Mein bester Freund

Autor: Aa++!!Tammy
veröffentlicht am: 14.08.2009






Doch irgendwann hielt ich es nicht mehr aus.
Ich hatte keine Ruhe bevor ich es nicht wusste.
„Du lässt mich doch nicht alleine, oder?“
(…)

Er löste sich aus meinen Armen und sah mich entgeistert an: „Traust du mir das wirklich zu?“
Er war wirklich geschockt, was man in seiner Stimme hörte, wenn man ihn kannte.
Es schien fast schon so, als wäre er ein wenig verletzt, doch genau konnte ich den Ausdruck, der in seinen Augen lag nicht identifizieren.
Ich dachte nach …
Hatte er mich jemals im Stich gelassen?
Nein, das hatte er nie.
Egal was gekommen war, er war immer an meiner Seite.
Er war da, als ich im Landschulheim der 5.ten Klasse was Falsches gegessen hatte und mir übel wurde.
Er hatte damals meine Hand gehalten, als ich mich übergeben hatte.
Er hatte mir danach den Mund abgewischt und mir ein Glas Wasser geholt.
Phillip hatte schon so viel mit mir erlebt.
Vor allem auch viele peinlichen Sachen, und er war immer an meiner Seite gewesen.Ganz egal wie es auch gekommen ist, egal wie hart es jemals war, er hat mich immer geschützt und war immer für mich da.
Meine Gedanken überschlugen sich und in meinem Kopf drehte sich alles.
Es war einfach zu viel für mich.
Diese Verzweiflung, diese Ungewissheit, über das, was mit mir war oder nicht war.Ich fragte mich, wie viel Druck ein Mensch tragen konnte, ohne darunter zu zusammen zu brechen.
Genauso fragte ich mich, wie viel ich noch aushalten würde.
Doch da spürte ich plötzlich ein warmes Gefühl in mir. Es breitete sich in mir aus, in meinem ganzen Körper.
Langsam legten sich meine Gedanken, mein Kopf wurde leicht.
Ich fühlte mich auf einmal nicht mehr verzweifelt, sondern geborgen und verstanden.
Und als ich wieder bei Sinnen war, wusste ich auch woran das leg.
Er hatte wieder die Arme um mich geschlungen.
Genau das brauchte ich jetzt.
Ich brauchte Geborgenheit und Schutz.
Er wusste es, und half mir auf diese Weise.
Er wusste, dass ich mich nicht rechtfertigen wollte und im Moment auch nicht konnte, und genauso wusste er auch die unausgesprochene Antwort auf seine Frage.
Phillip war einer der nettesten Menschen, er würde mich nicht alleine lassen, was auch immer sein mag.









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