Im Regen kamst du zu mir

Autor: DragoonAngel
veröffentlicht am: 05.07.2005




Sie hieß Mira und war ein schüchternes Mädchen. Sie war 17 Jahre alt und hatte noch nie einen Freund. Jeder nannte sie das Mauerblümchen. Sie sah nicht grad hübsch aus und war auch kein bisschen beliebt. Freunde hatte sie auch nicht viele. Die meisten machten sich nur lustig über sie. Das Gegenteil von ihr war ihre einzige und beste Freundin Aru, ein sehr hübsches und beliebtes Mädchen. Sie hatte viele Verehrer und war sehr selbstbewusst. Mira wollte gerne so sein wie sie und versuchte sich zu verstellen, doch alles nützte nichts. In ihrer Klasse machten sich alle lustig über sie und an ihrer ganzen Schule. Eines Tages verliebte sie sich in einen Jungen namens Martin. Er war der Schwarm der ganzen Schule, der hübscheste Junge und der Coolste. Mira hätte da keine Chance das wusste sie. Sie war kein bisschen hübsch und schon gar nicht cool. Doch Aru machte ihr Mut. Sie sagte immer wieder: 'Lass den Kopf nicht hängen, das schaffst du schon!' Doch Mira wusste das Aru das nur sagte, weil sie immer so lieb war. Doch eines Tages bekam Mira Streit mit Aru und beide wurden wie Feindinnen. Mira war am Boden zerstört. Sie sah Aru jeden Tag, doch Aru blickte kein einziges Mal zu Mira. Mira war todtraurig und dann kam noch das, dass Aru ins Krankenhaus musste, wegen einer schweren Verletzung am Bein. Mira wollte Aru im Krankenhaus besuchen doch sie konnte es nicht. Sie traute sich nicht, sie hatten doch Streit.

Doch eines Tages passierte das, was Mira sich nie erhofft hätte. Sie traf auf der Straße Martin. Er war das erste Mal alleine und sah irgendwie anders aus. Er begrüßte Mira sogar sehr freundlich, so dass Mira sich wundern musste. Mira erfuhr was los war. Martin hatte Schwierigkeiten in Mathe und in Mathe brauchte er eine gute Note, um endlich das lang versprochene Auto, das er sich schon mit 17 wünschte von seinen Eltern zu bekommen. Mira verstand zwar wenig von Autos und davon wie wichtig es für Martin schien doch sie verstand was von Mathe und schlug Martin vor mit ihm zu lernen. Martin willigte zögernd ein, doch er hatte wohl keine andere Wahl. So trafen sie sich das erste Mal. Mira wusste nicht wie sie mit Martin reden sollte sie hatte ziemlich weiche Knie bekommen. Sie trafen sich mehrmals und an einem Abend geschah das unfassbare. Martin schaute Mira in die Augen sie bemerkte es und schaute zurück. Er lächelte sie wurde rot und blickte zum Boden. Ihr schwarzes Haar viel ihr über das Gesicht er machte es mit einer vorsichtigen Handbewegung weg. Dann zog er sie an sich er kam mit dem Gesicht an ihr Ohr. Und flüsterte ganz leise: 'Ich liebe dich!' Mira stockte der Atem das erste Mal im Leben hatte sie solche Worte von einem Jungen gehört und noch wurden sie für sie gesagt. Ihr Herz schlug schnell. Und sie spürte den heißen Atem an ihrem Nacken. Sie bekam Gänsehaut. Martin strich mit seinen Lippen ganz langsam über ihren Hals dann erhob er den Kopf und küsste sie auf die Lippen. Mira konnte nichts sagen das war wahrscheinlich der glücklichste Augenblick ihres ganzen Lebens. Sie vergaß alles jeden Gedanken jedes Gefühl. Sie hörte nur ihr Herz schlagen. Martin erhob sich langsam und ohne ein Wort auszutauschen ging er. Sie blieb in ihrem Zimmer sitzen. Es war dunkel draußen Regnete es sie setzte sich in eine Ecke zog die Knie an sich und legte den Kopf auf sie. Sie dachte an nichts sie verstand noch nicht mal was grad passierte. Sie hörte nur ihr Herz klopfen das immer noch raste. Am nächsten Tag in der Schule sah sie Martin nicht an. Und Aru war immer noch im Krankenhaus und sonst hatte sie niemanden. Nach der Schule machte sie sich schnell auf den Weg nach Hause als sie plötzlich eine Stimme von hinten hörte es war Martins Stimme. Er lief zu ihr und fragte ob sie sich bei ihr heute kurz treffen könnten er meinte wegen Mathe. Mira nickte nur. Gleich ging er weg. Sie saß einige Zeit im Wohnzimmer und wartete bis Martin kam dann klingelte es an der Tür sie machte auf. Er schaute sie wieder so lieb an. Sie lies ihn rein, doch er dachte gar nicht an Mathe er sagte nur: 'Der Grund wieso ich kommen wollte ich ähm ich wollte dich fragen ob du mit mir gehen willst?' Mira stockte wieder der Atem war das alles nur ein Traum was sie hier erlebte? Sie nickte ohne zu überlegen. Er nahm sie in den Arm und drückte sie an sich. Als er weg war musste sie weinen sie weinte weil sie Glücklich war den es war ihr erster Freund, sie weinte aber auch weil sie doch irgendwie traurig war. Sie verstand ihre Gefühle nicht mehr. So verabredeten sie sich manchmal bei ihr oder ihm zu Hause, doch nie gingen sie irgendwohin. Mira fragte sich immer Warum wollte er vielleicht nicht das es jemand erfuhr das sie zusammen waren. Es wurde immer romantischer er schenkte ihr Rosen sie machten es sich immer gemütlich und kuschelten stundenlang. Es war für sie wie im Traum so was hatte sie nie erlebt und das Kribbeln im Bauch das war auch was völlig neues. Er küsste so leidenschaftlich und verwöhnte sie richtig so einen Freund hatte sie sich immer gewünscht. Eines Tages ging sie nach der Schule zu ihm wo er grad mit seinen Kumpels saß und sie fragte ihn ob er den nicht heute ins Kino wollte. Seine Kumpels schauten ihn merkwürdig an so erfuhren sie dass Mira mit ihm zusammen war aber sie lachten nur über ihn oder mich sie lachten uns aus. Und sagten: 'Wie kannst du nur mit der zusammen sein!' Sie war den Tränen nahe er sagte nichts, kein Wort beschütze sie nicht dann sagte einer seiner Freunde: 'Siehst du er will dich nicht verschwinde. Das war alles nur ein Scherz!' Ich hielt es nicht mehr aus ich rannte los ich hörte in der Ferne wie sie noch irgendwas schreien doch ich wusste nicht was. Ich rannte und rannte und rannte mir war so elend zu mute. Ich setzte mich zu Hause in den Flur und fing an zu weinen noch mehr als bis her. Ich konnte gar nicht mehr aufhören ich dachte ich werde nie mehr aufhören können. Spät abends hörte ich plötzlich einen Schrei und Auto bremsen. Ich rannte aus dem Haus und sah Martin auf dem Boden liegen ich kniete neben ihm nieder und musste noch mehr weinen immer mehr und mehr. Die Polizei kam auch der Krankenwagen es fing an zu regnen die Polizisten schoben mich beiseite und die Ärzte sagten es gäbe keine Chance mehr für ihn. Ich weinte noch mehr ich konnte nicht aufhören mir war kalt ich schrie zitterte und weinte. Ich liebte ihn doch immer noch. Man sagte mir dass er in der Hand ein kleines Päckchen gehabt hätte auf dem stand dass es für Mira war. Ich nickte auf die Frage ob ich Mira war. Ich öffnete das Päckchen und da drin war eine Rose die schönste bis jetzt umwickelt mit einer silbernen Kette und da lag noch ein Brief ich öffnete ihn und da drin stand geschrieben: 'Mira, es tut mir leid das ich dich so behandelt habe. Am Anfang hatte ich es nicht ernst gemeint aber ich hab gemerkt das ich ohne dich nicht leben kann du bist mir zu wichtig und egal was die anderen sagen du bist die beste für mich. Bitte weine nicht mehr ich weis and en ganzen Tränen bin ich schuld und ich bitte dich mir zu verzeihen den ich leibe dich wirklich mehr als du denkst!'
In Liebe dein Martin

Ich brach erneut in Tränen aus. Und ihn Gedanken sagt ich zu mir: 'Du bist schon wieder schuld das ich weine!' Der Arzt kam zu mir und sagte dass es ihm Leid tut und dass Martin gestorben sei. ich konnte nicht mehr ich weinte immer mehr, vom Handy aus rief ich Aru an mir war alles egal wegen dem Streit ich brauchte sie. Ich konnte ihr mit Tränen unterlaufen Stimme noch grad sagen wo ich bin und was los war. Ich wusste dass sie wahrscheinlich nicht kommen konnte weil sie eine schlimme Verletzung hatte. Die Polizisten räumten den Schaden und alles auf. Ich setzte mich auf eine Treppe es regnete in Strömen und ich weinte ununterbrochen.

Plötzlich sah ich Aru. Sie kam angehumpelt. Sie sah verzweifelt aus und hatte anscheinend große Schmerzen. Sie war ganz durchnässt und schmutzig. Sie war anscheinend zu Fuß gekommen. Schnell stürzte sie sich auf mich und umarmte mich. Ich weinte, sie weinte mit mir. Ich konnte nicht mehr. Ich wollte nur noch sterben. Und dann sagte ich zu Aru mit schwacher Stimme: 'Er kam zu mir bei Regen und er verlies mich bei Regen!' Sie drückte mich fester an sie und wir weinten zusammen. Ich konnte meinen Schmerz mit ihr teilen.









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