Eine Liebe mit Problemen Teil 2

Autor: Black Cat
veröffentlicht am: 31.05.2008




Ich geh immer mit meinen Freundinnen zur Schule. Wir stehen gerade mit einem Bekannten, den wir von den Pfadfindern kennen, im Bus. Sie sind mir in den letzten Monaten fremd geworden… Jah in den letzten MONATEN. Es hat nichts mit Marcel zu tun. Schon bevor ich Marcel kannte, waren sie mir fremd. „Was meinst du Jessy? Jessy?! Jessy!“ ertönt eine mir sehr bekannte Stimme.“ Oh. Sorry. Was sagtest du?“ sage ich abwesender denn je. „Also dieser Marcel ist nicht gut für dich das ist klar.“ Stellt Christy fest. „Ja du hast vermutlich Recht Christy.“ stellt auch Billy fest. „Hört auf so über Marcel zu reden! Er hat gar nichts damit zu tun!“ „Jetzt verteidigt sie ihn auch noch!“ kommt es von Christy. „Seit ihr eigentlich zusammen? „Nein?“ äffe ich ihren Tonfall nach. „Hey was ist los mit dir? Das war nur ein Scherz!“ „Oh...“ sage ich schuldbewusst. „Hey wir sind dir nicht böse. Jetzt erzähl mal. Wie ist er so?“ fragt Christy. „Naja.. Er ist süß und einfühlsam und … einfach perfekt!“ schwärme bzw. verrate ich mich. „Mhm. Verliebt?“ neckt Christy mich. „Kann sein…“ weiche ich aus. Der Bus bremst und bleibt schließlich stehen. Leute steigen ein. „Hey Jessy!“ Ruft eine Stimme nach mir. Marcel erscheint. „Hey Marcel!“ Seit wann Fährst du mit dem Bus?“ „Schon immer eigentlich. Ich habe nur heute den Bus verpasst.“ „Oh.“ Wir fahren die beiden Stationen und steigen schließlich aus. Danach gehen wir in die Schule. Jah naja dann haben wir 3 Stunden Schule…Die übrigens kaum zu vergehen scheinen… Und jetzt ist große Pause, die wir damit verbringen, ins Schwimmbad zu gehen. Es hat angefangen zu schneien. Richtig dicke Flocken rieseln vom Himmel. Man kann kaum die Hand vor Augen sehen. Ich gehe mit Marcel, da Karin und Erna, meine beiden Schulkolleginnen, krank sind. „Hab ich schon erwähnt dass ich nicht schwimmen gehen will?“ nörgle ich. „Jah. Schon ungefähr 1000 Mal…“ antwortet Marcel belustigt. „Tschuldige… Nerve ich?“ Frage ich besorgt. „Nein. Du unterhältst mich auf süße weise…“ Meine Güte! Er flirtet schon wieder mit mir… Plötzlich bleibt er stehen Auch ich bleibe stehen und drehe mich zu ihm um. Er kommt näher und näher und näher…. „Weißt du eigentlich wie süß du bist?“ „Weißt du eigentlich wie süß DU bist?“ kontere ich. Er ist nur mehr zwei Zentimeter von meinen Lippen entfernt… „He net Knutschn!“ unterbrechen uns Stimmen… Ist ja klar… Das waren Sabrina und ihre Gruppe…Wie ich sie verachte… Sie haben mich immer verarscht als Marcel noch nicht da war. Als Marcel kam, haben sie seltsamerweise aufgehört. Natürlich hab ich das gemerkt. Aber ich war nicht so blöd dass hinging und fragte, warum sie aufgehört haben. „Emos sind Scheiße!“ und„Jetzt seid ihr also zusammen. Perfekt. Und heute zu Mittag gibt’s doppelten Aufschnitt!“ Rufen sie. „Ich wusste, das sie mich nicht ewig in ruhe lassen…“ sage ich traurig und auch etwas wütend, weil Sabrina meinen ersten Kuss versaut hat... „Sie haben sie dich früher auch schon gehänselt?“ Fragt Marcel einfühlsam. „Ja. Wahrscheinlich bin ich deshalb ein halber Emo geworden. Wegen ihnen und wegen dem Emo in der Nebenklasse…„ Marcel grinst mich an. „Wusste ich’s doch …“ Wieder nähern unsere sich unsere Gesichter… „He was Hob i gsagt?“ stören uns wieder Stimmen hinter uns. Ich drehe mich um und gehe weiter und diesmal echt sauer auf Sabrina… „Komm Marcel. Wir müssen weiter sonst kommen wir zu spät zum Schwimmen.“ Sage ich sauer. „Hey… Bist du sauer auf mich…?“ fragt mich Marcel. „Nein wie könnte ich? Ich bin sauer auf Sabrina.“ „Naja du könntest sauer auf mich sein, weil ich versucht habe, dich zu küssen…“ sagt er beiläufig. „Also ich weiß nicht, warum ich deswegen sauer sein sollte. “Ich drehe mich um und grinse ihn an. Ich sehe nur seine schlanke Gestalt durch die Schneeflocken-Wand. Sabrina und ihre Gruppe gehen an uns vorbei und über die Straße. Ich reiße mich von Marcels Anblick los und gehe weiter. Bald erreichen wir das Schwimmbad. Dann haben wir schwimmen. Marcel und ich sind nicht in der gleichen Schwimmgruppe, deswegen bin ich wieder dem Sturm an Beleidigungen ausgesetzt. Ich muss dauernd an Marcel denken… Wie er wohl über mich denkt? Naja, er muss mich wenigstens mögen, immerhin hat er versucht, mich zu küssen… „Mädchen! Pass jetzt auf!“ schreit die Lehrerin. Na toll. Ich muss jetzt wohl aufpassen…







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