Tagebuch der Sehnsucht

Autor: Caro (4)
veröffentlicht am: 07.02.2009




Freitag, 19.12.08, 22:48 Uhr

Hallo,
Mein Name ist Anna. Ich möchte dieses Tagebuch als eine Überraschung für meinen Freund Alex schreiben, mit dem ich seit sechs Wochen zusammen bin.

Ich bin 20 Jahre alt und bin blind. Ich besuche die Nikolauspflege (Niko) in Stuttgart, wo ich eine Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation mache. Im August habe ich damit begonnen und es macht mir sehr viel Spaß.
Alex und ich wohnen zusammen in einer Wohngruppe und unsere Zimmer sind direkt nebeneinander. Alex macht die Ausbildung zum Bürokaufmann, jedoch sind die KFB und die BK im gleichen Ausbildungsraum und haben die gleichen Ausbilder. Das finde ich sehr gut.

Alex ist vier Jahre älter als ich und kann noch etwas sehen. Ich bin ganz blind.

Im November diesen Jahres sind wir zusammengekommen und seitdem hat sich mein Leben so ziemlich komplett verändert ........... Ich erlebe jeden Tag als einen Besonderen und er ist gefüllt mit tausend Lichtblicken. Alex gibt mir so viel, dass ich es mit Worten nicht ausdrücken kann. Es ist unglaublich. Dafür möchte ich noch mal ganz doll DANKE sagen.

Seit heute haben wir Weihnachtsferien. Genau 17 Tage. Ich möchte Alex auf diese Weise meine Ferien miterleben lassen. Ich kann es schon jetzt kaum erwarten, ihn wieder in meinen Armen halten zu können. Aber im Moment spüre ich nur die Trauer und die Sehnsucht in meinem Herzen. Sie sind so groß, dass ich es kaum nehmen kann.

Also, viel Spaß mit 'Ein Tagebuch voller Sehnsucht'.

Anna.

Freitag, 19.12.08, 23:01 Uhr

Hallo, meine kleine süße Maus!
Na, ist alles OK bei dir? Ich bin sehr froh, dass du gut zu Hause angekommen bist. Ich bin gegen 17:00 Uhr zu Hause angekommen. Die Zeit kommt mir schon jetzt wie eine Ewigkeit vor.

Die Rückfahrt war ganz angenehm. Herr Nacim hat gemerkt, dass ich sehr traurig bin. Einen Teil der Fahrt habe ich in meinen Gedanken verbracht und nur an dich gedacht.Dann habe ich mit Herrn Nacim geredet. Das war gut.
Plötzlich hatte ich das Gefühl, ich halte die Trennung von dir nicht aus und bekam Panik. Das war kurz vor zu Hause. Ich rief aufgeregt und voller Verzweifelung zu Herrn Nacim: 'Herr Nacim! Ich halte dass nicht aus!'. Herr Nacim sah mich Weinen und versuchte mich zu beruhigen, was ihm auch etwas gelang. Ich muss aber noch traurig oder verweint ausgesehen haben, denn Mama fragte gleich: 'Was ist los?'. 'Nichts', sagte ich. Ich wollte nicht sagen, was oder wie ich mich fühlte. Das wollte ich für mich behalten, denn ich muss ja auch alleine damit fertig werden.

Beim Essen konnte ich kaum Essen. Ich wollte auch nicht so richtig. Aber Mama merkte nichts.
Danach habe ich meinen Computer aufgebaut und meine E-mails gecheckt. Das hat ziemlich lange gedauert, denn der Computer hat mal wieder gesponnen!

Omi ist heute Nachmittag nach Hanau zum Einkaufen gefahren und bald wiedergekommen.

Fratzi war mal wieder total frech. Er macht nur, was er möchte. Zuerst ist er zu mir gekommen, hat freudig mit dem Schwanz gewedelt und hat mich begrüßt. Dann habe ich ihn auf meinen Arm genommen. Das wollte er nicht so, glaube ich. Fratzi mag es nicht, festgehalten zu werden. Er mag seine Freiheit!
Omi und Opi sind dann beide weggegangen. Opi nur ganz kurz, weil er den Lottoschein noch wegbringen wollte. Fratzi hat sich vor die Haustür gesetzt und gefiebst, so als wollte er sagen: 'Nehmt mich mit!'. Mama und ich haben ihn dann zu uns in die Wohnung mitgenommen, wo er sich auf den Teppich im Flur gelegt hat. Ich wollte ihn wieder auf den Arm nehmen und mit ihm kuscheln, aber Fratzi hat gezeigt, dass er das nicht wollte. Er hat geknurrt.Ich habe ihn noch gestreichelt und bin irgendwann in mein Zimmer gegangen.

Den Rest schreibe ich dir morgen. Ich bin müde und werde jetzt Schlafen gehen. Den Bär nehme ich natürlich mit ins Bett. Ich werde ihn die ganze Nacht ganz fest an mich drücken.

Ich liebe dich und vermisse dich sehr. Ich denke jede Sekunde an dich!

In Liebe,
deine Anna.

Samstag, 20.12.08, 18:12 Uhr
Hallo, meine kleine süße Maus!
Na, ist alles OK bei dir? Mir geht es überhaupt nicht besser. Aber erst mal erzähle ich dir den Tag von gestern weiter.

Papa kam gegen 19:00 Uhr von der Arbeit nach Hause. Ich erzählte ihm vom Kegeln und dass Fabrizio so lustig war. Er sagte, als er dran war: 'Und jetzt werfe ich alle 10 Kegel um!'. Dann hat er aber nur drei umgeworfen!
Das fand Papa sehr lustig. Und auch das mit dem Waschmittel fand er sehr lustig. Er sagte dazu: 'Oh je, Oh je!'.

Danach bin ich in mein Zimmer gegangen, habe E-mails gelesen und Musik gehört. Auch eine E-mail von dir fand ich in meinem Posteingang. Ich habe dir sofort zurückgeschrieben. Ich habe dir meine Gefühle geschrieben und du hast mir Deine gesagt. Weißt du, wir machen Beide das Gleiche durch. Wir müssen unbedingt zusammenhalten, damit diese Baustelle endlich kleiner wird. Aber es ist so schwer. Im Moment habe ich das Gefühl, dass die Baustelle nicht kleiner wird. Und das macht mir Angst.

Zum Mittag- und zum Abendessen gab es Pizza. Das war ganz OK, aber ich hatte eigentlich keinen Hunger. Und Orangensaft zu Trinken gab es. Ich mag Orangensaft.

Um 23:30 Uhr bin ich ins Bett gegangen.

Um 08:45 Uhr bin ich aufgewacht und spürte sofort den fürchterlichen Schmerz, dass du nicht bei mir bist. Ich musste erst mal kurz schlucken. Irgendwie ist der Schmerz im Moment sehr heftig und ich kann ihn nicht kontrollieren.
Wir haben dann gefrühstückt. Ich habe ein halbes Brötchen mit Putenwurst gegessen und danach hatte ich das Gefühl, mich übergeben zu müssen. Ich glaube, der Schmerz wirkt sich auch auf meinen Körper aus, aber das ist manchmal so.
Dann habe ich mich fertig gemacht und wir sind losgefahren zum Einkaufen. Zuerst waren wir im Lidel. Dort haben wir Lebensmittel eingekauft. Danach sind wir weitergefahren nach Hanau. Hanau ist ungefähr 15 Minuten von Bruchköbel entfernt. In Bruchköbel holten wir noch bei der Gärtnerei Jäger unseren Weihnachtsbaum ab, der sehr groß ist. Mama und Papa hatten ihn schon vorher ausgesucht.
Mama sagte zu Papa, dass er den Baum heute aufstellen sollte, aber Papa wollte das nicht. Deshalb war er sauer. Das spürte ich sehr deutlich. Papa mag Weihnachten und das ganze Drumherum nicht besonders. Jedes Jahr gibt es deshalb Streit.

In Hanau trennten wir uns. Papa ging zu Saturn und so und Mama und ich gingen zum Friseur, zum Schneider und Klammotten anprobieren.

Beim Friseur hat es sehr lange gedauert. Ich musste noch warten, weil noch Leute vor mir an der Reihe waren. Insgesamt war ich 1,5 Stunden dort.

Danach waren wir Mittagessen in einem türkischen Restaurant. Wir haben Döner gegessen. Das war ganz OK.

Danach waren wir noch im Aldi einkaufen.

Um 15:00 Uhr waren wir wieder zu Hause. Ich habe den Computer angemacht und meine E-mails gelesen.

Um 15:30 Uhr haben wir Kaffee getrunken. Meine Schwester Sarah und ihr Freund Michi waren auch da. Ich war irgendwie etwas eifersüchtig auf meine Schwester, weil sie ihren Freund bei sich hatte und ich nicht. Kennst du dieses Gefühl?

Das Kaffee trinken war ganz OK. Aber ich war sehr traurig und wollte am liebsten alleine sein.
Papa hat später Zeitungen mit Angeboten gelesen und die Fernsehzeitung. Auf einmal sagte er: 'Oh, es gibt kein Boxen!'. Ich habe gedacht, dass er Musikboxen meinte und sagte: 'Dann schau doch im Saturn!'. Papa sagte lachend zu mir: 'Was soll ich im Saturn schauen?'. Und da verstand ich, dass er die Sportart Boxen im Fernsehen meinte. Alle haben gelacht.

Jetzt sitze ich hier in meinem Zimmer und schreibe dir. Die Eltern sind gerade noch mal nach Hanau gefahren.

Heute Abend werde ich noch das Hörbuch 'Jennys Baby' weiterhören. Mal sehen, wie weit ich komme.

Ich vermisse dich so sehr. Ich kann es nicht mit Worten beschreiben. Ich kann die 16 Tage nicht mehr aushalten! Aber da komme ich nicht dran vorbei! Diese blöde Baustelle kann man nicht einfach so bei Seite schieben wie den Prediger!

Ich schreibe dir später noch mal, mein Liebling!
Ich könnte schon wieder weinen. Eigentlich die ganze Zeit!

Herr Nacim hat mir gesagt, dass der Schmerz bald besser werden müsste.

Ich hab dich lieb!

In tiefer Liebe und großer Sehnsucht,
deine kleine süße Katze.

Samstag, 20.12.08, 22:21 Uhr
Hallo, meine kleine süße Maus!
Von 'Jennys Baby' habe ich ein Kapitel gehört. Morgen werde ich weiterhören. Ich habe noch Musik gehört und denke nur an dich. Eigentlich wollte ich schon längst schlafen, aber ich kann irgendwie nicht. Du fehlst mir so sehr. Ich denke immer aufgeregt, dass ich noch dringend meinen Koffer einpacken muss, weil ich ja morgen nach Stuttgart zurückfahren würde, aber ich muss mich erst daran gewöhnen, dass ich erst in 14 Tagen wieder zurückgehen kann.
Am Donnerstagnachmittag habe ich Herrn Horst im Bus gefragt, ob man auch früher als den 06.01. zurückkommen kann. Herr Horst sagte daraufhin: 'Wenn Sie sich bis dahin den Arsch abfrieren wollen!'. Dann sagte er noch, dass man das nicht kann.

Ich bin sehr stolz auf dich, dass du die erste Prüfung vom ECDL so gut bestanden hast am Freitag. Das werde ich morgen meinem Vater erzählen. Der schaut gerade Boxen.

Morgen muss der Weihnachtsbaum aufgestellt werden. Was sonst noch so passiert, weiß ich noch nicht.

Meine Weihnachtsgeschenke habe ich alle schon. Die habe ich ja mit Sabine am Mittwoch noch eingepackt.

Ich werde jetzt versuchen zu schlafen.

Ich liebe dich und vermisse dich ganz doll.

In tiefer Liebe und unendlicher Sehnsucht,
deine süße traurige Katze.

Sonntag, 21.12.08, 12:52 Uhr
Hallo, meine süße Maus!
Na, ist alles OK bei dir? Mir geht es nicht wirklich besser. Ich fand es sehr schön, heute Morgen mit dir zu telefonieren. Als ich deine Stimme gehört habe, ging es mir viel besser, aber ich hatte das dringende Gefühl, sofort zu dir kommen zu müssen.
Irgendwie hatte ich Angst, als du aufgelegt hast, weil ich wusste, dass du wieder gleich weg sein würdest. Ich bin sehr froh zu wissen, dass du die gleichen Gefühle wie ich hast und ich nicht alleine bin. Ich vermisse deine Nähe, deine Wärme, deine Berührungen und einfach Alles an dir so sehr, dass ich es kaum noch aushalten kann. Im Moment habe ich so das Gefühl, dass die Baustelle nicht kleiner wird. Ich versuche mich so gut es geht abzulenken, aber irgendwie geht es nicht. Ich rede so mit meiner Familie, aber dabei bin ich immer traurig. Ich weiß nicht, ob sie das merken. Ich glaube aber auch, dass ich es nicht verstecken kann, dass ich so traurig bin. Ich bin mir nicht sicher, ob sie das verstehen werden. Deshalb sage ich auch nicht offen, dass ich so fühle. Ich finde es sehr gut, dass du Allen sagen konntest, wie du dich fühlst und dass sie es verstanden haben. Das ist viel Wert.Ich glaube, dass man mit Tanja besonders gut reden kann.

Ich höre gerade Musik und denke dabei an dich. Das ist so schön und zugleich so traurig.Ich weiß im Moment nicht, wie ich mit dieser Baustelle umgehen soll. Aber irgendwie muss ich, bzw. müssen wir es doch schaffen! Und wenn erst mal die erste Woche vorbei ist, haben wir schon mal die Hälfte geschafft! Aber das dauert noch sehr lange.

Heute Morgen bin ich um 08:22 Uhr aufgewacht. Ich habe mich gleich an den PC gesetzt, E-mails gelesen und 'Jennys Baby' weitergehört. Um 10:30 Uhr gab es Frühstück. Ich habe ein Brötchen mit Salami gegessen und Milch dazu getrunken.
Danach habe ich geduscht und mich angezogen. Dann bin ich zu Omi und Opi hochgegangen und habe etwas mit ihnen geredet. Dabei war ich irgendwie sehr traurig, was ich seit Freitag immer bin.
Dann bin ich mit Fratzi nach unten gegangen und wollte ihn in unsere Wohnung holen, aber er hat sich versteckt und ich konnte ihn nicht mehr finden.
Dann bin ich in mein Zimmer gegangen und habe 'Jennys Baby' weitergehört und dich angerufen. Es war sehr schön, mit dir zu telefonieren.
Als ich deine Stimme gehört habe, habe ich mich wirklich etwas besser gefühlt. Aber ich habe auch sehr gespürt, wie traurig du bist und dass es dir genauso geht wie mir. Wir wissen beide noch nicht so, wie wir mit dieser blöden Baustelle umgehen sollen. Wir versuchen uns so gut es geht abzulenken, aber es hilft nicht. Du hast richtig gesagt, dass es doch irgendetwas geben muss, das helfen müsste. Aber bis jetzt finde ich es noch nicht. Ich bin einfach nur verzweifelt, weil ich nicht bei dir sein kann und die Zeit nicht vergehen will. Aber ich habe glaube ich rausbekommen, um so ungeduldiger man ist, desto langsamer vergeht die Zeit. Das ist total doof. Ich kann nicht geduldig sein.

Mama war arbeiten und ist gerade nach Hause gekommen. Eben ist sie in mein Zimmer gekommen und hat gesagt: 'Du sitzt ja schon wieder vor dem PC!'. Ich glaube, ich werde die meiste Zeit vor dem Computer verbringen. Wenn ich dir schreibe, fühle ich mich dir ein ganzes Stück näher. Aber trotzdem spüre ich noch ganz deutlich den Schmerz der Sehnsucht und die Einsamkeit.

Ich hoffe, dass Tanja die Lieder gefallen werden.

Schade, dass ihr nun doch nicht nach Strassburg fahrt, aber wenn ihr morgen zu deiner Oma nach Bruchsal fahrt, ist das auch schön. Ich wünsche dir eine schöne Zeit dort und hoffe, dass du gesund an- und wieder zurückkommst.
Ich liebe dich so sehr!
Ich kann es kaum erwarten, dich heute Abend wieder anzurufen.
Du bedeutest mir so viel!

Ich werde jetzt Klavier spielen und meine Weihnachtslieder üben.
Meine Schwester und ihr Freund sind gerade nach Hause gekommen. Sie haben sofort gemerkt, dass ich sehr traurig bin und meine Schwester hat sofort gefragt, was los sei. Ich sagte zuerst: 'Nichts'. Aber sie ließ nicht locker und fragte noch einmal. Ich erzählte ihr, dass ich sehr traurig bin. Sie sagte, dass ich noch mal mit Papa reden sollte. Michi sagte, dass wir ja telefonieren könnten.
Ich frage mich, wie sie gemerkt hat, dass ich traurig bin. An meinem Gesicht? Oder an meinem Verhalten? Zum Glück hat meine Mutter nichts gemerkt.

So, das war's erst mal. Ich vermisse dich so sehr. Ich weiß im Moment nicht, was ich machen soll.
Heute ist Sonntag und ich würde normalerweise um 17:30 Uhr mit Herrn Nacim nach Stuttgart fahren. Aber jetzt erst mal nicht. Daran muss ich mich erst noch gewöhnen.

Ich melde mich später noch mal, mein Liebling!

Ich hab dich lieb.

In tiefer Liebe und großer Sehnsucht,
deine traurige Katze.

Sonntag, 21.12.08, 19:30 Uhr
Hallo, meine kleine süße Maus!
Na, ist alles OK bei dir? Mir geht es im Moment etwas besser. Ich höre gerade Musik und schreibe dir dabei.

Heute Nachmittag haben wir mit der Familie noch Kaffee getrunken. Onkel Reinhold, Opis älterer Bruder, war auch da. Er wohnt in Hanau.
Onkel Reinhold, Omi, Opi und Papa haben viel diskutiert über Tote Menschen und den Glaube. Einfach alles Mögliche. Ich konnte damit nicht so viel anfangen und habe einfach nur zugehört. Trotzdem fand ich es etwas anstrengend. Ich bin nicht so der Typ, der so mit der Familie so viel zusammensein kann.

Um 17:30 Uhr ist Onkel Reinhold nach Hause gefahren. Ich wollte eigentlich mit Fratzi kuscheln, weil ich einfach Jemanden brauchte, aber Fratzi wollte das nicht und hat geknurrt. Dann ist er ganz schnell weggerannt.

Danach haben Papa und ich zu Abend gegessen: Frikadellen mit Reis. Papa hat Kartoffeln mit Kichererbsen gegessen, aber das wollte ich nicht. Beim Essen haben wir viel Quatsch gemacht, was viel Spaß gemacht hat.

Danach habe ich dich angerufen. Das war wieder sehr schön. Mir ging es in dieser Zeit viel besser und es tat wirklich gut, deine Stimme zu hören.
Aber als du auflegen musstest, hatte ich wieder Angst, dass du gleich wieder weg sein würdest. Das habe ich dir auch gesagt und du hast das gleiche Gefühl. Ich habe das Gefühl, dass wir fast immer die gleichen Gefühle haben.

Ich vermisse dich wirklich so sehr. Ich kann es ohne dich nicht mehr aushalten. Deshalb habe ich doch auch am Freitag bei Herrn Nacim so geschrieen. Ich hatte das Gefühl, dass es einfach raus musste. Ich habe wieder das Gefühl, dass ich schreien muss, aber das kann ich hier nicht.
Ich höre gerade Alex C und denke dabei nur an dich. Ich denke jede Sekunde, Minute und Stunde an dich. Ich zähle schon die Tage, Stunden, Minuten und Sekunden, bis wir uns wiedersehen. Aber das dauert noch sehr sehr lange.
Aber auch mal etwas Positives: Wir haben wieder einen Tag geschafft! Das ist zwar nicht gerade viel, aber wenigstens schon mal etwas!

Heute Nacht habe ich irgendwie meinen Nacken verdreht. Aber ist schon fast wieder weg.

Ich liebe dich so sehr, dass ich es nicht mit Worten ausdrücken kann. Du fehlst mir so sehr.

Ich wünsche dir eine gute Nacht und schlaf gut. Gott segne dich und sei mit dir, meine kleine süße Maus!

Ganz viele liebe Grüße und bis morgen.

In tiefer Liebe und unendlicher Sehnsucht,
deine kleine süße Katze.

Montag, 22.12.08, 22:37 Uhr
Hallo, meine süße kleine Maus!
Na, ist alles OK bei dir? Bei mir nicht so. Ich vermisse dich so sehr! Und heute ist erst Montag! Erst Montag? Was ist nur hier los? Warum ist alles nur so verdammt kompliziert? Ich brauche dich so sehr und Keiner aus meiner Familie kann das verstehen oder sich das vorstellen!
Keine Ahnung. Jedenfalls bin ich super traurig und fühle mich total verloren. Weil ich weiß, dass es noch so lange dauert, bis wir uns wiedersehen. Aber Herr Nacim hat einmal zu mir gesagt: 'Man muss immer Hoffnung haben!'. Hoffnung habe ich schon, aber ich habe das Gefühl, dass viel zu viel Essen auf meinem Teller liegt und man zu mir sagt: 'Das musst du jetzt unbedingt aufessen, Alles! Und sofort!'. Und ich weiß, dass es so viel ist, dass ich es nicht schaffen kann. Und ich weiß nicht, was ich tun soll. Gleichzeitig komme ich daran nicht vorbei, sondern muss es unbedingt 'bearbeiten'. So ist es auch mit unserer Baustelle. Man kann sie nicht zur Seite schieben oder daran vorbei gehen, wie am Prediger!

Heute ging die Zeit aber etwas schneller vorbei.

Heute Morgen bin ich um kurz vor acht aufgewacht ........ Wieder dieser Schmerz .........Ich habe wie immer meinen PC angeschaltet und nach meinen E-mails geschaut. Dann habe ich das Buch 'Lieber Daniel' weitergelesen, dass ich irgendwann einmal angefangen hatte. Das habe ich so im Laufe des Tages immer mal wieder weitergelesen.Zum Frühstück gab es für mich einen Florentiner und ein Glas Apfelsaft. Danach habe ich mich fertiggemacht und bin zu Omi und Opi nach oben gegangen. Dort war auch meine Tante Nina, die gerade auf dem Weg zum Einkaufen war. Sie sagte mir, dass sie heute asiatisch kochen wollte und dass ich ihr helfen könne, wenn ich wollte. Ich wollte.

Danach bin ich runter in mein Zimmer gegangen und habe 'Mein Baby' im Fernsehen angeschaut. Das war total cool. Zwischendurch habe ich Herrn Nacim angerufen, weil er den Zettel mit der Bestätigung abholen wollte. Er sagte, dass er in 15 Minuten vorbeikommen wollte. Er kam auch und ich freute mich sehr, ihn zu sehen. Er fragte mich, wie es mir ging und ob es mir etwas besser ging. Ich sagte, eigentlich nicht. Er sprach mir Mut zu und sagte, dass alles gut werden würde und dass er an mich denkt. Ich soll etwas cooler und lockerer werden, sagte Herr Nacim. Er blieb nicht lange.

Danach habe ich mit Fratzi Fernsehen geschaut und ihn manchmal auf den Arm genommen, um mit ihm zu kuscheln. Das wollte er manchmal nicht und hat geknurrt .......... Ja, der Frechdachs!

Nachmittags bin ich dann zu Nina hochgegangen und habe ihr beim Kochen und Vorbereiten geholfen. Zuerst habe ich den Müll rausgebracht, Wäsche und Teller runtergebracht, usw.Danach habe ich die ganze Zeit Geschirr abgetrocknet. Das hat Spaß gemacht. Aber irgendwann war ich erschöpft.

Das Abendessen war sehr lecker. Es gab die verschiedensten Sachen: Hähnchenstücke, Glasnudelsalat, Reis, usw. Zu Trinken gab es Cola, Pflaumenwein, Wasser, Apfelsaft, usw.Beim Essen und allgemein war ich sehr traurig und auch still, habe fast nichts gegessen. Aber ich glaube, das hat Keiner so richtig gemerkt, worüber ich heilfroh bin.

Jetzt sitze ich hier und schreibe dir. Du, ich fand es sehr schön, heute Mittag mit dir telefonieren zu können. Es hat mir wieder etwas Mut gegeben. Dieser blöden Baustelle werde ich es zeigen! Die kann etwas erleben!

Ich hoffe, ihr seit gut bei deiner Oma angekommen und es geht euch gut.

Ich höre gerade die Weihnachtslieder von Sabine und denke dabei an die Weihnachtsfeier zurück. Sie war schön. Du warst an meiner Seite und das war das Schönste für mich. Ich war an diesem Abend so glücklich! Du warst bei mir und wir konnten zusammen feiern. Und alle waren so fröhlich und aufgeregt. Manchmal redeten sie auch durcheinander. Wir lachten viel und hatten einfach Spaß alle zusammen. Es herrschte Außnahmezustand. Wir saßen natürlich nebeneinander - wie immer. Björn saß an meiner anderen Seite und half mir mit dem Essen. Das war total lustig irgendwie.
Als dann der Tisch abgeräumt wurde, sagte Sabine zu Allen: 'Und wer jetzt aufsteht, muss mithelfen! Wer sitzen bleibt, muss nicht helfen!'. Wir beide blieben sitzen, kuschelten miteinander und waren einfach nur glücklich. Marion kam ins Wohnzimmer und rief aufgeregt: 'Die machen rum!'. Ömer und Marcel waren auch noch da, kümmerten sich aber wenig um uns.

Dann kam das Wichteln dran. Ich hielt die ganze Zeit deine Hand und war den ganzen Abend glücklich. Einfach, weil du bei mir warst! Ich wollte eigentlich nicht die Geschenke! Mein Geschenk saß neben mir und hielt meine Hand. Ich kann nicht beschreiben, was ich fühlte.Sabine hat uns einmal zugeschaut, als ich dich geküsst habe. Du hast mir später das gesagt und sie hat gelächelt ...........
Du bekams dein Geschenk vor mir. Wir alle waren sehr neugierig. Du hast meine Hand kurz losgelassen, um das Geschenk auszupacken. Ich legte einen Arm um deine Schultern. Ich konnte einfach nicht anders, als dich zu berühren.
Du hast eine Tafel Schokolade bekommen und du warst sehr traurig darüber, weil du ein Geschenk haben wolltest, das bleibt. Ich war auch traurig, weil du es warst. Später stellte sich heraus, dass Ömer das war.
Ich bekam ein Deo und ein Duschgel. Beim Auspacken musste ich deine Hand loslassen, obwohl ich es nicht wollte.

Ich denke noch sehr viel an diese Feier zurück. Sie war unglaublich schön. Nicht wegen der Geschenke, nicht wegen dem Essen, NUR weil du bei mir warst und ich mit dir zusammen feiern konnte. Das hat mir so viel bedeutet.

Ich weiß noch, dass du erst Bier getrunken hast und dann noch Bohle trinken wolltest. Aber ich habe zu dir gesagt, dass du nicht mischen solltest. Das hast du dann auch nicht gemacht.

Ich kann diese Erinnerungen immer wieder holen, wie man in einem Buch blättern kann. Und Niemand kann mir diese Erinnerungen nehmen. Die haben nur du und ich. Ich liebe dich.

Morgen früh um acht Uhr muss ich zum Autopäden. Das will ich eigentlich überhaupt nicht. Wie du ja weißt, mag ich überhaupt keine Ärzte. Ich hatte ja schon Angst, wegen der Erkältung zum Artzt zu gehen, weil ich vermutete, dass er mir eine Spritze geben könnte. Ich fand es so schön, dass du mich begleitet hast und mir Mut und Kraft gegeben hast.Ich weiß noch, dass ich die ganze Zeit deine Hand gehalten habe - auch dann, als ich untersucht worden bin. Du hast meine Hand gehalten und mir Kraft, Mut und Wärme gegeben. Ich war und bin noch immer so dankbar, dass du mitgekommen bist.

Ich hatte am Montag und am Dienstag Fieber gehabt und Sabine wollte mich eigentlich nach Hause schicken. Aber das wollte ich nicht. Ich wollte bei dir sein.

Der Artzt sagte dann auch nicht, dass ich unbedingt nach Hause musste. Wir beide freuten uns so sehr darüber.

Oh je, da habe ich jetzt aber viel geschrieben.

Morgen werde ich mit Mama den Tannenbaum schmücken und Nina beim Geschirr abtrocknen helfen. Morgen Nachmittag kommt meine Freundin Elisa noch kurz zu mir. Darauf freue ich mich schon sehr.

Ach ja: Zum Abendessen kamen auch mein Onkel Detlef und zwei Freundinnen von Nina: Tina und Christina.

Und dann ist da noch die Sache mit Tina und Waldemar ......... Aber das alles erzähle ich dir morgen, meine süße Maus! Ich muss jetzt ins Bett gehen, weil ich morgen schon um 06:30 Uhr raus muss.

Ich hab dich lieb und vermisse dich so sehr.

In tiefer Liebe und unendlicher Sehnsucht,
deine süße traurige Katze, die immer an dich denkt ..............

Dienstag, 23.12.08, 17:34 Uhr
Hallo, Alex!
Na, ist alles OK bei dir? Bei mir schon. Ich vermisse dich sehr und heute bin ich irgendwie sehr niedergeschlagen.

Heute Morgen war ich mit Mama beim Autopäden. Das war ganz OK. Er hat mir Einlagen verschrieben. Danach sind wir in ein Geschäft gegangen, dass Einlagen herstellt. Irgendwie mussten wir noch lange auf den autopädischen Schuster warten. Das war doof.

Zu Hause habe ich 'Mein Baby' angeschaut und dann 'Die Kinderärzte von St. Marien'. Danach habe ich 'Lieber Daniel' weitergelesen, bis es Mittagessen gab: Nudeln mit Thunfisch. Das war gut. Zum Frühstück gab es ein Brötchen mit Salami.

Nach dem Mittagessen habe ich weitergelesen, bis meine Freundin Elisa um 15:30 Uhr zu mir kam. Ich habe mich sehr gefreut, dass sie da war. Obwohl es zwischendurch etwas Zickenkrieg zwischen mir und Mama gab. Es fing damit an, dass ich Elisa fragte, ob sie in den Ferien noch wegfahren würde. Sie sagte, dass sie vielleicht noch wegfahren würde.Ich sagte, dass ich vielleicht auch wegfahren würde zu dir. Da sagte Mama, dass ich das alleine noch nicht schaffen würde, weil ich so viel Gepäck habe. Tja, da hat sie schon Recht, aber Begleitung so bekomme ich ja wohl nicht. Nur halt die Bahnhofsmission und ich glaube, die würden mir ja auch helfen mit dem Gepäck und so. Jedenfalls ging der Zickenkrieg immer weiter, bis ich schließlich explodierte und sagte, dass es mich ganz fertig macht, dass Sarah Michi immer mitbringt. Klar, er ist sehr nett und wir reden auch viel miteinander. Aber ich habe halt das Gefühl von Eifersucht, weil sie ihren Freund jeden Tag bei sich haben kann und ich nicht. Aber ich glaube, dieses Gefühl der Eifersucht ist normal. Du hast das ja auch.

Mama sagte, dass sie das einerseits schon versteht. 'Aber ich kann es doch nicht ändern', sagte sie.
Irgendwie habe ich auch Schuldgefühle Sarah gegenüber. Sie kann doch nichts dafür, dass sie Michi in den Ferien jeden Tag sehen kann und ich nicht. Ist das nicht gemein und undankbar von mir, diese Gefühle zu haben? Bin ich eine undankbare Schwester? Oh Gott! Das will ich nicht sein! Ich liebe Sarah und das weiß sie auch. Nur ich habe eben dieses blöde Gefühl .......... Aber dafür kann ich doch auch nichts! Oder doch?

Ich schäme mich irgendwie für diese Gefühle. Aber ich kann sie Keinem so sagen außer dir. Findest du, ich bin undankbar? Ich will eigentlich gar nicht so fühlen und versuche auch immer, die Gefühle zu verdrängen, aber es geht nicht immer, wie ich möchte. Weißt du?

Aber wahrscheinlich geht es dir genauso, oder?

Nun sitzt Sarah mit ihren Freundinnen im Wohnzimmer. Michi ist auch noch da. Ich finde mich auch undankbar gegenüber ihm. Er ist immer so nett zu mir und redet mit mir. Er fragt oft nach dir und ist sehr mitfühlend, als ich ihm erzählte, dass die Zeit so langsam vergeht. Er sagte, wenn Sarah und er nicht zusammen sind, kommt ihm die Zeit auch lang vor.

Gerade habe ich mit Mama ein sehr langes Gespräch gehabt. Ich habe ihr viel erzählt: von meiner Sehnsucht zu dir, von den Neid-Gefühlen Sarah gegenüber, dass ich die Familienfeiern als stressig empfinde und noch vieles mehr. Wir redeten sehr offen miteinander. Mama sagte, dass ich mich nicht immer zurückziehen, sondern mich aktiv an den Unterhaltungen beteiligen sollte. Ich sagte ihr, dass ich Angst habe, verletzt zu werden. Sie sagte, dass das dazugehört. Man bekommt auch mal Antworten oder Kommentare, die man nicht so mag. Und man soll sie sich nicht immer zu Herzen nehmen. Sondern einfach das Positive rausholen, oder sich wieder holen. Vielleicht hat der Andere mit seinen Kommentaren oder Antworten auch teilweise Recht und man selber muss sich damit auseinandersetzen, bzw. darüber nachdenken.

Mama sagte mir, dass ich mir den Stress immer selber mache, in dem ich immer denke: 'Oh Gott! Das wird so stressig!'. Ich muss lernen, cooler zu werden und alles einfach mal auf mich zukommen zu lassen.

Das ist erst mal total schwierig. Aber ich werde am Donnerstag mein Bestes geben und versuchen, mich mehr zu beteiligen und lockerer zu sein! Aber wenn ich so jetzt an Donnerstag denke, werde ich jetzt schon nervös. Papa würde jetzt sagen: 'Mach dir doch nicht ins Hemd!'. Das sagt er immer, wenn ich so nervös oder aufgeregt bin. Und dann muss ich meistens lachen.

Mama und ich haben uns natürlich wieder ganz lieb vertragen - wie immer. Wir nahmen uns ganz fest in die Arme und sie sagte auch, dass sie mich sehr gut versteht und dass sie weiß, was ich will. Das finde ich irgendwie tröstlich.

Papa ist noch immer nicht zu Hause. Er ist noch im Büro. Ab morgen hat er Urlaub. Darauf freue ich mich schon.

Heute habe ich totale Bauchschmerzen. Ich glaube, ich bekomme meine Tage. Das finde ich immer doof.

Ich habe vorhin versucht, dich anzurufen, aber deine Oma sagte mir, dass du bei deinem Onkel bist. Ich versuche es später noch mal.

Ich habe Isabelle heute angerufen. Wir gehen nächste Woche zusammen wieder auf den Reiterhof. Darüber freue ich mich so sehr. Ich mag Pferde sehr gerne und mit Isabelle ist es immer sehr lustig.

Mama und ich haben den Tannenbaum geschmückt. Wir haben ihn mit vielen Kugeln, Äpfeln, Glocken, Herzen, Strohsternen und vielem mehr geschmückt. Dabei habe ich eine Kugel und einen Strohstern runtergeschmissen. Das fand ich zwar zum Lachen, aber Mama nicht so.

Papa ist jetzt auch zu Hause.

So, das war's erst mal von mir. Ich wünsche dir eine gute Nacht.
Ich hab dich lieb, meine kleine süße Maus!

Mist! Ich habe dir ja eben erzählt, dass es am 25. stressig werden könnte, aber du weißt gar nicht, warum.

Am ersten Weihnachtsfeiertag gehen wir mit der ganzen Familie mütterlicherseits (ungefähr 40 Personen) Brunchen nach Frankfurt. Nach dem Essen kommen dann noch Alle mit zu uns und bleiben dort bis abends.

Weißt du, ich bin nicht so Jemand, der so lange mit so vielen Menschen bleiben kann. Das ist für mich sehr stressig. Aber an Weihnachten muss das schon sein! Und wie gesagt: ich werde versuchen, das Beste daraus zu machen.

Nina war heute Weihnachtsgeschenke einkaufen und ist vorhin zurückgekommen, aber sie hat irgendwie nicht alles bekommen.

Heute Morgen bin ich um 06:25 Uhr aufgewacht und habe gleich das Radio angemacht. Dort kamen auch gleich Nachrichten. Da kam auch folgende Nachricht: Ein Mann war gestern in Köln im Zoo. Dort ist er in das Gehege von Eisbär Knut gesprungen, damit Knut nicht so alleine ist, sagte er. Dem Mann ist glücklicherweise nichts passiert. Die Pfleger konnten Knut in Schach halten.
Oh Gott! Der Mann dachte wohl, Knut sei so ein liebes Kuscheltier oder so! Ich habe das erst mal für einen Witz gehalten!

So, nun gehe ich Schlafen. Ich bin müde und morgen wird ein sehr langer und spannender Tag. Und wir haben wieder einen langen endlosen Tag geschafft! Endlich! Morgen sind es nur noch 12 Tage, bis wir uns wiedersehen.

Ich hab dich lieb.

Gute Nacht und schlaf gut. Ich wünsche dir eine gute Reise nach Hause morgen. Gott sei mit dir und segne dich und deine Familie. Ich denke jede Sekunde an dich.
In tiefer Liebe und unendlicher Sehnsucht,
deine Anna.

Donnerstag, 25.12.08, 20:09 Uhr
Hallo, meine kleine süße Maus!
Entschuldige, dass ich dir gestern nicht mehr geschrieben habe, aber wir saßen bis um ein Uhr nachts zusammen. Aber alles von vorne.

Eigentlich sollte es um 17:30 Uhr Essen geben (Hühnerfrikassé). Als Sarah Omi darauf ansprach, sagte sie: 'Das habe ich nie gesagt! Ich habe gesagt, um sechs!'. Das ist fast immer so!

Um viertel nach sechs haben wir angefangen, zu Essen. Onkel Reinhold kam um 16:45 Uhr zu uns und blieb bis 22:15 Uhr bei uns.
<b






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