Für Mädels (und Jungs) die bisschen verückt sind trotzdem romatisch sind Teil 9

Autor: *Unbekannt*
veröffentlicht am: 17.07.2009




Mila ging mit entschlossenen Schritten. Sie wusste nicht mal wohin. Sie ging einfach so schnell sie konnte. Ihr Gesicht sah aus wie das einer zwölfjährigen, die nicht das bekommen hatte was sie wollte. Wie konnte sie sich nur so blamieren vor all den Leuten und der Typ denkt jetzt bestimmt sie ist eine Stalkerin. In dem Café kann sie sich jetzt nicht mehr blicken lassen. Warum musste sie ihn denn auch so anstarren? Für eine Sekunde drehte sie sich um, warum wusste sie auch nicht. Doch dann drehte sie sich noch mal um. Und dann sah sie ihn. Den gut gebauten Mann im Anzug aus dem Café den sie so angestarrt hatte. Er ging ihr nach. Er hielt mit ihrem Tempo mit, doch blieb in einer sicheren Entfernung.Mila war durcheinander. Was sollte sie jetzt machen? Wenn er sie einholt und fragt warum sie ihn so angestarrt hat? Was soll sie denn dann sagen? Weil sie so hammer mäßig aussehen und ich sie einfach anstarren musste? Dann kann sie sich auch gleich freiwillig einweisen lassen. Wenn er sie das tatsächlich fragen sollte, dann wird sie einfach schweigen! Ja genau, sie wird einfach schweigen und nichts sagen. Oh mein Gott das geht doch nicht! Mila jetzt konzentriere dich, sagte sie zu sich selbst. Vielleicht geht er nur zufällig denselben weg und vielleicht geht er auch nur zufällig hinter dir. Vielleicht ist er nur zufällig im selben Moment aus dem Café gegangen wie du. Ach so viele Zufälle gibt es doch gar nicht.
Mila wurde immer verzweifelter und verzweifelter. Was ist, wenn er ihr aus einem ganz anderen Grund gefolgt ist? Vielleicht will er sie ausrauben. Aber warum sollte ein Mann im Anzug eine Frau ausrauben? Vielleicht will er sie entführen. Oh mein Gott! Jetzt ging Milas Phantasie ganz mir ihr durch. Entführen! Also bitte. Am hell lichten Tag auf einer Einkaufsstraße. So blöd ist doch kein Mensch, aber was heut zu Tage alles passiert. Langsam wurde Mila klar, dass sie hysterisch wurde. Sie atmete tief ein und aus und ging langsamer. Sie richtete sich auf um wieder wie eine Frau auszusehen und nicht wie ein Flüchtling. Erst wollte sie sich wieder umdrehen, doch dass würde sie wahrscheinlich in ihr altes Verhaltensmuster zurück fallen. Also ging sie einfach ruhig weiter.
Plötzlich merkte sie, dass sie gar nicht wusste wo sie war. Sie sah sich um. Die Straßennamen kannte sie nicht. So weit kann sie doch gar nicht gelaufen sein. Sie sah sich die Häuser an, die Läden und sogar die Leute, doch nichts davon kannte sie. Wie lange war sie aus dem Café raus? Vielleicht eine halbe stunde? Sie sah zurück. Die Straße war voller Menschen wie in Manhattan. Sie sah in ihre Handtasche nach Geld um mit einem Taxi nach Hause fahren zu können, doch sie entdeckte nur paar Cent. Sie hatte dem Kellner echt zu viel Geld gegeben. Was sollte sie jetzt tun? Sie konnte schlecht Kyra anrufen und sie bei ihrem Techtelmechtel mir Jeff stören. Und eigentlich wollte sie sie gar nicht anrufe. Was sollte die Freundin denn von ihr denken? Die alte, hysterische Mila hat sich verlaufen und kann nicht nach hause weil sie kein Geld hat? Nein so tief wollte Mila vor Kyras Augen nicht sinken. Mila ließ sich auf eine Bank mitten im Gedränge der Läute fallen. Sie saß da und starte in die Leere. Sollte sie einfach wieder zurück gehen? Aber sie wusste nicht mal wo sie lang gegangen war. Sie ist die ganze Strecke wie in Trance gelaufen. Sie schloss ihre Augen. Sie fühle sich, als hätte sie Drogen genommen. Alles drehte sich und sie kannte nichts und niemanden. Alles war so anders… Mila fiel langsam, ohne das sie es wirklich merkte, in einen tiefen Schlaf.







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