Komm zu mir und wir sind nie mehr allein

Autor: Bina
veröffentlicht am: 31.10.2008




Den Tag wollten Sie sich zusammen die Stadt ansehen, sie war neugierig alles zu entdecken und die kleinen Geheimnisse ausfindig zu machen. Sie zogen durch die kleinen verwinkelten Gassen und durch die großen lärmenden Straßen, in denen das pulsierende Leben den Alltag einer südamerikanischen Großstadt präsentierte. Sie liebte es mit ihm Hand in Hand Teil dieses Lebens zu sein. Es war Sommer und sie wollte sich noch einige Kleider kaufen, vieles hatte sie ja in Deutschland zurück gelassen. Also zogen sie los. Normaler Weise war es nicht Pauls Art sich lang in Kaufhäusern herumzutreiben, hier machte er jedoch gern eine Ausnahme. Es gab ihm die Gelegenheit, sein Studium über seine Liebe fortzuführen. Sie war der Mensch von dem er alles wissen wollte, mit dem er alles teilte und das gleiche zurück bekam. Als sie aus der Umkleidekabine trat, in einem leichten Sommerkleid mit blauen Blumen einem atemberaubenden Ausschnitt und gerade noch akzeptierbarer Länge, starrten viele Männer sie an. Das war zuviel. Ein innerer Drang bewegte ihn dazu, zu ihr zu gehen und sie in den Arm zu nehmen. Sie hatte die Blicke der anderen Männer wahrgenommen und verstand auch seine Geste zu gut. 'Meins' las sie in seinen Augen und musste schmunzeln. Paul schob sie sacht und bestimmt in die Umkleidekabine zurück. Sie drehte sich um und dachte sie wäre allein, doch da stand er. 'Möchtest du mir zusehen, wie ich mich umziehe?' las er in ihrem Blick. Also zog sie sich das Kleid über den Kopf und stand nun bis auf ihren kleinen Slip nackt vor ihm. Es würde nicht ein Tag vergehen, an dem er sich fragte, wie er sein Verlangen nach ihr in Zaum halten konnte. Jedenfalls nicht jetzt. Er stellte sich dicht hinter sie. So standen sie vor dem Spiegel. Sie wartete, dass er sie berühren würde, aber Paul konnte Emma nur die ganze Zeit im Spiegel ansehen. Nach einer Weile begann sie sich selbst zu streicheln. Ihre Hände glitten über ihre Brüste hinab in ihren Tanga. Paul schluckte hart. Das war zuviel des guten. Sie konnte es in seinen Augen lesen und drehte sich langsam zu ihm um. Sein Herz schlug Purzelbäume und seine Hose wurde eng. Es ging alles schnell. Ihr Slip lag bereits auf dem Boden als sie sich ans Werk machte, seine Männlichkeit auszupacken. Sie sprang ihr sofort freudig entgegen. Es wurde nicht lang gefackelt. Er hob ihr Bein an , zog sie zu sich und nahm sie. Sie waren beide wild. Sie sprang auf und klammert beide Beine um seine Hüften und bewegte sich. Er taumelte zur Wand und stützte sich dort ab. Beide waren schnell, es war wild und sie mussten sich zusammen reißen, nicht zu stöhnen. Immer wieder schloss er ihren Mund mit seinen Küssen, da ihr Stöhnen lauter wurde. Sie konnte jedoch nicht anders, also stieg sie von ihm. Paul sah sie an, er konnte nicht einfach so aufhören, es bereitete ihm Schmerzen in der Lendengegend. Sie schob ihn an die Wand, kniete sich vor ihn und begann langsam sich um seinen Schwanz zu kümmern. Harte Tatsachen kamen zum Vorschein. Mit Worten, Berührungen trieb sie ihn voran, aber immer noch nicht schnell genug, dass er kam. Es wurde unerträglich für ihn, aber wollte nicht betteln. Die Kopfmassage, die er ihr gab, sagte jedoch mehr als tausend Worte. Also nahm sie ihn komplett in den Mund, saugte intensiv, umkreiste ihn mit der Zunge und knetete hart seine Hoden. Sein Keuchen und Stöhnen erstickte sie indem Sie ihren Finger auf seine Lippen legte. Ihre Hände wanderten zu seinem knackigen Hintern und schoben ihn zu sich heran. Sie gab alles und nun kam er, seine Bewegungen immer schneller werdend. Er nannte sie 'kleine Hexe' und sagte ihr, dass die Revenge folgen würde. Sie sah dem Versprechen freudig entgegen. Als sie fertig waren, packte sie ihn wieder ein, zog sich an und sie gingen weiter. Es war ein langer Tag. Dennoch war sie von den Eindrücken um sie herum überwältigt. Ihre neues zu Hause, die Stadt gefiel ihr. Emma liebte die Kleinigkeiten, durch die sie sich auszeichnete. Vor den Türen saßen die alten Leutchen der Stadt, die ihren Lebensabend in den Sonnenstrahlen genossen. Sie sah deren neugierige Augen durch die Gegend huschen und das Leben, was um sie herum stattfand aufzusaugen. Es war einmalig. Sie konnte sich lebhaft vorstellen, dass ihren Augen nichts entging, jede Kleinigkeit wurde ausgetauscht und diskutiert. So wurde in ihrem Stadtviertel schnell bekannt, dass eine europäische Frau nun dort wohnte. Emma wusste noch nicht, dass diese wachen Augen und Ohren nun nicht eher ruhen würden, bis sie alles wichtige über sie in Erfahrung gebracht hatten.
Abends ging sie sofort ins Bad und ließ sich Wasser in die Wanne. Sie zog sich aus und tauchte in die wohlige Wärme ein. Sie ahnte nicht, dass draußen vor der Badtür Paul stand überlegte ob er einfach hinein gehen sollte oder es stören würde. In seinen Gedanken sah er sie entspannt in der Badewanne liegen und dass sie nackt war, ließen ihn erschauern. Es war Wahnsinn, jeder Gedanke an sie erregte ihn und er konnte es jedes Mal schwerer verstecken. Paul entschloss sich hineinzugehen und sah sie so liegen. Sie hatte ihn nicht gehört, er konnte sie also ungehindert beobachten, wie sie zur Musik sang und sich im Wasser aalte.
'...And you can tell everybody this is your song,
it may be quite simple but now that it's done.
I hope you don't mind, I hope you don't mindthat I've put down in words,
how wonderful life is now you're in the world…'
Die Worte ergaben keinen Sinn für ihn, er war der englischen Sprache nicht unbedingt mächtig. Um so mehr bewunderte er, wie sie es meisterte für ihn viele Sprachen zu sprechen.Er zog sich aus, doch noch bevor er fertig war, bemerkte sie ihn und beobachtete ihn. Das Spiel seiner Muskeln gefiel ihr gut und sie spürte die Hitze in ihrem Schoß über Hand nehmen. Ein rauchiges 'du bist Sex pur' rann über ihre Lippen, was ihn in seiner Bewegung erstarren ließ. Paul drehte sich zu ihr um und sah, dass sich ihre Augen verdunkelt hatten, wie sie es taten, wenn sie erregt war. Dann saß er ebenfalls in der Wanne, hinter ihr. Emma lehnte sich an ihn und er begann sie zu streicheln. Unter seinen Händen fing sie jedes Mal Feuer. Es gefiel ihr, wie er sie streichelte und sie ließ sich fallen. Sie könnte ewig so liegen bleiben, an ihn gekuschelt. Paul tat ihrem Herz so gut. Seine Finger strichen sanft über ihre Wange, hinab zu ihren Armen und nach einer ganzen Weile zu ihren Brüsten. Dort verweilten sie einige Zeit. Ihre Lippen waren leicht geöffnet und ein leiser Seufzer entrann ihnen. Er hörte wie sie seinen Namen hauchte. Nach einer süßen Ewigkeit suchte sich seine Hand den Weg in ihren Schoß. Er begann sie zu massieren, langsam und intensiv. Er wischte die kleinen Perlen von ihrer Stirn, die sich in der Hitze bildeten. Gespannt verfolgte er ihre Reaktionen. Sie wand sich seiner Hand entgegen. Er trieb sie weiter, drang mit einem Finger in sie ein und verwöhnte sie bis sie auf der rauschenden Woge ihrem Höhepunkt entgegensah. Nach dem Bad trocknete er sie mit einem weichen Frotteetuch ab, cremte ihre sanfte Haut ein, damit sie so schön weich blieb, hob sie dann auf seine Arme und trug sie ins Schlafzimmer. Dort legte er sie aufs Bett und kuschelte sich zu ihr. Emma war noch immer erschöpft vom Bad. Er zog sie zu sich, weil er fand, dass sie noch zu weit weg von ihm war. Sein Herz schlug im Einklang mit seinen Worten, die er ihr sanft zu flüsterte 'Te amo mucho'. Als er keine Reaktion bekam, sah er seine Emma und ein leises Lächeln huschte über seine Züge. Sie war eingeschlafen. Ihr gleichmäßiger Atem streifte seinen Hals. Ihre Hand ruhte wieder auf seinem Herz, so wie sie es schon mal tat. Es war wahr, sein Herz gehörte ihr. Mit dem Gedanken sie in seinen Armen schlafen zu sehen, fielen nun auch ihm die Augen zu. Morgen war der erste Tag für ihre Jobjagd. Das wirkliche Leben würde sie morgen wieder einholen und ihn aus seiner kleinen großen Welt, die Emma für ihn bedeutete, in die Realität zurückschuppsen.

Emma saß in einem großen geräumigen Büro und wartete. Das Hotel in dem sie arbeiten wollte, war eines der bekanntesten der Stadt und sie hatte sich für die Stelle der Assistenz der Geschäftsleitung beworben. Sie war sich bewusst, dass es sie sicherlich wenig Berufserfahrung mitbrachte, aber wer nicht wagt der nicht gewinnt. Emma sah sich ein bisschen genauer um. Der Schreibtisch vor dem sie saß war monströs, kam jedoch in dem großen Raum wunderbar zu Geltung. Er war aus Mahagoni und roch nach
Zitronenmöbelpolitur. Alles was man zum Arbeiten brauchte war vorhanden. Ein Computer, das Neuste vom Neusten, eine Telefonsprechanlage und allerlei Dinge, die ihr noch unbekannt waren. Ein Bilderrahmen stand ebenfalls dort, mit zwei Fotos. Auf beiden waren zwei Jungen und eine Frau zu sehen, das linke Foto entsprach wohl der Vergangenheit, denn auf dem zweiten Foto waren die beiden Jungen erwachsene Männer. Sie sahen beide wahnsinnig gut aus. Auch die Frau war eine atemberaubende Schönheit. Lange schwarze Haare die schon langsam grauweiße Strähnen aufwiesen, was ihre Attraktivität aber keines Wegs minderte. Ihren großen dunkeln Augen versprachen Humor und Intelligenz, aus ihnen blitzte nur so der Schalk entgegen. Sie hatte einen sinnlichen Mund, eine schmale Nase und ein spitzes energisches Kinn. Die Tür öffnete sich und der Chef persönlich trat ein. Das er der Chef war, wusste sie von der Homepage des Hauses, auf denen alle Mitarbeiter der Hierarchie nach mit Foto vorgestellt wurden. Wenn sie Glück hatte, würde sie auch bald von einem Foto den Besuchern der Seite zulächeln. Der Chef war großer Statur, dazu kräftig gebaut und vermittelte den Eindruck von energischer Stärke. Seine hellen Haare waren bereits dünn und obwohl man erkennen konnte, dass er seine jungen stürmischen Jahre bereits hinter sich hatte, versprühten seine Augen Energie und Vitalität. Sie strahlten zudem Güte und Gerechtigkeit aus, eine angenehme Mischung.
Sein Anzug war maßgeschneidert und verlieh seinem Äußerem Eleganz. Señor Ramirez kam auf Emma zu und schüttelte ihr die Hand. Sie sah ihn erstaunt an, denn diese Form von Begrüßung war eher deutscher Natur, jedoch kein bisschen einheimisch. Er sprach perfektes Deutsch. Er sah sie grübeln und schmunzelte. 'Sie denken richtig Señorita. Ich bin in Deutschland geboren, meine Mutter war Deutsche und mein Vater kam aus Argentinien. Als ich 4 Jahre alt war, zogen wir hierher in die Heimat meines Vaters und einige Jahre später kamen wir hier nach Peru, der Arbeit meines Vaters wegen. Es ist schön wieder einmal jemanden aus der Heimat um sich zu haben. Aus welchem Teil Deutschlands kommen Sie?' 'Aus Berlin, ich....' 'Que bueño, aus der Hauptstadt. Sie wollen also bei uns arbeiten?' 'Ja, sehr gern. Ich habe mich bereits in Deutschland über Ihr Unternehmen informiert und war begeistert von den Möglichkeiten, die Sie Ihren Angestellten bieten. 'Ja, wo wir Potenzial entdecken, geben wir unser bestes, dies zu fördern. Was hat sie nach Arequipa verschlagen, man kommt sicherlich nicht einfach so auf die Idee hierher zu kommen oder?' fragte Señor Ramirez freundlich. 'Der Liebe wegen. Ich habe vor knapp zwei Jahren einen Mann kennengelernt und nun bin ich hier.' 'Sie sind mutig, alles hinter sich zu lassen, fiel Ihnen das nicht schwer? Familie und Freunde so weit weg zu wissen ist sicherlich nicht leicht?' Emma erzählte ihm, dass ihre Eltern beide tot seien und ihre wenigen Freunde sie unterstützt hatten.Das Wortgeplänkel ging noch eine Weile so weiter. Emma wusste, dass dies für die Mentalität hier üblich war. Sie hatte das Gefühl sofort einen Draht zu diesem charakterstarken Mann zu haben.

Carlos Ramirez musterte diese zierliche Person, die er vor sich hatte. Er war beeindruckt von ihrer Offenheit. Ihre ehrlichen und unschuldig wirkenden Augen rührten seinen väterlichen Beschützerinstinkt an. Jedoch vermutete er, dass sie schon viel durchgemacht hatte und sich selbst zu beschützen wusste. Sie hielt sich an die Geflogenheiten des höflichen Smalltalks und besaß den Anstand ihn immer erst ausreden zu lassen, obwohl er selbst ihr schon einige Male über den mund gefahren war. Ihr Spanisch war gut, noch verbesserungswürdig, aber gut. Sie würde es schnell lernen, da war er sich sicher. Sie strahlte Loyalität aus und ihm gefiel, dass sie sich bereits über sein Haus informiert hatte. Alle seine versteckten Testfragen dies bezüglich meisterte sie mit Bravur und der Gedanke, sie als seine Assistentin einzustellen gefiel ihm immer mehr. Durch ihre Unterlagen blätternd dachte er nach. Sie hatte einen einwandfreien Lebenslauf, was die Bildung betraf, jedoch vermisste er ein wenig das Persönliche. Gedanklich schlug er sich vor die Stirn. Sie ist eine Deutsche und da ist es normal, neutral zu wirken. Ramirez sah sie an und fragte sich, wie ein so zierlicher Mensch mit einem solchem Willen sein Ziel verfolgte. Das hat natürlich nichts mit der Statur zu tun, aber sie sagte viel aus. Ihre gerade Haltung ließ Stärke durchblicken. Die würde sie brauchen, denn das Geschäft war immer noch weitestgehend eine Männerdomaine. Ramirez war sich sicher, dass sie sich durchsetzten würde, wenn es sein musste.
Er war dafür bekannt, oftmals aus dem Bauch heraus zu entscheiden und er beschloss sogar auf die übliche Probezeit zu verzichten. Sofort stand er auf und ging um seinen Schreibtisch herum. 'Herzlich willkommen im Team' gratulierte er ihr.

Ich freu mich natürlich wieder sehr über Kommentare und kreative Kritik!!! Nur als Vorwarnung, ich habe bereits 16 Seiten in MS Word geschrieben. Hoffe es gefällt euch.
Liebe Grüße




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