er war es, mein Freund, mit dem ich immer Halli-Galli gespielt habe und er mir seine Nägel in meine Hand gerammt hat. Ich lächelte bei der Erinnerung, aber ich stockte, das sollte ich nicht. Dieses Schwein. "Tsss..", machte ich und setzte mich zu meiner Freundin. Stella hieß sie. Ich kannte sie seit der Grundschule und ging jetzt mit ihr auf die Real-Schule. Sie ignorierte mich, was hab ich ihr denn getan. Später in der Pause, als ich von meinen anderen Freunden getröstet wurde, was ich eigentlich nicht leiden konnte, was aber keiner wusste, weil ich sonst erst recht heulen musste. Naja ich unterdrückte meine Tränen gerade so. Stella ging mir aus dem Weg. Als ich dann Melanie ansprach, meinte sie, vielleicht hat sie ein schlechtes Gewissen weil sie auch lachen musste, als Yannik es der Klasse verkündete, dass du viel zu blöd bist um mit jemandem Schluss zu machen. Ich schluckte, ich hätte auch gelacht, wenn es jemand aus der Zickengruppe wäre, den er bloßstellte, aber nicht wenn SIE an meiner Stelle wäre. Also ließ ich sie in ihrem schlechtem Gewissen sitzen.
Am nächsten Tag entschuldigte sie sich nicht bei mir. Aber sie wollte mit mir reden. Das passte ja. Sie hatte die ganze 6. Stunde Zeit, wir hatten ja frei,ich hasse es acht Stunden zu haben. Sie wusste nicht wie sie anfangen sollte oder es mir überhaupt sagen sollte, da ich ja sonst wütend geworden wäre. Ich stockte, was wollte sie mir jetzt schon wieder erzählen, immer wenn sie so anfing, kam nichts Gutes."Ich glaube, ich will nicht mehr deine ABF sein." Was, hab ich mich verhört? Ich rauschte davon. Am Tag darauf kam sie aber auf mich zu umarmte mich und flüsterte:"Es tut mir Leid." Und da war sie wieder meine Freundin. Da konnte ich ja gleich erzählen was für einen Racheplan ich mir einfallen ließ. Sie hörte mir zu, fiel mir aber ins Wort als ich ihr den gefälschten Liebesbrief zeigte. "Man erkennt deine Schrift." Ich zuckte mit den Achseln. So gut kennt er meine Schrift nicht und steckte ihn weg. Eine Woche später, gab ich den Brief Melanie. Sie sollte den Brief in Yanniks Rucksack schmuggeln, ich traute mich nicht. Als ich von der Pause zum Englischunterricht kam, sprintete sie mir entgegen:"Ich hab mein Bestes getan, aber ich fürchte er hat mich gesehen." "Scheiße", flüsterte ich und kam dem Klassenraum immmer näher und da kamen mir auch schon die Ersten Jungs entgegen. Würden sie schon wieder lachen???
Kommentare
Natalie | 27.03.2012 14:44:43 |
Ok, vielleicht schreibt niemand Kommentare, aber bestimmt lesen doch einige Leute deine Geschichte (ich zum Beispiel). Schreib ruhig weiter. | |
Lina | 18.04.2012 10:24:49 |
Gute Geschichte! Vor allem, weil sie so realistisch wirkt! Bitte weiter! | |
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