Für Mädels (und Jungs) die bisschen verückt sind trotzdem romatisch sind Teil 7

Autor: *Unbekannt*
veröffentlicht am: 25.01.2009




Morgens im Bett wachte Mila mit einem Durcheinander im Kopf auf. Wie von einem Sturm aus Alkohol kam ihr das Durcheinander vor, wobei sie nicht viel getrunken hatte. Eigentlich war sie ausgeschlafen obwohl es nur wenige Stunden waren die sie geschlafen hatte. Sie blieb liegen und sah aus dem Fenster. Der Tag sah gut aus. Die Sonne schien bereits und der Verkehr war noch still. Nun starte sie auf die Decke. Sie ließ sich den gestrigen Abend, das Durcheinander in ihrem Kopf, noch ein Mal durch den Kopf gehen. Ein netter Kerl war dieser Mick ja schon, von Humor verstand er auch nicht zu wenig und attraktiv war er, keine Frage. Aber er war auch jung. ZU jung für Mila. Sie lächelte und sah auf die Uhr. Neun Uhr, an einem Samstagmorgen. Es schien ihr unangebracht jetzt schon aufzustehen und somit schaltete sie bloß die Kaffee Maschine an und legte sich wieder ins Bett.
Plötzlich musste sie schmunzeln. Sie dachte daran, wie sie an seinem Jackett gerochen hatte und er es bemerkt hatte. Lächerlich. Wie ein Teenager hat sie sich benommen. Einfach nur lächerlich. Hoffentlich hielt er sie jetzt nicht für einen Freak. Aber wenn schon, schließlich hatte sie ja nicht vor, sich noch ein Mal bei ihm zu melden oder ihn wieder zu sehen. Es war eine einmalige Geschichte, die sehr nett war, aber nicht zum wiederholen geeignet. Es war nur ein Gefallen den Mila Kyra getan hatte. Apropos Kyra, wie ist denn ihr Abend gestern verlaufen? Mila beschloss ihre Freundin aus dem Bett zu klingeln. Sie wusste, dass es Kyra nicht gefallen würde, doch das was Kyra gestern Abend, bzw. heute Nacht mit Mila abgezogen hatte, hat Mila auch nicht gefallen. Mila verstand nicht, was da in Kyra gefahren war, ihre Freundin einfach ohne eine menschliche Möglichkeit im Restaurant stehen zu lassen, mit einem Kerl den sie seit ca. fünf Stunden kannte.
Es klingelte… und klingelte… und klingelte… Klar, welcher normale Mensch steht schon an einem Samstag um neun Uhr morgens auf, wenn man den Tag zuvor, und auch die Nacht, unterwegs war?! Eigentlich keiner. Mila legte auf und versuchte es gleich noch mal. Dabei hatte sie auch Erfolg.
'Hallo?', konnte man am anderen Ende von einer verschlafenen Kyra hören.
'Hallo Kyra, hier ist deinen,… Freundin kann man ja nicht wirklich sagen,… Mila.'
'Hallo Mila, ich will schlafen. Ruf später wieder an!'
'Nein Kyra, ich…'
Doch alles was noch zu hören war, war: tut, tut, tut. Entsetzt starte Mila auf ihr Telefon.Das kann doch echt nicht wahr sein. Da kommt Mila auf dieses 'PIEP' schon zu und die legt einfach auf. Plötzlich klingelte das Telefon.
Genervt ging Mila ran.
'Oh mein Gott Mila, du lebst! Es tut mir so leid! Ich meine, ich hätte das nie tun dürfen. Ich weiß nicht wie ich es wieder gut machen soll, aber ich tu alles, wirklich alles.'
'Weißt du eigentlich was du da getan hast? Du hast mich mit einem Typen, denn ich seit einigen Stunden kannte allein gelassen. Ohne eine Möglichkeit abzuhauen oder unauffällig zu verschwinden. Ich musste mit ihm durch die halbe Stadt laufen, um nach Hause zu kommen. Gott weiß was da hätte passieren können…'
'Ja Mila, ich weiß…'
'Außerdem hast du mich vorher gezwungen mit zu gehen und dann lässt du mich einfach sitzen! Unter MITgehen verstehe ich was anderes.'
'Man Mila, es tut mir ja Leid. Du hast ja recht. Ich weiß nicht was ich noch sagen soll. Das war alles eine blöde Aktion von mit, es tut mir leid…'
Eigentlich war Mila auf Kyra nicht so sauer, wie das rübergekommen ist. Sie wollte ihr einfach nur klar machen, dass es nicht nett war was sie abgezogen hatte. Sie wollte Kyra nicht mehr länger zappeln lassen. Außerdem hat sie sie ja nur angerufen um zu erfahren was gestern alles mit Jeff gelaufen ist.
'Ja ist ja gut. Ich weiß ja, dass es dir leid tut. Erzähl mir lieber mal, was gestern noch alles mit Jeff gelaufen ist.'
Mila könnte das dreckige Grinsen von Kyra förmlich spüren. Sie wusste, dass der Abend für Kyra erfolgreich war.
'Ja da ist so einiges gelaufen.'
'Ach ja, und was genau?'
'Wir sind zu der Brücke gefahren und haben uns die Stadt angesehen. Es war romantisch! Wobei er das gar nicht gebrauch hätte, ich mein, er hätte auch so bekommen, was er wollte. Dann haben wir uns irgendwann geküsst, ich weiß es nicht mehr genau, der Alkohol hat gut zugeschlagen. Und dann, eher ich mich versah, waren wir im Auto und die Post ging ab…''Erspar mir Einzelheiten. Und wie war's?'
'Ich dachte du wolltest keine Einzelheiten?!'
'Ich glaube nicht, dass das eine unwichtige Einzelheit ist.'
'Du hast Recht. Ja es war guuut. Mehr muss ich dazu nicht sagen, du kennst dich aus.'Mila musste lachen. Typisch Kyra.
'Und wie war es bei dir?', fragte ihre beste Freundin und riss Mila aus ihren Gedanken.'Es war nett.'
'Scheiße ist die Steigerung von nett.'
'Nein! Sieh doch nicht alles so negativ. Es war ein toller Abend, der sich jedoch nicht wiederholen wird.'
'Wenn der Abend aber doch toll und nett war, warum wird er sich dann nicht wiederholen?''Weil ich den JUNGEN nicht mehr treffen werde. So und jetzt lege ich auf, weil mein Kaffee fertig ist. Lass uns heute zusammen Mittagessen okay?'
'Ja okay, ich glaub ich brauch jetzt auch ein Kaffee.'
'Bis dann.'
'Bis dann.'







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