Eine Liebe mit Problemen Teil 4

Autor: Black Cat
veröffentlicht am: 07.06.2008




Nein. Das bilde ich mir nur ein.
Heute vor einem Monat haben sich Marcel und ich gek?sst. Ich bin auf dem Weg zur Schule und ich habe einen Freund, den ich bald wieder sehen werde. Ich liebe ihn sehr aber ich habe ein Geheimnis, das f?r ihn t?dlich sein kann? Warum ich? Warum muss ich dieses schreckliche Geheimnis wahren? Das ist unfair! Aber dieses Geheimnis wird dem Erstgeborenen unserer Familie weitergegeben. Und das bin nun mal ich?. Der arme Marcel?.
Ich sehe auf. Inzwischen stehe ich vor der Schule. Voller Vorfreude, Marcel wieder zu sehen, gehe ich hin-ein. Ich ziehe mich um und gehe in die Klasse. Da sitzt er mit dem R?cken zu mir. Ich bekomme Schmet-terlinge im Bauch. Seufz... Ist er s??! Und mein Freund! 'Hey! Wie geht's?' sage ich zu ihm. Er dreht sich zu mir um. Ich bekomme einen Schock. Er sieht schrecklich aus. Marcel hat Ringe unter den Augen, die er mit schwarzem Kajal zu verstecken versucht und er ist leichenblass. ' Was ist los?' sage ich. 'Ich habe mir die Nacht um die Ohren gehauen?' Okay. Auf DAS w?re ich jetzt nicht gekommen? 'Warum?' frage ich sanft und setze mich neben ihn. 'Ich habe gestern nicht einschlafen k?nnen?' sagt er mit belegter Stim-me. Gestern Nacht war Neumond und auch ich konnte erst nach ein dutzend Schlafftabletten schlafen? Aber das ist bei uns leidenden normal wenn Neumond ist. Teilt Marcel mein Geheimnis ohne es zu wissen? Aber nein? 'Ich habe auch erst nach einer Schlaftablette schlafen k?nnen. Ich habe das Problem n?mlich ?fters.' Tr?ste ich ihn mit einem Grinsen. Er starrt mich an. ' Wirklich? Auch immer bei Neumond?' fragt er. Ohoh. Er HAT das gleiche Geheimnis wie ich und wei? nichts davon. Ich hoffe ich habe ihn nicht ange-steckt? 'Ja. Das liegt bei mir in der Familie.' Sage ich. Und dass ich nach wie vor altere, das ich nachts schlafe und am Tag wach bin und das die Sonne mich nicht umbringt habe ich alles Tabletten zu verdanken. Das allerdings erw?hne ich nicht. Ich beuge mich vor und k?sse ihn auf die Wange. Marcel zieht mein Gesicht etwas hinunter, sodass sein Mund auf der gleichen H?he wie meiner ist und k?sst mich z?rtlich. Ich sp?re seine Zunge sanft in meinen Mund vordringen. So sanft Marcel auch angefangen hat, umso wilder wird er jetzt. Ich habe das Gef?hl, endlich mit ihm vereint zu sein. Ich m?chte mich nicht mehr von ihm l?sen. Doch am Ende l?sen wir uns doch. Jetzt strahlt Marcel wieder. 'Weist du eigentlich, wie gut du mir tust?' fragt er mich l?chelnd. 'Jetzt wo du es sagst?' antworte ich grinsend. 'Ich liebe dich. Du bist das Beste, was mir je in meinem Leben passiert ist! In meinem Leben ist mir so viel Schlechtes widerfahren?' 'Hey! Ich liebe dich auch! Sehr sogar.' fl?stere ich ihm tr?stend zu, ' Auch ich habe nur unsch?ne Dinge erlebt. Aber ich habe das Gef?hl, das ein Hoch kommt, jetzt, wo wir zusammen sind. Ich glaube, nein ich wei?, dass wir zusammen alles ?berstehen werden.' Marcel schweigt und sieht mich an. Er sieht sehr ersch?pft aus. Wenn ich daran schuld bin, werde ich mir das nie verzeihen. Das ist sicher. Er sieht aus, als ob er jetzt sehr viel durchmachen m?sste. Wenn er dasselbe von seiner Familie geerbt hat, wie ich von meiner, dann wird es noch schlimmer werden. Ich muss ihm beistehen, sollte das der Fall sein. Mein Marcel! Warum er? Und warum ich? Kann ich nicht eine gr??ere Schwester oder einen gr??eren Bruder haben, der oder die es statt mir geerbt hat?
'Oh Jessy?.' Sagt er, 'Ich wei? nicht, was mit mir los ist. Als ich mir das Lippenpearcing stechen lie?, habe ich so stark geblutet, dass sie mich ins Krankenhaus bringen mussten. Das war vor zwei Jahren. Da hat der ganze Mist angefangen.' Jetzt besteht kein Zweifel mehr. Er ist einer. Genauso wie ich. Ein Vampir. Dieses Gen ist dem Erstgeborenen jeder Vampirfamilie angeboren. Das bin ich. Und er scheint es auch zu sein. Wir m?ssen kein Blut trinken, aber als Ersatz daf?r Tabletten schlucken. 'Marcel, ich muss dir etwas gestehen?' sage ich schuldbewusst. 'Was denn? Liebst du mich etwa nicht? Willst du mich verlassen?' schreit er dazwischen. Er ist wirklich ersch?pft. Mal sehen, in meiner Tasche muss doch noch eine sein? Da ist sie. Eine Tablette, die einem ersch?pften Vampir wieder Kraft gibt. Fast so, als h?tte man geschlafen? Oder Blut getrunken. 'Nein. Ich liebe dich und mir w?rde nie einfallen dich zu verlassen. Hier nimm das.' Ich halte ihm eine Tablette vor die Nase. 'Das wird dir helfen. Ich muss mit dir nach der Schule reden. Einverstanden?' Sage ich. Er nickt nur und schluckt die Tablette.
Nach der Schule treffen wir uns bei meinem Spind. 'Hey. Hat die Tablette dir geholfen?' Frage ich ihn als er kommt. 'Ja. Was war das?' fragt er. Eines meiner vielen Geheimnisse, die auch bald deine sein werden?' fl?stere ich geheimnisvoll. Dann beuge ich mich vor und k?sse ihn. Es war meine Absicht, ihn mit diesem Kuss zu tr?sten. Aber er tr?stet auch mich. Obwohl ich eigentlich die Tr?stende sein wollte. Naja, egal. Er l?st sich von mir. 'Was wolltest du mir sagen?' fragt er mich. Ich schmiege mich in seine Arme. 'Ich wei?, was dein Problem ist. Ich erkl?re es dir, wenn wir bei mir sind.' Er nickt.







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