Endlich Gefühlschaos !?

Autor: Sweet_girl
veröffentlicht am: 13.09.2009




Hey Leute! Ich möchte mich nochmal für die lieben Kommis bedanken:) Ich finds total schön, dass euch meine Geschichte gefällt =) ich hab mich extra mit diesem Teil beeilt und ich hoffe er enttäuscht euch nicht! Viel Spaß beim Lesen.^^

Gerade als ich es ihm erklärt hatte, ertönte die Pausenklingel und alle fingen lauthals an miteinander zu reden. Ohne mich ausreden zu lassen, drehte Marc sich um, packte seine Sachen zusammen und verließ das Klassenzimmer. Ich hörte noch wie er zu Kevin sagte:'Siehst du, du musst einfach nur nett lächeln, dann helfen sie dir bei allem. Ganz einfach.'Dann fingen beide an zu lachen. Was geht denn jetzt ab? Hallo? Geht's noch? Ich glaub, ich bin im falschen Film. Was ist denn das für ein Arschloch? Ich sah verdutzt zu Miriam, die sich auch schon erhob und ihre Sachen zusammenpackte.
'Was war das denn?' fragte ich leicht gereizt.
'Tut mir leid, wenn ich das jetzt sage, aber so ist Marc. Er nutzt die Leute immer nur aus. Er ist immer auf seinen Vorteil bedacht.'
'Arschloch.' mehr konnte ich nicht sagen. Was denkt der eigentlich, wer er ist? Schnell packte ich meine Sachen ein und verließ mit Miriam das Klassenzimmer.
'Ich dachte echt er meint es ernst und kann auch mal nett sein. Wieso hast du mich nicht abgehalten ihm zu helfen?' fragte ich leicht wütend.
'Tut mir leid, aber ich hab's ihm auch abgekauft. Er war verdammt überzeugend.' versuchte sie mich aufzumuntern.
Wieso war ich so naiv? Er hat mich doch gestern schon so dumm angemacht. Okay Emma. Das gibt's jetzt nicht nochmal. So ein Arsch.

Die nächsten beiden Stunden gingen relativ schnell vorbei, was wahrscheinlich daran lag, dass es Erdkunde war und mich null interessierte. Ja Erdkunde interessierte mich kein Stück, was man auch an meinem Notenpunkt sehen kann. Grade mal sechs Punkte. Das ist ungefähr eine 4+. Erdkunde war schon immer so ein Fall für sich. Gott reicht es nicht zu wissen, an welche Länder Deutschland grenzt? Oder wo Italien oder Amerika liegt? Was interessiert mich der Boden? Als es klingelte, fiel mir auf, dass ich überhaupt nicht aufgepasst, aber mitgeschrieben hatte. Das passierte mir öfters. Ich schrieb zwar mit, hörte aber nicht zu, was der Lehrer da vorne von sich gab. Ich packte meine Sachen zusammen und traf mich draußen mit Miriam. Sie war nicht in meinem, sondern in einem anderen Erdkundekurs. Sie wartete schon draußen auf mich.
'So. Wo gehen wir jetzt essen?' fragte sie, sofort als ich vor ihr stand.
'Ähm keine Ahnung. Du weißt ja, ich kenn mich hier nicht wirklich aus.' sagte ich entschuldigend.
'Stimmt. Tschuldige. Was hälst du davon, wenn wir einfach zum Bäcker gehen würden?''Okay. Da bin ich einverstanden.'
Wir aßen beide ein Fleischkäsbrötchen und gingen zurück zur Schule. Und wer saß da vor der Schule auf einer Bank? Genau. Marc. Drecksack. Wir gingen auf sie zu, wollten grade an ihnen vorbei laufen, doch dann:
'Und hast du Mathe jetzt verstanden?' hörte ich ihn aufeinmal sagen. Redete er mit mir? Nein ausgeschlossen. Er kann nicht mich meinen. Ich verlangsamte meine Schritte.
'Neue. Hallo? Es ist unhöflich jemanden zu ignorieren.' jetzt lachten seine Freunde und er selbstverständlich auch. Okay er meinte mich. Verdammt. Was sage ich nur? Okay ganz ruhig Emma. Lass dir was schlagfertiges einfallen. Ich sollte meine Schlagfertigkeit wirklich trainieren. Ich kann doch nicht immer so ewig über eine passende Antwort nachdenken. Am besten mach ich mir mal Spickzettel, mit schlagfertigen Antworten. Das wär's. Wieso bin ich nicht schon früher drauf gekommen? Ich könnte damit vielleicht Geld verdienen. Ja genau! Das wird meine neue Geschäftsidee, doch irgendwie bezweifle ich, dass es irgendwelche Leute gibt, die Spickzettel für den Alltag brauchen. Verdammt. Ich musste ihn fertig machen. Er hatte nichts anderes verdient.
'Oh Gott. Es tut mir wirklich Leid. Das, was du von dir gegeben hast, muss verdammt wichtig gewesen sein, nicht wahr?' Gott. Noch mehr übertriebenes Gesülze ging echt nicht. Ich hoffte nur, dass mein Sarkasmus zu spüren war.
'Ja es war wichtig. Aber weißt du was? Für dich wiederhole ich es sogar.' sagte er mit seinem herablassenden Grinsen.
'Ach du. Ich hab grade echt wenig Zeit und eigentlich interessiert es mich gar nicht, was du zu sagen hast.' Wow. Ich war von mir selbst überrascht. Ich konnte das doch irgendwie. Miriam sah mich nur lächelnd an und wir gingen an ihnen vorbei.
'Du bist echt ein Genie!' flüsterte sie mir zu, als wir in der Eingangshalle standen und Marc und die anderen außer Hörweite waren.
'Danke.' Ich verbeugte mich vor ihr und lachte.

Die nächsten vier Stunden gingen echt langsam um. Verdammt langsam. Ich hatte Religion und Bildende Kunst. Also Religion kann man eigentlich nicht Religion nennen, da wir weder was mit Gott noch mit Jesus machen. Ja ich weiß es sind nicht die spannendsten Themen, aber besser als irgendwas mit Chaostheorie. Und Bildende Kunst. Davon will ich eigentlich erst gar nicht anfangen. Ich hatte natürlich wieder dieses Pech, dass Marc in meinem Kurs war. Wieso hatte er nicht Musik gewählt. Ich weiß jetzt, wie diese blonde Ziege hieß, denn meine Kunstlehrerin begrüßte sie so freundlich. Es klang ungefähr so:
'Theresa! Ich freue mich so sehr Sie wiederzusehen. Ich hoffe sie können bei ihrem Niveau bleiben, aber das ist ja kein Problem für Sie, nicht wahr?' Danach zwinkerte sie Theresa noch zu und drückte ihre Hand. Gott sie liebte diese Ziege anscheinend wirklich. Ich bin in einem Albtraum gelandet.
Frau Schröder, so hieß meine Kunstlehrerin, erzählte uns von einem Fotoprojekt, welches sie für sehr spannend hielt. Ich muss zugeben es klang wirklich spannend. Sie würde uns in Zweiergruppen aufteilen. Wir müssten uns mit unserem Partner auseinandersetzen und ihn dann auf den Fotos so darstellen, wie wir ihn sehen. Mit seinen Macken und seinen Vorzügen. Sie hat gemeint, dass sie unsere Kursgemeinschaft dadurch stärken wolle, jedoch würde sie erst nächste Woche die Zweiergruppen bestimmen, da sie sich wirkliche Gedanken darüber machen müsse. Irgendwie ist diese Frau ein bisschen verrückt, aber irgendwie hat sie auch etwas sympathisches.

Nach den Stunden ging ich runter zu meinem Auto. Als ich auf mein Handy sah, hatte ich eine Nachricht von meiner Mutter. Sie bat mich heute Abend zu kochen, da sie noch länger in der Firma bleiben müsse. Sie meinte sie käme so um halb sieben. Ich setzte mich ins Auto und machte mich auf den Heimweg. Im Radio kam gerade das Lied 'New Divine' von Linkin Park. Ich liebe dieses Lied. Also machte ich gleich mal das Radio lauter und sang leise mit.

Es war schon halb sechs, als ich daheim ankam, da ich bis um kurz nach fünf Unterricht hatte. Mein Bruder war zu Hause und saß vor dem Fernseher.
'Hallo Kleiner.' sagte ich, um ihn zu necken.
'Hey Große.' antwortete er und streckte mir die Zunge entgegen. Ich setzte mich neben ihn aufs Sofa.
'Na wie war dein zweiter Schultag?' fragte ich interessiert.
'War eigentlich voll gut. Meine Mathelehrerin hat uns einen Test schreiben lassen, damit sie weiß, was wir noch alles können.'
'Und? Wie lief's?'
'Ja eigentlich gut. Du hast ja mit mir noch ein bisschen Mathe in den Ferien gemacht, deshalb fand ich den Test gar nicht so schwer.' sagte er stolz.
'Freut mich.'
'Ähm Emma?' fragte er leicht schüchtern. Was war denn jetzt los?
'Ja was gibt's?'
'Kann ich dich mal was fragen?' er schaute mir nicht in die Augen. Wieso nicht?
'Ja klar Basti. Was immer du willst.' Jetzt machte er mich aber echt neugierig.
'Also.. Ähm...' er zögerte und errötete. Hatte er sich etwa…? 'Glaubst du, du kannst meine Hausaufgaben überprüfen?' Hää? Was? Das war's? Seine Hausaufgaben? Oh Mann. Ich dachte grade an etwas völlig anderes. Ich überspielte meine Verblüffung gekonnt und sagte bloß:
'Ja klar. Mach ich doch gern für meinen kleinen Bruder.' ich strich ihm mit meiner Hand durch seine Haare, was er überhaupt nicht leiden konnte.
'Danke. Ich geh sie kurz holen.' Ich bezweifelte immernoch, dass es die Frage war, die er mir eigentlich stellen wollte. Kurze Zeit später kam er mit seinen Mathehausaufgaben. Ich musste nur zweimal etwas verbessern, jedoch sagte ich ihm nur, dass bei der Rechnung etwas falsch sei und dass er nochmal rechnen solle, was er dann auch tat. Die Hausaufgaben waren schnell überprüft und so machte ich mich auf in die Küche, um das Abendessen vorzubereiten. Ich machte einfach nur schnell Spaghetti mit Tomatensoße und Parmesan.
'Basti? Kannst du bitte mal den Tisch decken? Mama und Papa müssten gleich von der Arbeit kommen.' Er deckte den Tisch und nicht mal fünf Minuten später kam meine Mutter zur Tür herein.
'Hallo! Ich bin daheim!' rief sie durch das ganze Haus.
'Hallo. Wir sind in der Küche. Kommt Papa auch bald? Weil das Essen ist bald fertig' rief ich zurück. Als sie in der Küche ankam, sagte sie:
'Ja er kommt in ungefähr 10 Minuten. Danke Schatz, dass du gekocht hast. Ist heute echt spät geworden.'
'Kein Problem.'
Nach einer viertel Stunde kam dann mein Vater und wir aßen gemeinsam zu Abend.
Nach dem Abendessen ging ich in mein Zimmer hoch und machte meine Hausaufgaben. Als ich die Hausaufgaben beendet hatte, sah ich noch ein bisschen fern bevor ich dann total müde ins Bett fiel.

In dieser Nacht hatte ich einen sehr seltsamen Traum….

Wenn ihr eine Fortsetzung wollt, dann sagt Bescheid =) und Kommis nicht vergessen =)







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