Endlich Gefühlschaos !?

Autor: Sweet_girl
veröffentlicht am: 14.08.2009




das ist meine erste Geschichte. Ich bin offen für jeden Verbesserungsvorschlag. =)


Ich wollte nicht. Nicht an eine neue schule. In der 13. Klasse. Wer machte schon so was? Im letzten Jahr an eine neue Schule wechseln? Niemand! Außer ich natürlich! Meine Eltern mussten sich selbstverständlich jetzt dazu entschließen umzuziehen. In eine große neue Stadt, in der wir niemanden kannten. Berlin. Ich mochte Berlin. Hinziehen wollte ich ja eh, aber nicht mit meinen Eltern.
Ich musste gleich los zur schule. Wir sind gestern schon hingefahren, um die Schule mal genau unter die Lupe zu nehmen. Nur von außen, versteht sich. Meine Eltern wollten doch tatsächlich bei dem Hausmeister klingeln und fragen, ob wir die Schule mal von innen sehen können. Keine Sorge, diese Peinlichkeit konnte ich zum Glück abwenden. Hat mich sehr große Überzeugungskraft gekostet, das könnt ihr mir glauben. Ich musste eine echte Schauspieleinlage liefern, die ich aber mit Bravour abgezogen habe. Bei meinen Eltern klappt immer wieder der alt bekannte Trick: Hunger. Ich habe ihnen einfach gesagt, dass das dann viel zu lang dauern würde und ich tierischen Hunger hätte. Ihnen ging's zum Glück nicht anders und so konnte ich die anstehende Katastrophe abwenden.

Oh mist! Ich muss zur Schule. Also schnell in meinen schönen silbernen Golf Plus und auf geht's zur schule. Ich wusste den Weg, wollte aber so langsam wie möglich angekommen, weil ich einfach echt nervös war und total Angst hatte, vor dem, was mich erwartete. Ich weiß das klingt wirklich komisch, aber ihr kennt mich nicht. Würdet ihr mich kennen, würdet ihr so etwas sagen wie:' ja gut bei ihr kann ich's verstehen.' Ihr fragt euch bestimmt warum ihr so auf mich reagieren würdet. Naja hier kommt die Antwort: Ich bin nicht gerade der lässige und selbstbewusste Typ. Ich bin ungefähr 1.80m groß, braune lange Haare, dunkel braune Augen, eine Brille und Kurven. Ich bin nicht dick, aber nicht gerade der Hingucker. Von Schminke halte ich nicht so viel. Wenn dann, nur Mascara und Lip Gloss. Und was dann noch dazu kommt: Ich bin verdammt schüchtern. Nicht bei Freunden, oder bei Leuten, die ich besser kenne, aber auch nicht bei fremden Omis und Opis. Ich bin schüchtern bei fremden Leuten in meinem Alter, also eigentlich nur bei Jungs. Da kriege ich dann einfach meinen Mund nicht auf und stottere immer nur vor mich hin. Bei Mädchen ist das wiederum anders. Denen kann ich meine Meinung sagen, wenn sie mir irgendwie blöd kommen oder so. Nur um das schon mal vorwegzunehmen: Ich bin 18 und hatte noch keinen Freund, geschweige denn einen richtigen Kuss. Ich war noch nicht einmal richtig verliebt. Kann man sich das vorstellen? Nein eigentlich nicht. Jeder kann sich doch verlieben, wieso nur ich nicht?Verdammt! Hier ist sie! Die neue Schule, mein Angstzentrum. Ich wünsche mir nur, dass ich eine einzige Person finde, der es nicht unangenehm ist mit mir gesehen zu werden. Wow! Die Schule ist wirklich schön. Ein sehr schöner Altbau mit einer hohen Decke und einer schönen Treppe die nach oben und nach unten geht. Gleich beim Eingang rechts ist der Plan der Schule. Welche Zimmer wo sind, und was das wichtigste für mich ist: Das Rektorat. Da muss ich hin. Da das Rektorat im ersten Stock ist musste ich die Treppe nach oben gehen. Oben angekommen, sah ich ein Schild mit einem Pfeil auf welchem das Wort: 'Rektorat' stand. Als ich vor der Tür stand, wusste ich nicht, ob ich klopfen sollte oder nicht. Gerade als ich klopfen wollte, sprang die Tür auf. Ich konnte grade noch meine Hand zurückziehen und einen Schritt nach hinten gehen, sonst hätte mich die Tür vol erwischt.
'Tschuldigung', hörte ich eine weibliche Stimme. Als ich hoch sah, sah ich ein Mädchen mit blonden Haaren, welches noch ein bisschen größer war als ich. Sie war sehr hübsch und hatte eine sehr schöne Figur.
Als sich unsere Augen trafen, verzog sie das Gesicht und sagte: 'Pass das nächste mal besser auf vor welcher Tür du blöd rumstehst!'
Ich sagte nichts und ging an ihr vorbei. Was glaubt die eigentlich wer sie ist? Eingebildete Ziege.
Als ich ins Rektorat eintrat, saß eine kleine, dickere Frau auf einem Stuhl an einem Schreibtisch. Sonst war niemand im Raum.
'Guten Morgen. Was kann ich für Sie tun?' sagte sie.
'Guten Morgen. Mein Name ist Emma. Ich bin neu an dieser Schule und such meinen Stundenplan und das Zimmer, in dem ich meine erste Stunde habe. Können sie mir weiterhelfen?' fragte ich höflich lächelnd.
Sie lächelte mich herzlich an bevor sie: 'Selbstverständlich kann ich Ihnen helfen. Ich habe Sie schon erwartet' antwortete. Sie stand auf und ging zu einem Regal hinter ihr und holte eine Akte heraus, die wahrscheinlich meine Akte war. Sie kam auf mich zu und gab mir einen Zettel in die Hand.
'So hier haben Sie ihren Stundenplan. Bei jeder Stunde steht das Zimmer dabei. So können Sie sich sehr gut zurechtfinden. Ihr erste Stunde findet im Raum 45 statt. Dieser Raum befindet sich im dritten Stock. Falls Sie jedoch noch Fragen haben, bin ich jederzeit für Sie da.' erklärte sie mir immer noch lächelnd.
'Vielen, vielen Dank.' brachte ich nur hervor, bevor ich mich umdrehte und den Raum verließ. Sie war wirklich extrem nett. So auf geht's in mein erstes Zimmer. Ich hatte jetzt Deutsch bei einem gewissen Herrn Burr, welcher auch gleichzeitig mein Tutor war.Als ich ins Zimmer kam, herrschte in dem Zimmer totales Chaos. Alle redeten durcheinander und lachten laut herum. Ich erblickte eine Tischreihe, in der nur ein einziges Mädchen saß. Keiner dachte anscheinend daran, sich zu ihr zusetzen und mit ihr zu reden. Ich würde sagen, sie war ungefähr genauso groß wie ich, hatte dunkelblonde Haare, trug nicht gerade die neuste Mode und schien ein Außenseiter zu sein. Also beschloss ich zu ihr rüber zu gehen.'Äh hallo. Ich bin Emma. Ich bin neu hier und ich wollte fragen, ob der Platz neben dir noch frei ist?' fragte ich unsicher.
'Hey ich bin Miriam. Ja klar ist der noch frei. Setz dich.' sagte sie lächelnd.
'Danke.'
'Woher kommst du denn?' fragte sie interessiert.
'Ich komm aus Stuttgart. Wir sind erst in den Ferien hergezogen.' sagte ich.
'Ah okay. Und wie gefällt es dir bis jetzt?' fragte sie.
'Ach Berlin ist schon toll. Naja so viel hab ich jetzt noch nicht gesehen, aber das was ich gesehen hab, fand ich super' antwortete ich grinsend.
'Freut mich. Also wenn du willst, kann ich dir mal schöne Ecken von Berlin zeigen, aber nur wenn du willst.' sagte sie schüchtern.
'Oh ja klar. Das wär super. Danke.'
Unser Gespräch wurde unterbrochen von einer ruhigen männlichen Stimme unterbrochen. Als ich mich umdrehte sah ich einen Mann, der ungefähr 30 Jahre alt war, schwarze kurze Haare hatte und groß war. Das war mein Lehrer und mein Tutor Herr Burr.
'So wir ihr wisst haben wir eine neue Schülerin. Emma. Würdest du bitte nach vorne kommen und kurz etwas über dich erzählen.' sagte er ruhig.
Ich lächelte, stand auf, ging nach vorne und drehte mich zu der Klasse um.
'Hallo. Also ich heiße Emma, bin 18 Jahre alt und bin in den Ferien hier hergezogen.
Ursprünglich komm ich aus Stuttgart.' mehr als das fiel mir nicht ein. Gott war mir heiß. Alle Augenpaare waren auf mich gerichtet...







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