Endlich Gefühlschaos !?

Autor: Sweet_girl
veröffentlicht am: 18.10.2009




Hey Leute ^^ soo hier ist meine Fortsetzung =) Bin offen für Verbesserungsvorschläge =)

Die ganze Heimfahrt über dachte ich darüber nach, was Miriam wohl wusste und wann sie es mir erzählen würde. Die Schule wäre wohl der falsche Ort, denn es gibt immer irgendwelche Ohren, die dem Gespräch lauschen. Sie machte mich wirklich neugierig. Ich muss es so schnell wie möglich erfahren.
Daheim angekommen, lief mir auch schon Basti entgegen. Er hätte mich fast umgerannt, doch er blieb zum Glück ein paar Zentimeter vor mir stehen und sah mich an.
'Hey Kleiner.' begrüßte ich ihn.
'Hey Große.' entgegnete er fröhlich. Moment! Fröhlich? Hää? Was? Kein fieses Lächeln? Keine rausgestreckte Zunge? Irgendwas ist im Busch.
'Alles klar? Geht's dir gut?' fragte ich.
'Ja sehr gut und dir?' Sehr gut? Himmel. Was ist denn mit dem los? Ich hatte schon wieder diesen Verdacht. Ich musterte ihn von oben bis unten. Er hatte seine Schuhe und seine Jacke an. Ich fragte mich, warum.
'Ja auch. Bist du grade auf'm Sprung oder bist du auch grade eben erst nach Hause gekommen?'
'Ja ich treffe mich noch mit welchen aus meiner Klasse.'
'Scheinst gleich Freunde gefunden zu haben oder?'
'Ja zum Glück.' Ja in diesem Alter findet man schnell Freunde. Man muss einfach nur so sein wie man ist oder Schokoriegel verteilen. Ja ich weiß es ist nicht der beste Weg, aber.. Gott.. jedes Kind steht auf Schokolade. Nur zum Vergleich, was muss man heute machen um schnell Freunde zu finden? Man muss gut gekleidet sein, selbstbewusst und hübsch sein. Ich mein in was für einer Welt leben wir, in der nur Aussehen und Popularität zählen? Man wird nur daran gemessen. Was ist mit inneren Werten? Ich erinnere mich noch daran, dass mal einer aus meiner Klasse zu mir meinte, dass einen niemand lieben würde, wenn man nicht hübsch oder schlank wäre. Ich sagte daraufhin nur sowas wie, dass es auf innere Werte ankomme und dass das Aussehen nicht so wichtig wäre. Als Antwort bekam ich nur einen Lachanfall. Er lachte mich eiskalt aus und erklärte mich für verrückt, nach so einem Jungen zu suchen, denn es würde ihn nicht geben. Ich konnte ihm nie einen Gegenbeweis liefern, denn ich habe so einen Jungen selbst noch nicht kennengelernt. Seitdem glaube ich auch, dass es keinem mehr wirklich auf die inneren Werte ankommt. Doch eigentlich hoffte ich, dass mich ein Junge mal vom Gegenteil überzeugte. Ich betete regelrecht dafür. Ich wurde aus meinen Gedanken gerissen, als ich wieder die Stimme meines Bruders hörte:
'Also ich muss los Emma. Wir sehen uns nachher.' Er kam auf mich zu und umarmte mich. Meine Güte irgendwas stimmt nicht mit ihm. Er löste sich von mir und ging an mir vorbei.'Okay, aber komm nicht so spät. Du weißt, dass wir so um halb sieben essen.' rief ich ihm noch nach.
'Ja klar ich bin da. Bis nachher. Schönen Nachmittag.' er rannte los. Weg war er. Schönen Nachmittag? Das hat er mir noch nie gewünscht. Also ich muss echt mal nachhaken, weil irgendwas muss passiert sein. Vielleicht gibt es wirklich ein Mädchen, das ihm gefällt. Bei diesem Gedanken musste ich lächeln. Ich sah auf die Uhr und erschrak. Es war schon halb drei. Mann ging die Zeit schnell rum. Ich beschloss, erst nachher was zu essen und zuerst meine Hausaufgaben zu machen. Ich find es unmöglich, in der 13. noch Hausaufgaben zu kriegen. Das ist doch sinnlos. Als hätten wir nicht genug zu lernen. Hallo? Wir machen dieses Jahr unser Abitur?! Oh Mann reg dich ab Emma. So schlimm ist es jetzt auch nicht. Was ist nur los mit mir? Wieso reg ich mich so schnell auf? Und dann auch noch über so Kleinigkeiten. Ich bin so launisch, dabei hab ich meine Tage doch noch gar nicht.. Ich versteh mich selbst nicht mehr. ..
Ich muss mich jetzt echt auf die Hausaufgaben konzentrieren. Emma konzentrier dich doch verdammt nochmal...
'Puhh.' atmete ich erleichtert aus. 'Endlich fertig.' Jetzt kann ich was essen. Ich ging runter in die Küche und sah kurz auf die Uhr. Es war vier Uhr. Jetzt lohnt sichs eigentlich gar nicht mehr, etwas zu essen. Mist. Ja aber ne Kleinigkeit geht noch. Ich schmierte mir ein Brot, nahm mein Deutschbuch und setzte mich auf das Sofa. Mit gequältem Gesicht schlug ich das Buch auf. Es war 'Der Prozess' von Franz Kafka. Furchtbares Buch, doch leider muss man es lesen, weil es ein Sternchenthema fürs Abitur ist.
Ich erschrak als auf einmal das Telefon klingelte.
'Hallo?' fragte ich.
'Kannst du nicht deinen Namen sagen, wenn du ans Telefon gehst? Du verschreckst ja mit deinem 'Hallo' den Anrufer.' hörte ich die Stimme am anderen Ende der Leitung.
'Okay… Emma Hartmann am Apparat. Besser so Mama?'
'Ja danke Schatz.'
'Kein Problem. Also was gibt's? Du rufst ja bestimmt nicht einfach nur so an oder?'
'Ähm… nein.. Also es ist so, dass ich heute Abend wieder später nach Hause komme, da es hier noch wirklich viel zu tun gibt und ich die anderen nicht einfach hängen lassen kann...''Und du möchtest mich darum bitten das Essen zu machen, hab ich Recht?'
'Ähmmm….. Ja. Tut mir echt Leid Schatz. Wirklich. Ich wünschte es wär anders. Glaub mir.''Ja Mama ich weiß. Ist doch kein Problem. Mach ich gern.'
'Danke Schatz. Ach ja und Papa kommt heute auch später. Er holt mich dann noch ab und wir gehen schnell eine Kleinigkeit essen. Wir kommen dann so um 22.45Uhr nach Hause.''Okay.'
'Ist Bastian auch da?'
'Nein Basti ist wieder mit seinen Klassenkameraden unterwegs.'
'Achso okay. Und was hast du so gemacht heute?'
'Ähm Mama.. Es ist grade wirklich schlecht für ne längere Unterhaltung. Ich muss noch was für die Schule machen, weißt du?' sagte ich entschuldigend.
'Achso. Ja tut mir leid, dass ich dich aufgehalten habe. Ich wünsch dir noch viel Spaß. Wir sehen uns heute Abend und danke nochmal. Kuss.'
'Danke. Dir auch. Bussi.'
Ich legte den Hörer auf, ging wieder zurück zum Sofa und laß weiter. Zum Glück nur noch zehn Seiten. Das schaff ich in 20 Minuten, wenns gut läuft.
25 Minuten später klappte ich erleichtert das Buch zusammen und verfluchte wieder Franz Kafka. Naja Emma denk an was anderes.. Welcher Tag ist eigentlich heute? Oh Gott.. Es ist erst Mittwoch. Morgen hab ich wieder Spanisch und Englisch. Oh Mann und dann Sport. Nichts gegen Sport, aber wenn man mit den Jungs irgendwie Handball oder Volleyball spielen musste, ist das einfach nur unfair und verdammt peinlich.

Ich hörte den Schlüssel im Schlüsselloch, bevor sich die Tür öffnete und Basti hereinkam.'Hey ich bin da.' rief er, da er mich anscheinend nicht gesehen hatte.
'Hallo ich auch.' antwortete ich lächelnd.
'Ach da bist du. Ich hab dich gar nicht gesehen.'
'Hab ich gemerkt. Und? Was hast du gemacht?' Ich lief in die Küche, da ich gerade gemerkt hatte, dass es ja schon kurz nach sechs Uhr war. Ich musste langsam mit dem Essen anfangen.'Ach wir waren nur bei einem Jungen zu Hause und haben Playstation gespielt.' antwortete er, während er mir folgte und sich auf den Barhocker saß. Ja wir hatten in der Küche eine Glastheke an denen drei Barhocker standen.
'Ah klingt ja spannend.' sagte ich sarkastisch und grinste.
'Ja war es auch.' jetzt streckte er mir dir Zunge raus. 'Was hast denn du spannendes getrieben?' fragte er.
'Ach ich hatte einige Hausaufgaben zu erledigen.' meinte ich leicht genervt und atmete extra laut aus. Daraufhin lächelte er.
'Muss Mama wieder länger arbeiten?'
'Wie kommst du drauf?' fragte ich verwundert.
'Also erstens: Es ist schon kurz vor halb sieben und eigentlich wär dann Mama schon da. Und zweitens: Du stehst in der Küche und suchst nach Nudeln.' sagte er, während er stolz lächelte.'Sehr gut. Ja stimmt. Mama hat vorhin angerufen und gemeint, es wird wieder ein bisschen später, du kleiner Sherlock Holmes.' scherzte ich und zwinkerte ihm zu.
'Ich weiß. Wenn du ein bisschen mehr drauf hättest, könntest du meine Assistentin werden, da das aber nicht der Fall ist, bleibst du eben meine Köchin und Putzfrau.'
Nach diesem Satz rannte er los, da er bemerkt hatte, dass ich das selbe vor hatte. Ich rannte ihm hinterher, erwischte ihn und kitzelte ihn von oben bis unten durch. Er schrie vor Lachen laut auf.
'Köchin also? Ich zeig dir was ich drauf habe. Du entkommst mir nicht.'
'Auuuuffffhööööörrrreeennnn!!! Bitte!!!!' Doch ich dachte nicht daran, ihn einfach so davon kommen zu lassen. Während ich ihn noch mehr kitzelte, überlegte ich mir meinen nächsten Angriff. Jetzt schnappte mir ein Kissen und fing an ihn damit leicht zu schlagen. Er fackelte nicht lange, griff nach einem anderen Kissen, und schlug zurück. Es ging heiß her. Er pfefferte
das Kissen in meinen Bauch, doch dafür kassierte er einen Schlag auf seinen Rücken. Nach ein paar Minuten, setzten wir uns erschöpft nebeneinander auf den Boden.
'Ja okay du hast den Job. Du bist meine neue Assistentin.' sagte er geschlagen. Ich legte meinen Arm um seine Schulter und drückte ihn leicht an mich.
'Danke. Mr. Sherlock Holmes.' Er legte seinen Kopf gegen meinen Nacken. So saßen wir schon ewig nicht mehr da. Er schlang seine Arme um mich. Wir saßen eine Weile so da, bis ich mich langsam löste und sagte:
'Soo ich muss jetzt aber wirklich das Essen machen. Leistest du mir Gesellschaft?''Klar.' antwortete er lächelnd.

Wir verbrachten den Abend damit, fernzusehen und uns zu unterhalten, bis Basti müde wurde und ins Bett ging. Kurze Zeit später ging ich auch ins Bett und schlief auch gleich ein.

In der Schule versuchte ich mit Miriam zu reden, aber sie wich immer wieder vom Thema ab und manchmal ignorierte sie sogar meine Fragen. Deshalb beschloss ich, dass ich es allein herausfinden musste, was Marc und Teresa verbargen.
Die ersten vier Schulstunden überstand ich gut, doch jetzt kommt mein Untergang. Sport mit den Jungs. Und natürlich, wie ich mir gedacht habe, spielten wir Volleyball. Und mit wem war ich natürlich in einer Mannschaft? Mit Marc, Kevin, Teresa und noch irgendeinem Jungen, der Timo hieß. Doch er war nicht mit Marc befreundet, da er bei einer anderen Gruppe stand. Genau deshalb war er mir auf Anhieb sympathisch. Jetzt fällt mir auch wieder ein, weshalb er mir bekannt vorkam. Er war auch bei mir in Englisch. Trotzdem eine ganz tolle Mannschaft. Ich hoffe man merkt meinen Sarkasmus. Ich hatte aber auch verdammt Glück, denn Miriam wurde auch meiner Mannschaft zugeteilt. Als wir zu unsere Spielhälfte liefen, kam Marc zu uns. Er sah mich, wieder mit seinem arroganten Blick, an und meinte:'Naa Neue. Ich hoffe du hast schon mal einen Volleyball gesehen?'
'Keine Sorge. Ich weiß, dass er eckig ist. Also keine Panik.' konterte ich.
'Haha. Sehr witzig.' Jetzt kam er näher, bis er genau vor mir stand. Sein Gesicht war ungefähr fünf Zentimeter von meinem entfernt, als er mit seinem Mund an mein Ohr ging und flüsterte:
'Ich gewinne immer. Also streng dich an.' Es klang bedrohlich. Er nahm seinen Kopf wieder von meinem weg und lächelte mich hämisch an.
'Tut mir Leid. Was hast du gerade gesagt? Hier ist es so laut und du hast mir irgendwie nur ins Ohr gestöhnt. Ich habe kein Wort verstanden.' ich schrie schon fast, denn ich wollte, dass es jeder mitbekam. Und mein Plan funktionierte. Alle drehten ihre Kopfe zu uns und sahen uns fragend an. Marc lief, vor Wut, rot an. Er fixierte mich mit bösem Blick.
'Das wirst du bereuen.' Wäre er ein Hund, hätte er mich wahrscheinlich angeknurrt. Doch da er kein Hund war, warf er mir nur einen bösen Blick zu, drehte sich um und ging weiter. Sollte das ne Drohung sein? So das Spiel fing an und jetzt ahnte ich, wie er sich an mir rächen würde.
Ehe ich mich versah, hatte ich den Ball im Rücken. Er hat ihn gegen meinen Rücken geschmettert. Ich dreh mich um und sah ihn an, doch er winkte mir nur lächelnd zu. Sag mal geht's noch? Das lass ich mir doch nich gefallen. Was denkt der Arsch sich? Aber ich stehe vorne.. Ich muss warten bis ich hinter ihm steh und dann gibt's Rache….

Bitte Kommis nicht vergessen =) Fortsetzung, falls erwünscht^^







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