Te amo Darling - Teil 19

Autor: e93
veröffentlicht am: 04.12.2011


Und hier ist schon der vorletzte Teil. Viel Spaß damit & vielen Dank für eure lieben Kommentare.


Charlines Sicht:

Nachdem Ramon das Zimmer verlassen hatte war das einzige wofür mein Kraft noch reichte, mein Handy das auf dem Nachttisch lag zu nehmen und die Nummer von Matthew zu wählen.
Es klingelte ungefähr drei Mal geklingelt bis er schließlich dran ging und nach genau 2 Minuten mit seiner angenehmen Stimme sagte, dass er so schnell er könnte zu mir kommen würde.
Gesagt getan, nach nicht mal 10 Minuten klopfte es an meiner Tür und mit langsamen Bewegungen öffnete ich sie.
Als er mich in diesem Zustand sah, weiteten sich seine Blick und er trug mich sofort auf das Bett.
Anschließend legte er fürsorglich seine Hand auf meine Stirn und erklärte leicht verschreckt
„du hast ja Fieber.“
„Wohl möglich“ antwortete ich ihm mit Tränen gefüllten Augen.
Er stand sofort auf, warf mir meine Jacke zu und befahl „zieh dich an wir fahren ins Krankenhaus.“
Doch ich wollte nicht. Nicht schon wieder dort hin. Außerdem fehlte mir die Energie zum aufstehen, also schüttelte ich bloß meinen Kopf und schloss meine Augen.
Nach geschätzten 5 Minuten wurde Matthew plötzlich laut.
„Charline was hast du getan? Wie konntest du eine komplette Flasche Rotwein leer trinken?“
„Schrei nicht so. Ich hab sowieso schon genug Kopfschmerzen und ich musste es einfach tun, nach der Sache was gestern in der Klinik passiert ist.“ rechtfertigte ich mich, während ich mein Kopf mit beiden Händen fest hielt,
aber er gab nicht nach sondern fragte weiter „UND Was hat es dir genützt?“
„Eine Nach mit Ramon...“ verriet ich ungewollt, doch bevor ich mich selber unterbrechen konnte, tat es Matthew „War Ramon gestern hier?“
„Ja war er, wir haben mit einander geschlafen und ohne diese Flasche wäre es nicht einmal zur unserer letzten Nacht gekommen...“ sprach ich weinend weiter.
Jetzt nahm er mich fest in seine Arme, streichelte meine Wange und flüsterte ganz sanft
„erzähl es mir bitte“
„Er hat die Nacht hier bei mir verbracht und bevor er erwacht ist, hab ich mich schon angezogen und stand vor dem Fenster. Ramon schien glücklich zu sein, er besaß ein ehrliches Lächeln aber ich habe ihm gesagt das er gehen soll. Das es ein Fehler war und ich ein schlechtes Gewissen habe weil ich meinen Verlobten, also dich betrogen habe. Ich hab ihn verletzt und ihn dazu gebracht mich zu verlassen obwohl er so stark war. Trotzdem hat er sich umgedreht, hat mich noch einmal geküsst und sich für alles aufrichtig bei mir entschuldigt.“
Mittlerweile hatte auch Matthew nasse Augen, denn er litt mit mir und das obwohl er doch meine erste große Liebe war.
„Charline er liebt dich wirklich, warum tust du dir und ihm weh? Anstatt das ihr beide leidet, kann er hier bei dir sein, dir helfen und wer weiß vielleicht haben wir dann noch eine Chance“
Aber ich schüttelte bloß meinen Kopf, denn es war besser das er falsch von mir dachte und mich verließ als zu wissen das ich keinen mehr als ihn liebte und sein Baby im Bauch trug,
wenn ich doch sowieso bald sterben würde.
„Ich will nicht das er wegen mir leidet..“ antwortete ich leise und ließ mich auf das Kissen fallen. Meine Kraft verschwand immer mehr, sodass Matthew angefangen hatte mich hier zu untersuchen...

5 Monate vergingen, inzwischen war mein Ein und Alles schon im achten Monat und mir ging es blendend. Ich hatte keine Beschwerden auch wenn vor allem nachts die Kopfschmerzen unerträglich wurden. Aber der Gedanke das ich es bald geschafft hatte gab mir Kraft und erst Recht das Matthew und mein Vater bei mir waren. Sie ersetzten irgendwie die Leere von Noelle und meiner Mutter. Natürlich fehlten mir diese Beiden ungeheuerlich und sie riefen ja auch ständig bei mir an, aber ich brachte es einfach nicht über das Herz mit ihnen zu sprechen.
Was mir besonderes weh tat war das Ramon mit Alize Lily nicht nur einen Film zusammen raus gebracht hatten sondern auch zusammen waren.
Alize schaffte es ihn glücklich zu machen und überhaupt das sie in so einer kurzen Zeit einen Blockbuster veröffentlicht hatten, war eine absolut gute Arbeit.
Und heute war es soweit, ich hatte Matthew dazu überredet mit mir in die Premiere von dem Film „Love against Vengeance “ zu gehen.
Als wir vor dem Kino standen, hielt er meine Hand fest, schaute mir noch einmal tief in die Augen und fragte fürsorglich „Bist du dir sicher, dass du das möchtest?“
Mit einem Nicken gab ich ihm zu erkennen, dass ich es wirklich wollte, also versammelten wir uns neben den zahlreichen Zuschauen und warteten darauf das die Schauspieler ankamen.
Insgesamt kamen vier Limousinen an und aus der dritten stiegen Ramon und Alize aus.
Als ich sah wie er sie an seine Hand nahm, fing mein Herz an unerträglichen Schmerzen zu unterliegen. Erst nach dem sie Autogramme gegeben und eine kurze Rede gehalten hatten, liefen wir rein in den Saal. Der Film war wirklich sehr faszinierend und berührte in jeder Hinsicht mein Herz. Denn es handelte von einem jungen Mann namens Dan, den Ramon spielte und einer hübschen Frau die Isabella hieß, gespielt von Alize. Sie lernten sich kennen, als er ihr das Leben rettete, für beide war dies Liebe auf den ersten Blick, allerdings erfuhr Dan das Isabella die Tochter des Mörders seines Vaters war und aus diesem Grund verließ er sie. Schließlich schloss er sich der Mafia an, somit traf er erst nach einigen Jahren wieder auf sie und da sie sich immer noch liebten, verbrachten sie eine Nacht miteinander, wo Isabella schwanger von ihm wurde.
Da Dan das jedoch nicht wusste, ging er erneut von ihr. Und nach ungefähr einem Jahr brach er bei ihnen zu Hause ein um endlich Rache an ihrem Vater nehmen zu können. Er legte Bomben an und in diesem Moment sah er Isabella wieder und in ihrem Armen sein Kind. Vor Aufregung verlor er Zeit, sodass inzwischen auch die Polizei da war doch bevor es zu spät wurde drückten seine Komplizen auf den roten Knopf und die Villa explodierte...
Niemand überlebte diesen Vorfall und so verloren am Ende beide. Wegen Rache...
Was mich persönlich am meisten traf war das was Ramon zum Schluss im Film als Anregung sagte

„Die Liebe ist etwas kostbares, besonders wenn es die wahre Liebe ist. Man sollte wegen nichts diese Liebe los lassen, selbst wenn dies der Tod sei. Lieber gemeinsam aber mit einer ehrlichen Liebe sterben, als allein und ungeliebt. Viele denken das sie einem ein Gefallen tun, wenn sie etwas vor der Person die sie lieben verbergen, nur um diese Person nicht zu verletzen, aber man sollte nie vergessen das Liebe Vertrauen, Ehrlichkeit und Treue heißt.“

nach diesen Sätzen kam ein trauriges Liebeslied von Ramon gesungen. Es riss mein Herz in tausend Stücke und ich erkannte, dass ich einen großen Fehler gemacht hatte, als ich ihn gehen ließ.
- Ramon wird mir nie verzeihen... - und gerade als dieser Gedanke durch meinen Kopf ging, sprachen Alize und Ramon etwas ins Mikrofon und zwar „Liebe Gäste vielen herzlichen Dank das sie gekommen sind und wir würden gerne heute Abend etwas mit ihnen teilen, in diesen letzten Monaten haben wir uns unsterblich in einander verliebt und deswegen werden wir bereits kommenden Monat unsere Verlobung feieren.“
Mir blieb mein Atem weg und ich ließ mich zurück auf das Sessel fallen. Der Mann den ich über alles liebte hatte eben gerade gesagt gehabt das er sich mit einer anderen verloben würde.
„Charline steh auf bitte, wir müssen jetzt gehen.“ bat Matthew mich traurig anschauend und meine Hand in seine nehmend. Aber meine Beine wollten nicht.
„Matthew er wird mit ihr heiraten. Er hat mich vergessen er wird nie wissen das er der Vater meines Kindes ist. Es war eine Lüge das er sich nie wieder verlieben würde. Er hat gelogen...“ kam bloß aus meinem Mund raus.
In diesem Moment konnte ich wirklich überhaupt nichts mehr spüren, es war so als wäre ich bereits tot. Mein Verstand war abgeschaltet und Gefühle hatte ich keine mehr. Ich fühlte nur die Kälte und wie mein Körper langsam erfror. Mit aller Kraft führte Matthew mich aus dem Saal und brachte mich zu sich in die gemütliche und hochmoderne Wohnung, wo ich schon seit fast 5 Monaten mit ihm zusammen wohnte.

Stumm bereitete er mir Kamillentee vor und schaltete alle Lichter aus bis auf die Stehlampe. Es herrschte eine grauenhafte Stille, bis ich mein Kopf vorsichtig zu ihm drehte und ihn offen fragte „empfindest du noch etwas für mich?“
„Charline hör auf du weißt das ich dein Betreuer und bester Freund bin.“
„Heirate mit mir Matthew“
„Vergiss es Charline“ befahl er energisch und erneut ein Schweigen.
„Ramon hat mich vergessen, er wird heiraten.“
„Ich hab dir gesagt das es ein großer Fehler ist, es vor ihm geheim zu halten und glaub mir wenn du es noch mehr geheimhältst wird es kein zurück mehr geben.“
„Ich werde bald sterben Matthew“
„Glaub mir mein Engel, ich sehe dich sowieso schon jeden Tag sterben.“
„Was soll ich machen? Nächsten Monat ist bereits die Verlobung.“
„Keine Ahnung, aber jetzt musst du erst einmal schlafen und Kräfte sammeln.“ folglich gab er mir ein Kuss auf die Wange und knipste auch die Stehlampe aus.


Ramons Sicht:

Alize hatte mir in diesen letzten 5 Monaten ein Zuhause gegeben und mir von Tag zu Tag immer mehr gezeigt wie sehr sie mich liebte, auch wenn sie wusste das ich das gleiche nicht für sie empfand. Doch das einzige was sie wollte war meine Nähe und diese gab ich ihr erheblich. Wir kamen zusammen und ich bemerkte langsam auch das ich nicht leer gegenüber ihr war, denn immerhin war sie für mich da gewesen als ich alleine war. Die Trennung von Charline hatte ich auch nur durch sie so leicht überstanden. Ich liebte ihr Lachen und ihr Verführungskünste. Sie wusste immer ganz genau was sie zu tun hatte.
Was meine Familie und Freunde betrifft, hatte ich mir ein Beispiel an Charline genommen und den Kontakt abgebrochen. Alte Erinnerungen brauchte ich nicht mehr, immer hin hatte ich nun eine ganz neue Zukunft und das mit Alize. Der Film war wirklich besser geworden als ich dachte und das in so einer kurzen Zeit. Nun stand die Verlobung an der ersten Stelle, ob es richtig war, dass wusste ich nicht, dennoch wusste ich das ich Alize nur so danken konnte und deswegen akzeptiere ich es. Alle Erinnerungen an Charline schienen erloschen zu sein, bis ich sie kurz bevor wir die Verlobung ankündigten gesehen hatte. Das Gefühl sie nach so einer langen Zeit wieder zu sehen und erst Recht in dieser Situation verwirrte mich, bis ich ihr Bauch sah. Die Wut stieg unverzüglich in mir und ich fand es nur noch jämmerlich, dass sie obwohl sie von diesem Mann schwanger war, zur meinem Film gekommen war.
Was fällte ihr ein? Wollte sie zeigen, dass sie auch ohne mich glücklich war?
Es war mir scheiß egal, denn ich brauchte sie nicht mehr und erst Recht nicht, nachdem ich sie in solch einem Zustand gesehen hatte. Sie hatte mir ihre Liebe bloß vorgespielt und obwohl ich der Erste war, war sie von ihm schwanger.
- Unglaublich wie man sich in einem Menschen so irren kann... -


Charlines Sicht:

Ungefähr zwei Wochen vergingen und unsere Haustür klingelte. Neugierig öffnete ich die Tür und erstarrte als ich Noelle, Adriel und meine Mutter sah. Vor Aufregung stotternd fragte ich „Wwwas sssucht iihhr denn denn hier?“
Während meine Mutter und Noelle mir sofort um den Hals fielen, bemerkte ich die tödlichen Blicke von Adriel.
„Mein Engel warum hast du dich nie gemeldet?“ fragte meine Mutter mit glänzenden Augen.
Erst nachdem ich die Drei rein gebeten hatte, erklärte ich das ich mit Matthew glücklich verlobt war und bereits ein Baby von ihm erwartete. Auch kam Matthew nach einer halben Stunde nach und begrüßte die Drei herzlich. Dann verriet er mir das er sie eingeladen hatte und da Adriel unsere schöne Atmosphäre nicht ertragen konnte, verließ er die Wohnung und ging.
Was dann geschah änderte wirklich alles.
Matthew bereitete uns allen leckeren Tee vor, saß sich anschließend auf die grüne Coach und fing an zu erzählen „Noelle du bist die beste Freundin von Charline und Amy du ihre Mutter, vor euch beiden können wir einfach keine Geheimnisse haben.“
„Nein Matthew sei leise..“ befahl ich ihm etwas lauter, aber er beachtete mich nicht einmal und fuhr fort „Wir sind nicht verlobt und sie ist auch nicht von mir schwanger.“
Als meine Mutter und Noelle das hörten waren beide sehr schockiert und wussten nicht was sie sagen sollten.
Ich dagegen stand auf, stellte mich vor das Fenster und wartete ab was als nächstes geschah.
„Ramon ist der Vater?“ fragte meine Mutter ungläubig.
„Ja er ist es. Ich hab Charline nie berührt, er war der Erste und letzte. Zwar wohnt Charline hier bei mir, aber es ist nie etwas zwischen uns passiert und wird auch nie passieren.“
Noelle fing an zu lachen und fragte spöttisch „ja und Ramon wollte einfach die Vaterrolle nicht übernehmen, also hast DU dich einfach so bereit erklärt da du ja sowieso für sie Gefühle hast sehr praktisch nicht wahr?“
„NOELLE SEI LEISE WÄRE MATTHEW NICHT GEWESEN HÄTTE ICH NICHT MAL SO VIEL KRAFT GEHABT BIS HEUTE ZU KÄMPFEN!“
„CHARLINE ICH WEIẞ NICHT WAS DIESER KERL DIR GEGEBEN HAT ABER GANZ EGAL WAS DAS AUCH IST ER HAT DICH VERZAUBERT! DU WÜRDEST DICH DOCH NIE FREIWILLIG VON RAMON TRENNEN!“
bevor ich auch ein Wort sagen konnte, fiel mir Matthew ins Wort.
„Noelle, Charline braucht euch alle jetzt und vor allem Ramon... weil.“
„Weil was?“ fragte meine Mutter nervös weiter.
„Charline willst du es sagen oder soll ich?“
Das Ganze wurde mir einfach zu viel also fing ich an zu beichten
„ich wollte es euch nicht sagen und euch auch nicht sehen, ich wollte aus eurem Leben verschwinden genau so wie aus dem von Ramon und hätte sich Matthew nicht eingemischt hätte ich euch auch nie wieder gesehen.“
„WAS SOLL DAS HEIẞEN?“ schrie Noelle wütend.
„Noelle hör auf zu schreien ich hab vielleicht Tumor aber ich bin nicht taub!“
Als ich es endlich sagte, erkannte ich wie beide bleich wurden. Meine Mutter fing vor Schock an zu weinen und Noelle gab mir eine Schelle und sagte traurig
„du Dumme wie konntest du das vor uns geheim halten? Warum hast du nie etwas gesagt?“
„aus dem selben Grund warum ich Ramon gehen lassen habe. Ich kann es einfach nicht ertragen wenn es Menschen wegen mir schlecht geht, so wie jetzt...“
Meine Mutter stand auf, lief auf mich zu und nahm mich so fest sie konnte in den Arm und teilte mir deprimiert mit „du bist meine einzige Tochter, du bist das Beste was mir passiert ist und glaub mir ich werde bis zum Schluss an deiner Seite stehen und für dich kämpfen. Dir so gut ich kann helfen und alles dafür tun, dass Ramon sein Baby kennen lernt.“
„Nein Mama, dass wirst du nicht. Sein Glück werde ich ihm nicht zerstören.“
„Bitte behaltet es für euch, für Charline ist das sogar ein großer Schritt.“
meinte Matthew sein Arm um mich legend.
„Ich werde mit Adriel darüber reden, er soll seinem Freund, diesem Ramon sagen das er diese Olle verlassen und zur seinem Kind stehen soll.“
Noelle brachte mich jedesmal zum Lachen und sogar in dieser Situation. Doch gleich danach brach sie in Tränen aus, nahm mich in ihre Arme und versprach „versprochen ich werde es Ramon solange es nicht nötig ist nicht sagen, aber wenn ich sehe das du keine Kraft mehr hast wird er der Erste sein der zu dir angerannt kommt und zu dir steht. Selbst wenn ihr jetzt getrennt seid wird Gott euch irgendwann wieder zur einander führen.“
„Danke Noelle und vergiss eins nicht, ich liebe dich und ich hoffe das du diese Liebe meinem Kind ebenfalls geben wirst.“

Nach diesem Gespräch ging es mir eindeutig besser, trotzdem ging ich ins Schlafzimmer um mich auszuruhen und ich war mir sicher, dass in dieser Zeit Matthew alle Fragen klärte und die Beiden einigermaßen wieder beruhigte. Meiner Meinung nach hatten sie ruhiger gehandelt als ich dachte, obwohl unter so einem Schock konnte man auch nicht mehr machen.

In den nächsten Tagen ging ich mit meiner Mutter und Noelle für meinen kleinen Engel Kleidung und Möbel kaufen, da ich nicht wissen wollte ob es ein Mädchen oder ein Junge wird, kauften wir sowohl weibliche als auch männliche Kleidungsstücke. Es machte wirklich sehr viel Spaß und für einen Moment vergaß ich meine Krankheit und träumte davon wie ich meinen Kleinen groß ziehen würde. Noelle kaufte sogar ein englisches und spanisches Namensbuch, da sie mir unbedingt bei der Namensauswahl behilflich sein wollte. Als wir wieder in der Wohnung ankamen, saßen Noelle und ich uns an den Esstisch, sie klappte die Bücher auf und fragte mich mit einem zufriedenen Blick „Wünschst du dir ein Mädchen oder einen Jungen?“
„Ich weiß es nicht, Hauptsache soll es Gesund sein und nicht mein Schicksal teilen.“
„Ramon wäre ein guter Vater.“ sagte sie plötzlich auf das Buch schauend.
„Ich weiß Noelle und ich weiß das er sowieso, wenn er wüsste das er der Vater wird, mich nie alleine lassen würde. Aber was soll ich machen?“
„Denk doch mal an euer Kind, wenn du nicht da bist und der Vater auch nicht, was für ein Leben wird es dann sein?“
„Du hast Recht ich hab auch oft genug daran gedacht.“
„Sag es ihm endlich“ schoss aus ihrem Mund.
„Wie denn? Soll ich hin gehen und sagen „Ramon ich weiß in diesem Monat ist zwar deine Verlobung, aber hey du wirst Vater.“?“
„Charline du musst es ihm sagen bitte.“
Ich legte meine Arme auf den Tisch, mein Kopf auf meine Arme und schüttelte mein Kopf.
„Wusstest du das Ramon eigentlich der Kalte, der Herrscher aber auch der Beschützer heißt? Und ich bin mir sicher, er würde sein Kind beschützen.“
„Würde er auch, das habe ich keine Sekunde bezweifelt.“
„Hast du dir eigentlich schon Namen überlegt?“
„Ja, wenn es ein Mädchen wird, wird sie sowieso Antonia Stacie heißen.“ sagte ich stolz, denn Ramons Mutter hieß Antonia und das wusste auch Noelle, denn sie lächelte glücklich und meinte „Ramon wird sich darüber sehr freuen.“
„Und wenn es ein Junge wird, wird er Armando Steven heißen, weil Pitbull Armando heißt und Ramons Lieblingsänger ist.“
„Es ist unglaublich wie sehr du ihn liebst und sogar bei der Namensauswahl auf seine Wünsche eingehst. Aber das eigentliche und zwar der Nachname Villar wird fehlen, wenn du es ihm nicht bald sagst. Wenn ich dich so sehe dann danke ich Gott wirklich sehr das zwischen Adriel und mir alles so gut läuft und er immer für mich da ist. Mich so sehr liebt und es mir jeden Tag beweist. Charline ich bin so glücklich das ich ihn habe und ohne ihn könnte ich einfach nicht leben, deswegen wundert es mich, wie du es seit 9 Monaten aushältst.“
„Das Leben macht einen nun mal stärker“ sagte ich nachdenklich.

Unerwartet klingelte die Tür und somit stand ich auf, um sie zu öffnen, doch gleich danach bereute ich es wieder, denn Adriel und Ramon waren gekommen...
Diese kalten Blicke von den Beiden schmerzten zu tiefst und so gerne würde ich ihm endlich die Wahrheit sagen, aber ich schaffte es eben nicht ihn von Alize zu trennen.
Nachdem ich sie herein gebeten hatte, begrüßte auch Noelle ihn und plauderte sorgenlos aus
„Wenn es ein Mädchen wird, wird sie Antonia Stacie heißen.“
Als Ramon diesen Namen hörte, schaute er mich furchteinflössend an und sagte angereizt „wage es nicht den Namen meiner Mutter deiner Fehlbildung zu geben.“
„UND DU WAGE ES NICHT EIN UNSCHULDIGES WESEN ZU BELEIDIGEN!“ schrie ich so laut ich konnte. Er dagegen hielt meine Schulter fest, schaute mir tief in die Augen und schrie „ICH WÜNSCHE DEINEM KIND NICHTS SCHLIMMES DU HAST RECHT ES IST UNSCHULDIG ABER ES TUT MIR LEID DAS DEIN KIND SO EINE MUTTER WIE DICH HAT! SO EINE VERLOGENE UND BILLIGE PERSON! ICH BEMITLEIDE ES JETZT SCHON!“ und ließ mich danach auch sofort los und drehte sich Richtung Tür.
Natürlich ließ ich ihn gehen, was sollte ich auch machen? Immer hin stimmte es was er gesagt hatte zumindest von seiner Perspektive aus. Denn woher sollte er wissen, dass er der Einzige für mich war und der Vater meines Kindes werden würde?
Mit schnellen Schritten lief ich ins Schlafzimmer, warf mich auf das Bett und fing an mir die Seele aus dem Leib zu weinen, denn soviel Hass hatte er noch nie gehabt...





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Kommentare

Cri.Chan

04.12.2011 12:41:49

:'( das ist doch nicht dein ernst oder? wie herzzerreißend das ist ich wein schon!! der teil ist echt super, außer der satz, willst du mit mir heiraten XDDDD das heisst nicht so!!!! aber naja =) hab halt gelacht =P und dann wieder geweint :'( bitte machs wieder gut!! das ist so schrecklich wie charline leidet! aber wie dumm sie auch ist! sie gehört verschossen v.v


J92

04.12.2011 15:54:18

tut mir leid, das sagen zu müssen, aber die gramatik in diesem teil war mal wieder mehr als schlecht. natürlich ist der inhalt die hauptsache, aber ich kann darüber nicht hinwegsehen. allein der satz: "willst du mit mir heiraten" oder "ich hab vielleicht tumor"... ich finde man merkt dir an, dass du die geschichte jetzt einfach nur noch zu ende bringen willst und deinen schreibstil dabei schleifen lässt, was sehr schade ist... der teil hatte so seine höhen und tiefen. du kannst wunderbar spannung aufbauen und sie auch halten. das ist wirklich gut. aber in den letzten teilen war mir alles etwas zu dramatisch. auch konnte ich charlines verhalten nicht nachvollziehen, weil ich niemals so gehandelt hätte. dem vater sein kind zu verschweigen und niemandem etwas von der krankheit zu erzählen... ich finde ihre beweggründe einfach unlogisch. sie sagt es niemandem, weil sie nicht will, dass jemand wegen ihr leidet. aber mit ramon hat sie doch genau das erreicht, weil sie es ihm NICHT gesagt hat, weil er sie einfach nicht verstehen kann. mir tut ramon leid. er hat keine ahnung, ihm wird nur was vorgespielt... ich hoffe das ändert sich im letzten teil noch... versteh mich nicht falsch. ich hab deine geschihcte von anfang an gerne gelesen und konnte deutlich fortschritte in deinem stil feststellen, aber in den letzten teilen hat das wieder etwas nach gelassen. ich werde den letzten teil auf jeden fall lesen, ich freue mich schon darauf :) also, bitte lass dich von meiner meinung nicht entmutigen und schreib nach dieser geschichte auf jeden fall weiter. ich würde mich freuen, bald was neues von dir zu lesen :)




meme

04.12.2011 17:03:35

die grammatik ist schlecht, keine frage, aber ich finde, dass dein inhalt immer besser wird! ich muss gestehen, dass ich deine geschichte am anfang mehr aus langeweile als aus echtem interesse gelesen habe, aber jetzt kann ich es gar nicht mehr erwarten deinen nächsten teil zu lesen! bitte beeile dich!!!! und mach doch, dass charline und ramon wieder zusammen kommen. mittlerweile liebe ich deine geschichte!!!


sina

04.12.2011 18:26:59

Ich hab die ersten paar Teile deiner Geschichte gelesen, es dann aber irgendwann aufgegeben, weil ich deine Hauptcharaktere total unsymphatisch, oberflächlich und irrational fand. Und dann war da noch die Sache mit der schlechten Rechtschreibung und Grammatik. Heute habe ich aus Neugier noch mal in diesen Teil hier rein geguckt und siehe da: Es hat sich nichts verändert. Schade.


kenny

04.12.2011 19:48:21

hallo =) eine sehr schöne Geschichte, gefällt mir sehr gut. Um ehrlich zu sein finde ich die Rechtschreibung sehr wichtig aber in diesem fall nicht sonderlich einflussreich auf die Geschichte. Der Aufbau und der Inhalt stimmen deswegen ist das jetzt auch nicht so wild. Freue mich schon auf den nächsten teil


Jacky

04.12.2011 20:16:28

Deine Gramatik in dem Teil vielleicht nicht die Beste aber der Inhalt ist verdammt gut. Echt traurig beeil dich mit dem Schreiben und achte bitte etwas mehr auf die Gramatik.


Kitty

04.12.2011 21:18:52

Deine Geschichte ist total unrealistisch/verwirrend und man kann die Handlungen der Hauptcharaktere nicht nachvollziehen. Zudem sind sie mir so richtig unsymphatisch. Die Rechtschreibung ist zum Heulen und die Grammatik grottenschlecht. Ich hab mich praktisch durch deine Geschichte gequält und gehofft, sie würde besser werden-aber nichts da. Es ist immer noch so schlecht und anscheinend kannst du dich auch nicht verbessern. Hast du dir überhaupt mal deine Geschichte durchgelesen? Bitte versuche es wenigstens dich zu verbessern oder hör BITTE auf deine lausige Geschichte hier einzusenden. Du kannst nicht gut schreiben.


kim

04.12.2011 22:03:27

stimme meinen vorrednern zu. Du hast auf jeden fall mal besser geschrieben. Mind 2 fast fehlerfreie teile. Ich glaube auch dass du nur darauf aus warst die story so schnell wie möglich hinter dich zu bringen. Inhaltlich finde ich es doof wenn sich das ganze nicht zum guten wendet. Zumind etwas. Es ist scheisse dass ramon so derb leidet nur weil charly nicht auch in seinem interesse handelt. Bin mal auf den letzten teil gespannt. Ps an die anderen leser. Ich bin grad echt neidisch dass ihr dieser story so deutlich eure meinung gesagt habt. So etwas würde ich auch gerne bei meiner story lesen :D grüssle kim


(Purzel-)baum

04.12.2011 22:19:01

Das ist viel zu traurig :((( Ramon und Charline sollen zusammen kommen


Stacy

05.12.2011 09:56:07

Meiner Meinung nach ist es wieder mal sehr schön geworden... bin schon richtig süchtig geworden nach deiner Geschichte Es verzaubert mich jedes mal auf ein neues... Daher sind mir aufs erstes die ganzen Fehler gar nicht aufgefallen Kann es kaum erwarten auf die nächsten Teile hoffe es gibt nicht noch mehrere freu mich schon sehr drauf :)


Woman

05.12.2011 12:29:40

Deine Geschichte ist einfach der Wahnsinn! O.k., ein paar Fehler könnten vermieden werden aber was solls, die Geschichte ist eine wuau! Bitte schreib ganz schnell weiter und das sich bald alles klärt!


laney

05.12.2011 15:46:42

Nicht jeder ,der denkt er kann schreiben, kann es wirklich^^ Diese Geschichte ist vom Inhalt her okay bis unteres Mittelmaß und von Rechtschreibung und Grammatik - wie schon gesagt wurde - zum davonlaufen


sunny

05.12.2011 21:45:45

huiuiui, was sind das denn für Kommentare? Heftig... OH MAN, sorry Esra, dass ich die letzten Teile nicht kommentiert hab --- ich war den November über wirklich SEHR beschäftigt, aber jetzt bin ich dazu gekommen, weiter zu lesen, und hey! Ich finde, es ist UMHEIMLICH spannend!! Ich freu mich furchtbar auf den nächsten Teil, weil ich finde, dass Charline und Ramon ein Happy End verdient haben und hoffe und bange, dass du ihnen eins schreibst!!! Dein Schreibstil mag vielleicht nicht der umwerfendste sein und die Grammatik an manchen Stellen echt zum Zähneknirschen, aber hey, wer erwartet denn bitte Perfektion? Und zur Dramatik... ICH LIEBE DIESE DRAMATIK! Gerade das finde ich so toll... deswegen LESE ich doch die Geschichte! Und hey, wer sie nicht mag, muss sie doch auch nciht lesen. Hier wird doch niemand gezwungen. *echt* Also, schreib mir ein schön dramatisches Ende, aber bitte ein glückliches, ja? ^^


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