Endlich Gefühlschaos !?

Autor: Sweet_girl
veröffentlicht am: 25.09.2009




Hey Leute ^^ Tut mir Leid, dass dieser Teil nicht so lange ist ^^ Ich hoffe ihr könnt mir nochmal verzeihen und dieser Teil enttäuscht euch nicht ^^

In dieser Nacht hatte ich einen sehr seltsamen Traum….

Anfangs war alles ziemlich unscharf und verschwommen. Doch langsam wurde es klarer. Ich kannte diesen Raum. Es war alles so vertraut. Als ich mich umsah, realisierte ich wo ich mich befand. Es war mein Zimmer. Ich stand vor meinem Spiegel. Ich sah aus wie immer. Ich betrachtete mich noch eine Weile im Spiegel. In meinem Zimmer war alles schön ruhig. Ich schreckte hoch, als mein Handy vibrierte und einen Ton von sich gab. Ach nur eine SMS. Ich holte mein Handy aus meiner Hosentasche und blickte verwundert auf mein Handy. Was? Das kann doch gar nicht sein. Eine SMS von Marc. Schnell öffnete ich die Nachricht:

'Hey Emma. Ich muss dringend mit dir sprechen. Können wir uns um 18.00 beim Alexanderplatz treffen? Heute ist Sonntag, d.h. es wird nicht viel los sein. Es ist wirklich wichtig. Gruß Marc.'

Verwirrt las ich die Nachricht noch mal, bevor ich auf die Uhr sah. Es war schon 17.45Uhr. Soll ich da wirklich hingehen? Was kann er nur wollen? Ich war hin- und hergerissen. Okay ich glaube so schlimm kann es ja jetzt auch nicht sein. Gut, dann muss ich mich aber beeilen. Schnell ging ich aus meinem Zimmer und verließ das Haus. Ich stieg schnell in meinen Golf und fuhr los. Um punkt 18.00Uhr war ich da. Als ich ausstieg, konnte ich Marc schon sehen. Er stand mit seinem Rücken zu mir, deshalb hatte er mich noch nicht gesehen. Ich könnte einfach umdrehen und gehen. Er würde nie erfahren, dass ich da war und Angst bekommen habe. Angst? Habe ich wirklich Angst? Ich wollte gerade umkehren, doch dann passierte es. Er drehte sich um und sah mir direkt in die Augen. Verdammt! Super gemacht Emma. Du hast wieder deine Chance verpasst. Jetzt kannst du nicht mehr umkehren. Langsam ging ich auf ihn zu. Ich wollte ihn nicht ansehen, deshalb sah ich auf den Boden. Ich blieb ungefähr zwei Schritte vor ihm stehen und sah zu ihm auf.
'Hey.' kam von ihm.
'Hi.' sagte ich verunsichert und fragte dann: 'Was gibt's denn so dringendes?'
'Also ähm.. Also zu allererst wollte ich mich bei dir entschuldigen.' sagte er schüchtern und errötete, während er auf den Boden sah. Irgendwie sah er süß aus, so verschüchtert und rot im Gesicht. Er hatte ein echt süßes Grinsen. Mann Emma reiß dich zusammen verdammt noch mal. Ich sah in ein paar Sekunden an, bis ich verstand, dass er auf meine Reaktion wartete.'Wofür?' fragte ich verwirrt.
'Naja. Ich war am Anfang nicht fair dir gegenüber und das tut mir Leid.' Meine Güte. Was ging denn hier ab? Welcher Marc war das? Ich beschloss erstmal nichts zu sagen und abzuwarten, was er mir noch zu sagen hatte. Als er merkte, dass ich abwartete, fuhr er fort:'Ja und zweitens. Es ist so, dass ich.. Naja.. Ich weiß jetzt nicht, wie ich das sagen soll…' stotterte er drauf los. Ich sah ihn erwartungsvoll an. Er machte mich wirklich neugierig. Schweigend sah er mich. Wir sahen uns ein paar Sekunden einfach nur an. Es schien, als würde sich die Welt um uns herum drehen, nur wir standen still. Ich schüttelte leicht meinen Kopf. Als ich wieder klar denken konnte, fragte ich:
'Ja?'
'Ähm okay.. Also nochmal.. Es ist so, dass ich… also.. Ich weiß echt nicht, wie ich sagen soll...'
Er brach ab und kam auf mich zu. Er stand jetzt genau vor mir. Mein Herz schlug schneller. Was hatte er vor? Er nahm langsam seine Hand hoch und legte sie mir an den Hals. Mit seinem Daumen strich er mir über die Wange. Sein Gesicht kam meinem immer näher. Ich spürte seinen Atem auf meinem Gesicht. Er schaute mir die ganze Zeit in die Augen. Nichts schien ihn stören zu können. Jetzt waren seine Lippen keinen Zentimeter mehr von meinen entfernt. Jetzt hob er seine andere Hand und legte sie mir ebenfalls an den Hals. Ich stand da und wusste nicht mehr, wo oben und unten war. Ich war wie paralysiert. Ich vergaß alles um mich herum. Er hatte so weiche Hände. Er kam mit seinem Gesicht noch näher, während er die Augen schloss. Kurz bevor sich unsere Lippen berührten, hörte ich von weitem Musik, die immer lauter wurde. Die Musik kam aus meinen Radiowecker. Ich schreckte hoch und saß kerzengerade in meinem Bett. Oh Mann. Was hatte das zu bedeuten? War ich schon verknallt oder was? Nein! Ich kann ihn doch nicht mal leiden. Er ist ein Arschloch. Er ist ein arrogantes, selbstverliebtes Arschloch.

Schnell ging ich ins Bad und machte mich fertig für die Schule. Ohne zu frühstücken, setzte ich mich ins Auto, machte das Radio an und fuhr los. Als ich an der Schule ankam, war ich wieder ein bisschen zu früh dran, deshalb blieb ich noch kurz im Auto sitzen und drehte das Radio lauter. Doch die Musik gefiel mir nicht, deshalb schaltete ich um auf CD. Ich hatte mir vor kurzem eine gebrannt. Als erstes kam Gary Go mit Wonderful. Ein echt schönes Lied. Ich hatte es schon früher entdeckt, doch erst jetzt kam es in Deutschland raus. Ein Hoch aufs Internet. Bei dem Gedanken musste ich lächeln. Ich hörte mir das Lied zweimal an, danach war Zeit um ins Schulgebäude zu gehen. Als ich ausstieg, hörte ich eine Stimme hinter mir:'Wieso bist du denn so ewig in deinem Auto gesessen? Kurz noch n Nickerchen gemacht oder was?'
Ich drehte mich um und sah natürlich Marc vor mir. Neben ihm stand Kevin, doch nur Marc grinste. Es war aber nicht dieses süße Grinsen, das ich in meinem Traum gesehen hatte, sondern wieder sein herablassendes Grinsen. Idiot. Aber Moment mal. Hatte Marc mich beobachtet?
'Ja weißt du, ich hatte letzte Nacht viel zu tun. Und du hast anscheinend nichts besseres zu tun, als mich zu beobachten oder?' Oh Gott. Was habe ich da eben gesagt? Himmel. Ich hatte letzte Nacht viel zu tun? Was zur Hölle dachte ich mir dabei? Er sah auch irgendwie verwirrt aus. Ohne auf meine Frage einzugehen, sagte er:
'Ah schon so viele Hausaufgaben aufbekommen? Weißt du, wenn du Mathe nicht verstehst, kann ich dir helfen. Ich bin ja nicht so. Ich bin dazu verpflichten, mein Wissen den Unwissenden mitzuteilen.' So ein Drecksack. Was bildet der sich eigentlich ein?
'Ach du, ich glaub ich komm ganz gut klar, aber wenn ich 0 Punkte in Mathe kriegen will, dann komm ich auf dich zu. Da kannst du mir sicher helfen.' Jetzt drehte ich mich um und ging ins Schulgebäude. Irgendwie wurde ich immer schlagfertiger. Bei diesem Gedanken musste ich lächeln.
In den ersten beiden Stunden hatte ich wieder Deutsch. Als ich ins Klassenzimmer kam, war Miriam schon da.
'Guten Morgen. Na wie geht's?' fragte sie gutgelaunt. Wie kann man so gutgelaunt sein? Das sollte verboten werden.
'Morgen. Ja ganz okay und dir?'
'Mir geht's super. ' sagte sie fröhlich.
'Ja das merk ich.' brummte ich zurück.
'Ist alles in Ordnung bei dir?' fragte sie leicht besorgt.
'Ja klar. Ich bin nur zu früh der falschen Person begegnet.'
'Ahh.. Ja das kenn ich, aber hey.. Es kann nur noch besser werden.' jetzt lächelte sie mich breit an.
'Ja da hast du wohl Recht.' lächelte ich zurück. Nachdem der Lehrer das Zimmer betrat, redeten wir eine Weile nicht mehr mit einander, doch dann:
'Du.. Ähm,.. Kannst du mir einen Gefallen tun?' flüsterte sie mir zu.
'Ja ähm kommt drauf an, was ich tun soll.' zwinkerte ich ihr zu.
'Kannst du mich nach der Schule schnell heimfahren? Naja.. Ich hab n Arzttermin und es würde extrem knapp werden, wenn ich laufen müsste.' Ich atmete erleichtert aus.'Ja klar. Ist doch kein Problem.' lächelte ich sie an.

Wenn ihr ne Fortsetzung wollt, sagt Bescheid =) Liebe Grüße







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