Wie ich auf einmal mit dem verdammt komplizierten Umstand umgehen musste verliebt zu sein... - Teil 23
Autor: Parisienne
veröffentlicht am: 23.11.2010
So ihr Lieben. Es ist so weit. Ich hoffe, ihr seid bereit für diesen Teil, denn es ist das Ende... ;o) Ich bin fast ein wenig traurig, denn die Geschichte zu schreiben hat mir sehr viel Spaß gemacht. Über das Ende musste ich ziemlich lange nachdenken und das halbe Jahr Pause ist dafür draufgegangen. Jetzt hoffe ich, dass es euch auch gefällt. Ich glaube, ich bin ganz zufrieden.
Vielleicht trifft man sich ja mal bei der einen oder anderen Geschichte wieder. Also jetzt wie immer -
Gruß & Kuss, Parisienne
Teil 23 - Finale
Ich schloss meine Augen erneut und versuchte alle Geräusche auszublenden. Es war ziemlich laut geworden, Geschrei, Gezeter und überraschte und entsetzte Ausrufe.
„WAS IST DENN IN DICH GEFAHREN?!?“
Toms wütende Stimme übertönte alles andere und ich öffnete meine Augen wieder. Er wurde von zwei Jungs festgehalten, schien aber auch nicht unbedingt vorzuhaben, sich loszureißen. Im Gegenteil zu Nik, der es Patrick und einem anderen großen Typen nicht leicht machte, er versuchte mit aller Kraft seine Arme frei zu bekommen und seine blauen Augen blitzten zornig, nein mehr als das, er war rasend. Ich suchte unwillkürlich seinen Blick, aber er schien nichts um sich herum wahrzunehmen neben Tom, der sich mit dem Handrücken das Blut aus dem Gesicht wischte.
„Wie oft muss ich dich noch vermöbeln, bis du merkst, dass du deine Finger von Roxana lassen solltest!?“ presste Nik leise und gefährlich zwischen seinen Lippen hervor, während er sich immer noch wand um die Fäuste wieder frei zu bekommen.
Ich glaubte meinen Ohren nicht zu trauen!
„Ruhig, Jungs!“ machte Patrick einen Beschwichtigungsversuch.
„Wie bitte, ICH? DU SOLLTEST DICH VIELLEICHT MAL UMSCHAUEN, DA DRÜBEN STEHT DEINE FREUNDIN!!“ polterte Tom aufs Neue.
Niklas schnaubte wütend und wand sich weiter. Ich sah sogleich zu der Stelle, wo Tom hingesehen hatte, und da stand Christina. Ihre großen Augen blickten weinerlich und verwirrt auf das Geschehen, niemand war da, um ihr beizustehen. Ich selbst merkte erst jetzt, dass auf meiner rechten Seite Alissa stand, einen Arm um mich gelegt, und meine rechte Hand in der von Fiona steckte.
„Was ist denn eigentlich los?“ fragte ich leise, mehr mich selbst.
„Prügelei. Wie in alten Zeiten.“ grinste Fiona, sie schien das ganze äußerst amüsant zu finden.
„Sieh nur, was du wieder angerichtet hast!“ sagte Alissa dagegen vorwurfsvoll und meine Kinnlade klappte nach unten.
„Hä?“ fragte ich dümmlich.
„Warum machst du so einen Scheiß? Warum fängst du was mit Tom an, heute, vor den Augen von Nik? Ich wusste ja nicht, dass du so brutal sein kannst!“
Bitte WAS? Ich war perplex, irgendwie fühlte ich mich auf den Schlips getreten, nur weil ich Niklas nicht mehr länger hinterher jammerte bekam ich jetzt Vorwürfe zu hören?? ICH? Das eigentliche Opfer hier?
„Sag mal…“ setzte ich wütend an, schüttelte Alissa’s Arm ab und wollte gerade etwas dazu sagen, da ließ Nik erneut ein wütendes Knurren hören und riss sich endlich los. Er sprang geradezu auf Tom, wie ein Jaguar auf seine Beute, mit einem langgestreckten, geschmeidigen Satz.
„Yaaay, go Niklas!“ grölte Austin, Alissa rammte ihm einen Ellbogen in die Rippen und irgendwo ging ein Glas zu Bruch. Aber niemanden interessierte das. Alle schrien durcheinander, es war ein unglaubliches Chaos.
Ich reagierte blitzschnell und warf mich ebenfalls auf Nik, dessen Verfolger schon wieder an ihm klebten. Aber es gelang ihm trotzdem irgendwie eine Faust in Toms Gesicht zu platzieren, ehe er zu Boden gerissen wurde und schließlich keine Chance mehr hatte, zu entkommen. Allgemeine Erschreckenslaute der Anwesenden wurden laut, ein Mädchen kreischte, Christina begann zu schluchzen.
„Jetzt reicht’s aber!“ rief einer der Jungs energisch, Tom fluchte, Niklas ließ einen herzerweichenden Klagelaut hören und ich kniete mich neben ihn und fuhr den großen Kerl, der auf ihm saß und seine Schultern zu Boden drückte, an:
„Du tust ihm weh!“
„Was soll ich denn machen?“ grunzte er zurück.
„Roxy!“
Mein Name klang schmerzverzerrt und trotzdem so sanft aus Niklas’ Mund.
„Ja, ich bin hier, Niklas… was soll das, was ist denn hier los??“
„DAS WÜRDE ICH AUCH GERNE MAL WISSEN, DU VOLL-HONK!“ schimpfte Tom.
Ich strafte ihn mit einem finsteren Blick.
„Was ist?“ schaute er mich anklagend an, „Kann mir mal bitte einer erklären, was hier abgeht? Roxana, WAS WILLST DU DENN EIGENTLICH?!“
Ja, genau das hätte ich auch gern gewusst.
„SCHREI SIE NICHT AN!“ schrie Niklas seinerseits.
Er hatte alle Kraft dafür aufbringen müssen, nur seinen Kopf ein Stückchen anzuheben, damit er seine Worte mit einem abgrundtief finsteren Blick bekräftigen konnte. Schon drückte eine Hand ihn wieder nach unten. Ein Raunen lief durch die Zuschauer.
„Jetzt lass das!“ schrie ich den Besitzer der Hand an und boxte ihn in die Seite, „Hör auf, er wird nichts mehr tun!“ Ich konnte selbst die Verzweiflung in meiner Stimme hören, ich klang total überfordert.
„Warum stellst du dich denn jetzt auf seine Seite?“ fragte Tom irritiert weiter, seine Augen waren vor Verständnislosigkeit weit aufgerissen.
Ich bemerkte, dass ich mich da in einen richtig schönen Schlamassel reingeritten hatte. Ich hatte mich verdammt mies benommen.
„Tom… ich…“ versuchte ich zu einer Erklärung anzusetzen, aber ich fand einfach keine Worte. „Ich…“
Stattdessen raffte ich mich wieder auf, näherte mich Tom, und strich ihm einmal tröstend über das geschundene Gesicht. Fragend verfolgten seine dunklen Augen unter den ebenso dunklen Haaren jede meiner Bewegungen.
„Kann mal bitte einer den Erste-Hilfe-Kasten aus dem Badezimmer holen?“ beauftragte ich die Allgemeinheit.
Niklas, der sich augenscheinlich wieder ein bisschen beruhigt hatte und von seinen Aufpassern soviel Freiraum zugestanden bekam, dass er sich aufrichten und meine Hand ergreifen konnte, wiederholte leise meinen Namen, während ich hin und hergerissen zwischen den beiden war und nicht verstand, warum ich so besorgt um Niklas gewesen war.
„Lass mich los Nik! Warum hast du das getan? Ich verstehe gerade überhaupt nichts mehr…?“
„Roxana, ich,“ versuchte er zu erklären, merkte dann, dass er immer noch festgehalten wurde und drehte sich zu Patrick um, der ihn an der Schulter gepackt hatte: „…jetzt LASS mich doch mal los! Keine Angst, ich werde niemanden mehr schlagen, okay?“
Patrick sah Nik ein paar Sekunden lang prüfend und warnend zugleich in die Augen, dann lockerte er seinen Schraubstockgriff und ließ schließlich seine Hand ganz sinken.
Nik sah zu mir, er sah mitgenommen aus: zerzauste Haare, blutige Hände, eine deutliche Schwellung unter dem linken Auge, feuriger Blick. Ja, letzteres hatte er drauf wie eh und je. Ein absolut fesselnder Blick.
„Roxana.“ wiederholte er meinen Namen, „Das kannst du nicht machen, das geht nicht, bitte!“ Er sah jetzt sehr verletzlich aus, „Unser Timing ist echt beschissen, aber – du darfst jetzt nichts machen, was du gar nicht willst, ich hatte doch heute so viel vor! Du…“ er schien nach Worten zu suchen und rang die Hände, während er ganz langsam näher zu mir kam, Schritt für Schritt. Ich versuchte jedes seiner Worte zu kapieren und starrte ihn gebannt an, aber ich verstand erst mal nur Bahnhof. Es war mir erst furchtbar unangenehm, dass so viele Augenpaare auf mich, auf uns gerichtet waren. Aber dann schluckte ich einmal und konzentrierte mich nur noch auf IHN.
Nik kniff kurz seine Augen zusammen, was auch immer jetzt kommen würde schien ihn große Überwindung zu kosten, aber dann begann er zu erklären:
„Ich weiß ja nicht was du… für Tom empfindest, aber ich bitte dich, wenn es nicht…“ er brach noch mal kurz ab, es gefiel ihm offensichtlich überhaupt nicht, das jetzt vor Tom erklären zu müssen, genauso wenig wie Tom selbst:
„JA? Was ‚wenn nicht’, hä?“ fragte er mit einem ziemlich provokanten Tonfall.
„Tom – bitte!“ sagte Nik flehentlich, die Augen halb geschlossen, und fuhr sich müde mit der Hand durch sein blondes Haar.
„Ich weiß was du sagen willst.“ erlöste ich ihn aus dieser Zwickmühle.
Dankbar blickte er mich an, fasste sich ein Herz und fuhr schließlich fort, mit fester Stimme:
„Kannst du dich noch daran erinnern, wie wir mal darüber geredet haben, dass man keine Beziehung eingehen sollte, wenn man sich nicht sicher ist, dass es etwas Ernstes ist? Wenn man keine wirklichen Motive hat und keine… gemeinsame Basis da ist?“
„Ja…“ hauchte ich.
Und ob ich das noch wusste, damals auf der Burg.
Nik wandte sich halb um, unzählige gebannte Augenpaare folgten seinem Blick, und er sagte leise, aber vernehmlich und sicher:
„Es tut mir wirklich unglaublich Leid, Christina, dass du das hier jetzt mitbekommen musst, aber ich kann nicht anders.“ wobei er das Wörtchen ‚kann’ ganz besonders betonte.
Ich sah ebenfalls zu Christina, die wie ein Häufchen Elend zusammengekauert im Türrahmen saß, das schöne Gesicht auf ihre Arme gestützt und deren trüber Blick harrend dem, was da kommen würde, auf Nik gerichtet war.
„Ich hätte dir das gern erspart, aber nun… ich werde dich verletzen mit meinen Worten, und vielleicht wäre es besser, wenn du dir das nicht antun würdest…“
Es war totenstill in der Wohnung, mitten in der Nacht, mit – ja wie viele waren eigentlich hier? Waren es 50? Gar 100? Ich wusste es nicht. Nur, dass sie alle zusammen angestrengt lauschten. Das hier musste anscheinend ganz großes Kino sein.
„N-nein, ich will es hören.“ vernahm ich da Christinas Stimme, dünn und zittrig.
Niklas nickte leicht, wandte sich wieder mir zu und somit war die Naturgewalt seines Blickes wieder allein auf mich ausgerichtet:
„Ich habe mich wieder daran erinnert, mir ins Bewusstsein gerufen, warum ich mit Christina zusammen bin. Und ich konnte einfach nichts Nennenswertes finden. Sie ist… nicht mehr dieselbe wie früher, sie ist erwachsener geworden und reifer, aber trotzdem, es war nichts Ernstes. Ich ging nie davon aus, dass wir eine gemeinsame Zukunft planen würden oder so. Als mir das so klar wurde… konnte ich nicht länger mit ihr zusammen bleiben.“ Damit sandte er erneut einen entschuldigenden Blick zu Christina.
Rundherum wurden leise Ausrufe des Erstaunens und auch Zustimmung laut. Niklas merkte auf:
„Könntet ihr – wenn ihr schon alle zuhören müsst – vielleicht ein wenig zurückhaltender sein?“
Er blickte niemanden direkt an, aber seine Worte verfehlten ihre Wirkung nicht, es wurde augenblicklich wieder still. Es hielt zwar niemand für nötig, zu gehen, aber immerhin verstummten alle und traten damit für uns wieder in den Hintergrund. Lediglich Tom stöhnte leise auf. Er stand mit verschränkten Armen an die Wand gelehnt und sah leidend aus. Es gab mir einen Stich, ich war – wieder mal – rücksichtslos gewesen. So richtig gemein.
Niklas fuhr fort, leise und mit engelsgleicher Stimme:
„Ich war heute nicht nur zu Hause um deine Party vorzubereiten und alle Leute einzuladen und so. Der Hauptgrund, oder der wichtigste Grund war, dass ich mit Christina reden musste. Um mich von ihr zu trennen.“
Ich blinzelte. Dann sah ich ihn fragend an:
„Also… ist es vorbei. Du bist nicht mehr mit ihr zusammen…?“ Ich brauchte anscheinend etwas länger, um zu verstehen, was er da sagte.
„Ja.“ sagte er einfach. Er griff nach einem Weinglas, das auf dem kleinen Schränkchen neben ihm stand und trank es in einem Zug leer.
„Und damit komme ich jetzt zu dem, was ich eigentlich sagen wollte.“ begann er erneut.
Er straffte seine Schultern, strich sich seine Haare hinter ein Ohr und fixierte seine Augen schließlich wieder auf meine:
„Am Anfang… naja, das ist schwierig, weil es eigentlich am Ende beginnt.“ stockte er.
„Ich verstehe nicht.“ wunderte ich mich.
„Gut.“ fuhr er fort, „Du musst mir jetzt einfach zuhören, okay? Ich werde einfach alles sagen und du musst bis zum Ende warten.“
„Okay.“ sagte ich mit belegter Stimme.
„Also. Als du damals weggegangen bist… hast du leider mein Herz mit dir genommen, Roxana. Und dich vor wenigen Tagen wiederzusehen - hat mich ziemlich umgehauen.“, seine Stimme klang jetzt wieder sanft und klar, „Das hatte ich aber schon halb erwartet, denn ich wusste die ganze Zeit über, dass es so sein würde. Als ich erfuhr, wer der Vater von Marens Baby ist, wusste ich, dass ich dich bald wieder sehen würde. Dass es dann so schnell ging, und ich dich noch am selben Abend sah, war echt heavy.“
Wieder machte er eine kurze Pause, die Spannung war kaum noch auszuhalten, ich hielt die Luft an.
„Wie ich es dir gesagt habe, Roxana, ich sagte ich liebe dich und werde dich immer lieben, und das hat sich auch nicht geändert. Ich kann an nichts anderes mehr denken seit wir uns wiedergesehen haben! Und dabei habe ich doch sowieso schon jeden Tag an dich gedacht.“
OH MEIN GOOOOOOTT!
Als er diese Worte sagte haute es mich fast um. Mein Puls war nicht mehr vorhanden und jeder Fetzen Haut an mir war mit Gänsehaut überzogen. Es war der absolute Hammer! Seine Augen ließen mich nicht los und als er meine Sprachlosigkeit bemerkte, machte er sofort weiter:
„Ich weiß, ich darf das nicht sagen und ich weiß wie triftig deine Gründe waren und wie Recht du hattest und das ich wahrscheinlich sowieso nicht gut genug für dich bin, aber ich kann definitiv nicht mehr ohne dich sein! Ich liebe dich und immer nur dich, seit vier Jahren inzwischen schon! Ich habe es ehrlich versucht, ich habe gehofft, dass es irgendwann vorbei geht. Aber dich jetzt leibhaftig hier zu haben hat alles nur noch schlimmer gemacht.“
Langsam drangen seine Worte in mein Bewusstsein, sie sickerten durch meinen Körper wie lauter kleine Stromschläge. Ich erwiderte seinen Blick, noch immer handlungsunfähig. Er schien mit sich zu ringen und schloss dann schließlich die kleine Distanz zwischen uns um meine Hand in seine zu nehmen:
„Und egal was jetzt kommt Roxy, ich werde dich nie wieder einfach so gehen lassen! Nein, dass kannst du vergessen! Und wenn du wegfliegst, dann verspreche ich dir, werde ich im nächsten Flieger sitzen, oder nein, noch in dem Selben! Und ich weiß, dass du das alles nicht hören willst und dass es unvernünftig ist, aber ich bitte dich, gib mir eine Chance! Ich weiß, dass du mich auch geliebt hast, bitte versuch nur dieses eine Mal wie ein dummer, irrationaler Mensch zu handeln und hör nur auf das, was dir dein Herz sagt! Oh man, ich weiß wie scheiße das klingt, aber…“
Ich unterbrach seinen Redefluss in dem ich ihm meine Hand entzog und wegsah. Aus den Augenwinkeln sah ich sein erschrockenes Gesicht, er wollte schon irgendwas sagen, da machte ich einen Schritt auf ihn zu, zog ihn an mich und küsste ihn. Ich streckte mich nach oben zu ihm und drückte ihm meine Lippen auf seine, zog ihn an mich und ganz langsam durchströmte mich diese unglaubliche, lang herbeigesehnte und tausendmal vorgestellte Wärme. Es dauerte nur Sekunden und er erwiderte den Kuss. Seine Hände, die vorher schlaff an seiner Seite heruntergehangen hatten, erhoben sich ganz langsam und schließlich – ganz zögerlich – legte er sie an meine Hüften und zog mich noch näher an sich heran. Seine Augen waren geschlossen und sein Kuss zart und vorsichtig. Mein Herz klopfte wild vor Glück und Freude, es hämmerte unbändig und gleichzeitig spürte ich auch sein wild hämmerndes Herz.
„Ooooh, Roxy…“ flüsterte er.
Ich spürte, wie ich in seinen Armen zitterte. Als wenn sich mir auf einmal alles Wissen der Menschheit offenbarte, wusste ich auf einmal alles. Ich wusste, was ich wollte, nämlich Nik. Ich hatte ihn immer gewollt, so sehr wie er mich. Und endlich – endlich war alles klar. Ich konnte es fast nicht begreifen. Beinahe wäre ich wahrscheinlich in Ohnmacht gefallen. Oder gestorben, an einer Überdosis Endorphine.
Um uns herum brandeten Jubelrufe auf, ich hörte Applaus, Pfiffe und spürte Hände, die mir auf die Schulter klopften. Aber am intensivsten spürte ich Niklas in meinen Armen.
„Ich hätte es nicht besser sagen können.“ flüsterte ich zurück.
Der Berliner Himmel verfärbte sich leuchtend orange über dem Horizont und die Herzen von Niklas Maybach und Roxana Thalheim verschmolzen in diesem Moment für immer zu einem.
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Mit einem lauten Knall flog die Haustür ins Schloss. Die Schlüssel, von denen einer im Schloss steckte, klirrten leise aneinander. Antonies Absätze klackerten auf dem Parkett, während sie ohne ihr Gesicht zu heben an den sieben rund um den großen Tisch in der Veranda sitzenden Personen vorbei eilte, ja fast schon rannte. Sieben Augenpaare folgten stutzig der langen weißen Schleppe, die Antonie hinter sich her zog, die Treppe hinauf.
„Tony?“ fragte ihre Großmutter Milla, ihre Stimme klang heute leicht panisch, ganz im Gegensatz zu einem normalen Tag, sie war eigentlich die Ruhe in Person.
Aber dieser Tag war alles andere als normal.
„Oh-oh.“ seufzte Roxana ahnungsvoll.
„Was ist denn mit ihr? TONY?“ Fragend blickte Norah nach oben auf den Treppenabsatz, wo Tony gerade eben verschwunden war. Kurz danach war das geräuschvolle Schließen einer anderen Tür weithin vernehmlich.
„Was zum…?“ wunderte sich Milla.
Missmutig sahen sich die sieben über den Tisch hinweg an. Was war denn nun schon wieder los?
Die Szene war kaum vorbei, als wieder ein Geräusch an der Tür zu hören war. Alle blickten sofort wieder in diese Richtung, es wirkte fast wie einstudiert. Antonies vier Jahre ältere Cousine Carli erschien, die Nase ein wenig gerümpft, aber ihre Lippen umspielte ein überaus heiteres Grinsen:
„Wo ist Tony?“
„Sie ist gerade wortlos nach oben gerannt.“ antwortete Großvater Christopher, dessen längeres Haar inzwischen von blond zu weiß überging.
„Was ist denn mit ihr?“ fragte Norah, ihre graublauen Augen blickten verständnislos von Christopher zu Carli.
Diese lachte einmal kurz auf, setzte sich dann mit an den Tisch und erklärte:
„Sie mag ihre Frisur nicht.“
„WAS?“ verwundert lehnte sich Norah zurück, „Was hat ihr denn daran nicht gefallen? Soweit ich das beurteilen kann sah sie doch super aus?! Hinten hochgesteckt…“
„Ja, das fand ich auch. Alle drei Friseurinnen, eine andere Kundin und Mum übrigens ebenso. Aber deine zukünftige Schwiegertochter ist heute ein wenig… naja, sagen wir, fertig mit den Nerven. Vielleicht sollte mal irgendjemand zu ihr gehen? Sie kriegt bestimmt grad ne Krise! Wo ist denn Ben?“
Roxy fasste sich an die Stirn und Milla antwortete:
„Spinnst du? Der darf sie doch nicht sehen! Und außerdem ist er grad unterwegs, den Strauß holen und den Schmuck fürs Auto.“
„Ich werde mich mal darum kümmern.“ erklang da die tiefe, mit einem amüsierten Unterton versehene Stimme von Niklas. Er erschien wie aus dem Nichts, gekleidet in einen dunklen, perfekt sitzenden Anzug, der seine große, athletische Figur nur noch mehr betonte und ein Hauch von Hugo-Boss-Parfum streichelte die Nase seiner Ehefrau Roxy. Diese wandte sich lächelnd in seine Richtung und sagte:
„Das wird das Beste sein.“
Dann stand sie auf, lief um den Tisch herum und legte ihren frisierten Kopf an seine Brust.
„Du siehst übrigens ziemlich gut aus, Schatz.“
Sie fand überhaupt, dass er mit jedem Jahr, dass er älter geworden war, noch gutaussehender geworden war.
Niklas lächelte, nahm die Hand seiner Frau und trat einen Schritt zurück, um ihre Schönheit besser bewundern zu können:
„Und du siehst aus wie eine… Königin. Meine Königin!“
Roxana lachte, aber sie wusste nur zu gut, dass das pastellfarbene Kleid ihr gut stand. Ihre schlanke, große Gestalt hatte an Attraktivität nicht eingebüßt.
Nik sah ihr tief in die Augen, bevor er schließlich eine Hand an ihre Wange legte – vorsichtig, um das Make-up nicht zu zerstören – und sie zärtlich und doch so voller Inbrunst küsste.
„Oh man, könnt ihr euch nicht mal beherrschen? Es gibt gerade wichtigeres!“ stöhnte Parker, Antonies zwei Jahre jüngerer Bruder. Er trank bereits seinen dritten Kaffee heute Morgen. Den hohen Kaffeekonsum hatten Nik und Roxy ihren drei Kindern vererbt.
Nik beachtete Parker überhaupt nicht und Roxy rollte gespielt genervt mit den Augen.
„Ich geh mal nach dem rechten sehen.“ sagte Nik an alle Anwesenden gewandt und machte sich gleich auf den Weg. Er lief zügig die Treppen nach oben. Sein Blick fiel durch das große Terrassenfenster nach draußen. Der gepflegte Garten erstrahlte im prächtigsten Sonnenschein, den Calgary zu bieten hatte. Er folgte dann dem langen Gang und klopfte rechterhand an eine unlackierte Holztür.
„Tony? Darf ich reinkommen?“
„NEIN!“ rief Antonie schluchzend und dennoch energisch.
„Puppe, bitte! Ich bin auch allein, versprochen. Ich weiß doch, dass du angespannt bist. Es waren stressige Wochen. Ich werde dir auch nicht sagen, dass du gut aussiehst, wenn es nicht stimmt, okay? Aber bitte, lass mich dich ansehen. Ich mache mir Sorgen um dich!“
Eine Weile rührte sich gar nichts im Innern des Badezimmers. Dann jedoch wurde hörbar der Schlüssel im Schloss gedreht und die Tür sprang einen Spalt breit auf.
„Gut, dann komm rein. Aber wehe du erschrickst!“
Niklas musste in sich reingrinsen und hatte Mühe es abzustellen. Tony würde furchtbar wütend werden, wenn sie das zu Gesicht bekäme, und das wollte er ganz sicher nicht provozieren.
Der Anblick, der sich ihm bot, überraschte ihn dann aber doch. Aber im positiven Sinne. Seine kleine Tochter, seine Erstgeborene, hockte wie ein Häufchen Elend auf einem Hocker in der Mitte des großzügigen, in blau gehaltenem Badezimmers. Von dem Hocker war jedoch nichts zu sehen, er wurde von einem Bausch aus weißer Seide, Tüll und Batiste verdeckt. Antonies große blaue Augen waren blank vor Tränen und eine schmale Tränenspur lief über die geröteten Wangen. Ihr kunstvolles, wasserfestes Make-up schien das auszuhalten, noch. Ihre blonden Korkenzieherlocken waren am Hinterkopf hochgesteckt, ein paar Perlen glänzten dazwischen. Aber sie sah umwerfend aus. Trotzdem sie seine Haarfarbe und Augen hatte, sah sie ihrer Mutter schier unglaublich ähnlich. Und ihr Temperament hatte sie ganz eindeutig auch von ihr.
Er wusste, es hing jetzt alles von ihm ab.
„Du siehst wunderschön aus, Tony. Das Kleid ist traumhaft und auch deine Frisur… darf ich sie mir mal von Nahem ansehen?“
Tony nickte nur und zog die Nase hoch. Nik trat hinter seine Tochter und sah sich die Frisur ganz genau an. Damit Tony ihm nicht vorwerfen konnte, dass er gar nicht richtig geschaut hatte, ließ er sich extra viel Zeit und tat so, als wenn er alles genau inspizieren würde. Dabei hatte er schon im ersten Augenblick, als er das Badezimmer betreten hatte, aus tiefstem Herzen sagen können, dass Tony wirklich wunderschön aussah.
„Tja. Ich finde es perfekt.“ sagte er nach einer Weile.
„Ach Dad, du hast keine Ahnung! Sieh doch mal, hier ist es viel zu straff! Und hier, hier fehlt irgendwas…“ Kläglich ließ sie die nackten Schultern hängen.
„Warum hast du das der Friseurin nicht gesagt? Sie hätte doch noch mal was ändern können!“
„Ach, die! Die ist total unfähig! Ich hab’s ihr doch gesagt!“
„Aber nach dem Probetermin warst du doch zufrieden?!“
„Ja, toll! Aber dieses Mal, wenn es darauf ankommt, kriegt sie nichts auf die Reihe!“ echauffierte sich Tony und schob trotzig wie ein kleines Kind ihre Unterlippe ein bisschen vor. Wieder kullerte eine kleine Träne ihre Wange herunter. Niklas musste abermals amüsiert grinsen. Seine 23-jährige Tochter wirkte gerade eher wie 15. Vielleicht 16.
„Also gut, Kleines. Stell dich mal vor den Spiegel, wir kriegen das schon hin.“
Tony sah auf, schien zu überlegen was ihr Vater da plante und blickte ihn verständnislos an.
„Na komm!“ deutete Nik zu dem großen Spiegel, der an der Wand rechterhand hing.
Tony tat wie ihr geheißen wurde und blickte fragend in die blauen Augen ihres Vaters, dessen Spiegelbild neben ihrem auftauchte. Als sie sich selbst sah, verzog sie das hübsche Gesicht:
„Lieber Gott, wie sehe ich denn aus!“
Nik hatte wieder große Mühe, ernst zu bleiben und er bemerkte, dass seine Kinnmuskeln kurz verräterisch gezuckt hatten. Gott sei Dank schien Tony das nicht mitbekommen zu haben.
„Was stört dich denn jetzt genau?“
„ALLES!“
„Liebling, was ist es an deiner Frisur?“ Niklas blieb gerade zu unheimlich ruhig.
„Hier!“ Tony deutete auf die Stelle über ihrem linken Ohr, „Hier ist es viel zu straff, das tut schon total weh!“
Niklas legte ohne zu zögern die linke Hand an Tonys Nacken und zog dann vorsichtig mit der anderen an der betreffenden Haarsträhne. Er achtete darauf, ihr nicht wehzutun und nicht zu viel zu lockern.
Tony erschrak, aber noch bevor sie reagieren konnte, war ihr Vater fertig und blickte erwartungsvoll in den Spiegel. Tony drehte und wendete sich tonlos und betrachtete die Stelle ausführlich. Dann schluckte sie einmal und sagte:
„Gut.“
„Ja?“
„Jahaaa, es ist besser. Und was sagst du hierzu? Hier fehlt doch was!“
Sie deutete auf die rechte Seite. Wieder griff Niklas in ihr Haar, ohne großartig zu überlegen, und versuchte eine Strähne aus dem adretten Knoten zu lösen.
„Waaah, vorsichtig! Du kannst doch nicht… nicht einfach…!“ versuchte Tony sich zu wehren, aber sie hatte keine Chance, Nik hatte eine Locke hervorgezogen und nun baumelte diese neben ihrem Kinn.
Aber es sah erstaunlicherweise wirklich gut aus. Mit offenem Mund betrachtete Tony das Werk ihres Vaters und lächelte ihn erfreut an. Er durfte dann noch zwei weitere angebliche Macken entfernen. Dann trocknete er die Tränenspuren und Tony reichte ihm die Puderquaste. Er hatte das zwar noch nie gemacht, versuchte aber sein Bestes. Nachdem der Nebel verzogen war sah Antonie fast schon zufrieden aus.
„Alles klar?“ fragte Nik.
„Hm. Ich denke schon.“
Sie zog sich noch den Kajalstrich nach legte frischen Rouge auf, dann war sie glücklich. Sie strahlte:
„Danke danke danke Daddy! Danke! Ich wusste ja nicht, dass du so eine feminine Seite hast!“ und knuffte ihn spaßeshalber in die Seite.
Nik verzog unangenehm berührt sein Gesicht und räusperte sich, so dass Tony laut lachen musste.
„Ist schon gut, keine Angst. Du bist der bestaussehendsde Vater von allen. Und der schönste Snowboarder im Ruhestand. Und überhaupt – der beste Daddy der Welt!“
Damit fiel sie ihm um den Hals, achtete aber darauf, weder ihr Make-up, noch den weißen Kragen ihres Vaters in Mitleidenschaft zu ziehen.
Wenige Minuten später stiegen Antonie und Niklas verklärt grinsend die Stufen in die Veranda herunter, wo sieben Augenpaare sie erstaunt anstarrten. Einzig Roxana wusste um die besondere Beziehung, die Nik zu Tony hatte und lächelte zufrieden. Sie würde eine wunderschöne Braut sein.
Am Nachmittag saßen Roxana und Niklas Maybach ein wenig aufgeregt nebeneinander in der ersten Reihe der First Church am Nose Hill Park in Calgary und lauschten der leisen Hintergrundmusik und dem unterdrückten Gemurmel der vielen Gäste. Der 21-jährige Parker, der eindeutig ein Nachkomme seines Großvaters Christopher und seines Vaters Nik war, und die 17-jährige Hailen lachten leise über eine Frau mit einem opulenten Hut, die einen kleinen, in pink gekleideten Hund auf dem Arm trug. Hinter ihnen saßen ihre eigenen Eltern, die Großeltern ihrer drei Kinder. Es folgten Simon und Maren mit ihrem Sohn Konstantin, nebst der dazugehörigen Freundin und Carlis Freund Sam.
Auf der rechten Seite der Kirche saß die große Familie von Ben, Tonys zukünftigem Ehemann. Ben selbst stand nervös neben seinen drei Trauzeugen vor dem Altar. Ständig blickte er von seiner Armbanduhr zu der großen Uhr über dem Ausgang und wurde immer blasser.
„Oh ich kann es dem Jungen nachfühlen.“ flüsterte Nik in Roxy’s Ohr.
„Was?“
„Na, dass er so nervös ist. Er weiß ja nicht, ob Tony auch wirklich erscheint. Sie ist wie du, bei dir war ich mir da auch nicht so sicher.“ grinste er.
Roxy lachte auch:
„Dabei waren deine Bedenken doch völlig unbegründet. Ich hab’ nicht eine Sekunde gezweifelt.“
Nik schüttelte den Kopf:
„Ich konnte mir erst sicher sein, als du tatsächlich „Ja“ gesagt hattest. Erst dann wusste ich, dass du dieses Mal wirklich bei mir bleiben würdest.“ Er lächelte schief und legte einen Arm um die schmalen Schultern seiner Frau.
„Oooooh, du Armer.“ lächelte Roxy ihrerseits, „Ich hab es dir doch aber ständig beteuert! Du hättest mir ruhig glauben können.“
„Nein, ich musste dafür sorgen, dass du etwas unterschreibst, was dich an mich bindet. Damit ich dich nie wieder verlieren konnte.“
Nachdem er das gesagt hatte, küsste er Roxy zärtlich unterhalb ihres Ohrläppchens und sie musste sich ihm mit Gewalt entziehen, weil es sie immer noch wahnsinnig machte, wenn er das tat. Und natürlich wusste er das. Zufrieden wie ein kleiner Schuljunge grinste er und schob seine Hände in die Hosentaschen seines Anzuges.
Eine niedliche Röte überzog Roxy’s Gesicht, als sie ihrem Mann einen halb vorwurfsvollen, halb entzückten Blick zuwarf. Das blau seiner Krawatte war das selbe wie das seiner Augen, und sie strahlten heute wieder besonders unter dem schönen blonden Haar hervor. Noch immer hatte sie das Gefühl das Covermodel eines Modejournals geheiratet zu haben, wenn sie ihn ansah. Er konnte machen was er wollte, er würde immer ihr persönlicher Held bleiben.
Nur wenige Augenblicke später erklangen die ersten Töne des wohlbekannten und dennoch höchst feierlichen Hochzeitsmarsches von Felix Mendelssohn Bartholdy und die Melodie erhob sich und hallte von der hohen Kuppel der Kirch wieder. Alle standen auf, Nik und Roxy hielten sich an den Händen. Die breite Doppeltür der Kirche öffnete sich und es traten die drei Brautjungfern von Antonie ein, als erstes Carli, die junge Frau strahlte breit und zwinkerte ihnen zu. Dann schließlich, eigentümlich strahlend und atemberaubend schön, spazierte Tony herein. Nik musste unwillkürlich lächeln, Tony war noch nie eine Freundin von großem Gehabe gewesen, sie war eigentlich völlig unkompliziert und hatte ein freies Gemüt. Wenn sie nicht gerade so unter Druck gesetzt wurde wie in den letzten Tagen.
Mit gedehnten Schritten, aber dennoch ruhig, schritt Antonie – noch Maybach – durch den Mittelgang auf ihren ihr andächtig entgegenblickenden zukünftigen Ehemann zu. Ben war augenscheinlich überwältigt und Tony wusste das mit einem zarten Lächeln zu billigen.
„Himmel! Wie kann es sein, dass Tony… ich kann mich noch so deutlich daran erinnern, als du dort vorn standest und mich dieser Blick berührt hat.“ flüsterte Roxy in Niks Ohr.
„Du hast mich genauso willenlos gemacht, wie Tony es mit Ben macht.“ feixte er.
„Ich liebe dich!“
„Ich liebe dich auch!“
„Jetzt sind wir schon ein Kind los. Bald sind wir wieder allein zu Hause!“ grinste Roxy.
Niklas zog seine Frau noch näher an sich heran und hauchte:
„Ich kann es kaum erwarten…“
E N D E
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Kommentare
916... | 23.11.2010 20:20:45 |
die Geschichte hat mich umgehauen!! mein gott!! also, falls du mal ein Buch raus gibst, bin ich die erste, die es kauft, versprochen.. =) und ich hoffe, dass man scho bald wieder von dir lesen darf... deine Geschichten sind köstlich..^^ | |
MusicJunkie91 | 23.11.2010 20:41:51 |
Oh, das ist ein schönes Ende :) | |
kim | 23.11.2010 21:16:08 |
hey du darfst auf keinen fall aufhören uns mit deinen geschichten zu beglücken. Fängst du bald dann eine neue an? Ich würd mich so arg freuen! ;) | |
kim | 23.11.2010 21:19:09 |
sag mal was studierst du eign? Wirst du dein hobby zum beruf machen? Wär für uns leser auf jeden fall hammer. Stimme 916 zu. Lg kim | |
Vanessa | 24.11.2010 07:25:11 |
echt die geschichte is soooo schöön echt du musst umbedingt weitere geschichten schreiben plss :D | |
Nadja | 24.11.2010 09:42:07 |
hey parisinne! äs ganz grossäs lob und äs merci für diä gschicht! isch so öbis vo schön und mtfüähländ! ha richtig trännä i dä ougä wo ni där schluss glässä, ha, so ungloubläch schön, chas ächt nid beschribä! merci merci fiumau! | |
julchen | 24.11.2010 16:01:23 |
ohgot :OO soo schöön ist es ausgegangen :) danke wirklich danke für diese tolle geschichte.lg juul | |
Nino | 26.11.2010 16:15:47 |
Freue mich schon auf weitere Geschichten von Dir! Echt klasse Ende! | |
Joelle | 26.11.2010 16:34:34 |
Unglaublich... ich bin fertig mit der Welt. Was für eine wahnsinnig tolle Geschichte! So etwas will wohl jeder erleben...! So schön! Das war echt ein Highlight hier. Fantastisch. | |
Alannah | 29.11.2010 10:16:41 |
Absolutely Great! Das ist eine so wunder- wunder- wunderschöne Geschichte! Es war mir ein Fest sie zu lesen und ich bin so froh, dass es so ein schönes Ende gab. Du hast dich so gesteigert im Lauf der Zeit und trotzdem, als ich sie nochmal von vorn gelesen hab, fand ich sie wieder soooo schön! Einfach toll. Super! | |
Jenna | 29.11.2010 22:45:49 |
Mir fehlen die Worte.... Wunderschön! | |
yassi♥ | 01.12.2010 20:53:56 |
alos die geschichte ist die beste die ich jemals gelesen habe sie ist einfach wunderschön...schade das sie schon zu ende ist:(( danke für diese wundervolle geschichte♥ | |
Julienne | 02.12.2010 09:42:26 |
Ich kann mich allen Vorrednern nur anschließen. Diese Geschichte ist das Non plus Ultra von RockUndLiebe.de :D Du solltest das echt veröffentlichen. Es wäre der Hammer. Ich würde es kaufen und ich kenne jede Menge Mädels, die diese Story auch lieben würden! Kannst du bitte bitte noch so eine tolle Geschichte erfinden? :-* | |
Parisienne | 02.12.2010 16:24:28 |
Wow, ich danke euch allen!! Mir hats auch voll Spaß gemacht, die Geschichte zu schreiben. Hat aber auch ne Weile gedauert, fast genau ein Jahr ;o) Ich glaub, jetzt hab ich erstmal keine neue Idee... hm. Mal sehen. Aber es freut mich wirklich sehr, dass ihr die Geschichte alle gelesen habt. Und @ kim: Ich studiere Wirtschafts- und Verwaltungsrecht! Aber neben meiner Arbeit als juristische Beraterin. Und nein, ich habe nicht vor, dieses Schreib-Hobby-Dingens zum Beruf zu machen. Es wird wohl beim Hobby bleiben. Grüße an Alle :-* Parisienne | |
Sue | 03.12.2010 20:31:45 |
Whoa Parisienne - die Geschichte ist soooo zauberhaft! Ich hab sie sooo gerne gelesen... Und wie du die beiden über Jahre hinweg begleitet hast, finde ich so cool! Man hat richtig gemerkt, wie sie älter geworden sind. Ich hab die ganze Zeit mitgefiebert ;-) Darf ich dich mal fragen wie alt du bist? | |
Nini | 09.12.2010 08:35:27 |
Eine ganz wundervolle, coole, moderne, fette Story! Auf der Höhe der Zeit und total schön geschrieben... Und gut recherchiert^^ ;o) Gruß, Nini | |
himbaereis | 10.12.2010 19:37:04 |
Ach Parisienne...mit Kommentaren überhäuft wie eh und je ;D Und um mich der allgemeinen Meinung anzuschließen, ich bin hach...ich bin hingerissen | |
Maddie | 11.12.2010 15:27:11 |
Oh die Geschichte ist ja toll! Ich hab sie hinternander weg gelesen, auch über Nacht, weil ich einfach nicht aufhören konnte! Ich LIEBE diese Story!!! | |
Andie | 13.12.2010 11:19:48 |
Oh Ende! Und das war eine sooo schöne Geschichte... rührend und manchmal ein bisschen frech. Super schön! | |
Laure | 21.12.2010 09:11:17 |
Also Parisienne, bin gerade auf deine Geschichte(n) gestoßen - und ich muss sagen, sie sind einfach großartig! Besonders diese hier, oh man, so umwerfend toll! Ich konnte nicht aufhören, hab sie geradezu verschlungen und dabei hat sie schon gut und gerne Buch-länge! Ganz großes Kompliment! Und ich freue mich schon wie alle anderen hier auf die nächste Story! | |
BETÜL | 25.12.2010 22:36:10 |
Omgggggggggg ich dachte schon du schreibt nie wieder mehr weiter :( ich war so unnormal Traurig.... das ist sone GeileGeschichte (L) du kannst so geil schreiben aufjedenfall mehr mehr mehr :D | |
Marni | 27.12.2010 09:19:00 |
Diese Geschichte ist bemerkenswert. Wahrscheinlich eine der besten auf dieser Seite. Der Stil ist unerreicht! Ein Genuss. Marni | |
Sina | 09.01.2011 00:32:43 |
Woooooooooooow Parisienne, du hast die Geschichte zu Ende geschrieben!! Wunderschön, genauso hatte ich mir das gewünscht! Diese Geschichte war so toll, dass ich sie wohl nie wieder vergessen werde!!! Sina | |
Calista | 12.01.2011 14:50:43 |
Wow, total viele Kommentare! Aber zu Recht. Gott. Was für eine tolle Geschichte! Von Anfang bis Ende spannend, so cool, ich habe sie geliebt! Ich hab mir alles ausgedruckt, damit ich sie mal wieder lesen kann! Bitte schreib noch so eine Geschichte, ich würd mich total freuen! | |
miss_dance | 22.01.2011 12:04:09 |
Wunderschön! Du hast mich umgehauen!!!!! Schreib ja weiter! :) | |
nacomi | 25.01.2011 16:40:07 |
Wie immer parisienne - ich liiiiieeebe deinen Stil! Es ist einfach... ach, wundervoll! | |
Sunita | 31.01.2011 14:42:13 |
woah, übel geil! super schönes Ende, ich hab die Teile so krass verschlungen! Mir gefallen die Protagonisten total, mit Roxy kann ich mich sogar identifizieren! Liebe auch einen blonden Wakeboarder *_* | |
black_rose | 02.02.2011 15:31:41 |
WoW *.* die geschichte ist der hammer!!!Ich habe mir schon wirklich Gedanken gemacht, wie man die aus dieser Zwickmühle wieder rausbekommt...aber du hattest wirklich den perfekten Gedanken!♥der Schluß ist wuuunderschön :) Hoffentlich schreibst du nochmal ne Geschichte!!! Liebe,liebe grüße :))) | |
tula | 15.02.2011 18:05:56 |
OH MEIN GOTT !!!!!! Du bist hammer so eine geschichte zu schreiben !!! RESPEKT | |
Freya | 16.02.2011 09:35:33 |
Wirklich eine hammergeile Geschichte! Die hat mir so gut gefallen, das ist... WOW! Und immer so viele Wendungen und Überraschungen! Und von der Länge her ist das ja schon ein ordentliches Buch! Echt richtig toll... | |
Mervush :) | 08.03.2011 04:09:01 |
wow.wow.wow :D Ich hab die story jezz in einem zug durchgelesen..und es hat sich echt gelohnt! Ich würd deine bücher alle kaufen ! :P | |
Ann-Marí | 11.03.2011 11:39:15 |
Jetzt muss ich auch noch einen Kommentar hinterlassen. Du hast zwar schon eine Million, und ich weiß auch nicht, ob du das hier überhaupt noch liest, aber diese Geschichte ist... sie ist WOW! Sie ist wirklich wunderschön, total toll, ein richtig tolles Tränen-Ende, ich hab mitgefiebert bis zum Schluss und musste sogar ein kleines bisschen weinen als Roxy Nik verlassen hat! Das ist mir glaube ich noch niiiieee passiert! Wirklich richtig toll! Grüße aus Canada (P.S. wo wohnt denn Nik? Ich würde ihn gerne besuchen und ihn Roxy ausspannen... ;D) | |
TheGirl | 11.03.2011 16:36:31 |
Heulkrämpfe, Freudentränen und ein Lächeln im Gesicht das alles habe ich bei deiner geschichte gehabt danke!! (: | |
Aliz | 30.03.2011 13:07:14 |
So jetzt muss ich hier auch unbedingt noch einen Kommentar hinterlassen. Also, Parisienne, ich weiß nicht ob du das hier noch liest, aber diese Geschichte ist wunderschön. So toll, so niedlich! Wie sie sich als Teenager in einander verlieben, dann wird es total traurig als die Beziehung auseinander geht. Aber schließlich kommt diese ganze Action, jede Menge Verwicklungen und letztendlich dann dieses coole Happy-End! Ich bin echt begeistert. Richtig toll! Liebste Grüße, Aliz | |
Carolin♥ | 19.04.2011 11:14:01 |
I love it ♥ | |
Anne Claire | 24.04.2011 16:25:11 |
love it too! super tolle hammer Geschichte!! | |
Flower | 13.05.2011 09:31:17 |
NEEEEEEIIIIINNNN die Geschichte ist zu Ende! *heul* Oh man... ich fühle mich wie am Boden zerstört ;D Das war echt... krass. Richtig gut. Eine hammer tolle Geschichte, gegen die die Mehrzahl der Bücher in meinem Regal total abstinken! Ich bin sowas von enorm mitgerissen worden und hab so mitgelitten und so mitgehasst =) Es war total toll. Darf man sich eigentlich die Geschichten ausdrucken oder gibts da Copyright-Probleme? Ich kann nur immer wieder sagen, diese Geschichte ist umwerfend toll und ich bin begeistert! Jetzt stürze ich mich gleich mal auf die anderen und hoffe du schreibst immer weiter und weiter :-) Ganz liebe Grüße, Flower | |
Lima | 24.05.2011 08:27:12 |
Hab gerade am Stück alles durchlesen MÜSSEN weil die Geschichte echt der Hammer ist! Eine großartige Geschichte mit einem echt tollen Ende! Da gibt es kaum Verbesserungsvorschläge. Kaum Rechtschreibfehler, grammatikalisch ziemlich gut, und die Story ist spannend wie keine zweite ;) Ich bin begeistert!! | |
xy | 18.06.2011 20:06:32 |
Deine Geschichte ist so schön! Du solltest echt was daraus machen! Veröffentliche es als Buch oder lass es verfilmen, wirklich! Du hast Talent und das solltest du zeigen. Das Leben ist kurz, also mach' was draus! Liebe Grüße :) | |
OMG! | 26.06.2011 17:02:26 |
Die Geschichte ist einfach nur PERFEKT!! Ich habe noch nie in meinem Leben solch eine schöne Geschichte gelesen! Bitte mach daraus ein Buch...Ich musste an einpaar Stellen echt fast heulen! ;) Die Geschichte ist einfach nur hamma!!! | |
Claire. | 14.07.2011 15:45:57 |
So, durch. Und jetzt bin ich traurig! Ich kann mich nur den eine Million Vorrednern anschließen, deine Geschichte ist bezaubernd! Irgendwie so realitätsnah geschrieben und doch hat man das Gefühl, es würde einem nie passieren ;) Ich habe total mitgefiebert und kann mir - wie die anderen - durchaus vorstellen, dass ein Verlag die Geschichte mit Handkuss nehmen würde! Die ist echt schon ziemlich perfekt. Ich liebe sie... Wirklich toll! | |
David | 15.07.2011 21:08:50 |
Ich hab deine Geschichte auf lovehelp angefangen und da zu Ende gelesen es ist dir echt gelungen ich kann dir gar nicht sagen wie schön sie ist und wie toll du bist dass du so was schreiben kannst also DANKE | |
David | 15.07.2011 21:26:22 |
.. ich habe auf lovehelp.de unter dem Namen LiebeLeben angefangen deine Geschichte zu lesen und dann von dem link her bin ich auf die seite gekommen und habs jz durchgefiebert nachdem ich länger net dran gedacht hatte.. es ist einfach so wunderschön... und wers wissen will das ist schon ein buch also auf A4 seiten hat diese geschichte ganze 179!! seiten du bist unglaublich ich bewundere dich und deine fantasie wie du das so schreiben konntest DANKE | |
ich... | 23.07.2011 10:11:43 |
kann mich allen nur anschließen!!! Diese Geschichte hat mich seit langem mal wieder so richtig gefesselt. Ich lese viele Geschichten hier, aber die meisten verlieren bald an Reiz und Spannung, oder sie bleiben unvollendet. Aber deine Geschichte ist von Anfang bis Ende spannend und noch dazu finde ich sie ziemlich cool!! Ich glaube wirklich, es ist die beste der Seite!! Mit der Geschichte verdienst du eigentlich Preise und einen Platz in den Bestsellerlisten. Grüße, Annique | |
Mervush :D | 05.09.2011 21:41:30 |
Oh mann :D,jetzt hab ich sie nochmal gelesen & sie ist immernoch so gut :D | |
Becca | 15.09.2011 13:58:33 |
Ich hab die Story glaube jetzt das 4. mal oder so gelesen. Ich hinterlass dir jetzt auch noch einen Kommentar, weil ich immer wieder der Meinung bin: DIE STORY IST EINFACH NUR UNGLAUBLICH GROßARTIG!! Ich liebe sie sooooooooooo! Diese Geschichte lässt einen nicht mehr los. Total schön geschrieben und wie viele hier finden - sie ist so echt, so reell. Sooooooo guuuuut! | |
Chrissi | 25.09.2011 19:17:24 |
Sooo wahnsinnig toll :) Ich denke ich werde sie gleich nochmal lesen :) Ich kann den anderen hier nur zustimmen :) Seit ich sie gelesen habe lässt sie mich einfach nicht mehr los! :D | |
Xenia | 13.10.2011 13:20:46 |
Ja was soll ich noch sagen... :D Eine hammermäßige Geschichte. Perfekter Schreibstil, perfekter, spannender Verlauf, perfektes Ende. Ich bin begeistert. Hach, ich will auch einen Nik! Und ich will meeeeehr so tolle Geschichten lesen!! | |
Dayline | 09.11.2011 21:41:02 |
supertolle geschichte auchw enns lang her ist =) | |
sandy | 20.01.2012 18:25:41 |
Allerbeste Geschichte EVER! Ich bin sowas von sprachlos...! Ich träume schon seit Tagen von Nik! Das muss man erst mal schaffen, deine Leser können sich also total in deine Geschichte hinein versetzen!! absolut genial. ich würde so gern einfach noch weiter lesen :'( | |
Aly | 09.04.2012 17:33:54 |
Oh mein Gott , Mädchen ! Wie kann man nur so schön lebhaft schreiben ? - es war einfach nir eine traumhaft shöne Geschichte & mir gefällt es , da es auch zeigt dass das Leben so schnell um sein kann ! Schreib weiter so ! Danke für die tolle Leistung | |
Lololo | 28.04.2012 17:53:38 |
Wow! Die beste Geschichte hier :) | |
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