Für immer vielleicht

Autor: Bonnie3003
veröffentlicht am: 20.06.2009




Bonnie lief mit ihrem Hund Anton, einem Bernersennen-Hund langsam durch den Wald. Sie genoss die frische Luft und die Düfte des Waldes. Es roch nach Bäumen, frischem Laub und herrlich duftenden Äpfeln. Die Kastanien, Buchäcker und Eicheln fielen in das Laub und bedeckten den Waldboden. Früher als Kind hatte Bonnie im Herbst immer mit ihrer Mutter aus Kastanien und Eicheln Figuren gebastelt. Zahnstocher hatte sie auch dazu benutzt. Es waren schöne Erinnerungen.

Bonnie war 17 und lebte zusammen mit ihren Eltern, ihren kleinen Schwestern Theresa und Andrea und ihrem Hund Anton in Berlin.

Anton war gerade drei Jahre alt geworden. Er war taub.

Bonnie hatte ihn zum Geburtstag von ihren Eltern bekommen und sich sehr darüber gefreut. Anton war ihr Ein und Alles. Er war so lieb und wich nie von ihrer Seite. Morgens, wenn Bonnie in die Schule ging, passte Bonnies Mutter Katrin auf ihn auf.

Bonnies Schwester Theresa war zwei Jahre alt und ging von morgens bis mittags in eine Kinderkrippe. Ab nächsten Sommer würde sie in den Kindergarten kommen.

Andrea war gerade ein paar Wochen alt. Sie war ein sehr ruhiges Baby und schrie selten.

Bonnie liebte ihre Schwestern und spielte oft mit ihnen. Und ihre Schwestern liebten sie.Bonnie besuchte die 12. Klasse und würde nächstes Jahr ihr Abitur machen. Ihre Noten in der Schule waren nicht schlecht. Besonders gut war sie in Englisch.

'Hi Bonnie!'. Bonnie drehte sich um und sah ihre beste Freundin Claudia lächelnd auf sich zukommen. 'Hallo Claudi', erwiderte sie fröhlich. Anton wedelte freudig mit dem Schwanz und begrüßte Claudia. 'Hast du heute Abend schon was vor?' fragte Claudia ihre Freundin. 'Nein', antwortete Bonnie. 'Hast du Lust, zu meiner Party zu kommen? Heute um 20:00 Uhr bei mir. Es ist so eher im kleinen Kreis.' Bonnie freute sich sehr. 'Klar möchte ich. Ich bin dann so um 20:00 Uhr bei dir', sagte Bonnie.
Claudia ging gerade mit ihrem Hund Max spatzieren und die beiden Freundinnen gingen langsam durch den Wald. Sie hingen beide ihren Gedanken nach.

Bonnie wünschte sich schon lange einen Freund. Sie hatte schon zwei Beziehungen gehabt. Aber Oliver und Benny waren einfach nicht die Richtigen gewesen.

Claudia war seit vier Jahren mit ihrem Freund Daniel zusammen, der fünf Jahre älter als sie war. Sie waren noch so glücklich und so verliebt wie am ersten Tag.

Sie hatten sich durch das Internet im Chat kennengelernt. Nach einem halben Jahr, in dem sie sich nur geschrieben und miteinander telefoniert hatten, trafen sie sich dann auch das erste Mal. Es hat sofort gefunkt zwischen den Beiden. Sie wohnten beide im gleichen Stadtteil und sahen sich fast jede Sekunde.

Inzwischen waren die Mädchen an Bonnies Haus angelangt und sie verabschiedeten sich voneinander.

Als Bonnie das Haus betrat, schlug ihr ein köstlicher Geruch von Pfannkuchen entgegen. Sie legte ihre Jacke ab und ging in die Küche. Theresa saß plappernd auf einem Stuhl und krähte vor sich hin. Ihre Mutter stand am Herd und rührte in einem Topf und in der Pfanne. 'Hallo Mum', begrüßte Bonnie ihre Mutter. 'Hallo mein Schatz! Na, wie war es mit Anton?', fragte ihre Mutter. 'Gut. Ich habe Claudi getroffen und sie hat mich für heute Abend auf ihre Party zu sich eingeladen. Darf ich gehen?' 'Ja, klar. Ich nehme Anton solange. Ich glaube, das Gewühl wäre für ihn zuviel', sagte ihre Mutter. 'Danke Mum! Wo ist Andrea?', wollte Bonnie wissen. Andrea schlief gerade. Bonnie setzte sich an den Küchentisch und aß zwei Pfannkuchen mit Schokolade. Danach ging sie in ihr Zimmer und machte Hausaufgaben. Anton lag brav unter ihrem Schreibtisch und schlief. 'Wie treu und lieb er doch ist', dachte Bonnie und sah ihren Hund voller Liebe an.

Die Zeit verging wie im Flug. Nachdem Bonnie ihre Hausaufgaben erledigt hatte, machte sie sich fertig. Dazu brauchte sie 1 ½ Stunden. Minuten lang stand sie vor ihrem Kleiderschrank und überlegte, was sie anziehen sollte. Sie entschied sich für eine Bluse und eine Jeans. Dann schminkte sie sich noch und dann war sie auch schon fertig.

Um 19:45 Uhr machte sich Bonnie auf den Weg zu Claudia. Claudia wohnte nur ein paar Straßen weiter. Sie klingelte. Claudia öffnete ihr die Tür. Sie sah einfach toll aus!Im Wohnzimmer war die Party schon in vollem Gange. Bonnie begrüßte Daniel und die Anderen. Besonders fiel ihr ein junger Mann auf. Er war groß, hatte braune Haare und strahlend blaue Augen, die eine besondere Wärme ausstrahlten. Bonnies Herz klopfte schneller. 'Was ist los?' fragte sie sich.

Claudia kam in diesem Moment zu ihr und stellte sie den Anderen vor. Und da erfuhr Bonnie auch endlich den Namen des jungen Mannes: Alex.

Alex lächelte Bonnie lieb an und sagte zu ihr: 'Möchtest du etwas Trinken?' Bonnie wollte ihm antworten, aber sie bekam einfach keinen Ton heraus. 'Na so etwas! Ich bin doch sonst nicht so schüchtern', wunderte sie sich.

Alex verschwand kurz und kam mit zwei Cola zurück. Eine davon reichte er Bonnie. 'Danke', sagte sie leise. Sie setzte sich neben ihn und sie redeten stundenlang. Bonnie erzählte ihm Alles von sich. Normalerweise erzählte sie Niemanden Alles über sich, aber aus irgend einem Grund hatte sie zu Alex so viel Vertrauen und sie wusste irgendwie, dass er sie verstehen würde.

Fortsetzung folgt auf Wunsch.









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