Ich weiß etwas, was du nicht weißt... - Teil 6

Autor: Jis (:
veröffentlicht am: 26.03.2012


Isabellas Sicht:
Ich mag ihn wirklich, und damals mochte ich ihn genauso. Aber ich mag auch die anderen Jungs in meiner Klasse. So spielt nunmal das Leben. Lukas war so atemberaubend und ich verbrachte viel Zeit mit ihm. Aber Neffi war nun mal scharf auf ihn, da konnte ich es ihr nicht antun etwas mit ihm anzufangen. Ich beschloss sie mit ihm zu verkuppeln, da ich das aber nicht alleine schaffte, weihte ich Tom in meinen Plan ein. Es war bereits Juni. Die Sonne schien. Wir vier verabredeten uns für die Eisdiele. Neffi und ich gingen zusamnmen los und sahen die Jungs schon am Marktplatz. Sie lachten. Tom war anders als Luke. Ich mochte ihn auch, auch wenn er immer in meiner Gegentwart sarkastisch und fies war. Jedes mal entschuldigte er sich dafür, ich nahm es eh nicht mehr ernst. Je näher wir kamen umso nervöser wurde Neffi, ich merkte das. Sie war meine beste Freundin. Beste Freundinnnen merkten sowas immer. 'Chill down, Neffi. Wird scho schief gehen.' 'Jaha, das sagst du so leicht.' Stimmt, das sagte ich so leicht. Ich hatte ja schon etwas mit ihm, aber das sollte sie niemals erfahren. Das muss sich ziemlich mies anhören. Jeder wäre sauer, wenn einem die beste Freundin sowas verheimlichen würde, und jeder würde sie hassen, wenn man selbst noch etwas von dem Typ wollte. Aber ich dachte, dass ich sie so noch viel mehr verletzen würde. Sie lachte: 'Stimmt' 'Jap, wer könnte zu dir schon nein sagen? Du bist hübsch, dünn, intelligent und humorvoll. Ein Traum..' Die alte Leier. 'Vermutlich', wisperte sie. Wir kamen näher. Tom flüsterte Luke etwas ins Ohr und er grinste.


Toms Sicht:
Bel. Sie ist meine beste Freundin. Ihr wisst schon, ich kann zu ihr kommen wenn ich Hilfe bei einem Mädchen brauche , ich ziehe sie auf und sie ist einfach meine Kleine. Freundschaftlich. Sie hat etwas mit Lukas am laufen. Er ist gutaussehend und charmant, meinen die Mädchen. Ich weiß nicht so wirklich was da zwischen ihnen ist und ich glaube die beiden wissen es auch nicht genau. Zum ersten mal hab ich davon etwas vor ungefähr ein an halb gehört:
Bel auf mich zu: 'Tom, ich muss dir was erzählen, aber tu mir den Gefallen und sag es Niemandem, wirklich Niemandem.' Ich bin ziemlich erstaunt gewesen. 'Ja ehm, treffen wir uns in unserem Eck nach Schulschluss und du erzählst es mir, Kleine?' Ich glaube sie mochte es nicht, wenn ich sie kleine nannte. Aber das war mir egal aus meiner Sicht war sie die Kleine, wie schon gesagt. Sie nichkte und verschwand dann mit gesenktem Kopf. Entweder musste sie großen Mist gebaut haben oder es ging ihr echt schlecht. Ich schaute im Unterricht immer wieder zu ihr, aber so fand ich auch nichts raus. Nach der Schule war ich relativ schnell hinten. Mit trottenden Schritten kam sie auf mich zu. Wir setzen uns auf eine Bank. 'Na, was los meine Kleine?' Sie lächelte. 'Du weißt doch, dass Neffi scharf auf Lukas ist.' 'Ja natürlich, wer weiß das nicht?' Jeder, wirklich jeder hatte schon davon gehört. Normalerweiße wäre der Typ ihr schon längst hinterher gewesen, so wie all die anderen. 'Naja, er.' Er war anscheinend nicht der hellste, wenn er davon noch nichts gehört hat. 'Aha, und woher willst du das wissen?' 'Genau, da ist ja der Punkt. Ich sehe ihn ziemlich oft und...' 'Und?' Ich wusste eigentlich schon, was jetzt kommen würde. Aber ich wollte es nicht glauben. Es war so dumm von ihr, wie konnte sie nur etwas von ihm wollen? 'Joa, ich hab da wohl ziemlich was am Laufen mit ihm.' 'Du hast was?' Das zwischen ihm und ihr schon etwas lief, hätte ich nun als letztes erwartet. 'Ja naja, unwichtig. Auf jeden Fall kann ich das Neffi schlecht sagen. Deswegen dachte ich du könntest mir vielleicht helfen die beiden zu verkuppeln?' Sie grinste dieses unsichere Grinsen. Beim besten Willen konnte ich mir nicht vorstellen, dass das klappen könnte. Das sie dadurch glücklich sein würde, glaubte ich noch weniger. Trotzdem stimmte ich ein und wir verabredeten uns alle zum nächsten Tag für die Eisdiele. Lukas und ich standen schon am Marktplatz und sahen wie die Mädels quietsch vergnügt auf uns zukamen. Ich flüsterte ihm zu: 'Wer hätte gedacht, dass du was mit Mädchen in dem Alter hast.' Zuerst sah er mich geschockt an. Dann lachte err aber auffällig, ich setze mit ein. Vermutlich war es nur, weil er wollte, dass Bel dachte wir würden uns wunderbar verstehen. Als sie da waren umarmte Bel mich als erstes, ich konnte Lukas Blicke spüren. Was hatte der Kerl für ein Problem? Er wollte doch eh nur mit ihr spielen. So wie mit all den anderen. Dann umarmte sie ihn, währenddessen kam Neffi zu mir. Er wollte sie küssen, aber sie wich ihm aus. Man konnte richtig sehen wie Neffis Augen böse funkelten. Dieser Neid immerzu. Wir suchten uns einen Platz und bestellten. Währrend wir aßen, kam es zum Gespräch. Neffi war so neugierig wie immer: 'Na Lukas? Wie ist es wenn man in eine Klasse mit lauter so jungen kommt?' Er wusste glaub ich nicht wirklich was er sagen sollte. Und so wie es schien wollte er ihr gar nicht antworten, bis ich ihn anhutzte. 'Joa, es passt schon.', er legte seinen Löffel weg: 'Bel kann ich mal mit dir reden? Alleine?' Sie nickte, beide standen auf und gingen um die nächst beste Ecke. Jetzt war richtige Wut in Neffis Augen zu sehen.


Lukas Sicht:
Die Situation war mir unangenehm. Sie wollte mich nicht mehr küssen. Ich hatte Angst, dass sie nichts mehr mit mir zu tun haben wollte. Natürlich wusste ich, dass Nathalie -Neffi- etwas von mir wollte. Aber ich wollte nicht mehr nur noch dieses Einfache. Ich wollte mal etwas Ernsteres. Ed hatte Recht. Was für ein Weichei ich doch geworden bin. Wir gingen weg um miteinander zu reden. Sie lehnte sich gegen die Wand. Ich stellte mich vor sie und stemmte mich mit den Armen an der Wand ab: 'Warum tust du mir sowas an Bel?' 'Was tu ich dir denn an?' Sie ging vor, legte ihre Hand auf meine Wange und küsste mich: 'Meinst du das?' Ich hatte meine Augen geschlossen: 'Nein, aber den Rest. Was soll die Geschichte mit Neffi? Warum willst du dich nicht so mit mir zeigen?' 'Du weißt warum.' Sie ging erneut zu mir vor und küsste mich. Lange. Ich schloss sie in meine Arme: 'Wir sollten zurück gehen.' Es war nicht mehr so angenehm.
Der Juni verstrich und der Juli kam. Meine Kumpel wollten ins Freibad. Natürlich wollte ich mit, sagte aber, dass ich jemanden mitbringen würde. 'Aber klar doch, solange sie heiß ist.', meinte Ed. So sexistisch wie immer. 'Bel, du kommst heute mit mir und meinen Freunden ins Bad.' Mein erster Satz am Telefon. 'Aber deine Freunde hassen mich.' 'Hey, hey, ich dulde keine Widerrede, Süße.' Ich holte sie ab. 'Aber Luke, ich möchte wirklich nicht mit. Sie werden über mich lachen.' 'Was sagst du denn da? Du bist wundervoll.' 'Jaja. Und außerdem spielst du nur mit mir.' Genau. Ich spielte mit ihr!? Sie spielte hier doch wohl eindeutig mit mir. Meine Freunde fielen im Bad eindeutig auf. Ich ging gezielt auf sie zu und zog Bel hinter mir her. 'Alter, die Isabella.', kam es von Ed. Sie schaute auf den Boden. 'Und ein Problem damit?' Jan lachte sich schlapp. 'Achja Jan, was ist denn so lustig? Etwa das kleine Flittchen mit dem du es als letztes getrieben hast?' Jetzt lachten alle Jungs und Bel auch. 'Ach, halt doch deine Fresse Luke.' Ich schmiss mein Zeug auf den Boden und Bels auch. Ich sagte nur noch: 'Und jetzt schaut mir genau zu.' Dann nahm ich sie in den Arm und küsste sie. Alle um uns herum jubelten. Die typischen Aufreiser. 'Was machst du denn da, Luke?' 'Ihnen zeigen, wie toll du bist. Und jetzt zieh dich aus, ich will mit dir ins Wasser.' 'Neeein' Ich musste lachten. Sie war so süß, wenn sie sich aufregte. Langsam zog sie sich ihre Hose aus. Sie wollte es rauszögern, also zog ich ihr einfach ihr T-Shirt aus, hob sie hoch unnd trug sie zum Wasser. Sie kreischte die ganze Zeit herum, von wegen 'Nein Luke, lass mich runter. Sofort.' Ich lachte. Im Wasser setzte ich sie ab. Sie hatte doch eine gute Figur. 'Vor was hast du denn nach Angst Bel?' 'Vor dir Luke.'


Isabellas Sicht:
Jaha, auf seine Freunde zu treffen, war so schlimm, wie ich es mir gedacht hatte. Sie hatten keinerler Respekt vor mir. Ich saß im Wasser auf seinem Schoß. Und ich muss zugeben, er war wirklich heiß. Er hatte ein Sixpack, ich fuhr mit meinem Finger darauf entlang. Alles war gut, bis...


Neffis Sicht:
Ich ging oft ins Freibad um irgendwelche Typen kennen zu lernen. Heute hatte ich gehört, dass Lukas mit seinen Kumpels ins Bad wollte. Da war natürlich klar, dass ich auch hingehen würde. Um drei war ich angekommen. In einer Ecke weit hinten konnte man seine Freunde schon sehen. Sie fielen auf, immer und überall. Ich plazierte mein Zeug in ihrer Nähe. Jetzt konnte ich sie näher beobachten, aber Lukas war nicht bei ihnen. Da ich mir das nicht vorstellen konnte, zog ich mich bis auf meinen Bikini aus und ging näher. Sie pfiffen, ich drehte mich zu ihnen, schaute unschuldig drein und sie riefen mich zu ihnen. 'Setz dich, Süße.', meinte Ed. 'Na Schnuckel. Wo ist denn Lukas?' Die Jungs warfen sich blicke zu und Jan antwortete mir: 'Im Wasser. Ich bin mir sicher, dass Ed dich dorthin begleitet.' Ed war mir gleichgültig, also nickte ich. Und was musste ich da im Wasser sehen? Bel, wie sie auf Lukas Schoß saß. Ich war sauer und ging auf die beiden zu: 'Was wird das hier, Bel?' Sie starrte erschrocken auf den Boden 'Ehm sie ist gestolpert und ich hab sie aufgefangen.' Schnell nichte Bel und es sah so aus als wäre es ihr sehr peinlich. Hätte ich es nur damals schon gewusst. Dann stand sie auf: 'Und was machst du zusammen hier mit Ed?' Sie tat immer so auf unschuldig. Pah. Ed hatte ich schon voll vergessen. Ich drehte mich um, küsste ihn und sagte: 'Ed und ich sind zusammen.' Zuerst sah er mich verwirrt an, nickte dann aber sofort und fing an mich zu begrabschen. So ein Perversling. Aber das war mir egal. Wir setzen uns an den Rand des Beckens und sahen zu wie Bel Lukas etwas zuflüsterte und beide daraufhin aus dem Wasser gingen. 'Na, sind wir echt zusammen Schnecke?' Ich ignorierte seine Frage:' Was läuft da zwischen den beiden?' 'Ich weiß nicht genau, aber anscheinend etwas ziemlich heißes.' Dieses Grinsen. Wie konnte Bel mir so etwas antun. Sie wusste ganz genau, was ich für Lukas empfand. Dann drehte ich mich zurück zu Ed: 'Von mir aus.' Daraufhin bekam ich nur noch ein 'Geil' zu hören. Bel und Lukas. Ich saß sie bei den anderen sitzen und mit ihnen lachen. Dann setzte ich mich auf Ed und machte mit ihm rum. Ich wollte, dass Bel geschockt war von mir. Keine Ahnung warum, aber das schien das Einzige, was mich im Moment zufrieden stellen konnte. Komischwerweise war Ed eigentlich auch ziemlich heiß, auch wenn er mir noch nie so richtig auffiel. 'Du bist so scharf Neffi.' Seine Worte gefielen mir. 'Du bist auch nicht von schlechten Eltern Ed.' Er grinste und ich wurde so richtig scharf auf ihn. Aus meinem Augenwickel konnte ich beobachten wie Bel uns streng beobachtete. 'Willst du mehr meine Süße?' Jetzt war eh schon alles egal. Nachdem ich genickt hatte, standen wir auf, liefen Hand in Hand zu seiner Tasche und er holte etwas aus ihr heraus. Dann gingen wir zu der 'Hütte'. Nur wenige Leute kannten sie. Man musste durch ein dicht bewachsenes Stück im Bad gehen, über einen Zaun klettern, noch ein Stück laufen und dann war man da. Man konnte sie von innen absperren. Er grinste mich an, öffnete die Tür und gab mir ein Zeichen, welches heißen sollte, das ich ruhig reingehen sollte. Seine braunen Augen funkelten. Sie sahen aus wie Sterne in der Nacht. Drinnen war ein Bett, eine Komode und zwei Sessel. Er lachte: 'Hehe, mein heißes Mädchen, komm zu mir.' Ich ging grinsend auf ihn zu und er schloss die Tür hinter sich. Es folgten Küsse, viele Küsse. Er fuhr auf meinem nackten Bauch hin und her, wir waren ja noch in Badekleidung. Ich wusste, dass es jetzt kein Zurück mehr gab und da ich wusste, dass er logischerweiße zwei Hosen anhatte, zog ich ihm die erste aus. Ich hatte irgendwie Angst, ja, aber ich wollte jetzt auch nicht aufhören. Er öffnete mein Bikinioberteil und grinste ein siegessicheres Lächeln. Ja, er hatte gewonnen und ich gab nun entgültig nach.







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