Im Schatten der Feindschaft

Autor: chanti95
veröffentlicht am: 04.03.2009




Kapitel 7

Strafe muss sein

Was??? Ryan ist ein Vampir??'
'Jaha!!'
Tina war fassungslos. Wie ihre Freundin Roxy war auch sie ein Werwolf und hasste ebenfalls Vampire. Jetzt flackerten ihre Augen in einem bedrohlichen Violett, während sie immernoch die etwa 8 cm grosse Wunde abklebte.
'Dieses verfluchte.... Argh!! Wie konnte ich den süss finden, einen VAMPIR!!!! Roxy, wieso hast du MICH nicht gerufen?!'
'Weil du nicht in meinem Rudel bist.'
'Könnte ich in dein Rudel?'
'Naja, ich denke schon. Aber bitte, lass uns das morgen regeln.'
'Warte, du bist noch nicht fertig.'
Gerade klebte Tina das letzte Stück offene Haut zu.
'Fertig?'
'Kannst gehen.'
Zusammen gingen die beiden die Treppe hinauf und sagten sich gute Nacht. Tina verschwand in ihrem Zimmer, ebenfalls Roxy.
In ihrem Zimmer ging sie in das kleine Bad und betrachtete die verklebte Wunde in dem Spiegel. Sie seufzte. Wieso hatte er ihr das nur angetan?! Wieso?! Wieso hatte er ihren Vater getötet?! Sie ging zum Schreibtisch und nahm ihren Laptop. Dann setzte sie sich auf ihr Doppelbett und loggte sich ein. Ryan war nicht online. Erschöpft von dem Kampf, von der Wunde, von den Ereignissen, sackte sie zusammen und schlief ein...

'Ryan, du darfst sie nicht wieder sehen!!'
'Ajiard, du musst mir glauben, ich WUSSTE nicht, ich habe es nicht einmal geahnt, dass sie ein Werwolf ist!!!'
'Trotzdem, Strafe muss sein.'
Bedrohlich schlich Ajiard um Ryan im Keller der Villa, dem Sitz der Vampire. Ryan folgte ihr mit seinen Blicken.
'Ryan. Du weißt, ich bin deine Cousine. ICH kann dich nicht bestrafen. Daher wird es Trioan machen.'
'Weshalb gerade er?'
'Weil er der Obervampir ist. Und weil der Werwolf, mit dem du kommuniziert hast, immer noch lebt. Daher gibt es eine härtere Strafe. Du wirst sie noch heute Nacht bekommen. Und morgen wirst du in dein Leben gehen, als ob nichts gewesen wäre. Hast du verstanden?!'Das war nicht wirklich eine Frage, sondern eher ein Befehl. Ryan hatte einwenig Angst. Trioan war der Obervampir, und berüchtigt für seine harten Strafen. Wer nicht von ihm bestraft wurde oder wer nicht seine angeordnete Strafe bekommen musste, der konnte sich glücklich schätzen. Ajiard spürte wie alle anderen Vampire Angst. Daher auch die von Ryan.'Ryan, ich werde versuchen, ein gutes Wort bei ihm einzulegen. Ich kann dir absolut nichts versprechen. Aber ich werde es versuchen. Wenigstens das kann ich dir versprechen.'Ryan wusste, dass bei Trioan nichts half. Er musste sich selber irgendwie retten. Denn meistens erlitten die bestraften Vampire extreme Qualen oder starben sogar.

Plötzlich schreckte sie auf. Ihr Handy klingelte. stand auf dem Display. Ihr viel es wieder ein, dass sie ja mal die Nummern getauscht hatten. Aber weshalb rief er sie an?'Hallo?', meldete sie sich. Ryan's flüsternde Stimme meldete sich zu Wort.
'Roxy?? Hör mal, ich weiss, dass wir uns hassen, oder wenigstens hassen sollten, aber ich mag dich, und du bist wohl die einzige, die mich hier retten kann.'
'Aha. Und wieso sollte ich dich retten??'
'Naja, ich weiss auch nich.... Irgendwie mag ich dich...'
'Aha.'
'Bitte, schau mal, ich werde wegen dir bestraft, nämlich vom Obervampir. Der ist bestialisch!! Komm schon, du solltest wissen, dass ich nicht ein blutrünstiger Vampir bin!''Ryan....'
'Bitte, Roxy!! Ich brauche deine Hilfe! Ich werde dich nie wieder darum bitten!! Ehrlich!''Na gut. Wo bist du?'
'Danke. Ehm, in ner Villa... Draussen im Wald, im Forest Seien. Es ist eine grosse weisse Villa. Aber du musst aufpassen, es ist der Stammsitz der Vampire.'
'Keine Angst, ich bringe Verstärkung mit.'
'Roxy, dein Rudel reicht nicht! Hier schwirren um die 50, oder gar 100 Vampire herum!''Ja, ich komme, und wir werden dich da raus holen. Aber.... etwas werde ich dir nie verzeihen, egal wie viel mal du dich entschuldigst: Du hast meinen Vater getötet. Wir sind noch nicht quitt.'
'Was??!! DEIN Vater hat MEINE Mutter umgebracht!!' Jetzt schrie er beinahe.
'Ja, ja, aber das hat noch eine Vorgeschichte. Ach, weißt du was? Ich komme einfach. Bis später!'
'Roxy... Noch etwas: Pass... Pass bitte auf dich auf, ja?'
'Mach ich. Bye', und sie legte auf.
In ihrem Zimmer ging das Licht an.
'Wer war denn das??'
'Tina, du musst mir helfen. Ruf dein Rudel. Schnell.'
'Roxy.... Das geht nicht.'
'Wieso??'
'Naja, ich.... Timo.... Er hat mich verstossen.'
'Oh. Ok. Dann werde ich mein Rudel rufen. Aber mach dich bitte bereit, wir müssen jemanden retten.'
Roxy sprang runter vom Bett, während Tina aus Roxy's Zimmer eilte. Roxy ging zum Schrank, sog sich eine schwarze Dreiviertelhose, ein grünes Top und einen schwarzen Kapuzenpulli heraus. Sie ging noch schnell unter die Dusche, die Haare hochgesteckt. Als sie angezogen war, ging sie in Tina's Zimmer.
'Bereit?'
'Ja.'
'Dann komm.'
Roxy ging nach draussen hinter das Haus. Obwohl sie auch vor dem Haus dank des Waldes vor neugierigen Blicken geschützt war, mochte sie den Platz hier besser. Ihr Haus war auf einem Hügel, von dem hinten eine kurze Felsenwand hinunter fürte. Auf einem Plateau, etwa 20 Meter Durchmesser, war ein Naturteich. Roxy stand oben auf dem Hügel, schaute sich kurz um und verwandelte sich dann. Als sie wieder in Gestalt eines schönen, weissen Werwolfes war, sprang sie hinunter und krachte laut am Grund. Sie sprang schnell in das Wasser, da ihr Fell dreckig war. Als sie sich geschüttelt hatte, gesellte sich auch Tina zu ihr. Sie tauchte ebenfalls in ihrer Gestalt als Werwolf auf. Sie hatten einander in diesen Gestalten noch nie gesehen. Daher staunten sie jeweils über den anderen.
Da heulte Roxy auf und rief damit die anderen.







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