In love again

Autor: Allegra
veröffentlicht am: 05.07.2009




Kapitel 12

Natalie lie? von Jack los und entfernte sich einige Schritte von ihm.
-Jetzt verstehe ich warum du nicht mit mir reden wolltest, du hast jetzt einen neuen Stecher. - meinte Paul und betrat das Haus. Er l?chelte einseitig, doch in seinen Augen konnte Natalie eine Wut sehen, die ihr Angst einjagte. Paul musterte Jack von Fu? bis Kopf.
-Hallo Paul. - sagte Jack nur ganz ruhig und baute sich vor Paul auf.
-Lange nicht gesehen. - sagte Paul nur dazu.
-Ja, so ist es. - entgegnete Jack. Die Luft war so dick, dass Natalie kaum Luft bekam. Ihr Gehirn versuchte eine vern?nftige L?sung zu finden, doch sie war zu aufgeregt, um ?berhaupt denken zu k?nnen.
-Verschwinde aus meinem Haus. - Drew erschien in der T?r und schaute sehr w?tend Paul an. Paul drehte sich zu Drew um und hob die H?nde in eine abwehrende Haltung.
-Schon gut Meister Proper. - sagte Paul nur dazu. - Ich wollte nur eine Frau sehen und meinem Sohn zum Geburtstag gratulieren. - meinte Paul.
-Ich denke nicht, dass deine Frau ?berhaupt die Lust hat um dich zu sehen, nachdem was du ihr angetan hast. - mischte sich Sarah an. Ihre Augen brannten, wie die einer L?win, die ihr Kind in Gefahr wusste.
-Paul geh bitte. - sagte Natalie nur dazu.
-Lass mich wenigstens Nicky gratulieren. - bat er und schaute Natalie traurig an. Sie konnte nicht anders und nickte nur.
-Aber Naty. - schrieen Drew und Sarah im Chor. Fassungslosigkeit machte sich auf ihren Gesichtern breit. Jack schwieg, lie? Paul aber nicht aus den Augen.
-Er ist sein Vater. - brachte Natalie als Argument und lie? ihre Augen auf den Boden sinken.Paul verlie? das Haus und sie k?nnte h?ren, wie Nicky sich ?ber den Besuch seines Vaters freute.
Auch sie folgte ihm in den Garten. Sie blieb auf der Treppe stehen und beobachtete Nicky und Paul. Paul nahm seinen Sohn auf den Arm und Nicky stellte ihn allen seinen Freunden vor.-Er hat es trotzdem nicht verdient. - riss Drew sie aus ihren Gedanken und schnellte zum Grill, wo bereits einpaar W?rstchen verkohlten. Sarah war ihr nur einen Blick zu, den Natalie nicht deuten konnte und setzte ein L?cheln auf, als sie zu den G?sten zur?ckkehrte.-Vater und Sohn. - Jack stellte sich zu ihr. - Du hast mit mir zwar noch nie dar?ber gesprochen, warum du Paul verlassen hast, aber nach dem Verhalten von Drew und Sarah zu urteilen, hat er dich nicht sehr gut behandelt. - stellte er fest und sein Blick ruhte immer noch auf Paul und Nicky.
-Jack, ich will nicht dar?ber sprechen. - ermahnte sie ihn nur.
-Vielleicht sp?ter. - sagte er blo? dazu.
-Nein, nicht jetzt und auch nicht sp?ter. - sagte sie gereizt und lief die Treppe runter. - Es geht dich gar nichts an. Es ist meine Sache und du sollst dich daraushalten. - meinte sie nur zu ihm und lief zur?ck zu den G?sten. Sie drehte sich nicht noch einmal zu Jack um, aber sie wusste, dass ihre Worte ihn sehr verletzt haben. Sie war es einfach nur leid, dass andere Leute besser wusste, was f?r sie gut war, als sie selbst. Drew und Sarah gaben ihr st?ndig Ratschl?ge und jetzt mischte sich auch noch Jack ein. Natalie war genervt. Endlich wollte sie selbst f?r sich entscheiden, sie war doch keine sieben Jahre alt mehr.
Sie verband Jack vorerst aus ihren Gedanken und k?mmerte sich um die G?ste. An diesem Tag war Paul ganz aufmerksam und spielte mit Nicky, wie er es zuvor noch nicht gemacht hatte. Sicherlich wusste Natalie, dass er ihr damit imponieren wollte und ihr Herz freute sich Vater und Sohn so zusammen zu sehen.

Nach und nach gingen die G?ste und auch Paul verabschiedete sich und versprach Nicky ganz fest, ihn bald wieder zu besuchen.
-Das war eine tolle Party. - meinte Nicky als Natalie ihn ins Bett brachte. - Ich hoffe, Onkel Jack kommt morgen ganz fr?h vorbei. - sagte er und drehte sich auf die Seite. - Er hat mir doch versprochen, mir Fahrradfahren beizubringen. - f?gte er hinzu und schloss seine Augen.-Gute Nacht. - w?nschte ihm Natalie und gab ihm einen Kuss auf die Wange. Sie deckte ihn zu und verlie? das Zimmer.
Jetzt kamen ihren Gedanken zu Jack zur?ck. Nach ihrem Gespr?ch auf der Veranda hatte sie ihn auf der Party nicht mehr gesehen. Ihre Worte haben ihn wohl mehr verletzt, als sie angenommen hatte. Sie bereute das Gesagte, doch konnte es nicht mehr r?ckg?ngig machen.Drew und Sarah r?umten gerade den Garten auf und sie stie? zu ihnen, um zu helfen.-Jack war ja so pl?tzlich verschwunden. - meinte Sarah als sie gemeinsam eine Sitzbank in den Hintergarten trugen.
-Ich wei? auch nicht. - sagte Natalie blo? dazu. Mehr fragte Sarah auch nicht, aber Natalie wusste, dass Sarah das Thema nicht einfach so vergessen w?rde.
Da behielt sie auch Recht. Als Drew Julie ins Bett brachte und ihr eine Gute-Nacht-Geschichte vorlas. Machten es sich Sarah und Natalie auf der Couch mit einer Tasse Kaffee bequem. Natalie ?berlie? sich erneut ihren Gedanken, wie sie es in letzter Zeit sehr oft tat.-Nicky hat sich sichtlich ?ber Pauls Besuch gefreut. - sagte Sarah und riss sie in die Realit?t zur?ck.
-Ja. - sagte Natalie blo? knapp dazu.
-Was ist denn los mit dir? - fragte Sarah und schaute Natalie fragend an.
-Nichts, was soll denn sein? - entgegnete Natalie mit einer Gegenfrage, doch Sarah lie? nicht so schnell locker. Sie war bereits seit mehreren Jahren befreundet und jeder
Stimmungsunterschied fiel Sarah sofort auf.
-Ich bin nicht blind. - lie? Sarah sie wissen. - Was ist zwischen dir und Jack vorgefallen? - fragte sie.
-Wir hatten eine Meinungsverschiedenheit. - sagte Natalie nur dazu.
-Und deswegen ist er einfach abgehauen und hat sich nicht mal verabschiedet? - Sarahs Augenbrauen stiegen in die H?he.
-Ja. - war Natalies Antwort, die Sarah blo? mit einem grimmigen Gesichtsausdruck begr??te. - Ich habe ihm gesagt, dass er sich nicht in mein Leben einmischen soll. - gab Natalie endlich zu.
-Das hast du nicht? - Sarah wirkte entsetzt.
-Er hat mich gefragt, warum ich mich von Paul getrennt habe und ich habe ihm gesagt, dass es ihn ?berhaupt nichts angeht. - sagte Natalie dazu und nahm einen Schlug von ihrem Kaffee, der aber bereits kalt war. Sie verzog eine Mine.
-Warum machst du so etwas? - meinte Sarah nur vorwurfsvoll.
-Es ist mein Leben. - meinte Natalie gereizt dazu.
-Noch gestern sagtest du zu mir, dass du Jack liebst und heute st??t du ihn weg. - sagte Sarah. - Es ist alles Friede, Freude, Eierkuchen und dann kommt Paul und du behandelst Jack wie einen Fremden. - warf sie ihrer Freundin zu. Natalie schwieg, denn dazu konnte sie nichts sagen. - Glaubst du nicht, dass Jack ein Anrecht dazu hat zu erfahren, warum ihr euch getrennt habt und warum du ein Misstrauen den M?nnern gegen?ber entwickelt hast. - gab Sarah zu bedenken. - Natalie, du st??t den Falschen weg. Paul soll es sein, der deinen Frust und deine Wut abbekommen sollte und nicht Jack. - sagte sie dazu und erhob sich. - Gute Nacht. - sagte Sarah und ging, ohne auf Natalies Antwort zu h?ren.
Natalie blieb alleine in dem von einer unheimlichen Ruhe umh?llten Wohnzimmer und dachte ?ber Sarahs Worte nach. Nat?rlich hatte sie Recht und Natalie war nur auf Paul so w?tend, was der arme Jack dann abbekommen hatte. Sie wollte sich bei Jack entschuldigen, doch bevor sie es tun konnte, musste sie mit Paul abschlie?en und mit ihrer Vergangenheit.

Zwei Wochen sp?ter hatte sie es immer noch nicht getan. Jack kam Nicky besuchen, doch zu ihr war er au?erordentlich k?hl und beachtete sie kaum. Es machte sie sehr traurig, doch das musste sie sich selbst zuschreiben.
Vor f?nf Jahren w?re es ihr so leicht gefallen, sich zu entschuldigen und eine neue Beziehung einzugehen. Doch diese f?nf Jahre hatten sie ver?ndert. Sie war ?ngstlich und zur?ckhaltend. Es gab die selbstbewusste Natalie, die sich f?r misshandelte Frauen einsetzten wollte, nicht mehr. Sie war nur ein Schatten ihres Selbst geworden.

Wie schon ?fter sa? sie auf der Treppe und dachte ?ber ihr verpfuschtes Leben nach. Sie h?tte so vieles besser machen k?nnen. Schon angefangen mit der Hochzeit. H?tte sie damals auf Sarah oder auf ihr eigenes Herz geh?rt, w?re sie jetzt sicherlich mit Jack verheiratet. Sie seufzte traurig und schaute in den d?mmernden Himmel. Sie w?re jetzt eine Staatsanw?ltin und vollkommen gl?cklich. Tr?nen rannten ?ber ihr Gesicht.
-Was hast du denn? - Drew setzte sich zu ihr. Schnell wusch sie die Tr?nen weg.
-Ich wei? einfach nicht, wie es weitergehen soll. - gab sie zu. - Ich dachte, dass wenn ich von Paul wegkomme, sich mein Leben ver?ndern w?rde, doch jetzt steht es still. Es geht wieder vorw?rts noch zur?ck. - sagte sie. Drew schwieg. - Was soll ich machen? Wie soll ich mein Leben antreiben? - fragte sie.
-Es ist doch so einfach. - meinte Drew dazu und Natalie warf ihm einen fragenden Blick zu. - Du glaubst wohl nicht, dass Jack dir einfach so ?ber den Weg gelaufen ist. Es war Schicksal. Ihr h?ttet schon vor 6 Jahren zusammen sein sollen. - sagte er dazu und Natalie musste l?cheln. - Geht zu ihm. Schalte mal deinen Verstand ab und h?r auf dein Herz. - meinte Drew und erhob sich. - Du bist ein Kopfmensch. St?ndig machst du dir ?ber andere Gedanken, was ist mit dir? Du hast es verdienst gl?cklich zu sein, wie auch jeder andere. Wir passen heute Nacht auf Nicky auf. - sagte er und ging zur?ck ins Haus.
Wie immer brauchte Natalie einen Ruck von jemandem um eine Entscheidung zu treffen.

Sie lief los. Die kalte Luft brannte in ihren Lungen und der Wind peitschte ihr ins Gesicht. Als sie vor Jacks Haus stehen blieb, schnappte sie nach Luft.
Im Wohnzimmer sah sie noch Licht brennen. Sie lief den schmalen Weg zur Haust?r entlang und klingelte an der T?r.
Jack ?ffnete ihr die T?r und schaute sie fragend an.
-Ich liebe dich. - gestand sie ihm und warf sich an seinen Hals. - Ich liebe dich. - wiederholte sie und k?sste ihn auf den Mund. Endlich war es ausgesprochen. Sie lie? von ihm los und schaute in seine blauen Augen, wie vor 6 Jahren in der Kirche. Sie l?chelte gl?cklich.-Ich liebe dich auch. - sagte er und sie lachte, weil sie so gl?cklich war.
Jack zog sie ins Haus und lie? die T?r ins Schloss fallen.

Fortsetzung folgt ...







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