Die Liebe zu einem Mörder... - Teil 5
Autor: e93
veröffentlicht am: 19.12.2011
Es sind ja fast 3 Monate her, dass ich diese Geschichte nicht mehr weiter geschrieben habe.
D. h. höchste Zeit für einen neuen Teil.
Bevor ich anfange, möchte ich sagen das ich schon seit über 2 Monaten kein Kontakt mehr mit diesem Sizilianer habe, Zeitverschwendung. Aber für den Traummann in meiner Geschichte trifft dies nicht zu. :D
Also dann viel Spaß mit dem 5. Teil.
...
Es waren bereits ein und halb Monate vergangen, dass Francesco Deutschland verlassen und nach Sizilien geflogen war und seit diesem Tag an, hörte ich auch kaum etwas von ihm.
Aber an dem heutigen Abend sollte ich ihn endlich wieder sehen, denn heute fand unsere Abschlussfeier statt.
Nach der Schule kam Katja mit zu mir nach Hause, damit wir uns fertig machen konnten. Während ich meinen kurzen und schwarzen Cocktailkleid von Tally Weijl, mit schwarzen High Heels kombinierte, hatte Katja ein rötliches Kleid mit weißen High Heels an. Dann glätteten wir unsere Haare, schminkten uns und fertig.
Kurz nach dem wir fertig wurden, kamen meine Eltern in meinem Zimmer und begutachteten uns. Meine Mutter gab uns noch einige Tipps, um Männer zu verführen und wir fingen alle zusammen an zu lachen. Dann nahm mein Vater in seine rechte Hand, meine Hand und in die linke Katjas und verriet uns lächelnd: „Ihr seht beide atemberaubend aus. Passt bitte gut auf euch auf und achtet auf eure Getränke.“
Katja nickte grinsend und ich nahm meinen Vater schnell in die Arme, bevor wir auch gleich von den anderen Mädels abgeholt und zur einem Saal hin gefahren wurden. Es war ein sehr großer Saal, was in der Nähe eines Walds lag. Und schon von draußen, konnte man die laute Musik hören.
Als wir letztendlich rein liefen, begrüßten wir erst einmal alle Anwesenden, nahmen schließlich uns ein Glas Punch und setzten uns an eine Sitzecke. Dieser Abend war die Krönung für die beiden Jahre und das wir die Ausbildung erfolgreich beendet hatten.
Außerdem eine gute Gelegenheit, um für eine kurze Zeit, die Vorfälle von der letzten Zeit zu vergessen, immerhin gab es immer noch keine Spur von dem Täter, im Gegenteil mittlerweile waren auch 2 weitere Personen umgebracht worden. Aber heute wollte ich nicht einmal darüber nachdenken. Ich wollte mein Spaß haben und insgeheim hoffte ich auch, meinen Schatz wieder zu sehen, immerhin hatte er mir versprochen gehabt zu kommen.
Zwei Stunden vergingen, ich setzte immer noch da und schaute traurig lächelnd mir die Tanzenden an.
Bis Katja kam und mich lachend aufforderte: „Asia komm schon, lass uns tanzen“ ,und mich hinter sich her zog. Erst tanzte ich ungewollt, aber anschließend mit voller Freunde bewegte ich mich zu der Musik. Ich tanzte mit voller Elan, denn auch der Gedanke, dass Francesco sein Versprechen nicht gehalten hatte, stimmte mich traurig und um dies zu überspielen, gab ich mein Bestes. Plötzlich blieb Katja stehen, fing an breit zu grinsen und deutete drauf hin, dass ich mich um drehen sollte. Nichtsahnend drehte ich mich um und schaute fasziniert in die schönsten, blauen Augen, die es gab, in Francescos Augen. Er war tatsächlich doch noch gekommen.
So fest ich konnte, umarmte ich ihn und schrie, durch die laute Musik: „Ich hatte schon die Hoffnung aufgegeben das du kommst.“
Francesco fing an zu lachen, verneinte und erklärte: „Schatz mein Flieger hatte Verspätung.“ ,dann begrüßt er auch Katja und die Anderen und tanzte ebenfalls. Wir lachten soviel miteinander und ich spürte die Zufriedenheit. Sein Dasein tat mir wirklich gut.
Nach einer halben Stunde setzten wir uns noch mal mit meinen Freunden zusammen, tranken Cocktails und alberten wie kleine Kinder rum. Ungefähr 20 Minuten später flüsterte Francesco mir ins Ohr: „Lass uns langsam gehen, ich habe noch etwas mit dir vor.“ ,also verabschiedeten wir uns von den Anwesenden und verließen Hand in Hand den Saal.
„Wohin gehen wir jetzt hin?“ ,fragte ich erschöpft. Daraufhin zog er mich Richtung einer Limousine und antwortete mich küssend: „Ein wenig Spaß haben.“
„Das ist nicht dein ernst oder?“
„Doch ist es.“ ,antwortete er und öffnete die Autotür.
Wir saßen uns rein, er öffnete eine Champagnerflasche und fingen an zu trinken.
„Ich weiß gar nicht wie ich die Zeit ohne dich verbracht habe“ ,meinte er nachdenklich und mir dabei in die Augen schauend.
„Du hast dich auch nie gemeldet.“ ,fügte ich enttäuscht hinzu.
Daraufhin kitzelte er mich und sagte amüsiert: „ich bin dir Dankbar, dass du es getan hast.“
„Natürlich, ich habe meinen Freund ja auch ziemlich vermisst.“ ,gab ich rot werdend zu.
„Weißt du Asia, ich habe gemerkt, dass mir etwas ohne dich fehlt.“
Mein Gesicht in seine Richtung drehend, schaute ich ihm lange in die Augen und anschließend küssten wir uns.
Er erzählte mir noch von seinen Erlebnissen und verriet mir wie sehr er mich vermisst hatte. Nach ungefähr 2 Stunden Fahrt, kamen wir in Köln, in einem 5 Sterne Hotel namens „Excelsior Hotel Ernst“ an. Er checkte ein und mit dem Aufzug fuhren wir in den 6. Stockwerk. Bevor wir in unser Hotelzimmer eintraten wollte ich neugierig wissen: „Wieso gibst du dir soviel Mühe?“
„Weil ich dich alleine gelassen habe und es dir schuldig bin.“ ,gab er offen zu und schloss die Tür hinter uns ab. Das Zimmer war sehr elegant eingerichtet, ein Ehebett aus edlem Holz stand mitten im Zimmer, was sehr bequem aussah und somit wusste ich ganz genau, was heute Abend passieren würde. Wegen Francesco würde ich meine Jungfräulichkeit verlieren. Er war so raffiniert und setzte mich in Verlegenheit, dass ich nicht widerstehen konnte.
„Du willst mit mir schlafen?“ ,fragte ich dennoch überrascht.
Er nickte, kam ein Schritt näher auf mich zu und fing an mich leidenschaftlich zu küssen.
Sofort stoß ich ihn von mir weg.
„Asia ich liebe dich und ich brauche dich.“ ,meinte er und küsste mich erneut.
War ich wirklich bereit dafür? Und trotz der Unsicherheit lagen wir ungefähr 15 Minuten später, nur noch in Unterwäsche, auf dem Bett und während er mein Körper streichelte, ging ich mit meinen beiden Händen durch seine schwarzen Haare. Es fühlte sich schön an und erst Recht, als er sich leicht auf und ab bewegte. Aber dann klingelte mein Handy und als ich sah das mein Vater anrief, ging ich so schnell ich konnte ran.
„Hallo Papa?“
„Ich störe dich ungern mein Engel, aber noch ein Mord. Pass bitte gut auf dich auf, ich werde jetzt in die Innenstadt fahren, um genaueres zu erfahren.“ ,und dann legte er auf.
„VERDAMMT! VERDAMMT! VERDAMMT!“ ,schrie ich wütend.
„Schatz was ist los?“ ,fragte Francesco der mein Kopf gegen seine Brust zog und versuchte mich zu beruhigen.
„Noch ein Mord“ ,flüsterte ich leise.
Plötzlich ließ er mich los, ging mit einer Hand über sein Gesicht und fragte sich selber leise:
„warum heute schon?“
„Was soll das heißen?“ ,fragte ich ihn, mich vor ihm stellend.
„Nichts.“ ,antwortete er, zog sich an und setzte sich auf das Bett.
Ich zog mich ebenfalls an, schnappte nach einer Flasche Alkohol, die ich unverzüglich begann zu trinken und schrie: „DU ARSCH, DU HAST AUCH ETWAS DAMIT ZU TUN, GIB ES DOCH ENDLICH ZU!“.
Er schüttelte sein Kopf und gestand: „Cosa Nostra, Baby.“
Für einen Moment blieb die Zeit stehen, meine Augen öffneten sich weit und ich wusste nicht mehr was ich sagen sollte. Sizilianische Mafia, war daran Schuld das diese Menschen gestorben waren?
Aber wieso? Und woher wusste Francesco das? Fragen über Fragen und keine einzige Antwort.
Francesco küsste mich auf meine Lippen und erklärte: „Ich wollte es dir nicht sagen, um dich zu schützen, aber ich kann es nicht länger vor dir Geheim halten.“
„Woher weißt du das?“ ,fragte ich mit zittriger Stimme.
„Was denkst du warum ich plötzlich verschwunden bin?“
„Weil du auch dazu gehörst.“ ,antwortete ich selbstsicher.
Er verneinte, küsste mich erneut und antwortete aufrichtig: „Ich habe dort Kontakte, deswegen bin ich dort hin geflogen, um zu schauen, wie ich dir helfen kann.“
So fest ich konnte, umarmte ich ihn und bat: „Erzähl mir alles.“
Sein Kopf schüttelnd, trat er ein Schritt zurück, hob mein Kinn hoch und sagte: „wenn du willst, dass mir nichts passiert, dann frag mich bitte nicht weiter.“
Schnell verstand ich was er meinte, nickte leicht, gab nach und aneinander kuschelnd versuchten wir einzuschlafen.
Doch ich fand keine Ruhe und deswegen stand ich auf, schob die weißen Vorhänge zur Seite und hörte dem Regen zu.
Francesco der gemerkt hatte, dass ich nicht mehr neben ihm lag, stand ebenfalls auf, legte sein Kopf auf meine Schulter und sagte leise: „ich liebe dich Asia.“
Liebte ich ihn auch? Konnte ich so einen Menschen denn überhaupt lieben? Geschweige denn vertrauen? Was wäre, wenn er bloß mit mir spielte? Das einzige was ich fühlte war... :
„ich habe Angst.“
Francesco umarmte mich so fest er konnte von hinten und erwiderte: „Ich weiß es Tesoro, aber ich werde auf dich aufpassen.“
Das was ich in diesem Moment tun konnte war nur, meine Hände auf seine zu legen und zu bitten: „Bitte Francesco ich will dir vertrauen können.“
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Kommentare
Cri.Chan | 19.12.2011 15:02:32 |
schöner teil =) ein paar schreibfehler aber der inhalt ist sehr gut!! weiter =) | |
Dayline | 19.12.2011 16:25:39 |
ich habe mir heute deine ganze geschichte durchgelesen und muss sagen sie ist super ;))) | |
juliä. | 21.12.2011 17:48:38 |
MEEEEHR!(: Echt, super Geschichte, großes Kompliment! :) | |
line | 21.12.2011 23:34:33 |
Ich finde deine gesamte Geschichte perfekt; einfach voll süß und interessant ... bitte schreib weiter. Ich bin so neugierig ... | |
Maike | 29.12.2011 03:28:04 |
So eine tolle Geschichte. Ich hoffe du schreibst bald weiter.. :) | |
Benjamin Hotz | 02.01.2012 21:58:49 |
Hi Ich habe mir heute in meiner Pause auf der Arbeit bin 16 und mche eine Ausbildung deine Geschichte durchgelesen und finde sie sehr toll hoffe es geht noch weiter möchte gerne wissen wie sie endet möchte selber jetzt anfangen welche zu schreiben und würde mich über Tipps freuen auch wenn es jetzt persönlich ist ich habe facebook vieleicht kannst du mir ein paar tippst per naricht schreiben würde mich freuen denn deine Geschichte ist sehr schön meine Name bei Facebook ist Benjamin Hotz danke | |
Mellie | 28.01.2012 10:48:40 |
Ich mag deine Geschichte! Bitte weiterschreiben, bin gespannt! :D LG | |
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