Für Mädels (und Jungs) die bisschen verückt sind trotzdem romatisch sind Teil 8

Autor: *Unbekannt*
veröffentlicht am: 22.04.2009




Am Nachmittag trafen sich die beiden Freundinnen in ihrem Lieblingscafé. Kyra erzählte doch noch einige Einzelheiten von ihrem Abendteuer im Auto, doch Mila machte es weniger aus als erwartet, denn ihr Liebesleben war im Moment ziemlich langweilig.
'Und wird das jetzt was ernstes mit dir und Jeff?', erkundigte sich Mila nach Kyras Absichten.
'Nein! Um Gottes Willen! Ich hatte meinen Spaß, er seinen und so wird es auch weiterlaufen. Aber mehr als sein Betthäschen will ich nicht sein.'
'Warum denn das?'
'Ich will meinen Spaß und Abwechslung und das krieg ich eben nicht, wenn ich mich auf einen festlege.'
Typisch Kyra. Von ihr hatte Mila auch nichts anderes erwartet. Männer, ausgehen und Geld war alles was sie zum Überleben brauchte. Aber irgendwie hatte sie Rechte. Abwechslung kriegt man eben nicht mit einem Mann. Doch Milas Lebensstiel war das ganz und gar nicht. Sie hätte liebend gern nur einen Mann. Einen Mann denn man vertrauen kann, den man so gut kennt wie man sich selbst und der einen genauso gut kennt. Der weiß was man mag und der einen versteht und einen der weiß was er will. Doch so einen Mann gab er wahrscheinlich nur in Milas Kopf.
'Und was ist mir dir und Mick? Hast du es dir nicht doch anders überlegt. Der Typ ist doch echt ein Hingucker oder nicht?'
'Ja für junge Früchtchen vielleicht. Aber nicht für so ne faule alte Frucht wie mich.'
'Man Mila, es kommt nicht auf das Alter an. Es gibt Typen, die sich mir 40 noch wie ein 12 jähriger benehmen und es gibt Typen die sich mit 24 verantwortungsbewusst verhalten und so einer ist doch Mick. Auf so was stehst du doch!'
'Ja aber nicht auf Jüngere! Wenn ich 30 bin, ist er erst 26. 26! Kannst du dir das bitte mal vorstellen? Ich bekomme bereits meine Wechseljahre und der Mann fängt erst an, an Kinder zu denken. Daraus kann ja nur eine Katastrophe werden!'
'Süße, soll ich dir mal was sagen? Du denkst einfach zu viel! Du solltest nicht überlegen was in zwei Jahren ist. Lass doch erst mal den nächsten Tag starten, lass dich einfach mal ins Leben fallen und gleiten lassen! Diese ganze Theorie stinkt doch! Versuchs mal mit Praxis. Erstens es macht viel mehr Spaß und zweitens dein Kopf bracht auch mal Urlaub.'
'Ja, ja, leichter gesagt als getan! Ich bin nun mal ein Kopfmensch. Ich denke gerne an die Zukunft und habe auch gern alles geplant! Ich mag es nicht mich überraschen zu lassen! Ich gehe alle Möglichkeiten durch die in einer bestimmten Situation kommen könnten und überlege mir für alles eine passende Lösung!'
'Gott! Hörst du dich selbst reden? Du hörst dich an wie 60! Man kann nicht ein ganzes Leben planen! Es kann immer etwas passieren womit man nicht gerechnet hat!'
Kyra sah auf ihre Handuhr.
'Oh ich muss jetzt los. Ich treffe mich mit Jeff. Wir gehen irgendwo essen und dann sehen wir weiter', sie blinzelte und zeigte mir die Zunge.
'Ja, ja! Hau schon ab!'
Kyra ließ sich nicht lange bitte und ging.
Tja, jetzt saß Mila wieder allein. Und ihre Gedanken überschlugen sich wieder. Sie wäre gern so wie Kyra. Einfach leben. Keine Angst vor Konsequenzen zu haben oder davor was alles passieren kann. Doch sie konnte ihren Kopf nicht einfach ausschalten, es ging einfach nicht. Egal wie oft sie das schon versucht hatte!
Sie sah sich um. An einem Tisch im Café saß ein Mann. Er sah gut aus. Seine Haare waren Dunkel und er trug einen Anzug. Er war gut gebaut, er sah stark aus und war grade dabei eine Zeitung zu lesen. So einen Mann hätte Mila gern. Er strahlte irgendwas aus, dass sie anzog. Sie starrte ihn förmlich an. Doch das merkte sie erst als plötzlich irgendwelches Geschirr klierte. Mila zuckte zusammen, denn der Mann im Anzug sah sie auch an und er lächelte interessiert aber auch etwas irritiert. Sein Blick ging durch sie durch, Mila fühlte sich ertappt und wurde verlegen. Schnell sah sie zu dem Kellner hoch, der gerade das dreckige Geschirr abräumte.
'Ehm, ehm… ich würde gern zahlen.' Sie packte viel zu viel Geld auf den Tisch und stand auf. Mit schnellen Schritten versuchte sie aus dem Café zu flüchten in dem sie alle anstarten. Der Kellner rief ihr noch hinter her, dass es viel zu viel sei, doch sie lief beschämt weiter. Sie merke nicht einmal, dass der Mann mit dem Anzug auch dabei war zu gehen, ihr hinterher zu gehen.







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