Wie es der Zufall will

Autor: Ellie
veröffentlicht am: 06.03.2011


Es fing alles damit an, dass ich diese lausigen Autofahrer verfluchte, die nicht auf Fußgänger achteten. Als es passierte war ich auf dem Weg zur Bücherei. Es war ein sonniger Tag gewesen und ich genoss noch die letzen Sonnenstrahlen. Ich überquerte nichts ahnend eine Straße und entkam noch gerade so den quietschenden Reifen eines sehr aufgemotzten Autos. Ich rettete mich auf den Fußweg und sah genervt dem davon fahrenden Auto hinterher. Doch ich staunte als es eine Vollbremsung machte und ein Stück wieder zurück fuhr. Und dann sprang aus dem Auto ein Typ, wo ich gedacht hatte er würde nie im Leben so ein Auto fahren. Der Sonnyboy kam auf mich zugelaufen und wollte mir aufhelfen. Doch ich stand alleine auf und klopfte mir den Staub von der Hose. Aus seinem Mund kam ein einziges Wort: „Sorry“. Sehr originell dachte ich bloß und murmelte ein „Nicht schlimm“ und ging weiter.

Ellen hatte nicht bemerkt, dass ihr etwas aus der Tasche gefallen war. Der Typ hob es auf und musste feststellen, dass es ihr Handy war. „Hey“, rief der Typ ihr hinterher, doch Ellen hörte es nicht. „Mist“, sagte der Typ bloß zu sich selbst und fuhr sich mit seiner Hand durch seine Haare. Sonst war er nie so unentschlossen. Er stieg in sein Auto und fuhr los. Auf dem Beifahrersitz lag das fremde Handy. Er war schon fast zuhause als es klingelte. „Oh Shit“, murmelte er und guckte auf das Display. Auf dem stand Tanja. Er konnte nicht rangehen und wegdrücken konnte er es auch nicht. Also ließ er den Klingelton über sich ergehen. Das Lied war eindeutig nicht sein Geschmack, denn es hatte etwas Trauriges an sich. Doch ausschalten konnte er es nicht, denn er wusste ja nicht wem das Handy gehörte. Als er auf die Einfahrt seines Zuhauses fuhr sah er seinen kleineren Bruder, der gerade mit seinen Kumpels rumalberte. Ein paar von ihnen hatten ihre Skateboards dabei und probierten neue Tricks aus. Er stieg aus, nickte den Jungs zu und ging ins Haus. Dort ging er direkt zum Kühlschrank, holte eine Flasche Wasser raus und ließ sich auf einen Stuhl fallen. Statt aus der Flasche zutrinken, starrte er sie bloß an. Die Tür ging auf und sein kleiner Bruder streckte den Kopf rein. „Ey man, was ist los?“, fragte dieser. „Nichts, wieso fragst du?“, antwortete er. „Weil du wie ein Boxer guckst, der die Weltmeisterschaft verloren hat!“ „Willst du das echt wissen Ben?“ „Ja, was ist passiert?“. „Also, ich fahr da so nach hause und auf einmal läuft da ein Mädchen über die Straße. Einfach so. Geguckt hat die auch noch nicht mal.“ „Und was ist mit dem Mädchen?“, wollte Ben wissen. „Hier, schau ihr Handy ist ihr aus der Tasche gefallen.“ Er legte es auf den Tisch. Ben sprang auf: „Das kenn ich ichglaub. So ein Mädchen aus meiner Klasse hat eins“. „Und wie sieht das Mädchen denn aus?“, wollte dieser wissen. „Keine Ahnung, woher soll ich das denn wissen. Dunkelblonde Haare hatte es.“, antwortet Ben und will sich schon verdrücken. „Ey warte doch mal, was ist denn jetzt? Fragst du nach oder nicht?“ „Kann ich machen, dann bist du mir aber was schuldig“, meinte dieser und verschwand.

Der Wecker riss Ellen aus ihrem Schlaf. „Och ne“, quengelte Ellen und schlug dem Wecker eins über und stand auf. Sie schlurfte ins Bad und machte sich fertig. Danach ging sie in die Küche und trank einen Kaffee bevor sie losging. Auf dem Hinweg dachte sie über die bevorstehende Deutscharbeit nach und hoffte, dass sie gut verlaufen würde. Als sie in die Klasse kam stand der süßeste Junge aus ihrer Klasse mit ein paar anderen zusammen und lachte. Sie stand noch im Türrahmen als sich der Junge namens Ben zu ihr umdrehte. „Das ist sie doch“, tuschelten sie. Ben kam auf sie zu und sie fragte sich ernsthaft was er von ihr wollte. Denn außer ein „Hallo“ hatten sie noch nicht viel miteinander gesprochen. „Du Ellen, hast du dein Handy eigentlich dabei“, fragte dieser mit einem Grinsen im Gesicht. „Ja, wieso?“, antwortete diese und fragte sich was das ganze Theater sollte. „Das kann gar nicht sein“, widersprach Ben. „Schau doch mal in deiner Tasche nach.“ Ellen kramte in ihrer Tasche und musste feststellen, dass ihr Handy weg war. Sie blickte auf und sah, dass Ben immer noch vor sich hergrinste. „Gib mir mein Handy wieder“, sagte sie und ging einen Schritt auf Ben zu. „Würde ich ja gerne“, widersprach dieser und kam noch ein Stück näher. Um sie herum fing es an zutuscheln und die Jungs pfiffen mittlerweile. Ellen stockte und fragte: „Und wer hat dann mein Handy?“ „Dreimal darfst du raten“, sagte Ben und wartete. Ellen überlegte und kramte in ihren Gedanken. Gestern Morgen hatte sie ihr Handy noch und mittags auch. Jetzt fiel es ihr ein. Es war der Typ, eher gesagt Schwein gewesen, was sie fast umgefahren hatte. Ben riss sie aus ihren Gedanken. Spöttisch fragte er sie: „Und?“ „WAS?“, antwortete Ellen. „Ist es dir wider eingefallen“, Ben kugelte sich fast vor Lachen und musste sich schon festhalten. „Ja, es war so ein schmieriger Typ, der mich fast über den Haufen gefahren hat“, meinte Ellen kühl. Die Menge um sie rum tobte. „Hast du das gehört“, rief ein Junge Ben rüber. „Krasse Beschreibung für deinen Bruder“. Ellen hatte sich schon umgewand um zu gehen, doch als sie hörte, dass der Typ Bens Bruder war tat er ihr ein bisschen leid. Wie er da so in der Menge stand und verloren aussah.

Die Haustür knallte zu und der schlafende Körper zuckte einmal kurz. Als plötzlich eine Etage höher die Musik aufgedreht wurde und er die Augen aufschlug. „Geht es noch“, brüllte er gegen den Lärm an, doch niemand hörte ihn. Er stapfte die Treppe hoch und blieb vor der Tür seines Bruders stehen. Er klopfte dagegen doch Ben öffnete nicht. Was konnte ihn bloß so aus der Fassung gebracht haben? Eigentlich gab es nichts und wenn dann musste es was ganz schlimmes gewesen sein dachte er als es an der Tür klingelte. Wer konnte das bloß sein fragte er sich und wusste es als er die Tür öffnete.





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Kommentare

Annika

06.03.2011 12:17:36

Tolle Geschichte, hoffe du schreibst bald noch weiter..


tula

06.03.2011 21:55:25

kann es sein, dass was aus ben und ellen wird? Erst hab ich gedacht dass da eher was zwischen ellen und bens bruder laufen wird.


Schatttz!!

06.03.2011 22:57:01

Die Geschite ist echt gut! Ich hoffe du schreibst sie weiter. iIch finde sie sehr interessant!!


Larissa

06.03.2011 22:57:26

Ich mag die Geschichte. Schreib bitte schnell weiter.(:


Max

06.03.2011 22:57:37

Schreib schnell weiter


Brian

06.03.2011 22:57:47

Schreib bitte schnelll weiter


kim

07.03.2011 08:46:08

wär geil wenn beide brüder interesse an einem mädel hätten. Schreib weiter bitte


Women

05.04.2011 08:57:11

Bitte schreib weiter, schön geschrieben!


anna

07.05.2011 16:56:10

das buch ist echt klasse also ich finde diese geschichte echt super


kiim

26.11.2011 22:25:13

Ich finde die Idee ansich ganz nett, deine Schreibweise aber unmöglich. Du fängst oft mit 'Er...' an, aber man weiß nie, wenn genau du meinst. Auch das 'Und' benutzt du zu häufig. Setzt Komma ein ;)


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