Gangs von Berlin

Autor: Engelchen
veröffentlicht am: 23.10.2009




Als Emilia am nächsten Morgen erwachte und auf den Wecker auf ihrem Nachttisch starrte , erschrak sie heftigst. Es war schon virtel vor Acht und sie musste doch zur Schule.
'Ohjee, wie soll ich das jetzt noch schaffen?' dachte sie
Schnell lief sie ins Bad sprang unter die Dusche, zog sich an wobei sie sich zu einem mittelblauen langärmeligen Wollkleid , einer schwarzen Strumpfhose und einer dunkel- blauen Jacke entschied. Schnell schwang sie sich aufs Fahrrad und radelte los.
Zehn Minuten später, traf sie genau rechzeitig zum Unterricht ein.
Sie setzte sich auf ihren Platz wobei die ersten drei Stunden spurlos an ihr vorbeirauschten, da sie immer noch sehr müde war.
Ihre Freundin Jule die neben ihr saß schüttelte nur den Kopf.
'Mensch Emilia Herr Maler ruft dich jetzt schon zum wiederholten Male auf, noch einmal wird er dies wohl nicht tun!', sprach sie und staß ihr dabei unsanft mit den Ellebogen in die Rippen.
'Äh entschuldigung ,was haben sie gesagt?'

Nach weiteren fünf langweiligen Stunden und mehreren Ermahnungen ihrer Lehrer schwang sie sich erfreut auf ihr Fahrrad, verabschiedete sich herzlich ,aber nicht ganz anwesend von ihrer Freundin Jule und sieß in die Pedale.
Zu Hause angekommen, nahm sie die schon bereitgestellten Nudeln vom Herd setzte sich an den gläsernen Esstisch und begann zu Essen.
'Was war nur heute mit ihr los?' dachte sie. 'Warum bin ich nur so unaufmerksam…wenn das Mama erfährt, oh weia!'
Just in diesem Moment betrat eine Mittelgroße zierliche ,hübsche Frau den Raum. Sie hatte genau wie Emilia dunkelbraune lange Haare die ihr über die Schulter fielen, obwohl sie nicht ganz so dick waren wie die von Emilia. Sie hatte blaue große wunderschöne Augen die jedoch ernst dreinblickten, die Emilia jedoch nicht geerbt hatte,
'Na mein Emiliaschätzchen, wie war die Schule?'
'Oh nein, nicht auch das noch.' Dachte Emilia.
'Ähm, ganz gut…'log sie und biss herzhaft in ihre Nudeln.
Nach der weiteren Fragerei stand Emilia leicht genervt auf und nahm ihre Jacke vom Hake.'Emilia, wo willst du hin?' ertönte die Stimme ihrer Mutter hinter ihr.'Ein bischen frische Luf schnappen.'
'Ach Emiliaschätzchen, du weißt doch dass ich es gar nicht zu schätzen weiß wenn du nicht gleich mit deinen Hausaufgaben beginnst , du weißt doch, deine Klavierstunde beginnt schon in drei Stunden und danach müssen wir noch dein Kleid anfertigen lassen..'

'Ja mama, ich weiß' unterbrach Emilia den Redeschwall ihrer Mutter.
'Wie könnte ich das auch nur vergessen?'
'Ich bin in einer halben Stunde doch wieder da, ich möchte nur kurz ein bischen frische Luft schnappen, wenn du gestattest?'
'Na gut Emilia, aber sei vorsichtig, du weißt wie viele unsittliche Männer da draußen herumlaufen, geh nur hier in der Nähe ein wenig spazieren.Hörst du?'
'Ja.' Und schon entschwand Emilia aus dem Haus, doch entgegen der Warnungen ihrer Mutter schlug sie den Weg in Richtung Wald ein.







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