Love and other disasters

Autor: Breeze
veröffentlicht am: 31.05.2009




Pl?tzlich schoss ihr ein verr?ckter Gedanke durch den Kopf. Es war einfach unglaublich! Sie stand hier, nachts in der K?che mit dem gro?en Bruder ihrer besten Freundin, der zwei Jahre ?lter war als sie und selbst einer ihrer besten Freunde war und das Einzige woran sie noch denken konnte war, wie sich seine Lippen wohl auf ihren anf?hlen w?rden. Sie wollte sogar unbedingt von ihm gek?sst werden. W?hrend sie Tom immer noch anstarrte, ?ffnete er leicht die Lippen und genau in dem Augenblick in dem Julie sich sicher war, dass er sich gleich zu ihr herunterbeugen w?rde um sie zu k?ssen, trat er mehrere Schritte zur?ck, so dass Julie pl?tzlich wieder frei war.
Julie, die sich noch nicht wirklich von dem Gedanken erholen konnte, dass sie Tom eben tats?chlich h?tte k?ssen wollen, ging mit wackeligen Beinen zum Schrank und nahm sich vorsichtshalber einen von den Plastikbechern heraus um nicht auch noch ein Glas vor lauter Zerstreutheit fallen zu lassen. 'Und wie geht es Isabella?', fragte Tom w?hrend er sich auf einen K?chenhocker sinken lie? und sie ?ber den Tresen beobachtete, wie sie die Wasserflasche aufschraubte und sich langsam eingoss. 'Ihr geht es schon viel besser', murmelte Julie, die sich immer noch nicht so richtig von dem eben Geschehenen erholt hatte.
Sie nahm noch einen Becher f?r Tom aus dem Schrank und goss auch ihm ungefragt Wasser in den Becher. Danach schob sie ihm den Becher hin und lie? sich auf dem gegen?berliegenden Hocker nieder, konnte sich jedoch nicht ?berwinden Tom in die Augen zu schauen. 'Gab es eigentlich einen bestimmten Grund, warum du nicht schlafen konntest? Hat es vielleicht etwas mit Libby zu tun?' Eigentlich war Libby die letzte Person ?ber die Julie gerade sprechen wollte aber sie versuchte gerade ihren seltsamen Gef?hlszustand im Zusammenhang mit Tom zu ergr?nden und war dementsprechend durcheinander.

'Nein, ich bin durch das Gewitter aufgewacht und konnte danach nicht mehr wirklich einschlafen. Allerdings hat das nichts mit Libby zu tun gehabt', erwiderte Tom leise und als Julie ihn in diesem Moment erstaunt ansah, schaute er sofort zu Boden. 'Sag mal, ich hab mich gerade wieder an unseren gemeinsamen Ausflug vor zwei Wochen erinnert. Erinnerst du dich eigentlich noch an den Nachmittag an dem wir am See waren?' fragte er nach einer kurzen Pause. 'Na klar, da war doch auch Julian mit und Is hat an dem Tag so lange in der Sonne gelegen, dass sie am Abend totalen Sonnenbrand hatte.' Julie l?chelte bei dem Gedanken an ihre Freundin und ihre krebsroten Beine. 'Sie hat so geflucht als sie sich abends bewusst geworden ist, dass Lichtschutzfaktor 10 wohl doch etwas zu wenig f?r ihre Haut war.' 'Ja genau und ich hatte das Vergn?gen zu sehen, wie sie sich bei unserem Familienabendessen auf den Stuhl gesetzt hat und gleich wieder vor Schmerzen aufgesprungen ist', schmunzelte Tom.
Daraufhin schwiegen die beiden wieder und jeder nippte an seine Wasser. Julie, die etwas eher fertig war stand auf und r?umte ihren Becher in den Geschirrsp?ler. In dem Moment wo sie sich umdrehte prallte sie gegen Tom.

'Oh Entschuldigung, ich hab gar nicht mitbekommen, dass du genau hinter mir standest', stammelte sie und w?hrend sie aus dem Augenwinkel sah, dass er vorsichtig den Becher auf die K?chenanrichte stellte, wurde ihr klar, dass die sie sich in der selbe Situation befand, wie schon vor knapp 10 Minuten. 'Wie oft hab ich dir schon gesagt, dass du dein Geschirr nicht unbedingt in den Geschirrsp?ler r?umen musst. Du bist schon immer viel zu ordentlich gewesen', fl?sterte Tom und ganz pl?tzlich sp?rte sie wie seine Lippen federleicht die ihren ber?hrten. Er knabberte leicht an ihren Lippen und als sich ihre Lippen ein St?ck ?ffneten, glitt seine Zunge in ihren Mund. Julie f?hlte sich als ob jemand ihr den Boden unter den F??en wegziehen w?rde. Sie genoss den s??lichen Geschmack seiner Lippen und erwiderte seine z?rtlichen Zuneigungen. Tom legte seine Arme um ihre H?fte und fuhr mit einer Hand ihren R?cken entlang w?hrend Julie ihm durch die Haare fuhr. Der Kuss schien ewig zu dauern und wurde immer leidenschaftlicher. Ganz abrupt l?ste sich Tom aus der Umarmung und beendete den Kuss genau so unerwartet, wie er begonnen hatte. Julie taumelte nach vorne und hatte Schwierigkeiten ihr Gleichgewicht wieder zu finden. 'Es tut mir leid, Jules', sagte Tom und verlie? hastig die K?che ehe Julie noch irgendetwas sagen konnte. Julie war immer noch v?llig sprachlos und betastete ihre Lippen, um sich davon zu ?berzeugen, dass sie das eben nicht nur getr?umt hatte.







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