Love Hurts

Autor: DyingAngel
veröffentlicht am: 23.12.2008




Hy das hier is jetzt mal ne fertige Kurzgeschichte von mir. Keine Sorge die andere(n) geschichten gehn auch noch weiter, aber ich wollte heut einfach mal eine fertig machen und die ganz online stellen. Die story is nich real, zumindest nicht dass ich wüsste! Ich hoffe allen dass es ihnen niemals so gehen wird!

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Weinend saß Lea am Boden. Er hatte sie einfach allein gelassen. Sie dachte er liebte sie, aber sie hatte das andere Mädchen nicht bedacht, das Mädchen, das ihn schon einmal verletzt hatte, das Mädchen, das er wirklich liebte. Lea verstand ihn nicht, sie hätte alles für ihn getan, alles für ihn aufgegeben. Er hatte immer gesagt er liebte sie, doch insgeheim liebte er wohl dieses andere Mädchen. Wenn sie an seine Schlussworte dachte, begann sie wieder zu weinen. Er sagte: 'Lea, es tut mir leid! Es tut mir so leid, aber Nadja, du weißt doch, meine Exfreundin, kam zu mir, sie wollte zu mir zurück! Du weißt wie sehr ich sie liebte!'

Ein Jahr zuvor:
Lea ging verträumt die Hauptstasse entlang, als sie einen Jungen anrempelte. 'Oh, sorry!' sie erschrak und sah ihm direkt in die Augen. Dieser erwiderte ihren Blick. 'Macht nix! Wo gehst du denn hin, dass du so verträumt bist? Hast n Date?' er lachte. Lea verstand nicht ganz wie ein Mensch bei einem allerersten Zusammenstoss so offen sein konnte, doch sie lies sich nichts anmerken und antwortete 'Nee, ich geh einfach nur so bisschen spazieren in der Stadt!' 'Trifft sich gut! Ich auch! Gehen wir n´ Stück zusammen?' er zwinkerte. Nebeneinander gingen sie weiter und sahen ab und zu in die hübsch dekorierten Ladenfenster, unterhielten sich über dies und das und scherzten zusammen.
Nach einigen Stunden aber musste Lea leider zurück nach Hause. 'Nick tut mir leid aber wenn ich zu spät heimkomm meckert meine Mum wieder rum!' leicht traurig blickte sie ihn an. 'Na gut, wir sehen uns ja bestimmt bald wieder! Du hast ja meine Handynummer und ich deine!' Sie umarmten sich und dann ging Lea die letzten 10Minuten zu ihrem Haus alleine zurück.
Sie öffnete die Tür 'Hy Mum! Ich bin wieder da!' brüllte sie durch das ganze Haus. 'Ist gut Lea! In 1 Stunde gibt's Essen! Ich bin noch nicht ganz fertig! Deckst du dann nachher bitte den Tisch?' gab ihre Mutter zurück während Lea sich von ihren Schuhen und ihrer Jacke befreite 'Kein Problem Mama!' grinste sie und tänzelte die Treppe nach oben in ihr Zimmer.Sie schaltete ihren PC an und begann zuerst einmal Nick in all den Messengern und auf all den Websites zu adden. Und kaum war sie fertig und schloss das letzte Fenster, begann ihr ICQ zu blinken und eine Nachricht von Nick erschien. Sie schrieben die ganze Stunde lang bis Lea essen musste, danach schrieben sie wiederum bis spät am Abend, da Lea schlafen gehen musste.
Die nächsten Wochen verliefen normal, Lea und Nick trafen sich, alberten und erzählten sich viel. Doch am Sonntag vier Wochen nach ihrem ersten Treffen, begann Nick ihr alles über seine letzten Beziehungen zu erzählen, auch dass er seine Exfreundin immer noch vergötterte und nicht loslassen konnte. Lea versuchte ihm zu helfen und sie dachte nach einem weiteren Monat auch, dass sie es geschafft hatte, da Nick sie gefragt hatte, ob sie seine Freundin sein wollte. Das Glück hielt lange an. Beide trafen sich oft, Nick lud sie oft zum Essen oder ins Kino ein. Sie verbrachten viele gemeinsame Stunden, oft allein, doch auch nicht selten waren sie gemeinsam auf Partys zu finden.
Zum Valentinstag schenkte er ihr Rosen und Pralinen. All ihre Freunde sagten sie hätten noch nie ein Paar in ihrem Alter gesehen, die so liebevoll und vertraut miteinander umgingen. Auch Lea war diese Vertrautheit anfangs fremd, doch sie lernte schnell ihm blind zu vertrauen.Als Lea einmal allein in ihrem Zimmer saß und MP3 hörte blickte sie verträumt durch ihr Fenster in den sommerlichen Garten. Die Vögel flatterten aufgeregt von einem Baum zum anderen. Sie lachte über die Hektik die diese Tiere manchmal ausstrahlen konnten. Sie zog sich ihren Rock und ein T-Shirt über und ging nach draußen in den Garten. Die Sonne schien regelrecht zu brennen, so heiß war es. Plötzlich umarmte sie jemand von hinten. Im ersten Moment erschrak sie, doch dann spürte sie wer es war und entspannte sich. Sie lag in Nick´s Armen und fühlte sich wohl, fühlte sich beschützt, sie fühlte sich als könnte ihr niemals jemand wehtun. 'Ich liebe dich mehr als alles andere auf dieser Welt!' flüsterte er Lea ins Ohr. Sie lächelte und sagte: 'Ich liebe dich genauso! Wenn ich dich verlieren würde, würde ich sterben!' Daraufhin drückte er sie fest an sich um ihr zu zeigen dass er sie nie fallen lassen würde.
Doch es kam alles anders als Lea sich vorgestellt hatte, denn kaum 3 Monate nach später kam Nick wiederum zu ihr in den Garten. Sie saß auf der Schaukel und träumte wie so oft vor sich hin. Mittlerweile war es Herbst, überall lagen Blätter und die Sonne schien nur noch leicht. Als Lea ihn sah, sprang sie auf und lief freudig zu ihm hin. Sie umarmte ihn stürmisch und versuchte ihn zu küssen, doch nichts erwiderte er. 'Was ist los? Ist alles okay? Ziehst du weg? Ich komm mit! Ich geb hier alles für dich auf! Ich begleite dich!' In seinen Augen erblickte sie nicht die gewohnte Freude und Nähe ihr gegenüber. Sie hatte Angst. Ernst sah Nick sie an. 'Nein ich ziehe nicht weg! Lea, es tut mir leid! Es tut mir so leid, aber Nadja, du weißt doch, meine Exfreundin, kam zu mir, sie wollte zu mir zurück! Du weißt wie sehr ich sie liebte!' Lea wusste genau was das zu bedeuten hatte. Sie sackte zusammen in mitten des Blättermeeres. Sie weinte bitterlich, konnte nichts sagen, nur weinen und leiden. Er lies sie wie sie war liegen und ging geradewegs aus dem Garten. Mühsam, weil sie, durch die Tränen geblendet, nichts mehr erkennen konnte schleppte sie sich in ihr Zimmer.
Innerhalb der nächste Wochen schien sich ihr Zustand zu verbessern, zumindest äußerlich. Doch innerlich war sie immer noch so ein Wrack wie zu dem Zeitpunkt als Nick sie verlassen hatte. Jedoch als sie wiedereinmal in der Stadt um eine Ecke bog entdeckte sie Nick und Nadja, Arm in Arm, vor einem Brunnen stehend. Zitternd wich sie zurück, rannte die Straße entlang, rannte und rannte, wieder blendeten sie ihre Tränen, doch sie kam zuhause an. Rannte die Treppe nach oben bis in ihr Zimmer. Dort suchte sie nach ihrem schärfsten Messer und begann mit einem Stift noch eine kleine Notiz zu kritzeln: ‚Mama, ich weiß du kannst nichts dafür! Bitte sei mir nicht böse, aber ich schaff das alles nicht mehr! Ich liebe dich und Papa!' mit dem Zettel und dem Messer in der Hand ging sie die Treppenstufen hinab. Sie legte den kleinen gelben Zettel auf den Holzküchentisch und trottete langsam in den Garten. Dort wo er sie immer gefunden hatte, als er sie besuchte. Jedoch auch dort wo er all ihr Glück zerbrechen lies. Sie ging zu der Schaukel hin auf der sie an dem Tag, der ihr Leben zerstörte, gesessen hatte und setzte das Messer an.

Nick hatte sich nachdem er diese Worte sagte nicht mehr bei Lea gemeldet, er war nur noch für Nadja da, bis diese ihn wiederum verletze und allein lies. Erst als er fast die gleiche Situation zweimal durchlebte, bemerkte er, dass Nadja ihn nur ausgenutzt hatte, dass sie ihn nie liebte und immer nur verletzte. Er wollte zu Lea zurückkehren, zu dem Mädchen, das ihn wirklich liebte, zu dem Mädchen, dem er den Rest seines Lebens hingeben wollte. Er ging wie schon einige Male zuvor die Hauptstraße entlang bis zu Lea´s Haus. Dort klingelte er an der eisernen Glocke. Lea´s Mutter stand vor ihm, sah ihn nur starr an. Er sah Schmerz in ihren Augen. 'Ist Lea zuhause?' fragte er sie in seiner Unwissenheit. Sie schüttelte den Kopf 'Sie wird niewieder zuhause sein! Sie ist jetzt da wo alle Engel sind!' Ihr stiegen die Tränen in die Augen.

Nick erkannte die wirkliche Liebe erst als es zu spät war! Als sie zu ihm sagte 'Wenn ich dich verlieren würde, würde ich sterben!' ahnte er nicht wie ernst sie diesen Satz meinte.









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