Wenn Ärzte nicht mehr weiter wissen, kommt die Liebe Teil 1
Autor: sandy
veröffentlicht am: 23.05.2008
Hallo Leute!!
Das ist meine zweite Geschichte, die ich hier veröffentlichen werde…
Hier an dieser Stelle will ich sagen, dass ich über alle Masse gerne schreibe. Ich liebe es und wollte schon immer ein Buch veröffentlichen! Ich hatte eine Idee und wollte diese versuchen hier auf Papier zu bringen. Ich hoffe sie gefällt euch! Lasst mich eure Meinung wissen! =)
Wenn Ärzte nicht mehr weiter wissen, kommt die Liebe
1
Hey! Mein Name ist Hannah Roberts und ich lebe in den Vereinigten Staaten von Amerika.Besser gesagt in Detroit. Meine Geschichte die ich hier nun erzähle, ist so unglaublich, dass ich es selbst noch gar nicht fassen kann. Ich bin nun 23 Jahre alt und wenn ich so zurück denke, kann ich nur sagen es war ein Wunder. Bevor ich euch hier weiter verwirre, hier ist ein kleiner Teil meines Lebens in Papierform. Erstaunlich ist aber, dass dieser kleine Teil, enorme Auswirkungen auf mich selbst und auf meine Zukunft gehabt hatte… aber bevor ich nun hier weiter quassel, lass ich euch in meine Welt eintauchen.
„Anthony spiel diesen Ball mal rüber! Bin ich unsichtbar oder was?“ rief Hannah aufgebracht und fuchtelte wild mit den Armen. Der Junge vor ihr musste lachen und schnitt ihr eine Grimasse.„Du kannst mich mal Roberts! Wenn ich so überlege, bist du im Gegensatz zu mir eine Flasche!“„und willst du wissen was du bist? Ein Q! Besser gesagt: Eine Null mit einem kleinen Schwänzchen dran!“ er sah sie amüsiert an. „Was du nicht sagst… Nun ich kann dir versichern dass, das kein Schwänzchen mehr ist sondern ein richtiger-„ „Ich will es nicht wissen! Vielen Dank auch!“Sie tat so als würde sie sich, die Ohren zuhalten. „Lalalalalalalalal!!!!!“ rief sie laut und tanzte kurz umher. „Du kannst aufhören mit deinem Regentanz! Es fängt sowieso jeden Moment an.“ Grinste er, warf nochmals einen Korb und ging dann zu ihr hin.
Anthony war 18 Jahre alt und etwa 1.78m gross. Er war kein zierlicher Junge, aber auch kein Muskelpaket. Trotzdem hatte er genug Kraft um jeden Samstagabend seinem Kumpel Mike zu helfen, wenn es in der Bar wieder mal zu einer Schlägerei kam um ein paar Jungs die Fresse zu polieren oder das Nasenbein zu brechen.
Er hatte wunderschöne blaue Augen, aber das Auffälligste war, das er keine Haare hatte. Eigentlich hätte er blonde Haare, aber weil ihn das zu schwächlich aussehen lies, hatte er sie schwarz gefärbt. Als ihn diese Farbe nach einiger zeit genervt hatte, hatte er kurzerhand seine Haare einfach abrasiert. Doch
Genau das gefiel ihm und polierte seinen Ruf als Badboy ordentlich auf.
Er trug fast immer nur ein schwarzes, graues oder weisses Jäckchen und um den Hals hatte er immer ein Halstuch an. Heute war es ein grünes.
Er sah eigentlich noch verdammt gut aus und deswegen hatte er am Wochenende immer was mit einer anderen laufen.
Hannah war das genaue Gegenteil von ihm. Sie hatte orange-rote Haare und dazu passende mandelförmige grüne Augen. Sie war erst 16 und ein aufgestelltes, witziges junges Mädchen. Er nannte sie immer Sommersprösschen, weil sie so viele davon ihm Gesicht hatte. Oder Kleine weil sie nur 1.67m gross war.
„Also was ist? Willst hier Wurzeln schlagen oder was?“ „Nein.“ Nuschelte sie nur halblaut und sie gingen unter das Schuldach.
Anthony lies sich mit dem Rücken zur voll zu gesprayten Wand auf den Boden sinken und nahm seine Zigaretten hervor. Hannah hasste er wenn er rauchte. Was wenn er krank wurde davon?!„Hör auf zu rauchen! Du weißt doch, dass das ungesund ist!“ Er zuckte mit den Schultern. „Ist doch egal. Ich lebe ja bis jetzt noch.“ „Jahh, bis jetzt noch.“ Murmelte sie, liess sich neben ihn auf den Boden sinken, zog die Beine an und betrachtete sie. „Willst du auch?“ grinste er und pustete ihr den Rauch ins Gesicht. Sie fing an zu husten und tat ihn mit den Händen weg. „Hör auf damit! Du weißt das ich das nicht ausstehen kann!“ Er lachte und schüttete den Kopf. „Ach Han… du machst dir viel zu viele Gedanken. nimm’s locker!“ als er fertig geraucht hatte, warf er den Zigaretten Stummel in eine Ecke und sah zum Himmel, der immer noch grau war. Es wurde langsam dunkler und von weitem hörte man Donnerrollen. „Kommst du heute Abend auch zu Franky?“
„Ich weis nicht… hab eigentlich keine Lust. Und du weißt ja, das meine Eltern nicht wollen, das ich mich in so Gegenden aufhalte.“ Murmelte Hannah nur und sah dabei auf den Beton auf dem sie sass.„Ach komm schon. Sie müssen ja nicht erfahren dass du bei ihm bist. Du sagst einfach du wärst bei mir.“ Anthony hatte angefangen mit einem Kettchen zu spielen, das er aus der Hosentasche gefischt hatte. „Jah, klar als wären sie dann beruhigter! Nicht war…“
Hannahs Eltern konnten Anthony nicht ausstehen. Er war für sie nur ein rum saufender, rauchender Kindskopf, der nichts Besseres zu tun hatte, als sich mit seinen Freunden die Nacht um die Ohren zu schlagen und hin und wieder ein paar Schlägereien anzufangen.
Doch genau das mochte Hannah an ihm. Für sie war er schon lange nicht mehr nur ein Freund. Sie war schon seit mehr als einem Jahr in ihn verliebt. Doch sie wusste dass es nie zu etwas kommen könnte. Er war nicht der Typ, der auf brave Mädchen, mit Sommersprossen und roten Haaren stand, sondern er wollte die, die mit Minis umherliefen, langen Beinen hatten und sich eine Tonne von Make-up auf das Gesicht schmierten.
Dass sie sich eigentlich nahe standen tröstete Hannah ein wenig, doch es war wie ein Messerstich ins Herz wenn sie zusehen musste, wie er dort stand und gerade dabei war eine andere zu erobern.In den Nächten war es am schlimmsten denn sie musste immer wieder daran denken, das er in diesem Moment gerade eine andere am durchnehmen war.
Aber sie versuchte es so gut wie nur möglich zu verbergen. Mit lächeln ging das am besten.
„Hej! Hörst du mir überhaupt zu?“ Seine Stimme holte sie wieder aus der Wirklichkeit und sie sah ein wenig verwirrt zu ihm. „Was hast du gesagt?“ „Eben.. ob du auch kommst?“ Sie schüttelte den Kopf. „Nein, ich denke nicht.“ Er zuckte mit den Schultern. „Du musst es wissen.“ Sagte er gleichgültig. Und schon wieder war es ein Messerstich. Anthony war nicht der Typ der Gefühle zeigte. Er zeigte sich von Aussen eher abweisend und als richtiger Badboy. Sogar seinen Freunden gegenüber, obwohl er sie gern hatte. Nur wollte er das nicht zeigen.
„Okay also… ich muss nach Hause. Wir sehen uns dann. Viel Spass heute Abend!“ sprudelte sie noch heraus, bevor sie aufstand und ging.
„Okay, bis Montag in der Schule!“ Sie trat ihren Heimweg an. Wenn es Dunkel wurde, fühlte sie sich mit Anthony an ihrer Seite so sicher, dass sie sich nicht vorstellen konnte, dass ihr irgendetwas passieren könnte. Doch ihn immer zu fragen ob er sie nach Hause begleite, kam ihr kindisch vor und so war sie lieber ruhig.
Als sie zu Hause angekommen war, ging sie in ihr Zimmer hoch. Es war nicht gerade das grösste, aber es hatte genug Platz um ein Bett, ein Schrank und ein Pult hinein quetschen zu können.
Seufzend liess sie sich auf das Bett fallen und sah sich im Spiegel an.
„Hannah, hör auf dir den Kopf über ihn zu zerbrechen! Er will dich nicht! Wer würde schon etwas mit so einem hässlichen Ding wie dir was anfangen wollen?“
Sie sah zu Boden und eine Träne fiel in ihren Schoss. „J-ja genau… ich bin doch b-blöd wenn ich wirklich glaube, d-d-dass er mit einer Rose vv- or der Tür auftaucht.“
Sie lies sich in die Kissen fallen und lies ihren Tränen freien Lauf. Wie fast jeden Abend… seit einem Jahr.
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Kommentare
Sandy (: | 31.07.2011 12:23:53 |
ab hier hat alles angefangen (: eigentlich lese ich nie solange geschichten aber ich wollte es versuchen wegen deinem namen :D aber ich dachte nicht dass ich alle teile lese :D deine geschichte ist einfach so schöön *-* ich hoffe si ende nie :D | |
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