A crazy life is a better life - Teil 2
Autor: Kim![]()
veröffentlicht am: 23.11.2010
Und blieb an der Schwelle hängen und stürzte zu Boden. Fast fing ich wieder an zu fluchen, bis Sara mit meiner Brille ankam. „Elie, hast du dir weh getan?“ fragte sie besorgt. „Hier deine Brille.“ „Danke“ murmelte ich. Ich setzte meine Brille auf und suchte nach diesem Jungen. Aber er war schon über alle Berge. Zumindest sah ich ihn nirgends.
Sara die wohl gemerkt hatte wonach ich Ausschau hielt meinte nur „ Ach komm vergiss ihn. Er ist es nicht wert. Und außerdem hat er ein eissbeschmiertes Oberteil an, nicht wir. Is doch bestimmt schon peinlich genug für ihn.“ Sie grinste mich an. Ich wollte zwar nicht nachgeben. Aber was blieb mir schon für eine große Wahl. Ich hätte ihn wohl kaum herbeamen können, also begann ich bei der Vorstellung seines dreckigen Shirts an zu grinsen. „Hast recht, aber seinetwegen konnte ich trotzdem mein Eis nicht genießen.“ „Das ist doch kein Problem. Komm ich spendier dir auch eins.“ Obwohl ich das nicht nötig hatte, freute ich mich trotzdem darüber und nahm ihr Angebot gerne an. „Du bist einfach die beste, Sara! Aber auf gar keinen Fall in diesem Cafe.“
Somit gingen wir in ein anderes Cafe und aßen dort unser Eis.
Dieser eingebildete Kerl kann mich mal, dachte ich. Ich bin ganz bestimmt keine Grundschülerin. Schließlich bin ich ab morgen offiziell in der 11. Klasse. Und das ist weit weg von der Grundschule. Ich merkte wie die Wut wieder in mir hochkroch und versuchte diese Gedanken zu verdrängen.
Sara und ich schlenderten noch etwas in der Stadt bis wir dann Richtung Abend zu ihr nach Hause gingen. Belma hat ein wichtiges Geschäftsessen und kehrt erst Morgen Mittag zurück. Deswegen übernachte ich zwei Tage bei meiner Freundin.
Morgen würde wieder der alltägliche Schulstress beginnen. Eigentlich bin ich gut in der Schule. Ich bin sehr ehrgeizig. Zu ehrgeizig. Liegt wieder an meinem „falschen“ Stolz. Wär ich das aber nicht, hätte ich in der Schule keine 1,3. Ich hasste es wenn jemand mehr wie ich wusste.
Am Abend schauten Sara und ich noch einen Film an und gingen dann auch schon zu Bett. Mal sehen was sich verändert hat nach sechs Wochen Ferien.
Am nächsten Morgen
Sara hatte größere Probleme beim Aufstehen. Sie ist keine Frühaufsteherin wie ich. Ich wachte früher auf und ging schon mal duschen. Als ich zurück kam war Sara auch schon aufgestanden. Als sie mich sah sagte sie „Guten Morgen, Süsse. Und hast du gut geschlafen. Man heut der erste Schultag. Bist du aufgeregt? „Morgen Sara. Joa hab schon gut geschlafen. Warum sollte ich wegen Schule aufgeregt sein?“ antwortete ich entgeistert. „Deine Coolness hätt ich gern. Ich bin zwar auch nicht sooo aufgeregt, aber nach sechs Wochen wieder in die Schule… Da hab ich schon ein komisches Gefühl. Bin etwas nervös. Was soll ich nur anziehen?“ Meinte sie und schaute in ihren über vollen Kleiderschrank. Das war mir um ehrlich zu sein egal. Also antwortete ich nicht. Denn egal was sie anzog es stand ihr immer perfekt.
Ich hingegen zog mir eine lässige Boyfriendjeans an und dazu noch ein weites Sweatshirt. Band mir meine Haare zu einem Knoten und ging schon mal zur Tür. „Ich gehe schon mal runter Sara. Beeil dich. Sonst kommen wir noch am ersten Tag zu spät zur Schule.“ „Ja, ja. Komme gleich.“
Als Sara dann auch endlich fertig war gingen wir dann gemeinsam los und kamen auch gerade noch rechtzeitig an. „Beeilung Sara. Wir haben nur noch fünf Minuten.“ Und rannte in die nächste Kurve. Prompt stieß ich schon wieder mit jemandem zusammen und landete auf meinem Allerwertesten. Mein chaotisches Ich kam wieder zum Vorschein. „Was zum…“ weiter kam ich mal wieder nicht. Ich biss mir auf die Lippen. Toll ich bin direkt auf die Schülermasse geknallt, somit konnte ich niemanden direkt anfahren. Plötzlich griff mir jemand unter meinen Arm und zog mich hoch. Verwirrt drehte ich mich um und blickte in die wunderschönsten Braunen Augen, die ich je gesehen hatte. „Vorsicht Cinderella. Nicht so schnell. Du könntest dir weh tun.“ Er zeigte mir sein atemberaubendes Lächeln. Als ich wieder auf meinen Beinen stand, ließ er mich los und ging. Ich starrte ihm regelrecht hinterher. Was hatte er gesagt? Cinderella? Aber ist Cinderella nicht eine wunderhübsche Prinzessin? „ Elie hör auf zu sabbern“ grinste mich Sara an. „Wow was für ein toller Typ, Elie. Gefällt er dir? Ich hab noch nie gesehen dass du einen Mann so angeguckt hast. Stehst du etwa auf ihn?“ Sie grinste immer noch. „Wie soll ich auf jemanden stehen, den ich gerade zum ersten Mal gesehen hab.“ Sagte ich verärgert. „Liebe auf den ersten Blick“ Und los lief sie, weil sie genau wusste wie ärgerlich ich auf solche Sprüche reagierte. Ich lief ihr dann gedankenverloren hinterher. Cinderella? Wieso hat er mich nur so genannt? Bin ich denn seine Prinzessin und er mein Prinz oder was? Bestimmt hat er sich nur einen Scherz mit mir erlaubt. Blödmann! Alle Männer sind doch gleich.
Als alle auf ihren Plätzen im Klassenzimmer saßen, kam der Direx höchstpersönlich noch zu uns.
„Guten Morgen Klasse!“ Daraufhin die ganze Klasse. „Morgen Herr Krause.“ „Also von eurer Klasse wiederholen gerade drei Schüler. Dafür bekommt ihr drei neue Mitschüler. Einer dieser Schüler ist mein Neffe. Ich hoffe ihr werdet alle nett zu euren neuen Mitschülern sein. Natürlich auch zu meinem Neffen.“
Ich streckte meinen Kopf zu Saras und flüsterte „So ein Depp. Der meint eigentlich nur seinen Neffen um die anderen geht es ihm doch gar nicht.“ Sara kicherte. Durch ihr Nicken gab sie mir zu verstehen, dass sie ebenso dachte.
Der Direx merkte zu unserem Pech unser Kichern und wusste auch gleich warum.
Daher meinte er „Insbesondere von dir Elie erhoffe ich doch ein freundliches Verhalten. Du wirst doch hoffentlich vorbildlich mit den neuen Schülern umgehen oder nicht? „ Ich nickte und meinte „Aber selbstverständlich“ „Ich meine es ernst. Ich will dass du dich auf keinen Fall mit den neuen Schülern anlegst. Du wirst keinem von ihnen weh tun.“
Mensch, dass der Direx mich so gut kennt. Na ja tagtägliche Gewalttaten hinterlassen eben manchmal ihre Spur. Genervt von seiner Predigt sagte ich nur „OK Herr Krause. Sie können sich auf mich verlassen. Ich werde ihrem Neffen, ähm ich meine unseren neuen Mitschülern kein Haar krümmen. So jetzt haben sies“ „ Vielen Dank. Ich verlass mich auf dein Wort. Also dann einen schönen Tag noch.“ Und somit ging er raus. Man sah noch wie er eine Handbewegung in unser Zimmer machte, dann kamen auch schon die drei neuen.
Ein Junge kam rein. Er hatte nichts Besonderes an sich. Ich dachte schon, wenn ich ihm eine verpassen würde, würde er doch gleich zusammen klappen. Er sah nicht besonders stark aus. Aber dann kam ein Junge nach ihm und mein Herz setzte für eine Sekunde aus. Mein Prinz… Er ist einer der neuen. Ist er etwa der Neffe vom Direx? Sara drehte sich zu mir um und grinste mich vielsagend an, aber diesmal achtete ich nicht darauf, was Sara denken würde. Er ist es wirklich… Doch mein Herz setzte erneut eine Sekunde aus, als nämlich hinter meinem Prinzen, der Depp vom Cafe in unser Zimmer eintrat. Mein schwärmerischer Blick verwandelte sich sofort in eine finstere Miene. Und Sara bemerkte dies und meinte. „Pssst bleib cool. Du darfst die Jungs nicht anfassen. Du hast es versprochen.“ Bei diesem Gedanken ballte ich meine Hände zu Fäusten. Das darf doch wohl nicht wahr sein, dachte ich.
Hey Leute ich würd mich echt sehr über eure Kommentare freuen. Auch von den erfahrenen Autoren. Fortsetzung auf Wunsch.
Lg eure Kim
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Kommentare
Jette | 23.11.2010 21:43:49 |
Jajaja, ich möchte auf jeden Fall eine Fortsetzung :) Mir gefällt Ellies Charakter, bin mal gespannt mit wem sie am Ende zusammenkommt :) | |
julchen | 24.11.2010 16:19:39 |
wirklich toll :) bitte schreib weiter lg juuul ♥ | |
lala | 11.12.2010 22:00:34 |
Ich mag deinen Schreibstil total :D voll toll deine geschichte! | |
Tönchen | 14.01.2011 22:02:29 |
Ich find deine geschichten richtig toooooooooollllllll weil sie so lustig sind du triffst direkt meinen geschmack also nur daumen hoch | |
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