Wer ist denn nun der richtige für's erste Mal? (Vorgeschichte)

Autor: Aa++!!Tammy
veröffentlicht am: 17.05.2009




Es fühlte sich in diesem Moment einfach falsch an. Ich wusste genau, dass das eben das typische Problem von Frauen war und dachte, dass mir es nie so gehen würde, doch es war nun mal so.
Aber er entwand sich nur meinem Griff und machte da weiter wo er aufgehört hatte.„Bitte Tim, lass das!“, flehte ich schon fast.
Doch er machte immer weiter. Also packte ich ein zweites Mal seine Hände, aber nun etwas fester.
„Ich habe gesagt du sollst das lassen!“, meinte ich jetzt etwas forscher.„Komm schon, du willst es doch auch.“
Er zerrte mir regelrecht den Pulli vom Leib und zerriss mein Top. Ich wehrte mich, indem ich kratzte und ihn sogar ins Handgelenk biss, aber alles half nichts. Ich war ihm gnadenlos ausgeliefert.
Nun griff er nach mir, drängte mich an die Wand und versuchte mich zu küssen. Ich wollte das aber nicht, also wehrte ich mich mit meinen Händen und wollte ihn von mir weg schieben.
Also packte er meine Handgelenke und drückte sie so an die Wand, dass ich mich nicht mehr wehren konnte.
Das war nicht der Tim der immer so lieb gewesen war und der es immer akzeptiert hatte wenn ich mal nicht mit ihm kuscheln wollte. Ich dachte es wäre besser die Sache einfach über sich ergehen zu lassen als eine Szene zu machen. Aber ich konnte es nicht. Mein erstes Mal sollte schön werden und garantiert nicht so wie es hier im Moment ablief.

Doch als er mich aufs Bett verfrachtete und meine Jeans aufknöpfte, konnte ich nicht mehr.„Bitte Tim!“, flehte ich.
Jedoch er reagierte gar nicht, also biss ich ihm kurz entschlossen in die Lippe, was er mit Erstaunen wahr nahm.
So schnell ich konnte zog ich meinen Pulli wieder an, aber das zerrissene Top ließ ich liegen. Ich stürmte los, doch als ich schon fast an der Tür war um zu gehen, spürte ich wie sich zwei Hände in meine Oberarme bohrten, dass es schon wehtat und mich umdrehten.
Ich hatte in diesem Moment so furchtbare Angst, dass ich wie gelähmt war. Und dann demütigte er mich so dermaßen indem er sagte: „Jetzt hör mir mal zu. Ich habe lange genug darauf gewartet. Und wenn du nicht willst. Fein. Andere Mütter haben auch schöne Töchter und die würden mich vielleicht auch mal ran lassen!“
Als er das sagte konnte ich es nicht fassen. Er hatte mich die ganze Zeit nur benutzt. Ich schlug auf ihn ein. So fest ich konnte. Ich wollte, dass er genauso litt wie ich im Moment.„Wie kannst du nur. Ich bin doch kein Gegenstand der dir zur Verfügung zu stehen hat. Ob ich mit dir schlafe oder nicht ist immer noch meine Entscheidung! Uns wenn die anderen Mädchen wissen würden wie widerlich du bist würden sie dich nicht mal mit der Kneifzange anfassen. Du bist so ein Arsch!'
Und dann nahm ich die Kette, schmiss sie ihm vor die Füße, stürmte aus dem Zimmer und knallte die Türe so fest zu, dass die Wände wackelten und ihm bestimmt ein paar der unzähligen Bilder mit sich selbst als Motiv herunterfielen. Er war ja so ein Egoist, so ein Depp und dann war er auch noch so selbstverliebt. Zum kotzen! Ich stürmte so schnell wie möglich die Treppe runter und als wäre ich nicht schon genug gestraft rutschte ich auch noch aus und fiel das untere Ende der Treppe runter. Nachdem ich einen spitzen Schrei von mir gegeben hatte wollte ich nur noch weg. Das schlimmste was passieren könnte wäre, dass Verena, seine Mutter, hier auftauchen könnte. Nicht, dass ich sie nicht leiden könnte. Ich mochte sie sehr und kannte sie auch schon bevor ich Tim kennen gelernt hatte. Aber genau das war in dem Moment das schlimme. Allein bei dem Gedanken, dass sie mich fragen würde was los sei und ich ihr das mit Tim ins Gesicht sagen musste war der blanke Horror. Und dann war da auch noch das Problem, das ich nicht lügen konnte.
Ich stand trotz der höllischen Schmerzen auf und rannte zur Haustür. Als ich sie zu machen wollte sah ich noch wie Tim oben am Treppenabsatz erschien und hörte wie Verena mir nach rief was denn los sein.
Doch ich konnte ihr einfach nicht antworten, tat so als hätte ich nicht gehört und verschwand.Ich wollte nur noch weg. Wollte nur noch vergessen. Alles. Wie er mich gedemütigt hatte. Wie er mich benutzen wollte. Nur noch weg. Ich rannte die Straßen entlang ohne überhaupt zu wissen wo ich war und ohne auf den stechenden Schmerz in meinem Knöchel zu achten, der immer unerträglicher wurde. Ich spürte wie mir Tränen die Wangen runter liefen und ich auf einmal von etwas erfasst wurde. Ich schrie vor Schmerz laut auf und das letzte was ich noch bemerkte war, dass mir Blut aus der Nase tropfte bevor es schwarz um mich wurde.







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