Vampirliebe

Autor: DyingAngel
veröffentlicht am: 29.11.2008




Lyara saß auf ihrem Sarg, sie streckte sich und sah sich um. Noch keiner außer ihr war wach, das hörte sie. Deshalb schlich sie leise in ihrer Nachtkleidung in die Küche ‚Eine Flasche Blut ist noch da!' dachte sie und freute sich darüber dass ihre Diener ihr doch noch etwas abgefüllt hatten in der vorherigen Nacht. Sie stillte den ersten Hunger und begab sich dann zurück in ihr Zimmer. Das finstere Schloss war groß und dunkel. Lyara ging an ihren Kleiderschrank und zog sich ihre neuesten Errungenschaften an. In der Nacht zuvor war sie in ein Gothicgeschäft eingebrochen und hatte sich die schönsten und teuersten Teile mitgenommen, darunter auch der Minirock und die Corsage die sie sich anzog. Wäre sie kein Vampir gewesen hätte sie jetzt stundenlang vor dem Spiegel gestanden und sich betrachtet, doch das ging nicht, wie auch ohne Spiegelbild. Stattdessen machte sie sich daran diese Nacht zu verplanen. Sie war noch recht jung mit ihren 199jahren, was bei den Menschen etwa einer 17-Jährigen entspricht.Ein Klopfen an der Tür weckte sie aus ihren Gedanken 'ja?' Eine ältere Vampirin trat ein. 'Guten Morgen Mama! Hast du gut geschlafen?' fragte Lyara ihre Mutter. 'Ja Lyara, das hab ich in der Tat! Kommst du heute Nacht mit auf die Familienfeier im Schloss deiner Tante?' heftig schüttelte Lyara den Kopf 'willst du etwa schonwieder diesem Kerl den Kopf verdrehen? Naja tu nur was du nicht lassen kannst! Ich war ja auch mal so.' lachte ihre Mutter und zwinkerte Lyara zu. Auch Lyara lachte jetzt 'Mutter ich danke dir! Erzähl der Tante einfach ich hätte was falsches gegessen, dann vermisst sie mich nicht!' 'Das werd ich tun. Übrigens schaust du hübsch aus! Wo hast du das denn her?' Sie deutete auf Lyaras neueste Kleider. 'In der Stadt ist ein Laden, da bin ich gestern aus Langeweile eingebrochen' Lyara zuckte mit den Schultern. 'Ich muss jetzt los Mutter, Rayo wartet bestimmt schon am alten Friedhof auf mich! Wünsch mir glück dass ich ihn heute Nacht endlich rumkriege!' Mit diesen Worten war das Mädchen in dieGestalt einer Fledermaus verpufft und flog so schnell sie konnte zum alten Friedhof. Dort angekommen verwandelte sie sich wieder in ihre normale Gestalt und suchte den Friedhof nach Rayo ab, bis sie plötzlich von hinten fest gepackt wurde. Blitzschnell drehte sie sich um.







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