Graf Tilo und seine Gemahlin Gräfin Irmtraud

Autor: fairlynn
veröffentlicht am: 17.05.2008




Graf Tilo von Erlen, lebt mit seiner entzückenden Gemahlin Gräfin Irmtraud, auf Schloss Erlenhof, beide waren sehr glücklich miteinander verheiratet, um ihr Glück vollkommen zu machen, fehlte ihnen zum Glücklich sein noch ein Kind, das die Gräfin sich schon lange gewünscht hatte.
Aber noch lebte sie in ihre Hoffnung, dass sich ihr lang ersehnter Wunsch nach ein Kind bald erfüllen wird.
Nur etwas störte die Gräfin bei ihrem Gemahl: Er war viel zu oft auf seiner Geschäftsreise unterwegs, und somit war sie oft genug alleine, meistens kam Graf Tilo nur an den Wochenenden nach Hause.
Und so lebte die Gräfin mit dem Diener und ihre Zofe alleine auf Schloss Erlenhof, wo sie sich trotz der großen Räumlichkeiten im Schloss eingeengt fühlte, es war kein richtiges Leben hier auf Schloss Erlenhof so wie sie sich das eigentlich vorgesellt hatte, der Gräfin Irmtraud fehlte dass fröhliche lachen eines Kindes.
Und wenn es der Gräfin doch zu einsam wurde; dann ging sie im Schlosspark, in ihre Lieblingspavillon, manches Mal wurde sie ja auch von ihre Zofe Herta begleitet.
Aber im Sommer, ging die Gräfin auch oft hinunter zum See, der auch zum Schloss gehört, und wenn sie dann Lust verspürte, nahm sie ein erfrischendes Bad, und schwamm auch darin.Nur ihr Gemahl Graf Tilo hatte ihr das Schwimmen im See verboten, außerdem war es viel zu gefährlich, ohne Aufsicht darin zu schwimmen, denn er hat unterschiedliche Tiefen, und war dadurch auch schlecht ein zu schätzen, wie tief der See an manchen Stellen wirklich war.Denn der Graf bangte um seine Gemahlin Irmtraud, dass ihr etwas zustoßen könnte, und nicht durch einen Leichtsinn seine Gemahlin zu verlieren.
Aber trotz aller Warnungen von ihrem Gemahl Graf Tilo, nahm die Gräfin das nicht so ernst, denn sie war der Meinung, was sollte ihr dabei wohl groß geschehen, immerhin ist sie eine ausgezeichnete Schwimmerin, und darauf wollte sie auch nicht verzichten.
Und so war sie dieses Mal wieder ohne ihre Zofe Herta, schwimmen gegangen, denn sie hatte ihr vorsichtshalber für den heutigen Nachmittag frei gegeben, und sie kommt, wie beide es vereinbart haben, erst gegen Abend zurück, so konnte sie ungeniert ihrem Hobby frönen, und durch die Sonne war das Wasser im See angenehm erwärmt.
Aber die Zofe kam nicht so, wie es verabredet war, von ihren Einkäufen zurück, es mochte so gegen zehn Uhr Abend gewesen sein, und wollte sich bei der Gräfin für ihr zu späht kommen entschuldigen, denn sie war noch im Kino gewesen, was im eigentlichen Sinne nicht mit eingeplant war, und wollte sich bei ihr zurück melden.
Aber Herta konnte sie im ganzen Schloss nicht finden, und ihr erster Gedanke war, dass die Gräfin wieder ohne Erlaubnis zum schwimmen gegangen war, und dachte ! Es wird ihr doch am Ende nichts zugestoßen sein, und rief nach dem Diener des Grafen, und erzählte ihm, dass die Gräfin nicht im Schloss ist.
Aber auch Josef der Diener, fürchtete Schlimmes, und sagte ! Wir müssen die Gräfin finden, noch bevor Graf Tilo noch zurück kommt, und so viel wir beide es ja wissen, kommt er wie immer an jeden Wochenende, von seiner Geschäftsreise zurück.
Und weiter sagte er zu der Zofe Herta, wir müssen die Gräfin im Schlosspark oder in ihren Lieblingspavillon suchen, dort ist sie ja bekanntlich öfter, und wird vermutlich dort eingeschlafen sein,
Ich kann nur beten hoffen, Josef, dass damit Recht hast , sagte Herta.
Und beide machten sich auf die Suche, nach der Gräfin, aber sie konnten sie nirgends wo finden, auch am See fand man von ihr keine Spur, jetzt war nun guter Rat teuer.Und Herta sagte ! Was können wir noch unternehmen, es ist schon dunkel geworden, da kann man sowieso nicht mehr viel sehen.
Und Josef erwiderte ! Wir können vorläufig gar nichts machen, warten wir ab, was der Graf dazu sagen wird.
Und so fiel wir es wissen, wollte der Graf doch an diesen Wochenende nach Hause kommen, der wird einen gewaltigen Schreck bekommen, dass die Gräfin nicht anwesend ist.Ich kann nur hoffen ! Dass der Graf uns nicht dafür verantwortlich machen wird sagte Herta die Zofe.
Mir kann die arme Gräfin jetzt schon leid tun, hoffentlich ist ihr nichts Ernstliches zugestoßen sagte der Diener
Da sagte Herta,! Vielleicht ist die Gräfin am Ende im See ertrunken.
Aber der Diener erwiderte, Herta ! Male den Teufel nicht an die Wand,
daran will ich nicht einmal im Traum denken, sagte Josef.
Und so gingen beide unverrichteter Dinge im Schloss zurück.
Es mochte kurz vor Mitternacht gewesen sein, da erschien der Graf, und staunte zu recht, dass sein Diener, und die Zofe noch auf waren, und fragte ! Stimmt hier etwas nicht, und wo ist meine Gemahlin, die ihm ja meistens als erste begrüßte.
Da sagte der Diener ! ihre Gemahlin ist spurlos verschwunden, uns kommt es so vor, als ob Frau Gräfin sich in Luft aufgelöst hätte, wir haben ihre Frau Gemahlin schon überall gesucht, auch im Park, und am Schlossteich haben wir gesucht, aber leider alles ohne Erfolg.Und der Graf war darüber ganz untröstlich, und sagte ! Ich habe meiner Gemahlin ausdrücklich verboten, alleine im Schlosspark zu gehen, geschweige erst im See zu baden, oder gar zu schwimmen.
Aber da meinte die Zofe ! Die Gräfin ist vielleicht ausgegangen, und ist am Ende verunglückt.Aber dann würde man uns doch benachrichtigen, wenn meiner Gemahlin etwas zugestoßen wäre, sagte der Graf, -aber ganz ausschließen kann ich das auch nicht, - vielleicht ist sie ja bei ihrer Freundin.
Aber die Zofe sagte zum Graf - ihre Gemahlin ist nicht bei ihrer Freundin - ich habe schon dort angerufen, und mir wurde gesagt, dass die Gräfin nicht bei ihrer Freundin Gräfin Ilona gewesen war, sie muss bestimmt wieder zum See gegangen sein, um zu schwimmen.Dann sehe ich hier nur noch die eine Möglichkeit, dass ihr beim Schwimmen etwas zugestoßen sein muss, ich werde den ganzen Schlosspark, und den See nach ihr absuchen, vielleicht finde ich ja dort ein Hinweis von ihr, oder ein Kleidungsstück.
Aber bei der Dunkelheit konnte Graf Tilo keinerlei Spuren von seiner Gemahlin entdecken, er musste Erfolglos seine Suche abbrechen, in seiner Verzweiflung und Ausweglosigkeit, suchte er Trost im Alkohol, und dabei kreisten seine Gedanken nur noch um seine geliebte Frau, bis er vom Alkohol müde in sein Bett schwankte.
Und nach einer unruhigen Nacht, ging er am nächsten Morgen, nach dem Frühstück, wieder zum See hinunter, und auch in ihren Lieblingspavillon, wo seine Gemahlin sich gerne aufhielt.
Und zu seinen Erstaunen, fand er ihre Kleidungsstücke vor, nun wusste der Graf mit Bestimmtheit, dass sie zum schwimmen gegangen war, erst jetzt erfasste ihn das große Entsetzten, und dachte ! Jetzt ist alles aus, und sagte sich, dann ist meine Frau bestimmt ertrunken, -- und dennoch wollte er es nicht wahr haben, und suchte noch einmal den ganzen See ab.
Aber auch hier fand er keine Spur von ihr, und ging traurig zum Schloss zurück, und suchte wieder Trost im Alkohol, und in seinen Rauschzustand torkelte er wieder zum See herunter.Obwohl es schon Mitternacht war, lag über den See ein weißer Nebelschleier, aus ihr hervor trat eine Wassernixe, mit ihren Elfen an der Wasseroberfläche , an ihren Händen hielten sie die Gräfin.
Ja wache ich, oder träume ich, sagte der Graf zu sich, oder was noch schlimmer wäre, dass er schon fantasieren würde.
Und der Diener der den Graf gefolgt war, konnte im letzten Augenblick gerade noch verhindern, dass er Graf ins Wasser gegangen wäre, und um eine Haaresbreite wäre er glatt ertrunken.
Darauf hin brachte der Diener ihm in sein Bett, damit er sein Alkoholrausch ausschlafen kann.Am nächsten Morgen erwachte der Graf mit schweren Kopf, und konnte sich auch an nichts mehr erinnern, was in der letzten Nacht passier war, auch nicht wie er in sein Bett gekommen war.
Aber der Diener erzählte ihm ! Was sich in der letzten Nacht am See mit Herr Graf, abgespielt hatte, und um eine Haaresbreite, wären sie Herr Graf glatt ins Wasser gegangen.Und Graf Tilo bedankte sich bei seinen treuen Diener Josef, dass er ihm vor den Ertrinken gerettet hatte.
Aber trotz aller Mahnungen von seinen Diener, ging der Graf erneut zum See hinunter, um alle erdenklichen Möglichkeiten nach zu gehen, ob er nicht doch noch eine Spur von seiner Gemahlin entdecken konnte, aber auch sie verliefen im Sand.
Und kam unverrichteter Dinge, zum Schloss zurück, und versuchte wieder seinen Kummer im Alkohol zu ertränken, und davon genoss er mehr als er vertragen konnte, und so kam, was kommen musste, er fiel danach in einen Rauschartigen Schlaf.
In seinen Traum erschien ihm die Gräfin, sie sagte zu ihm ! Tilo in mein Pavillon; findest du mein Amulett, putze es so blank wie nur möglich, du wirst erkennen, dass es golden strahlt.Und dieses Amulett hältst du der Wassernixe direkt in ihre Augen, von dem grellen Schein, wird sie so geblendet sein, dass sie vor Schreck meine Hand los lässt:
Und dadurch verliert sie über mich ihre Macht, aber du musst um die Zwölfte Mitternachtsstunde zum See kommen, nur dann kommt die Nixe mit mir an die Wasseroberfläche.
Und mit diesem Traum erwachte der Graf, und wollte auch sofort in den Lieblingspavillon seiner Gemahlin gehen, um nach dem Amulett zu suchen, und wahrhaftig, er fand das Amulett, so wie seine Frau es ihm im Traum gesagt hatte,
Und er nahm es an sich, und putzte es wie sie ihm geheißen hatte, und wahrhaftig, das Amulett strahlte so hell wie der Abendstern, nun faste er wieder neue Hoffnung, um seine Gemahlin, doch noch aus den Händen der Nixe zu befreien, und lies danach auch seinen Diener zu sich kommen.
Und fragte ihn ! Liegt bei uns am See ein Boot, denn früher war er schon des Öfteren damit auf dem See gerudert.
Und sein Diener konnte seine Frage nur mit ja beantworten.
Da meinte der Graf,! Das ist schon der erste Fortschritt, und kommen damit der Sache schon näher, und er fühlte sich schon sichtlich erleichtert, er schwor sich, Heute Abend, keinen Tropfen Alkohol mehr zu trinken, und unterrichtete seinen Diener mit ihm zum See zum gehen, und die Zofe soll den Bademantel von der Gräfin mit nehmen, denn bei diesen Rettungsmanöver sollte ihm kein Fehler mehr unterlaufen.
Und als sie zum See kamen, schlug die Kirchenuhr gerade mal die zwölfte Stunde an, der Graf bestieg sein Boot, dass der Diener ihm herbei geholt hatte, und mit dem letzten Glockenschlag, kamen auch wie aus Geisterhand, die Wassernixe mit der Gräfin an der Hand an die Wasseroberfläche hervor, und Graf Tilo schauderte es am ganzen Körper, als er Zeuge wurde, was mit seiner armen Gemahlin sich vor seinen Augen abspielte.
Und zur gleichen Zeit, traten auch die Elfen hervor, und mit ihren unheimlichen Gesängen, dass einen durch Mark und Bein ging, tanzten sie um die Nixe und der Gräfin herum.Derweilen ruderte der Graf ganz geräuschlos zu der Nixe, damit hatte sie wohl nicht gerechnet, denn der Graf hielt ihr das Amulett geradewegs auf ihre Augen, davon war die Nixe so geblendet, und lies vor Schreck die Hand der Gräfin los, jetzt war der Zeitpunkt gekommen, dass der Graf seine Gemahlin aus den Händen der Nixe befreien konnte.Und zog sie in sein Boot, um mit ihr, an das rettende Ufer zu gelangen, der Diener nahm die Gräfin in empfang, und die Zofe legte ihr den Bademantel um ihren nassen Körper, um sie zu wärmen.
Und der Diener trug die Gräfin ins Schloss, wo die Zofe ein wärmendes Bad vorbereitet hatte.Aber danach brachte der Graf, seine Gemahlin in das vorgewärmte Bett, wo sie auch gleich vor Erschöpfung eingeschlafen ist.
Und Graf Tilo war überglücklich, und zugleich auch erleichtert, dass er seine geliebte Frau wieder bei sich hatte.
Aber am nächsten Morgen, brachte der Graf, selber das Frühstück für seine Gemahlin am Bett, dass sie trotz ihrer Strapazen der letzten Nacht, mit großen Appetit zu sich nahm, denn sie hatte lange Zeit nichts mehr gegessen, und bedankte sich bei ihren Gatten, für die gelungene Rettung.
Und erzählte ihm, wie es dazu gekommen war, dass sie von der Wassernixe wie Magisch in ihren Bann gezogen wurde,
Sie zog mich in die tiefe des Sees hinunter, ich war selber nicht fähig gewesen mich von ihr zu lösen, denn wir hatten ausgerechnet auch an den Abend Vollmond gehabt.Und da tanzen und spielen die Elfen mit ihrer Wassernixe besonders gerne an die Wasseroberfläche, und da ich mein Amulett ja nicht bei mir hatte, um es der Nixe es entgegen zu halten, war ich ihr machtlos ausgeliefert, denn sonst wäre mir das Unglück nicht passiert.Aber so viel ich weis, kommt doch die Nixe mit ihren Elfen nur um Mitternacht an die Wasseroberfläche, fragte Graf Tilo.
Dass wusste ich auch nicht erwiderte die Gräfin, wahrscheinlich ist der Mond daran schuld, denn wir hatten ja auch Vollmond gehabt an diesen Verhängnisvollen Abend, er muss mich wohl oder übel in seinen Bann gezogen haben, denn ich war zuvor noch nie so späht zum schwimmen gegangen.
Da sagte der Graf ! Du bist doch noch nie Mondsüchtig gewesen.
Aber an diesen Abend war eben alles anders gewesen, sagte seine Gemahlin der Abend war so mild und warm, dass ich trotz dem noch im See ging, um zu schwimmen.
Aber du weis doch Irmtraud, dass ich es dir ausdrücklich verboten habe, alleine schwimmen zu gehen und besonders nicht am Abend.
Da fragte die Gräfin ! Aber Tilo, wie konntest du das denn wissen, dass ich nur durch mein Amulett von der Nixe befreit werden konnte.
Da erzählte der Graf, dass er einen Traum gehabt hatte, da hattest du mir gesagt, wie und wann, ich dich mit deinem Amulett aus den Händen der Nixe befreien konnte.
Aber ihr Gemahl versprach seiner Frau, ab heute lasse ich dich nicht mehr aus meinen Augen, meine Arbeit kann ich auch zum größten Teil von zu Hause ausführen, im anderen Fall Irmtraud, nehme ich dich mit auf meinen Geschäftsreisen.
Da sagte die Gräfin ! Aber Tilo, wir werden nicht mehr lange zu zweit sein, im kommenden Frühjahr erwarte ich unser Kind.
Dass ist die größte Freude Irmtraud, die du mir machen konntest, sagte ihr Gemahl, und schloss sie in seine starken Arme, und bedeckte ihr Gesicht mit zärtliche Küsse.
Und sagte ! Irmtraud, wir werden dir zu Ehren, mit unseren Freunden, ein großes Fest geben, dass ich dich aus den Händen der Wassernixe befreien konnte, denn diese Zeit möchte ich nicht noch einmal miterleben.
Und das allein, habe ich dir zu verdanken mein geliebter Tilo, sagte seineGemahlin Irmtraud.
Und weiter sagte die Gräfin, und gar nicht aus zu denken wäre es gewesen, lieber Tilo, wenn du zu der Zeit noch unterwegs auf deiner Geschäftsreisen gewesen wärst,
Ich glaube dann würde ich wohl heute nicht mehr leben.
Sage das nicht noch einmal Irmtraud, ich glaube dann hätte ich auch nicht mehr leben wollen, denn ohne dich käme mir das Leben sinnlos vor.
Und das wollen wir auch gebührend feiern, sagte Graf Tilo noch einmal , und wir werden ein großes Fest, dir zu Ehren veranstalten, alle sollen an unser gemeinsames Glück mit teil haben.Das wäre auch ganz in meinen Sinne sagte Gräfin Irmtraud.
Und Graf Tilo sagte ! Anschließend werden wir beide verreisen, als ein Geschenk, dass wir bald glückliche Eltern werden.









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