Es war einmal versteckt...

Autor: HT.
veröffentlicht am: 15.05.2015


Es war einmal versteckt...

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In einer Frau wohnten einmal zwei Gefährten, die schon ihr ganzes Leben zusammen gehörten.
Es waren ein Mann und sein inneres Kind.
Bisher wußte keiner genau, wo die Beiden sind.

Der Mann in dem sie vorher wohnten
und zeitlebens mit ihrer Liebe belohnten, wurde älter und bitter bitter krank.
Deshalb schickte sie eine Hexe in ein fremdes Land.

Doch der Herr in seiner Großmut zeigt ihnen seine Liebe. Sie durften dieser Frau nun dienen.
Getroffen von dem großen Schock und ihrer Pein, ließ sie sie nicht allein und lud sie in ihr Innerstes ein.

Fortan teilten sie mit Ihr ihr einsam gwähltes leben, ihre eigenen Gefühle und Wünsche durfte es dort geben.

Eines Tages kam es, dass es dem Kinde geschah, es weinte herzzereißend und bitterlich gar.
Traurig schilderte er der Frau warum das so war.

" Mit all meinen Gedanken, denk ich er kommt nicht mehr.
Ich möchte bei Dir bleiben, doch ich vermisse Ihn so sehr."
Seine Tränen und Worte in ihr wogen schwer.

Die Welt der Beiden,die sie noch nicht lange kannte, ihre eigene Liebe und Gefühle sinnlich übermannte.
Der Geist dessen, in dem sie zuvor wohnten, in der Ferne sie hörte, seine Gefühle ihn selbst nicht verschonten,

nahm sich nach langer Dauer ein tief sitzendes Herz und griff nach diesem mit tröstlichem Schmerz.
Ihnen zu zeigen,dass es kräftig in ihm pochte und ebenso stark für sie zu fühlen vermochte.

Die Frau bat er in dem Sinne die Augen zu schließen.
In tiefer Trauer begann Sie es zu genießen.
Dann gab er ihr das Bild vom pochenden Herz und versuchte zu lindern ihren Liebesschmerz.

"Dies ist mein Herz, dass für Dich und die Beiden schlägt."
So zeigte er, das er auch die Liebe in sich trägt.
Der Kleine im Inneren konnte leider nichts sehen, darum wollte sie zu ihm tief in sich gehen.

Mit sich nahm sie die Worte und das tröstliche Bild vom pochenden Herz und stimmte den Kleinen mild.
Das Kind versteckte sich hinter ihrer Projektion und dann sah er das riesige pochende Herz auch schon.

Erst ängstlich nahm er den Finger und berührte das Herz so, dass der Mann es spürte.
Sie sagte dem Kinde, er solle dies lassen ein rhytmisch schlagendes Herz dürfe man nicht befassen.

Ein liebevoll schlagendes Herz solch Berührung nicht verträgt.
Bringe es niemals aus dem Takt und spüre wie es für Dich schlägt.
Nun wird er den Mann weiterhin inniglich vermissen.
Doch es tat ihm gut, von seiner Liebe zu wissen.

by HT. (Täubchen)




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