There’s something about your first piece

Autor: Aa++!!Tammy
veröffentlicht am: 20.06.2009




“Ich kann es immer noch nicht fassen!“, meinte ich und sah ihm in die stahlblauen Augen.
Dieser Blick hatte mich seit unserer ersten Begegnung gefesselt.
„Was kannst du nicht fassen?“, fragte Mike gedämpft in meine Haare.„Na, das mit uns.“
„Hey“, meinte er und sah mich liebevoll an, “Wir sind doch jetzt schon einen Monat zusammen.“
„Ich weiß…“
Er beugte sich zu mir und küsste mich.
Wir standen vor unserem Haus und der Mond schien auf uns herab. Inzwischen war es schon sehr spät und ich machte mir keine Sorgen, dass uns meine Mutter sehen konnte.
Ich genoss es einfach in seinen Vertrauten Küssen zu schwelgen.
Ich konnte mich einfach fallen lassen und wurde getragen.
Doch auf einmal war da noch etwas anderes. Ich spürte wie er mich sanft gegen den nahestehenden Baum drückte.
Im ersten Moment erschrak ich ein wenig, doch es gefiel mir.
Und genauso gefiel es mir als seine Hand auf einmal unter mein Shirt schlüpfte und über meinen Bauch fuhr.
Meiner Kehle entfuhr ein stöhnen und ich presste ihn noch enger an mich.
Es war das erste Mal, dass wir intimer wurden und es gefiel mir ausgesprochen gut.Während seine rechte Hand zu meinen Brüsten wanderte, fuhr seine Linke über die Innenseite meiner Schenkel.
Ich war drauf und dran mich in seinen Berührungen zu verlieren, doch auf einmal schreckten wir auf.
Wir hatten gar nicht bemerkt, wie ein heftiger Sturm aufzog und sprangen unter einem heftigen Donnergrollen auseinander.
Sekunden später waren wir schon vollkommen durchnässt und huschten so schnell wir konnten in unseren Hauseingang.
Auf einmal fragte er: „Darf ich mit hochkommen?“
In mir brach ein komisches Gefühl. Ein Gefühl der Angst.
Ich wusste nicht ob ich dazu schon bereit war.
Er schien es bemerkt zu haben, wie ich stockte und fügte hastig hinzu: „Ich will mir nur was trockenes anziehen und warten bis das Wetter besser ist!“
Erleichtert atmete ich auf und führte ihn in mein Zimmer.
Oben standen wir uns unschlüssig gegenüber. Wir wussten, dass wir uns was anderes anziehen mussten und wir wussten auch, dass wenn einer ins Bad ging, der dann meine Eltern wecken würde.
Es war eine endpeinliche Situation.
Wir standen da und ich streifte meine nasse Jacke ab. Fataler Fehler, denn darunter hatte ich ein weißes Top an, das nun, nach diesem Regenguss, vollkommen durchsichtig war und man konnte meinen rosa-schwarzen Spitzen-BH komplett sichten.
Und, dass er es bemerkt hatte, bevor ich es überhaupt bemerkt hatte, machte es auch nicht besser.
Als ich es endlich gecheckt hatte, ließ ich vor Schreck die Jacke fallen, die ich immer noch in der Hand hielt.
Doch mit einem Blick an mir herab, hob ich sie so schnell wie möglich wieder auf und hielt sie schützend vor mich
Und er stand da, die Hände in den Hosentaschen vergraben und einen sexy Ausdruck auf den Lippen.
Es war eine unheimlich verzwickte Situation.
Es gibt Mädchen, die hätten sich ihm jetzt an den Hals geworfen und gestöhnt: „Oh Mike, nimm mich!“, oder so etwas.
Manche hätten ihm offen gesagt was sie fühlen. Doch meine Gefühle konnte ich nicht beschreiben. Aber wegschicken konnte ich ihn doch auch nicht so einfach.
Ich gehörte wohl zu der Sorte Mädchen, die es jedem Recht machen wollten. Ich wollte ihm seinen unausgesprochenen Wunsch erfüllen, doch konnte ich das auch mit mir und meinem Gewissen vereinbaren.
Und so kam es, dass ich auf ihn zu trat und anfing ihn zu küssen.
Ich ließ die Jacke fallen und schlang meine Arme um ihn, woraufhin er mich noch enger an sich presste.
Wir standen eng umschlungen an der Vorderkante meines Bettes und auf einmal spürte ich, wie er mich aufs Bett zog.
Es war ein komisches Gefühl, ihm plötzlich so nahe zu sein.
Es war etwas völlig neues für mich.
Deshalb erschrak ich im ersten Moment wohl auch leicht, als seine Hand sich wieder unter mein Top verirrte.
Er sah mich fragend an und ich nickte nur. Aber nicht weil ich felsenfest davon überzeugt war, sondern weil ich dachte, dass ich es ihm schuldig war.
Und auch deshalb, weil mich meine Freundinnen schon die ganze Zeit bearbeiteten, es endlich zu tun.
Es war wie in einem schlechten Film. Immer wieder kamen sie zu mir, riefen mich an oder teilten es mir irgendwie anders mit, dass ich es endlich tun sollte.
Manchmal dachte ich, dass sie einen Geheimpakt geschlossen hatten. Mit vereinten Kräften gegen meine Jungfräulichkeit.
Und nun war es anscheinend so weit.
Er lag auf mir und versuchte gerade mir mein Top abzustreifen.
Seine Hände waren warm auf meiner feuchten Haut und ich genoss es von ihm berührt zu werden. Doch irgendetwas in mir sträubte sich dagegen.
Irgendetwas wollte nicht.
Es fühlte sich komisch an, als er zwischen meinen Beinen lag und seine Hand zu meinem BH Verschluss wanderte.
Zum Verzweifeln war es.
Wenn ich so weitermachte würde ich wohl auf ewig die Virgin-Queen bleiben.
Mike bemerkte es leider, dass etwas nicht stimmte.
Warum musste ich auch immer meine Gefühle wie eine Leuchtreklame auf dem Kopf tragen?„Es ist okey!“, meinte er mit einem Blick in meine Augen und nahm mich in den Arm.
„Aber …“
„Nichts aber!“, unterbrach er mich.
„Danke.“, meinte ich nach einer kurzen Pause.
Ich setzte mich auf und starrte an unser gemeinsames Foto, das ich als Poster an die Wand gehängt hatte.
Er sah darauf so ausgeglichen aus. So als hätte er alles unter Kontrolle.
Wer ihn nicht kante, hätte denken können, dass der Schein trügte, doch es war nicht so. er hatte fast immer alles unter Kontrolle.
Er wusste eigentlich immer, was abging. Was die Menschen fühlten.
Und das liebte ich so daran, mit ihm zusammen zu sein.
Ich musste mich nicht rechtfertigen.
Mich nicht erklären. Mich nicht rechtfertigen. Ich konnte ihm unbewusst mitteilen, was ich fühlte.
Und wenn ich wollte konnte ich ihm alles haarklein erzählen, ohne dass er an genervt aussah oder reagierte. Er hörte mir zu, er nahm mich ernst.
Und jetzt, da wollte ich darüber reden.
Er richtete sich ebenfalls auf und legte wieder den Arm um mich.
„Hey, was bedrückt dich denn?“, meinte er und küsste meine Wange.„Ich weiß auch nicht.“
„Sollen wir darüber reden, ich meine darüber, was gerade eben fast passiert wäre?“
„Ich meine ich … also ich … es wäre okey gewesen …“„Nein, das wäre es nicht. Wenn ich mit dir schlafe, dann will ich, dass du es auch willst. Und ehrlich gesagt verstehe ich nicht, warum du dir jetzt so einen Kopf deswegen machst.“
Ich lehnte meinen Kopf an seine Schulter und meinte nur „Keine Ahnung“, bevor mir auffiel, dass wir immer noch in den nassen Klamotten steckten und inzwischen auch schon der Bettbezug feucht war.
„Wir sollten uns wohl mal was Trockenes anziehen.“, flüsterte ich an seinem Ohr und stand auf.
Ich durchwühlte meinen Schrank nach meiner alten Jogginghose und einem Shirt.
Als ich aus den Untiefen meines Schrankes wieder auftauchte, hatte er sich schon bis auf die Boxershorts ausgezogen und stand leicht verlegen vor mir.
Und mit einem unauffälligen Schlenker meines Armes beförderte ich das Shirt wieder in den Schrank.
Er sah einfach zu gut aus als das man seinen Body unter einem Shirt verstecken sollte.Ich reichte ihm die Hose und holte mit einem weiteren Griff in meinen Schrank ein rotes Top für mich hervor.
Ich hatte die Angewohnheit nur in meinem Slip zu schlafen.
Ich machte die Schranktüre zu und drehte mich zu Mike um.
Mit einem Griff hinter meinen Rücken hatte ich meinen BH aufgehakt und ließ ihn fallen.Angesichts seines Blickes musste ich kichern und drehte mich weg.
Doch gerade als ich meine Hose aufknöpfen wollte, spürte ich seine Lippen an meinem Hals und seine Hände auf meinem Bauch. Sie wanderten nah oben zu meinen Brüsten und streichelten sie.
Ich schlang meine Arme um seinen Hals und küsste ihn.
Und als er mich nicht weiter auszog, sondern mir mein Top anzog, da wusste ich, dass ich alle Zeit der Welt hatte, wenn ich die bräuchte.
Ich wusste, dass er mich respektierte.

Wir saßen uns gegenüber auf dem Bett, ich hatte meine nasse Jeans ausgezogen und er die Jogginghose angezogen, wir sahen uns an und ich zeichnete mit dem Finger seine Muskeln nach.
Ich konnte nicht schlafen und er hatte es bemerkt.
Und auf einmal musste ich ihn einfach fragen.
„Hattest du schon mal Sex?“, platzte ich heraus.
Wir hatten bisher noch nicht darüber geredet und ich musste es einfach wissen.
Er sah mich an und lächelte schwach: „Ja.“, meinte er und fügte hinzu, „aber es war eine riesen Dummheit. Ich wünschte es wäre nicht so
gekommen.“
Er sah auf die rote Bettdecke unter uns und ich legte ihm eine Hand auf die Wange.„Hey, was hast du denn. War doch klar, dass du mit 17 auch ein Leben vor mir hattest.“
Er sah auf und umarmte mich.
„Und was ist mit dir. Hattest du schon mal einen Freund?“
„Ich werde nächsten Monat 16, und so wie ich das sehe, bin ich so jemand, den man umgangssprachlich als Spätzünder bezeichnet.“
Nun sah ich ihn leicht verlegen an und war irgendwie erleichtert als ich sah, dass er mich anlächelte.
Ich drehte mich um und legte meinen Kopf auf seinen Schoß.
Es war einfach ein schönes Gefühl zu spüren, wie seine Hand mir die Haare aus der Stirn strich und er mich ansah.
Etwas später legten wir uns hin und schliefen eng umschlungen ein.
Ein Glück war der nächste Tag ein Samstag.







Teil 1 Teil 2


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