Das erste Mal

Autor: Dreamer.
veröffentlicht am: 17.10.2009




Hallo Leute! :)
Ich hab hier mal eine Version davon, wie das 'erste Mal' aussehen könnte, aufgeschrieben. :PKommentare und Verbesserungsvorschläge sind erwünscht! :)

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Seufzend stand ich vom Bett auf und ging zu meinem Schrank. Was sollte ich hier nur vier Wochen ohne ihn machen? Ich wollte gar nicht daran denken, wie verzweifelt ich ab morgen Nachmittag sein würde.
Warum musste er auch unbedingt einen Austausch machen?
,Er wird nicht mehr da sein, vier Wochen lang. Ich werde ganz alleine sein und allen anderen zusehen müssen, wie glücklich und unbeschwert sie sind', dachte ich.
'Was ist los?', fragte Noah mich. Ich spürte seinen besorgten Blick auf mir ruhen, während ich sinnlos mit meinen mittelblonden, lockigen Haaren spielte und mich von ihm abwandte.Ich hörte, wie er leise vom Bett aufstand.
Er schlang die Arme um meinen Bauch und legte seinen Mund an mein Ohr. Ich strich mit meinen Fingernägeln vorsichtig über seine weichen Arme.
'Ich will nicht, dass du gehst.', flüsterte ich und ließ meinen Kopf nach hinten an seine Schulter fallen. Ich wusste, dass ich ihm das sagen konnte. Noah konnte ich alles erzählen und auch, wenn ich versuchen würde, etwas zu verbergen, er würde früher oder später eh drauf kommen.
Er kannte mich einfach zu gut.
Er ließ seinen Daumen beruhigend über meinen Bauch streichen. 'Ich weiß.', wisperte er in mein Ohr; davon lief mir ein wohliger Schauer über den Rücken. 'Ich würde auch lieber hier bleiben, aber meine Eltern nötigen mich dazu.'
Wir beide lachten ein leises Lachen.
Er nahm einen Arm von meinem Bauch und führte ihn zu meinem Nacken, um meine Haare wegzustreichen. Dann legte er seine Lippen sanft auf meinen Hals. Auf den Stellen, die von ihm berührt wurden, schienen Spuren hinterlassen zu werden und ich wusste nicht, ob sie heiß oder kalt waren.
Ich schloss die Augen und genoss das Gefühl seiner zarten Lippen auf meiner Haut, so lange ich noch Zeit dazu hatte.
Doch plötzlich kam mir ein neuer Gedanke. Es war 10 Uhr abends, meine Mutter war schon im Bett, mein Bruder schlief bei einem Freund und mein Vater war unten am Computer.Wir waren ungestört.
Augenblicklich verschnellte sich mein Pulsschlag und ich fuhr herum, um ihm ins Gesicht sehen zu können. Ich war mir ganz sicher, dass ich es wollte. Etwas verwirrt von meiner plötzlichen Wende blickte er mich an. Doch als ich jetzt so in sein Gesicht sah, wurde mir klar, dass ich nie über die Lippen bringen könnte, ihn das zu fragen, was ich wollte, auch wenn alles in mir danach verlangte.
Ich wollte ihm so nah sein wie nie zuvor, das stand fest für mich. Doch wie sollte ich es ansprechen, ohne, dass es zu peinlich wird?
'Was ist?', fragte er und sah mich schon wieder besorgt an. Ich seufzte und wandte meinen Blick ab, um die Wand zu beobachten.
‚Komm schon!', dachte ich, denn ich wusste, dass, wenn ich ihm jetzt nicht diese höllisch wichtige Frage stellen würde, es bald zu spät dafür wäre. Das war meine letzte Chance, ihm nah zu sein, für vier Wochen.
Ich schloss die Augen du atmete noch einmal tief durch, bevor ich ihn wieder ansah.'Wir …', setzte ich an. 'wir wollen doch die restliche Zeit, die uns noch bleibt, so gut nutzen, wie wir können, oder?'
'Ja.' Seine Hände strichen beruhigend über meine Taille.
'Ich äh …' Ich schlug mir mit einer Hand vor die Stirn. 'Oh Gott! Ich hab echt keine Ahnung, wie ich anfangen soll.'
Seine Hänge verließen meinen Rücken und umfassten mein Gesicht. 'Sieh mich an.', flüsterte er. Ich gab mir Mühe, meinen Blick vor Scham nicht wieder abzuwenden. 'Du kannst mir alles sagen.'
Ich nickte energisch und, obwohl es total unsinnig war, ich wusste einen Weg, wie es nicht so peinlich für mich sein würde.
'Kann ich dich vielleicht umarmen? Wenn ich dich nicht ansehe fällt es mir viel leichter.'Wortlos schlang er seine Arme um meinen Rücken und zog mich fest an sich. Ich stellte mich auf Zehenspitzen und legte meinen Kopf auf seine Schulter.
'Also?', fragte er. 'Was willst du mir sagen?'
Ich kniff die Augen fest zusammen. 'Hast du dir schon mal vorgestellt, wie es wäre, wenn wir beide …? Also …'
Er ließ mich gar nicht weiter erklären und ich war ihm sehr dankbar dafür. 'Natürlich hab ich das.'
Ich holte noch einmal tief Luft, denn jetzt kam die Frage, die ich schon die ganze Zeit stellen wollte. Wie würde er reagieren? Ich hatte riesige Angst davor, zurückgewiesen zu werden.'Wie wäre es jetzt?', wisperte ich, um meine zittrige Stimme zu verbergen.
Augenblicklich lockerte er seinen Griff um meinen Rücken und hob seinen Kopf. Er sah mir direkt in die Augen. Sein Gesichtsausdruck war weich, als hätte er genau diese Worte hören wollen.
'Sicher?', fragte er vorsichtig und nahm mein Gesicht wieder in seine Hände.
Ich nickte leicht. 'Ganz sicher.'
Sanft legte er seine Lippen auf meine und ich fragte mich, wieso ich mich so sehr geschämt hatte. Ich hatte doch gewusst, dass er mich immer ernst nahm und doch hatte ich Zweifel verspürt.
Doch das war in diesem Augenblick egal. Es zählten nur wir beide. Noah und ich.Ich legte vorsichtig meine Hände in seinen Nacken und fuhr ihm durch seine braunen Haare, während er seinen Griff um meinen Rücken wieder verstärkte. In meinem Bauch fing alles an zu kribbeln und mein Herzschlag verschnellte sich. Die Art, wie seine Zunge mit meiner spielte, war geradezu verführerisch.
Langsam ließ ich meine Hände seinen Oberkörper hinunterfahren, über das Schlüsselbein, die Brust, den Bauch. Dann glitten sie unter sein T-Shirt und schoben es hoch. Er beendete unseren Kuss kurz, damit ich es ihm ausziehen konnte, doch nicht mal eine Sekunde später lag sein Mund wieder drängend auf meinem. Ich fing an, seine nackte Haut zu erforschen und fühlte seine Muskeln deutlich, als ich über seinen Bauch strich.
Nun zog auch er mir langsam mein Shirt aus, sodass ich nur noch einen BH anhatte. Er ließ seinen Blick kurz über meinen Körper schweifen, lächelte und führte seine Hände zu meinem Po. Kurze Zeit später hob er mich hoch und ich schlang die Beine um ihn, während ich wieder anfing, ihn zu küssen, jedoch sanfter als vorher.
Ich hörte mein Herz in meiner Brust wild pochen, als er sich zum Bett bewegte und uns zusammen drauflegte. Er begann, meinen Hals hinab zu küssen; seine Arme schlangen sich um meinen Rücken und hoben mich ein bisschen an.
Mein Atem verschnellte sich; er trieb mich noch in den Wahnsinn, wenn er so weiter machte und doch war dieses Gefühl so unbeschreiblich schön.
Seine Hände bewegten sich zum Verschluss meines BHs und er hob seinen Kopf. Als ich registrierte, das er mich fragend anblickte, nickte ich ihm nur lächelnd zu und dann machte er da weiter, wo er aufgehört hatte. Er öffnete den BH und streifte ihn vorsichtig von meinen Armen. Mein Herz setzte einen Schlag aus, als mir klarwurde, dass er nun zum ersten Mal meine Brüste sah, doch als er seinen Kopf senkte, um mich zu küssen, war die Angst schnell wieder vergessen.
Ich glaubte, er wusste, dass ich doch aufgeregter war, als ich vorgab zu sein.
Seine Hand fuhr meinen Bauch hinauf, was eine Gänsehaut hinterließ, und stoppte kurz vor meiner Brust. Ich war kurz davor, ihm zu erlauben, meine Brust zu berühren, da ich wusste, dass auch er Angst hatte, doch nach einem kurzen Zögern, führte er seine Finger zu ihr. Ich atmete hörbar aus.
Seine Lippen verließen die meinen und wanderten meinen Hals erneut hinunter. Plötzlich spürte ich seine warme Zunge auf meiner Brustwarze und ich stöhnte leise. Er umkreiste sie langsam mit ihr. Jetzt wurde es mir eindeutig zu viel und ich drehte uns um, sodass ich auf ihm lag. Jetzt durfte er diese Höllenqualen erleiden.
Ich küsste ihn fordernd und begann, mit meinen Fingernägeln sanft von seinem Bauch bis hoch zu seiner Brust zu streichen. Meine Lippen verließen die seinen und wanderten zu seinem Hals hinunter. Ich biss leicht hinein, was ihm ein leises Stöhnen entlocke, um dann mit meiner Zunge die Stellen nachzuziehen, die meine Zähne berührt hatten.
Ich spürte, wie sich meine anfängliche Aufregung in pure Lust umwandelte und ich wusste, dass es ihm genauso ging.
Als ich anfing, mit meinen Fingern über seine Brustwarzen zu streichen, zog er plötzlich meine Hand weg und richtete sich auf, mit mir auf dem Schoß. 'Du treibst mich noch in den Wahnsinn.', flüsterte er und küsste mich.
Seine Hände umschlossen meinen Rücken und drückten mich näher an seinen nackten Körper. Unser beider Atem ging nur noch stoßweise, der Sauerstoff schien nutzlos zu sein. Es war, als wäre er gar nicht da.
Phillip legte mich zurück aufs Bett, sodass er wieder die Oberhand hatte. Sein Mund lag noch immer auf meinem, doch seine Hände fuhren erneut meinen Körper hinab. Ich seufzte, als er mir über den Bund meiner Hose strich.
Seine Lippen begannen nun damit, meinen Körper zu erkunden und so küsste er jeden Fleck meiner nackten Haut. Meinen Hals, mein Schlüsselbein, meine Arme, meinen Bauch und meine Brust. Das alles bedeckte er mit sämtlichen Küssen. Er wanderte von meinen Brüsten hinunter zu meinem Bauchnabel und fuhr mit seiner Zunge kleine Kreise darum, was mich erneut leise aufstöhnen ließ. Ich wühlte meine Hände in seinem Haar, damit sie aufhörten zu zittern.
Nun öffnete er langsam meine Hose und streifte sie von meinen Beinen, während er mir tief in die Augen blickte. Nachdem er mich von meiner Jeans entledigt hatte, ließ er sie zu Boden fallen und begann, mit seinen Lippen meine Oberschenkel zu küssen. Mein Herz schlug holprig und drohte zu versagen, wenn er nicht damit aufhörte. Ich zog ihn wieder zu mir, um ihn zu küssen, da das das Einzige war, was mich beruhigen konnte. Seine rechte Hand berührte meine Wange, strich sanft über sie.
Aus irgendeinem unerfindlichen Grund, wusste ich jetzt - und zu dieser Einsicht war ich nur wegen dieses harmlosen, sinnlichen Kusses gekommen - nur noch mehr, dass er der richtige für mich war und dass es jetzt geschehen sollte. Wenn ich jetzt einen Rückzieher machen würde, würde das alles zerstören. Mir wurde durch diese kleine Geste noch bewusster, dass ich es jetzt und hier wollte, mit ihm.
Suchend fuhren meine Hände seinen Oberkörper hinunter und öffneten seine Jeans. Sekunden später lag auch sie auf dem Boden. Mein Körper begann wieder nach ihm zu ächzen, als ich ihn nur mit Boxershorts bekleidet über mir sah und so bewegte ich meine Hände unsicher zum Bund seiner Shorts und blickte ihn fragend an. Als Antwort auf meine nicht ausgesprochene Frage küsste er mich sanft - als wäre ich aus Glas - und ließ mich gewähren. Mit zitternden Fingern streifte ich sie von seinen Beinen und ließ sie neben dem Bett fallen.
Im schwachen Schein der Nachttischlampe blickte ich an seinem Körper herab.
Er war so schön…
Alles an ihm schien perfekt zu sein. Ich musste ein Lächeln unterdrücken, als mir klarwurde, dass er mir seinen Körper gerade schenkte. Einfach so. Womit hatte ich das nur verdient?Ich hob meinen Blick wieder und traf auf seinen. Einen Moment lang schauten wir uns nur schweigend in die Augen und dann begann er sich langsam zu meinen Shorts hinunter zu küssen. Als er bei ihnen angekommen war, sah er zu mir auf. 'Bist du ganz sicher, dass du es willst?', fragte er leise; ich versank in seinen vor Erregung glühenden Augen.'Ja.', wisperte ich. Ich wusste, ich hätte ihm noch eine Erklärung geben können, doch mir schien jede von ihnen nicht halb so viel Gewicht zu haben wie dieses eine kleine Wort.Wortlos streift er sie von meinen Hüften, dann kehrte er mit seinen Lippen zu den meinen zurück. Ich keuchte überrascht, als ich seine Hand zwischen meinen Schenkeln spürte. Es war so ein ungewohnt gutes Gefühl.
Er beendete unseren Kuss und blickte mir tief in die Augen. Ich sah ihm an, dass er es wollte und er es mir. 'Ich liebe dich.', flüsterte er.
'Ich liebe dich auch.'
Und dann gaben wir uns unseren Gefühlen hin und dachten nicht daran, was morgen sein würde.









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