Die Insel

Autor: chanti95
veröffentlicht am: 28.02.2009




naja einbisschen kurz. ich finde es nicht wirklich spannend, bitte auch kommis

Kapitel 10

Ein H?llenabstieg

Sp?ter, als ich aufwachte, fuhr ich erschrocken zusammen. Damon reckte sich unter mir. Ich sprang schnell auf.
'Oh, entschuldige, Damon.'
Ich war wohl die ganze Zeit ?ber ihm gelegen.
Es war dunkel in der H?hle. War die Sonne schon unter gegangen?
Ich band Damon an einem Felsen an und krabbelte dann aus der H?hle.
Als ich wieder aufrecht gehen konnte, schaute ich mich um. Nein, die Sonne war noch nicht untergegangen.
Da vor mir gleich ein W?ldchen war, sammelte ich etwas trockenes Holz. Dabei ging ich immer weiter weg vom H?hleneingang.
'CARO!!'
Erschrocken sah ich auf.
Suchte er mich immer noch???
Ich begann schneller zu laufen.
In meiner Hektik nahm ich den falschen Weg und kam zu der grossen H?hle auf dem Plateau. Ich ging hinein und versteckte mich in einer Nebenh?hle.
?Wieso verfolgt er mich nur??', ging mir durch den Kopf. Ich hatte keine Ahnung.Ich krabbelte in die Nebenh?hle, darauf achtend, dass ich kein Holz verlor und auch keine Ger?usche machte.
Als ich mich in dieser H?hle umschaute, entdeckte ich ein Loch.
Am Tag musste dort die Sonne durchscheinen. Mir kam ein Gedanke.
'CARO!!!'
?Jetzt sei mal still!!!'
Ich ging zu dem Loch und steckte meinen Kopf durch.
Hatte ich es mir doch gedacht:
Am Grund war Saphira. Das hiess, es musste in der unterirdischen H?hle enden.
Ich zog meinen Kopf zur?ck.
'CARO, VERDAMMT NOCHMAL!!'
Warum suchte er mich so verbissen??!
Ich h?rte seine Schritte.
Ich sah seinen Schatten.
R?ckw?rts zwang ich mich durch das Loch. Meine F?sse fanden Halt auf einem minimalen Vorsprung.
Das Holz war neben mir, ebenfalls auf einem Vorsprung, auf schulter H?he. Ich hielt mich an diesem Vorsprung fest.
Ich h?rte abermals seine Schritte. Er entfernte sich.
Jetzt h?rte ich nichts mehr. Langsam schaute ich mich um.
Ich war gute 20 Meter vom Grund entfernt.
Jetzt konnte ich nicht mehr hinauf. Auch wie ich es versuchte, ich kam nicht mehr hinauf in die H?hle. Da blieb mir nur eins: Hinunter.
Aber wie sollte ich das anstellen?!
Ich nahm einen stabilen Ast und steckte ihn in einen Spalt auf Knieh?he. Das restliche Holz nahm ich unter den linken Arm. Dann ging ich in die Knie. Mein rechter Unterarm war so weit schon gut geheilt. Ich konnte also mit meiner Hand den Stock fest umschliessen, ohne dass mir der Arm zu sehr schmerzte. Mein rechter Fuss suchte jetzt nach Halt, w?hrend mein linker langsam anfing, zu schmerzen. Dann, endlich, fand mein Fuss Halt. Vorsichtig trat ich drauf. Nun setzte ich auch meinen linken Fuss auf den kleinen Vorsprung und legte das (verfluchte!!!) Holz auf den Vorsprung und hielt mich nun auch mit der linken Hand fest. Da passierte es:
Der kleine Vorsprung, auf dem meine F?sse standen, brach ab. Ich verlor den Halt und hielt mich nur noch mit meinen H?nden am oberen Vorsprung. W?hrend ich verzweifelt eine Nische, oder einen Vorsprung f?r meine F?sse suchte, merkte ich, wie mein rechter Arm immer wie mehr erschlaffte. Bald w?rde ich mich nicht mehr halten k?nnen. Da, endlich, fanden meine F?sse einen kleinen Halt. Ich lockerte meinen Halt ganz wenig. Ich schaute hinunter. Gleich darauf wurde mir schwindlig. Wie sollte ich das nur schaffen?! Mir schwand die Hoffnung. Ich wischte mir mit meiner linken Hand ?ber's Gesicht. Da kam ich ?ber die Stelle, an der Jacke mich geschlagen hatte. Ein beissender Schmerz fuhr in mir hinauf. Aber nicht, weil mir die Wange weh tat. Sondern wegen dem Wissen, dass er mich tats?chlich geschlagen hatte. Das hatte sich noch niemand erlaubt. Jetzt war ich nicht mehr traurig, sondern w?tend. Mit dem Vorsatz, es ihm heim zu zahlen, machte ich mich wieder an diesen verfluchten H?llenabstieg. Ich schaute hinunter. Saphira war nirgends zu sehen. Also liess ich das Holz einfach fallen. Mit einem lauten Geklapper kam es unten an. Nun machte ich mich auf, um runter zu klettern.
Ich rutschte. Ich war inzwischen etwa zehn Meter runter gekommen, also etwa die H?lfte. Jetzt hielt ich mich nur noch mit den H?nden an einem Vorsprung. Verzweifelt versuchte ich, einen Halt f?r meine F?sse zu finden. Meine Arme schmerzten noch mehr. Ich fand einen kleinen Vorsprung... und liess los.
Der Vorsprung brach. Einen kurzen Moment lang fiel ich. Bis ich mich mit meinen H?nden um einen Vorsprung klammerte. Abrupt stoppte ich.
'Aua!!!', rief ich aus. Ein kleiner Stein bohrte sich direkt in die Wunde, wo Damon mich gebissen hatte.
'Ich und meine dummen Ideen!!! Verdammt noch mal, ich w?rde mich ohrfeigen, wenn ich hier nicht fest s?sse!!!'
Das nervte mich. Ich wollte endlich runter, nicht mehr an dieser dummen Wand fest sitzen.Jetzt sass ich irgendwie in der Zwickm?hle. Ich konnte weder runter, noch rauf. Als kletterte ich nach rechts. Dann immer weiter runter. Bis meine F?sse endlich auf dem Boden ankamen.'Endlich.'
Ich st?hnte auf. Meine Arme schmerzten. Meine Beine waren wund gescheuert. Meine Schuhe hatten ?berall L?cher.
'Mist!!!'
Ich war stink w?tend. H?tte Jacke mich nicht geschlagen, h?tte ich nicht diese Wand runterklettern m?ssen.
Ich hasste ihn.
Daf?r, dass er mich geschlagen hatte.
Daf?r, dass er da war.
Daf?r, dass er so ein ignorantes, idiotisches Arsch war!!!







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