Ich und Lidl Teil 5

Autor: >Lena
veröffentlicht am: 13.07.2008




So, HalliHallo!
Ich habe es endlich geschafft die Geschichte fertig zu schreiben und ich hoffe euch gefällt der letzte Teil von 'Ich und Lidl'!
In nächster Zeit werdet ihr leider nichts mehr von mir hören!
Liebe Grüße
LeNa

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'Bitte.' Mein Gott, jetzt bettele ich auch schon den Richter an!
'Die Kriminaltechnik hat die Gasleitung überprüft und in Ihrer Wohnung gab es kein Leck!'
'Oh.'
'Sie dürfen wieder nach Hause. Damit ist die Verhandlung geschlossen…Aber Frau Schermer?!'
'Ja.'
'Es kann sein, dass sie noch mal eine Aussage machen müssen.'
'Ja. Okay.'
'Dann dürfen Sie jetzt nach Hause gehen.'

Mittlerweile ist es 2 Monate her, und ich habe eine neue Wohnung in bester Lage…Ja ja, wenn man Beziehungen hat! Außerdem verdiene ich jetzt noch Geld durch das schreiben von eine regelmäßigen Kolumne 'Charly spricht ein Machtwort!' und ich habe mein neues Buch fertig geschrieben. Das ging ruck zuck, da mir die Ideen nur so entgegengeflogen sind…Naja es ist eine Art Lebensgeschichte.
Heute ist Sonntag, und eigentlich soll ich um 13 Uhr bei meinen Eltern zum Essen sein, aber gestern hatte meine Mutter mich angerufen und unseren 'Termin' abgesagt. Sie klang ganz komisch…
Na Ja… vielleicht ruft sie noch mal an. Wenigstens kann ich es mir heute gemütlich machen.Schon wieder die Tür.
'Charly, ich bin's mach auf.'
'Mama.' Meine Mutter stürmt in die Wohnung.
'Was ist den los?'
'Waaasss loss ist????!! Hans Dieter ist ein Perversling.'
'Was?'
'Er beobachtet unsere 18 Jährige Nachbarin immer! Ich hab ihn vorgestern Abend erwischt, weil er doch wieder so schnell in seine Arbeitszimmer muss! Und da habe ich mir halt Gedanken gemacht, und bin ihm nachgegangen und da hatte er ein Fernglas in der Hand…Kannst du dir das vorstellen?'
'Ja.' Ich konnte mir das Grinsen nicht verkneifen. Endlich! Wir sind ihn los!
'Charlotte das ist nicht lustig!'
'Natürlich ist das nicht lustig, Mama.'
'Ich lass mich scheiden!'
'Wasssssssss?'
'Ja. Die letzten 3 Jahre sind sowieso nicht so gut verlaufen!' Das höre ich aus dem Mund meiner Mutter. Meine Mutter, die vor 12 Jahren nur in den höchsten tönen von ihrem Freund Hans- Dieter gesprochen hat. Meine Mutter, die Hans-Dieter immer vor uns in Schutz genommen hat. Meine Mutter, die den schrecklichen Namen Waltraud Frankendorf trägt, hat sich von meinem achso lieben Stiefpapa, Hans-Dieter Frankendorf getrennt. Den Mann, den sie schon nach 5 Monaten nach dem Kennenlernen geheiratet hat. Nach, lasst mich mal rechnen, 12 Jahren Ehe verlässt sie ihn. Huh! Echt lange! Da hat sie es ja länger mit meinem Vater ausgehalten. Nämlich immerhin 25 Jahre!
'Mama, willst du das nicht lieber noch mal überdenken?'
'Nein. Ich hab dir das Beste ja noch nicht mal erzählt! Also, gestern bin ich alleine zu Hause und auf einmal steht eine junge Frau vor der Tür, nur im Mantel bekleidet, und fragt nach Hans-Dieter! Da haben sich dieses Arschloch und die Tante in der Zeit vertan. Ich glaub es nicht. Den werde ich ausnehmen, bis aufs letzte Hemd.'
'Ohh.' Da bleibt sogar mir, der sonst immer eine schlechte Bemerkung einfällt, das Wort im Hals stecken. Was soll ich dazu sagen!
'Mama, beruhig dich jetzt erstmal!'
'Nein. Ich habe die Scheidung schon eingereicht!'
'Aber…'
'Kein Aber. Mir stehen die Hälfte von Hans-Dieters Vermögen, welches so umgerechnet 5 Millionen betrifft zu!'
'Wow.'
'Ja. Hätte niemand gedacht, oder?'
'Ähmm...ja.'
'Ich muss jetzt Schluss machen. Er kommt nach Hause.'
'Okay.'
'Tschüss, mein Kind.'
'Ciao, Mama.'
Mein Gott, dass ist unglaublich! Wir sind Hans-Dieter los! Juhuu…

Schon wieder klingelt das Telefon.
'Hast du das von Hans-Dieter schon gehört??'
'Ja, hab ich!'
'Ich kann das gar nicht glauben…'
'Ich auch nicht!'
'Sie will sich scheiden lassen.'
'Ich weiß.'
'Ich soll sie vertreten.'
'Was?'
'Ja. Gegen Hans-Dieter. Mutter möchte das Haus auf Long Island haben. Sie meinte, dass wir lieber ein Haus in den USA haben sollten, als das hier in Deutschland. Und sie will ihren Wagen behalten…'
'Aha. Na ja, das Strandhaus ist eigentlich ganz praktisch. Da können wir dann auch wieder mal hinfliegen.'
'Ja. Eigentlich muss er ihr das abtreten, da sie keinen Ehevertrag hatten und da er den Fehler begangen hat, muss er auch blechen.'
'Das wird ja noch nett!'
'Mal sehen, ob wir uns friedlich einigen können!'
'Mal sehen!'

Man, wir sind krank. Unsere Mutter hat sich gerade von ihrem Mann getrennt und jetzt? Wir denken schon an das wunderschöne Haus auf Long Island.

Es klingelt mal wieder an der Haustür. So spät habe ich niemanden erwartet.
Vorsichtig öffne ich die Tür, da ich kein Guckloch habe.
Aha…Victor! Schnell drängelt er sich an mir vorbei und drückt mich an die Wand.
'Langsam reicht' s, Victor.'
'Nein. Es reicht nicht.' Schon lagen seine Bademantellippen auf meinem Mund.
'If you love me, won't you let me go? '
'No, never.'
'Charly, ich liebe dich!'
'Victor?'
'Ja. '
'Won't you let me go? '
'No, never!'
'Victor?'
'Ja?'
'Ich liebe dich! Und zwar für immer!'

So das war es so eigentlich…

2 Monate später…

Ich sehe den wunderschönen Sonnenuntergang. Er spiegelt sich im Wasser und eine leichte Briese weht mir um die Ohren. Der Sand ist weich und ich fühl wohl. Einfach nur wohl.Jemand umarmt mich von hinten.
'Kommst du zum Essen rein?' fragt er mich.
'Ja.'
'Schatz, Ich liebe dich!'
'Und ich dich erst!'







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