Felix (Wer ist denn nun der richtige für's erste Mal?)

Autor: Aa++!!Tammy
veröffentlicht am: 13.06.2009




Als ich ihm nun in die Augen sah, da wusste ich, dass er die Wahrheit sagte. Zwar hatte ich keine Ahnung warum und woher, aber ich wusste es, und das war das wichtigste.
“Ich glaube wir sollten lieber gehen, bevor die auftauchen, denen das alles hier gehört.”, meinte ich versöhnlich.
“Keine Angst, die sind schon hier.”
Ich sah mich verwundert um, bis ich begriff, dass er das alles hier geplant hatte. Deshalb hatte er heute Mittag so auf den See geschaut.
“Du meinst, du hast das alles für mich gemacht?”
“Ja, das hab ich.”, meinte er und seufzte leise.
Ich sah ihn an und wusste nicht was ich davon halten sollte.
“Aber warum?”, fragte ich leise und verwirrt.
“Warum?“, wiederholte er und legte den Kopf in den Nacken, “nur darum, weil … weil ich … dich liebe!”
Ich sah ihn an, suchte nach den richtigen Worten um das auszudrücken, was in mir vorging. Doch die Wörter blieben mir im Hals stecken bis ich schließlich tonlos meinte: “Ich liebe dich auch!”
Leise, aber sehr wahr, ängstlich und glücklich zugleich.
„Lali, soll ich dich nach Hause bringen?“
Ich schüttelte den Kopf: „Nein, wenn du nichts dagegen hast, würde ich heute Nacht gerne hier bleiben.“
Er sah mich leicht verwundert an, nickte dann aber und holte aus einer Ecke, die kleine Schmuckschatulle und öffnete sie mir zugewandt.
Nachdem ich runde Kulleraugen bekam, legte er mir eine Traumhaft schöne Kette um.
Kein simples Herz, nein, sondern ein kleiner Schriftzug.
L+F . 4-ever
Eingraviert auf einem geflügelten Herzen aus Silber.
Es war fast schon ein künstlerisches Meisterwerk, wie dieser Anhänger verarbeitet war.
„Die hab ich selbst gemacht, meine Ex hat mir das Silber besorgt und mir gezeigt wie man es bearbeitet. Sie hat sich die ganze Zeit so komisch verhalten, aber ich hab mir nichts dabei gedacht, bis sie mich geküsst hat. Bitte glaub mir, ich wollte das nicht. Ich will nur dich.“
Ich nickte langsam: “ Danke, die ist wirklich wunderschön.“
Ich legte eine Hand auf den Anhänger und mit der anderen zog ich ihn zu mir heran, küsste ihn und fuhr ihm durch die ohnehin zerzausten Haare.
Es war zwar noch nicht spät, aber er meinte, dass wir uns hinlegen sollten und richtete ein gemütliches Bett her.Ich fragte mich die ganze Zeit, was wohl als nächstes passieren würde, doch sobald wir unter der wichen, warmen Decke eng aneinander gekuschelt lagen, schlang er nur einen Arm um meine Taille.
Was ich davon halten sollte wusste ich nicht, denn ich hatte keine Ahnung, warum er einfach nur da lag, wenn er doch für diese Nacht so große Pläne gehabt hatte.
Dann wurde es mir bewusst, dass er das alles nur mir zu liebe tat. Er stellte sich und seine Wünsche zurück, weil er dachte, dass es einfach zu viel für mich wäre.
Doch was wollte ich?
Ich wusste nur, dass ich nicht mit der jetzigen Situation zufrieden war, denn ich wollte ihn küssen und von ihm berührt werden. Und ich fühlte mich bei ihm auch so sicher, dass ich wusste, dass selbst, wenn ich angefangen hätte, ich jeder Zeit wieder aufhören könnte und es für ihn okey wäre.
Nachdem ich mich vergewissert hatte, dass er noch nicht schlief , nahm ich seine Hand und hob sie von mir um mich besser umdrehen zu können, was er offenbar missdeutete und meinte: „Hab ich was falsch gemacht?“
Er richtete sich auf und sah mich, nachdem ich mich ebenfalls gesetzt hatte, verunsichert an.
Aber ich antwortete ihm nicht, sondern küsste ihn.
Jedoch tat er außer mich zu küssen nichts. Seine Hände lagen ruhig auf meinem Rücken und rührten sich nicht um einen Millimeter.
„Felix, was ist denn los?“
„Wie meinst du das?“
„Naja, ich dachte, du hast das alles gemacht, um mit mir allein zu sein.“
„Ich dachte, dass du … naja … dass du nachdem was heute passiert ist … ach ich weiß auch nicht!“
„Wie wärs, wenn du einfach machst und nicht drüber nach denkst? Dann kannst du gar nicht so viel falsch machen …“







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