Der Austausch Teil 6

Autor: Ani
veröffentlicht am: 13.12.2008




Tobi guckte mich ganz entgeistert an und fragte mich: 'Hey, was ist denn hier so lustig. Habe ich irgendwas Falsches gesagt?' Es dauerte einen Moment bis ich wieder normal ohne lachen reden konnte.
'Sorry. Ich hab mir Gedanken gemacht wieso du das gemacht haben könntest und du hast einfach nur eine Wette verloren. Gegen dich würde ich auch gerne mal wetten, ich würde bestimmt gewinnen. Aber mit Cathy habe ich noch ein Hühnchen zu rupfen. Und du bist dir ganz sicher das du nicht auch was von ihr willst?' 'Seh ich so aus. Ich liebe dich und keinen sonst. Allein wenn ich sie ansehen bekomme ich Augenkrebs.' Ich gab ihm einen Kuss auf die Wange. 'Eins ist klar ich werde mich an ihr rächen und DU wirst mir dabei helfen. Ich hab auch schon eine Idee.' 'Klar, helf ich dir, alles was du willst. Bist du jetzt immer noch sauer auf mich?' Ich drehte mich mit einem gespielten grübelten Gesicht zu ihm um und küsste ihn. Als sie unsere Lippen wieder lösten meinte er: 'Ich nehme das als nein und eins kann ich die sagen du kannst 1000-mal besser küssen als Cathy.' 'Das will ich ja auch mal schwer gehofft haben für dich.' Wir blieben noch ein bissen dort sitzen und schauten uns den Sonnenuntergang an.
Am Abend im Bett feilte ich noch ein bisschen meinen Racheplan aus.

Als wir morgens im Auto saßen quetschte mich David über Tobi und mich aus. 'Und wie ist es gestern gelaufen?' 'Wir haben uns getrennt.' Sagte ich im lockeren Ton. 'Wwaass? Das ist nicht dein ernst?' 'Stimmt das war nur ein Scherz wir haben uns ausgesprochen.' 'Da bin ich aber froh ich dachte schon.'

Vor der Schule wartete Tobi schon auf mich. 'Hab mir was Nettes für Cathy ausgedacht, ich erzähls dir in der Pause.' Sagte ich zu ihm, gab ihm ein Kuss und ging in meine Klasse. Ich hatte jetzt Geschichte. Seit ich hier in Amerika war verging die Zeit wie im Fluge, ich dachte ich hätte grade mal eine Stunde um dabei waren es schon drei. Nach Mathe hatte ich Pause also ging ich in die Cafeteria. In der hintersten Ecke hatte Tobi schon einen Tisch für uns freigehalten.
Nachdem ich mich gesetzt hatte fragte er mich: 'Und wie lautet dein Plan?' 'Also, da ich mitbekommen hab das Cathy ziemlich beliebt ist und für viele Mädchen ein Vorbild ist habe ich etwas nachgeforscht und da eine Kleinigkeit entdeckt.' Ich ließ ihn etwas zappeln bis ich wieder begann: 'Wusstest du das sie noch Jungfrau ist?' 'Was das ist nicht dein ernst. Die Cathy die immer so tut als wäre sie schon mit hunderten Jungs im Bett gewesen. Wie krass ist das denn.'

Während er dies sagte lachte er sie total kaputt. 'Ja und wie ist jetzt dein Plan?' Fragte Tobi als er sich wieder einigermaßen in Griff hatte. 'Ich dachte mir du fühlst ihr Mal auf den Zahn und wenn du dann ganz genau weißt, dass sie noch Jungfrau ist. Sag ich mal so lassen wir die Bombe platzen.' 'Weißt du was, Ani?' 'Nein, was ist?' 'Ich liebe dich.' Er beugte sich zu mir rüber und küsste mich. Als er dann mit mehr Leidenschaft zu Gange ging meinte ich: 'Hey, mach mal halb lang hier sind auch noch andere Leute.' 'Ok, sorry. Heute ist ja Freitag, hast du lust heute Abend zu mir zu kommen? Du kannst ja Anna sagen das du bei Heather schläfst.'
Er schaute mich mit seinem charmantesten Lächeln an, da konnte ich natürlich nicht nein sagen. Nach der Pause ging ich noch zu Heather. 'Hey, wir wollten doch am Wochenende was zusammen machen, hast du noch lust?' 'ja Klar.' 'Als wenn du willst können wir ja morgen shoppen gehen.' 'Ja cool, ich freu mich ich kann dich ja dann so um 14 Uhr abholen?' 'Ja das wäre nett von dir. Aber ich hab da noch so ein kleines Problem und ich glaube das du di einigste bist die mir helfen kann.' 'Schieß los' 'Also Tobi hat mich gefragt ob ich heute Abend zu ihm kommen will und da Anna von unserer Beziehung noch nichts weiß, dachte ich mir ich könnte sagen das ich bei dir schlafe.'
'Achso, du willst also das ich dir ein Alibi verschaffe, wenns sonst nichts ist. Mach ich doch gerne. So ich muss dann mal in den Unterricht dann bis morgen. 'Ja bis morgen und danke.'Nach dem Unterricht schickte ich tobi eine SMS dass das mit heute Abend klappen würde.Da David heute noch länger in der Schule zu tun hatte, musste ich mit dem Bus nach hause fahren. Als ich die Haustür rein kam, hörte ich dass Anna in der Küche war. Ich ging zu ihr und sah wie sie kochte.
'Hallo Ani, wo ist denn David?' 'Der hatte noch was in der Schule zu erledigen, deshalb bin ich mit dem Bus gefahren. Was kochst du denn leckeres?' 'Achso. Es gibt Pizza.' 'Hast du was dagegen wenn ich heute bei Heather schlafe? Wir wollen dann morgen auch noch zusammen shoppen gehen.' 'Nein, das ist kein Problem. Andrew und ich sind morgen sowieso nicht da.'
Solange das Essen noch nicht fertig war ging ich auf mein Zimmer. Ich wollte mich grad auf mein Bett setzen das piepste mein Handy. Es war eine SMS von Tobi. Hey süße, ich freu mich auf heute Abend. Kuss Tobi.
Ich legte mein Handy bei Seite da rief Anna auch schon zum Essen. In der Zwischenzeit war auch David gekommen. Wir aßen und nebenbei fragte mich Anna tausend Sache. Ich dachte mir langsam könnte es doch mal langweilig werden immer nur von mir zu erzählen, doch Anna war da ganz anderer Meinung.
Nach dem Essen ging ich hoch auf mein Zimmer, wo schon keine drei Sekunden später David den Kopf zu Tür rein steckte. 'Hey darf ich rein kommen?' 'klar, du doch immer.' Wir setzten und auf mein Bett. 'Und was machst du heute Abend so?' Ich wusste genau worauf er hinaus wollte. 'Ich geh zu Heather und du.' Ich grinste ihn an. 'Nichts Bestimmtes.' 'Komm schon bevor du vor Neugier platzt, frag mich?' 'Ok, du hast mich durchschaut. Das heißt also du gehst heute zu Tobi?' 'ja wieso hast du was dagegen. Aber ich warne dich wenn du irgendwas Anna erzählst, bist du tot.' 'ja ist schon klar. Und was habt ihr so vor?' fragte er mit einem Grinsen. 'Nichts wieso?' 'Ach, nur so. Weil Tobi mir da was erzählt hat, aber ist ja nicht so wichtig.' 'Du bist so ein Arsch. Du machst mich voll neugierig, aber ich weiß schon aus dir ist sowieso nichts rauszubekommen. Das ist echt unfair.' 'Tja, so bin ich halt. Naja ich geh dann mal wieder ich will dich ja nicht stören.' 'Hey warte noch mal', rief ich als er schon an der Tür war. 'Ich weiß gar nicht was ich anziehen soll. Was hat er denn vor, dann könnte ich mich schon mal drauf einstellen.' 'Hm. Vielleicht das kurze Schwarze. Nein, zieh dich einfach so wie immer an, schließlich liebt er dich so wie du bist. Achso ich wollte dich noch fragen da Anna und Andrew ja morgen und übermorgen nicht da sind, dachte ich wir könnten ja eine kleine Hausparty machen.'

'Klar ich bin dabei. Kaufst du dann morgen alles ein, weil ich will morgen noch mit Heather shoppen gehen?' 'Ja, kann ich machen. Du kannst sie ja fragen ob sie auch kommen möchte, ich würde mich freuen.' Er wurde etwas rot. 'Schon verstanden, ich frag sie mal.' Dann ging er in sein Zimmer. Na toll dachte ich mir, David ist wohl mehr in meine eigene Beziehung eingebunden als ich. Tobi erzählt ihm ja eh alles. Naja anstatt mich über Tobi aufzuregen, suche ich mir lieber mal mein Outfit zusammen.

Ich wühlte in meinem Kleiderschrank und nachdem ich ihn fast komplett in meinem Zimmer verstreut hatte, hatte ich etwas gefunden. Ich zog mir einfach eine enge Jeans und T-Shirt an in den Klamotten fühlte ich mich am wohlsten.

Ich machte meinen Lep Top an und schrieb meinen Eltern mal wieder zurück. Ich erzählte ihnen wie toll doch alles ist und das es mir hier total gut gefallen würde. Doch ich schrieb nichts von Tobi, denn dann würden sie bestimmt Anna anrufen und ihn erstmal durch checken lassen. Mein Dad war da etwas eigen, denn es gab keinen Jungen der gut genug für seine kleine Tochter war. Tja wie Väter halt in dem Alter sind.

Nachdem ich am PC fertig war, ging ich ins Bad um mich fertig zu machen. Ich zog mich um und schminke mich noch ein bissen. So wie immer Kajal und Wimperntusche. Ich packte noch meine Tasche, also frische Kleidung, Schlafsachen und Waschsachen. Ich schaute auf die Uhr und merkte, dass ich schon in 10 min bei Tobi sein sollte, also nahm ich meine Tasche, verabschiedete mich von Anna und steckte noch mal kurz den Kopf in Davids Tür.'Ich geh dann mal.' 'Ja ok, bis morgen dann und viel Spaß.' Meinte er mit einem breiten Grinsen. Tobi wohnte zwar nur vier Straßen weiter, aber ich musste mich trotzdem beeilen um noch pünktlich zu sein. Ich klingelte, doch mir machte niemand auf. Da ich Musik aus dem Haus hörte klingelte ich auch nicht noch mal, sondern rief Tobi auf seinem Handy an. Da er meine Nummer gesehen hatte begrüßte er mich dementsprechend.

'Hey Süße was gibt's.' 'Hey, ich steh vor deiner Haustür, doch mir macht niemand auf. Also könntest du vielleicht mal deinen Arsch bewegen.' 'Ok klar ich bin schon bei dir.' Ich legte grade auf da, da ging auch schon die Tür auf. Er umarmte mich und gab mir einen Kuss. 'Sorry, ich hatte die Musik wohl etwas laut.' 'schon ok.' Wir gingen rein und er führte mich zu seinem Zimmer. Ich war etwas überrascht denn ich hatte gedacht das es viel unordentlicher sein würde. Mir gefiel das Zimmer auf Anhieb. Es war richtig gemütlich.
Es hatte ein großes Bett, Schreibtisch, Couch und eine TV-Ecke. An den Wänden hingen ein paar Poster von Bands und Surfern. Ich legte meine Tasche ab und setzte mich auf die Couch, Tobi ließ sich neben mir fallen. 'Und wie gefällt dir mein Zimmer?' 'Um ehrlich zu sein, ich finde es ganz schön. Es ist total gemütlich.'
'Also was hast du dir überlegt was wir machen?' Fragte ich ihn.
'Ich dachte wir können erst zusammen kochen und dann schauen wir uns einen Film an oder so. Was hälst du davon?' 'Klingt gut und was kochen wir?' 'Wie wär's mit Spagetti alla Haus?' 'Hm. Das klingt lecker, da bekomm ich ja jetzt schon hunger.' 'Wenn du willst können wir auch schon anfangen.' 'Ja, das wäre cool. Ich hab voll den Hunger.' Wir setzten das Wasser auf und bereiteten schon mal die Soße vor. Als die Spagetti schon fast fertig waren, kam Tobi und meinte: 'Hier probier mal die Soße.' Ich aß die Soße die er auf einem Löffel hatte und sagte: 'Hm. Die ist echt richtig lecker.' Ich schüttete die Nudeln ab und deckte den Tisch. Ich setzte mich hin und Tobi brachte das Essen zum Tisch. 'Guten Appetit, wünsche ich dir.' Sagte Tobi. 'Danke ich dir auch.'
Nach dem Essen brachten wir das Geschirr in die Küche und gingen dann in Tobis Zimmer. Ich ließ mich in sein Bett fallen. Er setzte sich neben mich. 'Und gibt es auch noch einen Nachtisch?' Fragte ich ihn. 'Hmm.' Er beugte sich zu mir runter und küsste mich mit voller Leidenschaft. Als sich dann nach einem langen Kuss unsere Lippen wieder lösten fragte er mich: 'Und wie schmeckt dir der Nachtisch?' 'Hm. Einfach nur göttlich ich könnte davon noch mehr vertragen.' Ich grinste ihn an. Noch bevor ich aussprechen konnte, spürte ich wieder seine weichen Lippen auf meinen. Seine Lippen schmeckten einfach zu gut und ich konnte gar nicht genug davon bekommen. Ich spürte wie er seine Hand, langsam unter mein Shirt schob. Als er es immer höher schob, meinte ich: 'Hey. Nicht so schnell, wollten wir nicht einen Film gucken?' Ich grinste ihn an. 'Ganz wie du willst. Was willst du denn gucken. Action, Horror oder Komödie?' 'Einen Action Horrorfilm der witzig ist. Ich bin für Horror.' Tobi legte den Film ein, kam wieder zurück zum Bett und ich kuschelte mich an ihn.







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