Felix (Wer ist denn nun der richtige für's erste Mal?)

Autor: Aa++!!Tammy
veröffentlicht am: 07.06.2009




“Warum das denn? Du hast doch wohl schon mal ne halbnackte Frau gesehen.”
“Weißt du, es ist nur, naja, nach der Sache mit Tim. Ich meine, ich könnte es verstehen.”“Du bist süß, dass du dich um mich sorgst, aber 1. Du bist nicht Tim, sondern Felix und 2. Früher oder später siehst du mich eh. Also keine Angst, ich hab damit kein Problem.”
Mit diesen Worten zog ich mir mein Shirt und meine Hose aus und stand nun halbnackt und mit erwartungsvoller Miene vor ihm.
Seine Augen weiteten sich schlagartig und scannten mich regelrecht ab. Allerdings nicht so not geil, wie es Tim immer gemacht hatte. In seinem Blick lag viel mehr Zärtlichkeit und Respekt, so dass ich mich richtig geschmeichelt fühlte.
“Komm schon.”, meinte ich nach kurzer Zeit.
Ich sah ihm nur all zu gerne zu, wie er sich unter meinem Blick langsam auszog und konnte sogar darüber lächeln, als ich sah, dass er einen Ständer hatte. Das schien ihm so furchtbar peinlich zu sein, denn er lief knallrot an.
“Was hast du denn? Ist doch ein tolles Kompliment.”, sagte ich neckisch und streckte meinen Arm mit den Klamotten zu ihm aus. Doch anstatt die Sachen zu nehmen, nahm er meine Hand und zog mich zu sich.“Und was hältst du davon?”, fragte er mich, bevor er mich küsste und seine Arme um mich schlang.
Ich drückte mich ganz fest an ihn und konnte meine Finger nicht mehr von ihm lassen. Doch er traute sich anscheinend nicht wirklich, also öffnete ich den Verschluss meines immer noch nassen BHs und ließ ihn fallen.Felix schien sichtlich überrascht über meine Reaktion und sah mich fragend an.
Ich musste nichts sagen, denn er verstand und küsste mich. Wortlos hob er mich hoch und trug mich zum Bett. Er fuhr mit den Händen über meine Brüste und presste sich an mich.
Doch plötzlich hörte ich ein Geräusch. Ich schob ihn so schnell wie möglich von mir runter, woraufhin er mich nur verdutzt ansah.
“Hör zu Lali, wir müssen nicht, wenn du nicht willst.”
“Scheiße!”, flüsterte ich langsam und tonlos und schob einen immer noch leicht verwunderten Felix in meinen Kleiderschrank und schmiss die Tür in dem Moment zu, als meine Mutter mit einem Wäschekorb ins Zimmer kam.
So schnell ich konnte langte ich nach meinem Shirt und zog es mir über.
“Äh, ich hab hier frische Wäsche für dich. Ich räum sie dir schnell in den Kleiderschrank, okey?”“Nein!”, schrie ich schlagartig laut aus.
“Was?”
“Äh, ich meine, nein, das mach ich dann schon selber. Ist schon gut.”, mit diesen Worten nahm ich ihr den Wäschekorb aus der Hand und bugsierte sie aus dem Zimmer.
Nachdem die Schritte sich wieder entfernt hatten holte ich Felix wieder aus dem Kleiderschrank und lehnte mich gegen seine schwer atmende Brust.
“Das war knapp Lali.”
“Oh ja. Und wie knapp. Aber das holen wir bald nach. Versprochen?”
“Klar, ich freu mich jetzt schon.”
Immer wieder geschüttelt von Lachanfällen über diese Situation zogen wir uns langsam an und verabschiedeten uns mit einem langen Kuss.
Danach lag ich noch Stundenlang auf meinem Bett und konnte auch nachts nur schwer schlafen, weil ich mir immer wieder diese paar irren Minuten vorstellen musste. Es war so perfekt gewesen.
Am nächsten Morgen wachte ich so voller Vorfreude auf Felix auf, dass ich blind in meinen Kleiderschrank langte, noch nicht mal was frühstückte und sofort zu ihm rüber lief. Er kam gerade aus dem Haus, als ich ihn mit einem stürmischen Kuss begrüßte.
“Was ist denn in dich gefahren?”
“Ich freu mich nur schon so, dass übermorgen die Ferien anfangen. Dann haben wir ganz viel Zeit für uns.”
“Hast du denn Gestern nicht zugehört? Wir haben schon ab Morgen Ferien und heute nur drei Stunden.”
“Das ist cool. Ich hab es gestern absolut nicht mitbekommen. Ich konnte nicht mehr aufhören an dich zu denken. Da hab ich alles andere ausgeblendet.”
“Danke, das fasse ich jetzt als Kompliment auf. Aber jetzt lass uns die paar Stunden so schnell wie möglich hinter uns bringen. Denn danach haben wir endlich Zeit für uns.”
Und tatsächlich gingen die paar wenigen Stunden schnell herum und wir schlenderten Hand in Hand zu mir nach Hause. Doch das Schicksal wischte uns schon wieder eins aus. Gerade als ich anfing ihn zu küssen und ihm sein Shirt ausgezogen hatte, klopfte es an meine Tür. Wir erstarrten für einen Moment zu Eis und im nächsten versuchte er sich unter mein Bett zu quetschen. Er schaffte es gerade noch, als die Tür auch schon aufflog und meine Mutter mit einer Todesmiene vor mir stand.
“Was ist denn los?”, fragte ich mit gespielter Unschuld.
“Das wollte ich gerade dich fragen.”
“Was is‘?”, fragte ich irritiert.
“Jetzt komm. Veralbere mich nicht. Felix komm raus!”
Das war ein Schock und dann sah sie mich auch noch so an. Mir schien als würde sie jede meiner Zellen auf ihre Jungfräulichkeit prüfen. Aber woher wusste sie das? Ich hatte keine Ahnung was jetzt kommen würde, aber mir schwante nichts Gutes.
Als Felix es unter meinem Bett hervor geschafft hatte stellte er sich neben mich und legte einen Arm um mich. Das konterte sie, in dem sie ihn misstrauisch musterte.
“Ich glaube es ist besser du gehst jetzt.”, meinte sie in einem komischen Tonfall, der zwischen geschockt und wütend hin und her schwankte. Daraufhin zog er sich sein Shirt über und ging nachdem er sich mit einem kurzen Kuss verabschiedet hatte wieder nach Hause.
Dann dirigierte sie mich auf meinen Stuhl und fing an zu reden.
“Warum hast du mir nicht Bescheid gesagt, dass du mit Felix hier bist?”
“Wir haben doch gar nichts gemacht.”, meinte ich trotzig.
“Ja klar, und was war das gerade eben?”, herrschte sie mich an.
“Musst du immer über mein Leben bestimmen. Ich bin 16 und langsam mal alt genug um selbst über mich zu bestimmen. In manchen Ländern heiraten die Mädchen sogar schon mit 12!”
“Ich mach mir doch einfach nur Sorgen um dich. Was wenn er dich nur ausnutzt? Kannst du mich denn nicht verstehen?”
“Schon, aber es ist Felix und nicht Tim! Er würde mich nie ausnutzen.”
“Vielleicht hast du recht, das würde er vermutlich nicht. Aber das bringt mich zum nächsten Punkt. Was ist eigentlich mit Tim und diesem anderen Jungen?”
Sie ließ einfach nicht locker bis ich ihr die ganze Geschichte erzählt hatte, abgesehen von dem Abenteuer, als sie das letzte mal in meinem Zimmer war.
Danach sah sie aber ziemlich geschockt aus und verfiel in eine Beschimpfungsorgie über Tim und bemitleidete mich. Allerdings konnte sie nicht verstehen wie ich mich jetzt schon wieder neu verlieben konnte.
So kam es, dass ich ihr lang und breit erklären musste, dass ich schon länger das Gefühl hatte, dass da mehr zwischen Felix und mir war und, dass alles okey sei. Doch es half alles nichts. Sie ließ mich nicht allein und überschüttete mich mit immer mehr Mitleid und Warnung vor den Absichten mancher Jungs. Irgendwann legte ich mich auf mein Bett und wendete den Kopf von ihr ab, dann konnte ich wenigstens unbeobachtet mit den Augen rollen.
Doch in den folgenden paar Tagen ließ sie mich nicht aus den Augen. Ich hatte es längst aufgegeben mit Felix allein zu sein, denn unsere Mütter hatten sich anscheinend abgesprochen und sobald eine mit ihren mütterlichen Peilsendern auch nur den Hauch eines Verdachtes hatte, das einer von uns nicht allein auf seinem Zimmer war, kamen sie auch schon alle 5 Minuten rein und fragten uns, ob wir einen Tee wollten, brachten uns Schnittchen oder verwickelten uns in ein ätzendes Gespräch über die Schule. Nach drei Anläufen hatten wir also echt genug davon mit unseren Müttern über unsere Hausaufgaben zu quatschen.
Es war richtig frustrierend, doch was sollten wir machen. Wir mussten uns was einfallen lassen, also hielten wir am See einen Kriegsrat.
“Es muss doch zu schaffen sein, dass sie es nicht mitkriegen.”, meinte er etwas trübsinnig.“Wir bräuchten einen Zimmerschlüssel oder gleich ‘nen Löwenkäfig!”
“Da hast recht. Das einzige Problem ist halt, dass ich meinen Zimmerschlüssel nicht mehr find und ein Löwenkäfig zu teuer ist.”
“Stell dir mal vor, meine Mutter hat ihn einfach von meiner Tür abgezogen und gemeint, dass ihr das nicht recht sei, wenn ich ihn behielte. Die hat echt ‘nen Knall. Das kann die doch nicht machen!”Felix ließ seinen Blick über den weiten See gleiten und dann blieb er an der kleinen schwimmenden Plattform auf dem See, meinem Lieblingsplatz, kleben:” Weißt du, ich hab da ne Idee. Ich hol dich heute Abend um acht ab, okey?”
“Jetzt bin ich aber gespannt. Was hast du denn vor?”
“Das erfährst du noch früh genug. Sei nicht so neugierig.”
“Okey aber sag mir wenigstens was ich anziehen soll!”
“Ich glaube nicht, dass du so viele Klamotten brauchst. Mehr sage ich nicht.”







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