reine Phantasie?

Autor: Angel.
veröffentlicht am: 14.02.2010




Als ich meine ersten sexuellen Erfahrungen machte war ich gerade mal 15. Eigentlich war ich immer eher der romantische Typ. Damals kam für mich etwas anderes als eine feste Beziehung auf keinen Fall in Frage. Ich war immer der Ansicht der perfekte Mann würde irgendwo da draußen auf mich warten. Doch ich begriff schnell, dass meine Vorstellungen einer Bindung nicht in die Realität passten..

Inzwischen bin ich 19 und wesentlich reifer. Wenn ich heute an früher zurück denke, sehe ich teilweise wirklich ein naives, kleines Mädchen und erkenne mich kaum darin wieder. Ich springe von einen Abenteuer ins Nächste und bekomme gar nicht mehr genug von dem ganzen Studenten-Ding. Das ist nämlich auch eines dieser Sachen, die vollkommen neu für mich sind. Und genau diese Tatsache, dass es etwas aufregendes, von mir noch nicht erforschtes und interessant Herausforderndes ist, macht es so spannend. Aber genug davon, eigentlich wollte ich auf etwas ganz anderes hinaus..

Als ich das letzte Mal von meinem Yoga Kurs wie gewohnt in Richtung Bushaltestelle spazierte, fiel mir plötzlich dieser wahnsinnig gutaussehende Typ auf der anderen Straßenseite auf. Er schien gut gebaut zu sein, mit mehr oder weniger kurzem braunem Haar, tollen Augen und einem echt heißen Arsch. Ich konnte es mir einfach nicht verkneifen. Ich musterte ihn von oben bis unten und ich musste feststellen, mir gefiel was ich sah. Ich glaube es fiel ihm auf, dass ich ihn die ganze Zeit über beobachtet hatte, denn er erwiderte meine neugierigen Blicke schnell mit einem frechen Grinsen. Das war für mich die Aufforderung auf die ich gewartet hatte. Ich wollte mich gerade zu ihm auf die andere Straßenseite gesellen. Doch als ich mich für einen Zebrastreifen umblicke, war er plötzlich verschwunden. Ein wenig enttäuscht über das Geschehene entschloss ich mich dazu nach Hause zu fahren und es auf mir ruhen zu lassen, obwohl ich immer wieder an den Unbekannten denken musste..

Eine Woche war nun schon vergangen, aber mein Mr. Nameless war nicht wieder aufgetaucht. Inzwischen hatte ich ihm sogar schon insgeheim einen Namen gegeben. Aber ich merkte, dass es keinen Sinn hatte weiter zu warten, also versuchte ich ihn zu vergessen..


Es vergingen weitere Wochen und mit der Zeit verschwommen auch meine Erinnerungen, denn ich hatte viel für Prüfungen zu büffeln. Doch als ich wieder einmal von meinem Kurs nach Hause fahren wollte und schon im Bus saß, sah ich ihn plötzlich. Ich erkannte ihn sofort, er war nur schwer zu vergessen. Da draußen, nur wenige Meter von mir entfernt: Mr. Nameless, wer hätte das gedacht? Und er sah noch umwerfender aus, als an jenem Tag..

Wieder kam ich nicht darum herum mir ein genaues Bild von meinem Unbekannten zu machen. Mein Hals wurde immer länger und meine Augen folgten jeder seiner Bewegungen. Ja, er hätte mich sofort haben können. Dort im Bus, auf der Stelle. Aber ich sollte nicht allzu enttäuscht sein, denn zu meiner Überraschung entschied er sich in den Bus ein zu steigen, in dem ich gerade saß. Mein nächster Gedanke war schlussfolgernd, denn der Bus war nur halbvoll. Überall waren noch freie Plätze, warum sollte er sich also ausgerechnet neben mich setzen? Was dann geschah, werde ich wohl niemals so richtig vergessen können. Er sah mich und blickte mir so tief in die Augen, dass ich mich am liebsten sofort auf ihn gestürzt hätte. Ich liebe diesen Blick. Er sagt mehr als tausend Worte. Schlagartig schoss mir Hitze durch den Körper und ich verspürte ein leichtes Kribbeln in der Bauchgegend. Er kam auf mich zu, fragte noch nicht ein Mal und schwang sein wirklich hübsches Hinterteil auf den Sitzplatz neben mir. Ich konnte mir ein Lächeln nicht zurückhalten. Meine Situation war äußerst ungewöhnlich. Also, für meine Verhältnisse zumindest. Denn es passierte nicht jeden Tag, dass der Mann meiner einsamen Träume sich neben mich setzte und auch noch den Anschein danach machte, als würde er im selben Moment das Gleiche denken, nur schmutziger..

Fast die halbe Busfahrt lang wartete ich. Ich wusste nicht worauf, nein woher auch? Aber ich wollte seine Aufmerksamkeit. Dennoch, nichts geschah. Es machte mich furchtbar nervös Mr. Nameless neben mir sitzen zu haben, denn er roch atemberaubend gut (eine meiner größten Schwächen) und so konnte ich gar nicht anders als ein klein wenig näher an seine Seite zu rücken. Als dann immer noch nichts passierte und ich ja nicht wusste, wann diese Geilheit neben mir vorhatte auszusteigen, ergriff ich die Initiative. Gerade als der Bus einen Ruck machte, rutschte meine Hand rein 'zufällig' zwischen seine beiden Schenkel. Sein plötzliches Zusammenzucken hätte mich fast dermaßen überrumpelt, dass ich meine Hand beinahe wieder weggezogen hätte, schließlich hatte er sich die bisherige Fahrt keinen Millimeter gerührt. Aber mir und meiner Hand gefiel es dort und ihm anscheinend auch. Denn ich merkte wie er mir sein Becken ein wenig entgegen schob und es sich bequem machte. Seine Augen wanderten hinunter zu meiner Hand und dann meinem Arm entlang nach oben, bis wir einander anblickten. Ich bekam kein Wort heraus. Doch ihn schien es wirklich nicht zu stören, denn er grinste keck und kam mit seinen wunderschönen, vollen Lippen so nahe an mein Gesicht, dass ich seinen Atem spüren konnte. Er drückte mir einen Kuss auf die Wange und nahm wieder Position ein. Mein Herz pochte wie wild. Nun konnte ich wirklich nicht mehr anders. Meine Hand fing an zu tasten. Und sie fand wonach sie gesucht hatte. Ich spürte seinen Schwanz unter seiner Jeans und zu meiner Freude noch etwas. Sein bestes Stück wurde allmählich härter. Ich hatte Spaß auf meiner Entdeckungsreise, die zum Glück niemand bemerkt hatte. Nur leider, schien sie schon zu Ende, bevor sie begonnen hatte. Denn er würde bei der nächsten Haltestelle aussteigen wollen..

Ich hatte wieder beide Hände bei mir, als er sagte, 'Willst du nicht noch mit zu mir?' Ein bisschen schnell ging mir das ehrlich gesagt schon, doch schließlich hatte ich damit angefangen. Also sagte ich zu und folgte ihm. Auf dem Weg in seine Wohnung unterhielten wir uns nicht lange. Denn wir gingen nahe nebeneinander und plötzlich zog er mich zu sich heran. Da war sie wieder, diese Hitze. Mir stockte der Atem. Sein Blick machte mich wirklich schwach. Er hielt mich für ein paar Sekunden lang fest. Ich fühlte mich sehr beschützt und wohl in seiner Nähe. Dann küsste er mich und ich war wie Butter in seinen Armen. Nichts auf der Welt hätte mich von ihm los gebracht. Er küsste sehr innig. Ich genoss es voll und ganz ihm näher zu kommen. Und so kamen wir nach mehreren Klapsen auf den Po, heftigen Schmusereien und noch ein paar extravaganten Annäherungen endlich bei ihm zu Hause an..

Ich wollte ihn, nur noch ihn. Und er mich auch. Ich konnte keinen klaren Gedanken mehr fassen und wollte nur noch von ihm genommen werden. Wir waren beide schon richtig geil, als wir in sein Schlafzimmer stürmten. Ich war klitschnass zwischen den Beinen, als er begann mich langsam am Bett auszuziehen. Ich spürte seinen schweren Körper auf mir, zog ihm das T-Shirt aus öffnete ihm die Hose. Sein Glied war steif und ich war bereits bis auf die Unterwäsche ausgezogen als ich mich auf ihn legte und ihm anfing den Schwanz zu blasen. Er hielt mich dabei am Kopf und stöhnte so anmachend, dass wir nur wenige Minuten später die Stellung wechselten. Ich bettelte nun schon förmlich. Er sollte ihn mir einfach nur rein schieben, ich wollte ihn spüren, tief in mir. Und das tat ich dann auch..

Er lehnte sich über mich mit seinem gut trainierten Körper und küsste mich auf eine Art und Weiße die mir immer wieder weiche Knie bescherte. Dann drang er zärtlich in mich ein. Es fühlte sich fantastisch an. Sein inzwischen steinhartes Glied drang immer tiefer und fester in mich ein. Dabei küsste er mich am Hals, hielt mich an den Handgelenken und drückte mich gegen das Bett. Mein ganzer Körper bebte, in mir wurde es immer heißer. Er nahm mich von der Seite und von Hinten. Diese Nacht dauerte lange an, er besorgte es mir richtig. Ich erlebte einen Orgasmus nach den anderen, kein anderer Mann konnte mich so befriedigen..

Als ich am nächsten Morgen wie in Trance aufwachte, war das Bett neben mir leer. Ich schaute mich erst mal um und musste feststellen, dass das Schlafzimmer des Namenlosen sehr modern eingerichtet war. Niemand den ich sonst kannte, hätte sich so eine Einrichtung leisten können. Da ich annahm ich müsste allein nach Hause finden müssen, zog ich mich an, nahm meine Sachen und suchte die Haustüre. Es schien niemand hier zu sein und als ich den Ausgang gefunden hatte und gerade die Türe öffnen wollte, sperrte sie jemand von außen auf. Als sie auf ging steckte mein Traummann den Kopf herein und fragte mit ungläubiger Miene: 'Du willst mich schon wieder alleine lassen?' Ich schüttelte den Kopf und sah, dass er nur Frühstück holen war..

Wir aßen gemeinsam und legten uns dann wieder zusammen ins Bett. Er wirkte richtig süß. Nahm mich in den Arm, küsste mich auf göttliche Art und Weiße und streichelte mich. Dann fragte er, 'Darf ich dich noch ein wenig behalten?' Ich hätte nicht anders antworten können als mit einem schlichten 'ja'.

'Und, ach ja.. Ich bin David.'


ENDE

hmm.. nicht eine meiner Besten.
und falls jemand will folgt das nächste mal eine etwas 'romantischere' :)









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